Neue Postwertzeichen am 2. Oktober 2014 in Deutschland

MICHEL-Nummer: 3105

MICHEL-Nummer: 3106

MICHEL-Nummer: 3107



Serie „Tag der Briefmarke” 2014: Lindauer Bote

MICHEL-Nummer: 3101
Einmal Bella Italia und retour – so lautete der Marschbefehl des sogenannten Lindauer Boten, der vom frühen 14. Jahrhundert bis 1826 als Botendienst zwischen Lindau und Mailand verkehrte. Vom Bodensee in die Lombardei, 325 Kilometer die einfache Strecke, über den Kamm der Alpen in fünfeinhalb Tagen. Eine strapaziöse Reise, die es in sich hatte: Je nach Streckenabschnitt und Topographie wurde sie zu Fuß, zu Pferde, per Schiff oder auf dem Gepäckwagen bewältigt. Das grenzüberschreitende, transalpine Kurierunternehmen beförderte Briefpost, Geld, Dokumente und Waren, ab dem späten 17. Jahrhundert auch Personen.
Antoine de Saint-Exupéry: Der Kleine Prinz

MICHEL-Nummer: 3102
und als selbstklebende Marke im Markenheftchen 97:
MICHEL-Nummer: 3104
Die kaum 100 Seiten starke Erzählung „Der Kleine Prinz“, am 6. April 1943 in New York erschienen, ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Die Faszination für das Werk stieg noch, als sein Autor und Illustrator, der französische Flieger Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944), ein mysteriöses Schicksal erlitt, das die humanistische Botschaft des Buches wie ein tragisches Vermächtnis aussehen ließ. Von einem während des Zweiten Weltkriegs durchgeführten Aufklärungsflug, zu dem der an Depressionen leidende Nachtflug-Pionier am 31. Juli 1944 über das Meer von Korsika aus in Richtung französisches Festland aufbrach, kehrte er nie zurück.
August Macke – Gemälde: Sonniger Weg

MICHEL-Nummer: 3103
Das Gemälde „Sonniger Weg“ von August Macke aus dem Jahr 1913 entstand nur Monate vor seinem Tod. Anfang August 1914 wurde er kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs als Soldat an die Westfront geschickt. Am 26. September 1914 fiel August Macke, nur 27 Jahre alt. Dem Maler war nur eine dramatisch kurze Schaffensperiode vergönnt. Umso heller und intensiver strahlt sein Gemälde „Sonniger Weg“. Die Leichtigkeit des Augenblicks machte Mackes Spaziergänger im städtischen Grün berühmt. Zu sehen sind eine Frau und ein Mann an einem Brückengeländer, eine Mutter mit Kind schlendert heran. Das Licht fällt wie durch Fenster auf die Szene.
Blankoganzsache „Lindauer Bote“

Mit „Exponat-online“ gibt der BDPh e.V. allen Ausstellern und denen, die es noch werden wollen die Möglichkeit, ihr Exponat dauerhaft einem interessierten Publikum zu zeigen. Die so gesammelten Informationen werden von anderen Sammlern eingesehen.
Über E-Mail oder über das BDPh-Forum kann Kontakt hergestellt und über das Exponat diskutiert werden. Zukünftige Aussteller haben die Chance, sich von anderen inspirieren zu lassen und vorab ein Feedback von erfahrenen Sammlern und Jury-Mitgliedern zu bekommen. Das verbessert die Chancen auf einen guten Platz bei der Ausstellung selber und erspart unter Umständen Enttäuschungen beim Jury-Gespräch.
Aber auch Spezialsammler ohne Ausstellungbedingungen können auf „Exponate-online“ ihre Schätze präsentieren. Eine bessere Möglichkeit, um mit anderen Sammlern weltweit ins Gespräch zu kommen, gibt es wohl nicht.
Ganz besonders wichtig ist der Aspekt, dass auf „Exponate-online“ auch besonders herausragende Sammlungen gezeigt werden und somit der Nachwelt erhalten bleiben, bevor sie ggf. aufgelöst werden. Hier mit bietet der BDPh eine Plattform zum Archivieren bedeutender, berühmter Sammlungen.
Verfasst von Matthias Kästner | 0 Kommentare
MICHEL-Nummer: 3099
Nie wieder (Erster Weltkrieg 1914):
„Wenn ich mich mitarbeiten weiß in einer internationalen Gemeinschaft gegen den Krieg, hab‘ ich ein warmes, durchströmendesund befriedigendes Gefühl. Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind“, notierte die deutsche Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867 bis 1945) in ihrem Tagebuch. „Nie wieder Krieg“ hieß ihre Parole. 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs hat dies nichts an Aktualität verloren. Das berühmte Antikriegs-Plakat von Käthe Kollwitz ist Motiv einer Briefmarke, die im August 2014 zum Gedenken an den Beginn des Weltkriegs, der doch eigentlich als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) in das Gedächtnis der Völker und Nationen eingegangen ist, herausgegeben wird.
MICHEL-Nummer: 3100
Serie Für die Jugend 2014: Das Traumfresserchen von Michael Ende
Davon können Eltern ein Lied singen: Wenn die schlechten Träume kommen, ist der Schlaf der lieben Kleinen dahin. Auch Prinzessin Schlafittchen leidet darunter, auch wenn es sich in Schlummerland eigentlich am besten schläft. Der Großmeister des phantastischen Kinder- und Jugendbuchs, Michael Ende (1929–1995), schrieb darüber „Das Traumfresserchen“. Drei Motive aus dem Bilderbuch-Klassiker sind auf einer Briefmarke aus der Serie „Für die Jugend“ zu sehen, mit der die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. unterstützt wird. Michael Ende schuf das Bilderbuch 1978 gemeinsam mit der stilprägenden Illustratorin Annegert Fuchshuber (1940–1998). Seit seinem Erscheinen im Jahr 1978 ist darin ein wirksames Rezept gegen böse Kinderträume zu finden. Dass in Schlummerland ausgerechnet die Prinzessin von schlechten Träumen geplagt wird, versetzt das Reich in Aufruhr. Als niemand Rat weiß, bricht derKönig höchstpersönlich in die weite Welt auf, um ein Mittel gegen Albträume zu suchen. Nach langer Irrfahrt begegnet er dem Traumfresserchen. Der merkwürdige blaue Kobold kennt schließlich ein probates Mittel gegen Schlafgespenster: Er verspeist auf Einladung schlechte Träume.
Schlafittchen MICHEL: 3096
Traumfresserchen MICHEL: 3097
Schlummerland MICHEL: 3098
Verfasst von Matthias Kästner | 0 Kommentare
Ganz aktuell meldet die Deutsche Briefmarken-Zeitung via Internet, das am 17. Juli 2014 anläßlich des 4. Weltmeisterschaftstitels unserer Fußball-Nationalmannschaft eine Sondermarke erscheint:

Bilder-Quelle: DBZ-Online MICHEL-Nummer: 3095
Verfasst von Matthias Kästner | 0 Kommentare
Hier die ausführlichen Informationen als lesbare PDF-Datei!
Dauerserie Blumen: Tausendgüldenkraut

MICHEL-Nummer: 3088 für naßklebend
MICHEL-Nummer: 3094 für selbstklebend
Die neue Blumenmarke gibt es in folgenden Konfektionierungen:
Serie Leuchttürme: Buk und Pellworm

MICHEL-Nummer: 3089 und 3090
600 Jahre Konstanzer Konzil
MICHEL-Nummer: 3091
300. Geburtstag Christoph Willibald Gluck
MICHEL-Nummer: 3092
150. Geburtstag Ricarda Huch
MICHEL-Nummer: 3093
Auch gibt es eine neue Postkarte zu 45 Cent: Leuchtturm Buk
Verfasst von Matthias Kästner | 0 Kommentare
Dauerserie Blumen: Akelei
MICHEL-Nummer: 3082
Deutschlands schönste Panoramen: Bremen Marktplatz
MICHEL-Nummer: 3083-3084

Schätze aus deutschen Museen:
Meister Bertram – Erschaffung der Tiere
MICHEL-Nummer: 3085
150. Geburtstag Richard Strauss
MICHEL-Nummer: 3086
Hallo!!! Fehlt da nicht noch etwas „Selbstklebendes“? Richtig! Die Markenbox „Alte Buchenwälder Deutschlands“ mit 100 selbstklebenden Marken aus der Serie „Weltkulturerbe der UNESCO“ sowie gleichzeitig die notwendige Maxirolle mit 500 selbstklebenden Marken der gleichen Ausgabe. Ein Fundus für den Rollenmarkensammler mit einem Nominalwert von 145 Cent: Einzelmarken mit gerader und ungerader Nummer und das gleiche als 5er-Streifen, Rollenanfang, Rollenende, … Hallo??? Wer braucht denn da einen Taschenrechner zur Ermittlung seiner Hobby-Ausgaben für den Monat Juni 2014??? MICHEL-Nummer: 3087
Verfasst von Matthias Kästner | 0 Kommentare
Unser 61er und seine Ergebnisse
Eine kleine Zusammenfassung mit Pressestimme
Der Aufwand hatte sich für den Weißen Sonntag 2014 gelohnt. Viele neue Gesichter und übervolle Parkplätze! Der Frühjahrs-Großtauschtag zog wieder viele Sammler und Sammlerinnen aus dem gesamten NRW und den angrenzenden Niederlanden nach Breyell. Der erste und einzige Parkplatz-Einweiser UND gleichzeitiger Ausstellungsleiter, Herr Hans Holzportz, konnte (wieder) neue Autokennzeichen feststellen. Nicht nur durch unsere gemeinsame Werbung – durch alle Vereinsmitglieder – mittels persönlicher Gespräche, Handzetteln, Plakaten, Rundbriefen und via Vereinshomepage sowie über die bekannten Fachzeitschriften philatelie, Briefmarkenspiegel und Deutsche Briefmarkenzeitung wurden neue Besucher und Gäste gewonnen, auch durch das weitere Bekanntwerden, die „… Breyeller neben weder Eintritt noch Tischgebühren von den Gästen und auch nicht von den Sammlern …“, war „das Haus wieder Voll“ – so unser 1. Vorsitzender, Herr Stephan Heidenfels!
Link zur Rheinischen Post vom 24. April 2014 und dort konnte man unter der Überschrift „Auf gezackten Blättern gegen Drogen“ lesen!
Stichwort Mitgliedergewinnung! Ein Sammler aus den Niederlanden wurde im Frühjahr 2013 durch eine Schnupper-Mitgliedschaft angesprochen und überzeugt, ab unserem „61. Niederrhein-Großtauschtag“ ständiges Vereinsmitglied im „Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal“ zu werden! – Auch ein „Ergebnis“ dieses Weißen Sonntag 2014 für unseren Verein!
Euer Matthias Kästner
– Pressewart –
DANKE, DANKE, möchte ich sagen, an alle, die geholfen haben, den Tauschraum und die Ausstellung her zurichten und auch beim Abbau wieder zu helfen.
Die Besucherzahl stimmte wieder, so wie in den letzten Jahren. Sie kamen aus Nah und Fern und wo sie alle herkamen?! Es ist immer schön, die alt Bekannten und auch die Neuen, auf unsern Tauschtag zusehen. Es lohnt sich immer, zu uns zu kommen, es wird einiges Geboten und gezeigt. Auch die Ausstellung der Vereinsmitglieder ist immer sehenswert.
Hier meinen besonderen Dank gilt der Ausstellerin und den Aussteller.
Den nächsten Grosstauschtag ist am 16.11.2014 wieder mit einer Werbeausstellung und natürlich der Tausch mit vielen bekannten und auch wieder mit neuen Gesichtern sowie mit neuem Tauschmaterial.
Bis dahin Euer Ausstellungsleiter
Hans Holzportz