Neue Postwertzeichen am 3. Dezember 2015 in Deutschland!

Im Info-Blatt „Stempel & Informationen – Philatelie vor Ort“ der Ausgabe 24 vom 20. November 2015 von der Deutschen Post AG sind die Neuausgaben für den 3. Dezember 2015 mit Text und Bild angekündigt. Da die Bundesnetzagentur die „13 Preiserhöhungen ab dem 1. Januar 2015 (Die Übersicht durch Anklicken hier aufrufbar!)“ zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestätigt  hat, sind einige Ausgaben mit dem Hinweise „Vorbehaltlich Genehmigung Portoanpassung durch die Bundesnetzagentur“ versehen:

Postwertzeichen Ergänzungsmarke: Ziffer 8 Cent
– Zehnerbogen / Kleinbogen  MICHEL: 3188
– 500er-Kleinrolle nassklebend MICHEL: 3188

– Markenset / Folienblatt mit 20 Marken selbstklebend MICHEL: 3196
Vorbehaltlich Genehmigung Portoanpassung durch die Bundesnetzagentur

Zum 1. Januar 2016 wird der Preis für den nationalen Standardbrief der Deutschen Post von 12_Acht_Marke0,62 Euro um 8 Cent auf 0,70 Euro erhöht. Briefmarken mit der Wertangabe 62 Cent werden bis zum 31. Dezember 2015 für den bis dahin geltenden Standardbriefpreis von 0,62 Euro zur Frankatur von Sendungen angeboten. Damit auch nach dem Jahreswechsel nicht aufgebrauchte 62-Cent-Briefmarkenbestände weiter verwendet werden können, bietet die Deutsche Post eine 8-Cent-Briefmarke als Ergänzungsmarke an. Bereits ab dem 3. Dezember 2015 ist die Marke erhältlich und ab diesem Datum können Kunden auch schon die ersten Briefmarken mit der neuen Wertangabe 70 Cent erwerben.
Die vorzeitige Information über die Preisänderung und das Briefmarkenangebot ermöglicht den Kunden der Deutschen Post, ihre Bevorratung mit Briefmarken für die Freimachung von Stan12_Acht_Bonndardbrief-Sendungen rechtzeitig und bedarfsgerecht umzustellen. Die Umstellung wird durch das flankierende Angebot der Ergänzun12_Acht_Berlingsmarke wesentlich erleichtert. Kunden können ihren Bestand an 62-Cent-Briefmarken dem absehbaren Bedarf anpassen und auch noch nach dem 1. Januar 2016 unter Verwendung der 8-Cent-Ergänzungsmarke kontinuierlich aufbrauchen. Ein Umtausch „alter“ Marken ist daher weder notwendig noch vorgesehen. Parallel zum Bestandsabbau bei den 62-Cent-Briefmarken können die Kunden ihren jeweils benötigten Anfangsbestand an 70-Cent-Briefmarken rechtzeitig aufbauen.

12_Acht_FB

Die Gestaltung der Ergänzungsmarke ist ihrem speziellen Verwendungszweck angepasst.12_Acht_FB_EVO Das Motiv zeigt großformatig die Ziffer 8 sowie auf einem blauen Preisfeld klein die Wertangabe 8 Cent. Das spezielle Markenformat verdeutlicht die gegenüber der Dauerserie „Blumen“ und den Sonderpostwertzeichen außerordentliche Stellung dieser Briefmarke als Ergänzungsmarke. Sie wird nass- und auch selbstklebend – letzteres als 20er-Markenset – angeboten.

Postwertzeichen
Dauerserie: Blumen 70 Cent Schokoladen-Kosmee
Zehnerbogen / Kleinbogen MICHEL: 3189
– 200er-Rolle sowie in 500er-Rolle (alle nassklebend) MICHEL: 3189

500er-Rolle selbstklebend MICHEL: 3197
Vorbehaltlich Genehmigung Portoanpassung durch die Bundesnetzagentur

Die „Schokoladenblume“ macht ihrem Beinamen alle Ehre. Wenn die Sonne scheint, verströmt 12_Kosmee_Markedie eigentlich „Schokoladen-Kosmee“ (Cosmos atrosanguineus) genannte 50-60 Zentimeter große Gartenblume einen wunderbaren Duft nach Zartbitter-Schokolade. Dabei gilt: Je wärmer und sonniger das Wetter, je fortgeschrittener die Nachmittagsstunden, desto intensiver das Schokoladenaroma. Die Sommerstaude gehört zur Gattung der Kosmeen (Schmuckkörbchen) und blüht von Juli bis Oktober in wunderschönem kräftigem Burgunderrot. Sie liebt einen sonnigen und warmen Standort sowie humusreichen und feuchten Boden.
Dabei ist sie als Zierstaude in Rabatten und als Topfpflanze für Balkon oder Terrasse geeignet. Hohe Ansprüche stellt die ursprünglich aus Mexiko stammende Gartenb12_Kosmee_Bonnlume nicht. Nur auf ausreichende Wasserzufuhr ist zu achten. Staunässe sollte man vermeiden, sonst faulen die Wurzeln und die Pflanze stirbt ab. Um die Staudenpflanze zu fördern, sollte man verwelkte Blüten regelmäßig abschneiden. Auch durch einen gezielten Schnitt erhält die Schokoladen-Kosmee wieder genügend Energie, um neue Triebe und B12_Kosmee_Berlinlüten herauszubilden. Abgeschnittene Blütenstängel eignen sich perfekt für die Blumenvase. Auch wenn die Schokoladen-Kosmee gut ohne auskommt, schadet eine leichte Düngergabe ab und zu nicht. Gut geeignet ist organischer Dünger wie Komposterde, Brennnesseljauche oder Teichwasser. Auf stickstoffhaltigen oder mineralischen Dünger sollte man hingegen verzichten. Die Schokoladenblume ist nicht winterhart. Soll die empfindliche Gartenblume auch im nächsten Jahr wieder ihren verführerischen Schokoladenduft verströmen, müssen die Knollen im Herbst ausgegraben und an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. Im nächsten Frühling kann man sie dann erneut einpflanzen. Namentlich zu verwechseln ist die „Schokoladen-Kosmee“ mit der gelb blühenden „Berlandierea lyrata“, die ebenfalls „Schokoladenblume“ genannt wird. Auch sie duftet nach Schokolade – allerdingsnach einer Vollmilch-Variante.

12_Kosmee_Rolle

Sonderpostwertzeichen
Serie: Mikrowelten
Kieselalge MICHEL: 3192 und Blüte Odermennig MICHEL: 3193
Vorbehaltlich Genehmigung Portoanpassung durch die Bundesnetzagentur

Die Natur birgt viele Geheimnisse, die nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen sind. Oft muss man sehr genau hinsehen, um Verborgenes zu entdecken. So leben in Meeren, Seen, Flüssen, Teichen und sogar in Pfützen teils mit bloßem Auge nicht erkennbare Organismen. Die Mikrowelten der Algen, Geißeltierchen oder Amöben sind oft erst unter dem Mikroskop in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt zu bestaunen. Auch der Odermennig macht sich lieber klein: Die kleinen goldgelben 5-zähligen Blüten der einst berühmten Heilpflanze sind nur etwa 5-8 mm groß und wachsen in schlanken Ähren an der Spitze des Stängels. Dennoch liegt in ihnen eine beträchtliche Heilkraft, wie schon die alten Ägypter und Griechen wussten.

12_Mikrowelten_Kieselalge_MarkeKieselalgen – botanisch „Diatomea“ oder „Bacillariophyta“ genannt – bilden einen wertvollen Teil des Planktons und sind das12_Mikrowelten_Berlin Grundnahrungsmittel für viele Meeres- und Süßwasserbewohner. Mit bloßem Auge sind Kieselalgen nicht immer zu erkennen, werden sie doch im Extremfall nur wenige Zehntel Millimeter groß. Jede Kieselalge ist von einem Kieselgehäuse umgeben, das aus zwei Teilen besteht, die perfekt aufeinander passen. Wie bei einer Pralinenschachtel ist der Deckel dabei stets größer als der Boden. Die Gehäuse haben oft prächtige Formen, geziert durch ein Rippen-, Streifen- Spitzen- oder Lochmuster.

12_Mikrowelten_Odermennig_MarkeDer 50 bis 120 cm hohe Odermennig aus der Familie der Rosengewächse wächst zwar für jedermann sichtbar in der Natur, das Wissen über seine12_Mikrowelten_Bonn Heilkräfte ist dennoch mit der Zeit fast verlorenen gegangen. Dem Odermennig wird „adstringierende“ (zusammenziehende) Wirkung nachgesagt, weshalb seine Blätter und Blüten gerne bei äußerlichen Verletzungen Anwendung finden. Besonders bei Sängern und Sprechern ist Odermennig-Tee beliebt, reinigt er doch die Stimme und schützt vor Infektionen. Auch wirkt der Tee anregend auf Leber, Galle und Milz, den Verdauungsapparat sowie auf Nieren und Blase. Blütezeit ist zwischen Juli und September, in dieser Zeit sollte das Heilkraut auch geerntet werden.

Sonderpostwertzeichen
250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg
– Zehnerbogen / Kleinbogen nassklebend  MICHEL: 3194
Folienblatt / Markenset mit 10 Marken selbstklebend  MICHEL: 3198
Vorbehaltlich Genehmigung Portoanpassung durch die Bundesnetzagentur

Freiberg, die sächsische Universitätsstadt am Fuße des Erzgebirges, ist vor allem für ihre 12_Freiberg_MarkeBergbau- und Hüttenhistorie bekannt. Seit 1765 ist die heute rd. 40.000 Einwohner zählende Große Kreisstadt auch ein Magnet für Studierende und Wissenschaftler. Die12_Freiberg_Bonn Technische Universität Bergakademie Freiberg ist die älteste noch bestehende Montanuniversität der Welt sowie einer der ältesten technischen Hochschulen weltweit. Tradition und Innovation gehen in Freiberg gut zusammen: Als nationale „Ressourcenuniversität“ arbeitet die Bergakademie intensiv an einer nachhaltigen Stoff- und Energiewirtschaft der Zukunft. 2015 feiert die geschichtsträchtige Bildungseinrichtung ihren 250. Geburtstag.
12_Freiberg_FB_EVOGegründet wurde die „Alma mater fribergensis“ am 21. November 1765 durch Prinz Xaver von Sachsen als Ausbildungsstätte für Bergleute. Zunächst entstanden eine geometrische Zeichenschule sowie eine metallurgische und chemische Lehranstalt. Wilhelm August Lampadius (1772–1842), Professor an der Bergakademie für12_Freiberg_Freiberg Chemie und Hüttenkunde, entdeckte 1796 hier den Schwefelkohlenstoff und richtete mit seinem chemisch-metallurgischen Laboratorium 1796/97 in Freiberg das erste Hochschullabor der Welt ein. Freiberger Wissenschaftler waren es auch, die zwei neue chemische Elemente entdeckten, 1863 das Indium, 1886 das Germanium.

12_Freiberg_FB

In Freiberg studierten und forschten deutsche Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von 12_Freiberg_BerlinGoethe, Alexander von Humboldt und Novalis. Von Beginn an war die Bergakademie aber auch durch Internationalität geprägt. Gegenwärtig kommen 15 Prozent der Studenten aus dem Ausland. Das heutige Forschungsprofil der Bergakademie Freiberg besteht aus den vier Wissenschaftsgebieten Geologie, Material/Werkstoffe, Energie sowie Umwelt. Anlässlich des 250. Geburtstags der Bergakademie Freiberg sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Höhepunkt des Jubiläumsreigens ist ein Festakt im November 2015, zu dem Bundespräsident Joachim Gauck sowie zahlreiche Hochschulrektoren aus aller Welt erwartet werden.

Sonderpostwertzeichen
Paul Klee – Gemälde: Himmelsblüten über dem gelben Haus  MICHEL: 3195

„Ein eigenes Haus, aus dem die Blüten seiner Kunst wachsen könnten, verwurzelt in 12_Klee_Markeheimatlicher Erde“, dies sei sein Lebenswunsch, sagte Paul Klee (1879–1940) einmal. Bildlich setzte der Künstler seinem Traum in „Himmelsblüten über dem gelbem Haus (das auserwählte Haus)“ ein Denkmal. Das Aquarellgemälde entstand 1917 während seiner Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg. Paul Klee gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der modernen Kunst. Er schuf ein ebenso universales wie individuelles Werk, das zwischen allen Strömungen seiner Zeit anzusiedeln ist.
Das gelbe Haus mit dem mattroten Ziegeldach wird flankiert von einer Häusergruppe in Türkis, Lila und Grün. Aus dem Haus wachsen zwei Äste mit geometrisch geformten Blüten 12_Klee_Bonnzum Himmel empor. Künstlerische Fantasie sprengt die Grenzen des Irdischen. Im gleichen Rhythmus wie die Blütenpracht bewegt sich der neben der Häusergruppe stehende Tannenbaum, seine Äste entfalten sich wie ein Regenschirm gen Himmel. Geerdet wird die Szenerie durch die in gedämpften, dunklen Farben gehaltenen Dreiecke des kartonierten Rahmens, der das kleine Aquarell umgibt. Sie wirken bedrohlich und schützend zugleich. Ein kleines „K“ ziert die Fassade des gelben Hauses, die Signatur benennt den Urheber des Traumes: Paul Klee.
Als ein Mitglied der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ hatte sich Paul Klee bereits zu Beginn des 20.  Jahrhunderts mit seinem zeichnerischen und grafischen Werk einen Name12_Klee_Berlinn gemacht. Doch schon bald löste er sich von den Gefährten und beschritt eigene künstlerische Wege. Ein einschneidendes Erlebnis wurde die Reise nach Tunis, die Klee mit den Malerfreunden August Macke und Louis Moilliet im April 1914 unternahm. Im Laufe der zwei Wochen fand Klee zu einem neuen künstlerischen Stil. Fasziniert vom Licht und den Farben des Südens wendete er sich immer mehr der Malerei zu. Paul Klee starb am 29. Juni 1940. Das „Himmelsblüten-Haus“ aus dem Museum Berggruen gibt sich derzeit in der „Sammlung Scharf-Gerstenberg“ in Berlin die Ehre.

Ergänzung der Ausgaben am 3. Dezember 2015
laut Info-Blatt „Stempel & Informationen – Philatelie vor Ort“
der Ausgabe 25 vom 4. Dezember 2015 !

Postwertzeichen
Dauerserie: Blumen 400 Cent Fuchsie
Zehnerbogen / Kleinbogen  MICHEL: 3190
– 100er-Rolle nassklebend   MICHEL: 3190

12_FuchsieSie ist ein wahrer Klassiker der Balkonbepflanzung: Was die Geranie für die Sonne ist, ist die Fuchsie (Fuchsia) für den Schatten: Es gibt kaum einen Balkon oder eine Terrasse, die im Sommer nicht mir ihr geschmückt wird. Die meisten Fuchsien sind strauchartig und erreichen eine Größe von 30 bis 120 Zentimeter. Sie blühen von Mai bis Oktober in verschiedenen Farben. Die Nachtkerzengewächse werden besonders gerne als Hängepflanze für Ampeln oder als Ziergehölz für Kübel und  Balkonkästen verwendet. Fuchsien lieben schattige bis halbsonnige Standorte, direkte Sonneneinstrahlung ist problematisch. Unerlässlich ist regelmäßiges Gießen. Bei trockenem Wetter sollten die Blätter und Blüten zusätzlich mit Wasser besprüht werden.
12_Fuchsie_BerlinÜber 100 Wildarten sind bis heute bekannt. Die meisten davon stammen aus den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas, einige kommen auch auf Tahiti und Neuseeland vor. Im frühen 18. Jahrhundert kamen die ersten Fuchsien nach Europa. Benannt wurde sie nach dem deutschen Botaniker Leonhart Fuchs (1501–1566). Im 19. Jahrhundert wurde das Gehölz mit seinen lüsterförmigen Blüten zu einer beliebten Zierpflanze und variantenreich weitergezüchtet. So sind durch Kreuzungen bis heute in Europa über 6.000 Sorten entstanden. Dabei gibt es niedrig wachsende Arten wie die „Fuchsia procumbens“, aber auch die „Fuchsia excorticata“, die eine Höhe von fast zehn Metern erreicht.
Bis auf wenige Sorten sind Fuchsien nicht winterhart. Beim Umtopfen sollte man darauf achten, keine zu großen Gefäße zu verwenden, ansonsten entwickeln die Pflanzen keinen stabilen Wurzelballen. Wer eine dichte, buschige Form erlangen will, sollte die weichen, noch nicht verholzten Triebspitzen ausbrechen. An dieser Stelle entwickeln sich dann zwei oder mehrere Seitentriebe. Auch sollte man Fuchsien von März bis August regelmäßig düngen. In Freibeeten eignen sich Fuchsien in kleinen Gruppen in Rabatten und am Gehölzrand. Geeignete Pflanzpartner sind Frühblüher wie Akelei, Zierlauch, Waldstauden und Gräser.

Postwertzeichen
Dauerserie: Blumen 450 Cent Bienen-Ragwurz
Zehnerbogen / Kleinbogen   MICHEL: 3191
– 100er-Rolle nassklebend  MICHEL: 3191

12_Bienen_RagwurzAußergewöhnlich ist seine Optik, einmalig seine Bestäubungstechnik: Der Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera) aus der Familie der Orchideen. Die Pflanze wird 20 bis 50 Zentimeter hoch, besitzt zwei bis vier in einer Rosette angeordnete Laubblätter sowie lilafarbene Blüten. Der Blütenstand ist sehr locker und umfasst lediglich drei bis zehn Blüten pro Pflanze. Betrachtetet man den Bienen-Ragwurz aus der Entfernung scheint es, als würde sich eine Biene auf der Blüte tummeln. Stattdessen ist es ein Teil der Pflanze. Einige Insektenarten, etwa männliche Hornbienen, lassen sich dadurch täuschen, nehmen den Blütenpollen während einer sogenannten Pseudokopulation auf und tragen ihn zur nächsten Blüte weiter. Dieses Phänomen wird in der Botanik auch „Sexualtäuschung“ genannt.
12_Fuchsie_BonnDer in den Monaten Juni und Juli aufblühende Bienen-Ragwurz wird dennoch nur selten fremdbestäubt. So greift die Pflanze zu einem weiteren botanischen Trick: Der Selbstbestäubung (Autogamie). Dazu biegt sich der an der Spitze sitzende Staubbeutel mit den Pollenpaketen auf die Narbe herab und berührt diese schließlich – eine absolute Seltenheit in der Gattung der Orchideen. Aufgrund der Selbstbestäubung schwankt das Vorkommen des Bienen-Ragwurz von Jahr zu Jahr beträchtlich. Insgesamt gelangen nur rd. 10 Prozent einer Population zur Bestäubung. War sie allerdings erfolgreich, bildet die Pflanze rd. 10. 000 winzige Samen aus.
Der Bienen-Ragwurz reagiert auf unterschiedliche Witterungsverhältnisse äußerst sensibel. So kann es in manchen Jahren aufgrund von kalten Wintern oder Frühjahrstrockenheit vielerorts zu einem „Totalausfall“ der Blüte kommen. Der Bienen-Ragwurz bevorzugt kalkreiche Böden und wächst auf Magerrasen und in lichten Trockenwäldern. In Deutschland ist er insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Thüringen und dem Saarland anzutreffen. Dennoch gehört er hierzulande zu den bedrohtesten Pflanzenarten überhaupt. In Österreich ist die seltene Orchideenart bereits nahezu ausgestorben.

 12_Menzel

12_Menzel_EVO

Einladung zum Familienabend am Freitag, den 11. Dezember 2015, im Vereinslokal!

Heidenfels2012Ich lade Euch alle mit Euren Familienangehörigen zu unserem „Familienabend 2015“ recht herzlichst ein. Am 11. Dezember 2015, um 19.00 Uhr, eröffne ich unsere letzte gemeinsame Veranstaltung 2015 in unserem Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“. Auch diesmal steht im Mittelpunkt unseres Familienabends ein gemeinsames Abendessen. Mir liegen bereits jetzt Anmeldungen von Mitgliedern mit und auch ohne Familenangehörigen sowie auch von Sammlern aus den Nachbarvereinen vor. Wir wollen wieder in einer angenehmen Atmosphäre viel erzählen, lachen, essen und trinken. Dabei soll unser gemeinsames Hobby UND das Persönliche unserer Mitglieder und Gäste im Mittelpunkt stehen. – Als kleiner Anreiz für Eure Teilnahme: Jede Person, also nicht nur das Vereinsmitglied, bekommt einen Essen-Gutschein über 5,- Euro.

Anmeldungen nehme ich und jedes andere Vorstandsmitglied bis spätestens auf unserem letzten Tauschabend, den 4. Dezember 2015, entgegen. – Eure Teilnahme könnt Ihr auch gleich melden unter der E-Mail-Adresse: info@nettephila.de
sowie auch telefonisch bei:

–  Herrn Stephan Heidenfels (1. Vorsitzender):
02157 / 90220 (abends ab 18.00 Uhr) und bei

–  Herrn Bodo Weber (2. Vorsitzender):
02163 / 929213 (tagsüber von 9.00 bis 18.00 Uhr)

Die erste Presse-Information zu unserem 64. Großtauschtag gibt es
am 17. November 2015 auch schon:
„Rheinische Post – ONLINE“   

Euer Stephan Heidenfels
–  1. Vorsitzender  –

 

Rundbrief Nummer 52

buero01Veröffentlichung unseres
Rundbrief 52 [als PDF-Datei]
auf unserer Vereinshomepage für alle Interessierte!

Statt 10-Euro- nur noch 20-Euro-Gedenkmünzen in Deutschland ab 2016!

Die Bundesregierung hat beschlossen, eine 20-Euro-Gedenkmünze „Rotkäppchen“ prägen zu lassen und im Februar 2016 auszugeben. Sie ist die erste 20-Euro-Silber-Gedenkmünze der Bundesrepublik Deutschland, die die bisherigen 10-Euro-Gedenkmünzen ablösen wird. Diese Anpassung soll zu einer nachhaltigen Stärkung und Belebung des Sammlermarktes führen. Sie trägt außerdem dem Wunsch vieler Sammler nach „wertigeren“ Münzen Rechnung.

Rotkaeppchen

Die Münze ist die fünfte von insgesamt sechs Ausgaben im Rahmen der 2012 begonnenen Serie zum Thema „200 Jahre Grimms Märchen“. Am 20. Dezember 1812 erschien der erste Band der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm, die seit 2005 zum Weltdokumentenerbe gehören. Den Auftakt der Serie bildete die 2012 herausgegebene 10-Euro-Münze „200 Jahre Grimms Märchen“ mit einem Doppelporträt der Brüder Grimm. 2013, 2014 und 2015 folgten die Münzen „Schneewittchen“, „Hänsel und Gretel“ sowie „Dornröschen“.

Der Entwurf der Rotkäppchen-Münze stammt von der Künstlerin Elena Gerber aus Berlin.

In der Begründung der Jury für die Entscheidung heißt es:
„Die Bildseite zeigt eine der typischsten Szenen des Märchens: Auf dem Weg zur Großmutter trifft Rotkäppchen auf den Wolf. Der Entwurf überzeugt durch seine gelungene Konzentration auf diese erste Begegnung. Der dunkle Wald mit seinen vertikal ineinander verflochtenen Strukturen symbolisiert das Unbekannte und Unbewusste der Märchenhandlung.“

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „A“ der Staatlichen Münze Berlin, die Jahreszahl 2016 sowie die zwölf Europasterne. Auf der Wertseite der Münze ist zusätzlich die Angabe „SILBER 925“ aufgeprägt.

Die 20-Euro-Münzen sollen in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz und in der neuen Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer hergestellt werden. Sie haben eine Masse von 18 g und einen Durchmesser von 32,5 mm. Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden zum Nennwert (20 Euro) in den Verkehr gebracht. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis. Die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) wird über den genauen Preis und die konkreten Bestellmodalitäten rechtzeitig vor Ausgabe der ersten Münze informieren.

Quelle: © BADV – Pressemitteilung / Newsletter Nummer 14 /2015

Einladung zum 64. Niederrhein-Großtauschtag am 15. November 2015 nach Nettetal-Breyell!

Wir,  die Mitglieder vom „Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“, laden auch in diesem Herbst Sammler und andere Interessierte zu unserem „64. Niederrhein-Großtauschtag“ in die Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell, 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6, ein. BDPhVon 9.00 bis 16.00 Uhr werden auf mittlerweile zwei Etagen (Unter- und Erdgeschoss) Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten etc. zum Tausch angeboten. Am Infostand des Vereins gleich am Eingang haben Sie die Möglichkeit, sich über die Mitgliedschaft im Bund deutscher Philatelisten zu informieren. Außerdem können Sie hier Ihre Schätze kostenlos zur Begutachtung und Schätzung vorlegen. Fragen rund um die beliebten Sammelgebiete werden hier freundlich und kompetent beantwortet.
Marke001Erstmals finden Sammler auch einen Infostand des Marktplatz Philatelie – der Briefmarkenmesse im Internet, die vom Deutschen Händlerverband APHV betrieben wird. Einige Anbieter dieser Plattform sind persönlich vor Ort, um ihrMarktplatz Philatelie Angebot und ihren Service vorzustellen. Weitere Stände von Händlern und Auktionatoren runden das Angebote ab. Auch die bekannten deutschen Fachzeitschriften „Deutsche Briefmarken-Zeitung“ und „Briefmarkenspiegel“ sind mit Infoständen vertreten.
Die angeschlossene Ausstellung beinhaltet neben hochkarätigen Sammlungen auch einen „Ansichtskarten-Salon“: Frau Petra von Loyen, Mitglied im Verein, zeigt einen Teil ihrer umfangreichen Sammlung „Katzen – Jäger auf Samtpfoten“. Viele dieser Karten sind als „Arthur-Thiele-Karten“ vielen Sammlern ein Begriff.
Beispiele aus dem „Spezial-Auktionskatalog ARTHUR THIELE-Karten 2007″ der Auktionsfirma Stade / Weil am Rein.  Ein besonderer Service der Firma Stade: sie katalogisierte in diesem Buch die Karten vom T.S.N.-Verag, die Herr Adolf Kugler in jahrzehntelanger Sammeltätigkeit zusammen trug, bevor diese Karten als Einzellose 2007 versteigert wurden. – Einige besitzt auch Petra van Loyen.

Auf unserer Werbauschau mit 48 Schaurahmen sehen Sie auch noch folgende Länder- und Motivsammlungen sowie posthistorische und Spezialsammlungen von unseren Mitgliedern:

  • „Bundesrebublik Deutschland“ – Teile seiner umfangreichen und in den USA bereits prämierten Sammlung von Herrn Rolf Bolten aus Viersen.
  • „Die Bayrischen Mühlradstempel auf Brief“ von Herrn Volker Reuschenbach.
  • „Das Pferd – mein Freund und Helfer“ von der Schülerin Julia Holzportz.
  • „Leuchttürme auf deutschen Briefmarken“ von Frau Elke Weinowski.
  • „Meine Eisenbahn“ vom Schüler Florian Bolten.
  • „Ungarn – mit und ohne Aufdruck“ von Herrn Hans Holzportz.
  • „Wir sind Papst! – Papst Benedikt XVI. und der Vatikan“ von Herrn Christian Meyer.
  • „Ungarn: Vorphila-Briefe aus PESTH“ – Ein Teil seiner bereits in Ungarn und auf der ALPEN-ADRIA-AUSSTELLUNG prämierten Sammlung von Herrn Hans Holzportz.

. Hier nun zusammengefasst die wichtigsten Angaben zu unserem und auch zu Ihrem „Herbst-Großtauschtag 2015“ in Nettetal-Breyell:

  • Sonntag, der 15. November 2015 (Weißer Sonntag)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
    Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • Keine Tischgebühren für Sammler!
  • NEU: Vergrößerung des Angebotes mit ausreichenden Tischen
    und Stühlen durch die Nutzung der bisherigen „Alten Mensa“
    mit der zusätzlichen Fläche des Erdgeschosses / Untergeschoss!
  • „Infostand“ des Vereins mit Beantwortung Ihrer Fragen zu
    unserem Hobby, zu unserem Verein sowie mit kostenloser
    Bewertung Ihrer mitgebrachten Schätze!
  • Probe- und Leseexemplare der Fachzeitschriften „Deutsche
    Briefmarkenzeitung“
    und „Briefmarkenspiegel“ sowie
    das Magazin des Bundes Deutsche Philatelisten –
    die philatelie!
  • Antrag für eine Mitgliedschaft in unserem Verein! Oder zuerst
    die Möglichkeit einer einjährigen Schnupper-Mitgliedschaft!
  • Aktion „Briefmarkenspende“ über unser Mitglied Frau Christine
    von Ratingen für die Medikamenten-Hilfsorganisation „action medeor“!
  • Einen „Anfänger-Set für jugendliche Bund-Sammler“ gibt es
    kostenlos am Stand von Rolf Bolten (Mitglied im Verein
    der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.)
  • Aktueller Vereinsrundbrief: Rundbrief 52 [als PFD-Datei]
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

Pressestimmen:
„Stadt Spiegel“ vom 12. Oktober 2015
„November-Report“– Die Nachrichten des Verbandes der Philatelisten in NRW und damit als Beihefter im BDPh-Magzin „philatelie“ (November-Ausgabe 2015)
Rheinsche Post“ vom 13. November 2015

 

Tischreservierungen und Informationen möglichst per E-Mail erbeten:
info@nettephila.de

1. Vorsitzender Stephan Heidenfels: 02157/90220 telefonisch ab 18.00 Uhr
2. Vorsitzender Bodo Weber: 02163/929213 telefonisch 9.00 bis 18.00 Uhr

 Aufnahmeantrag

 Schnupper-Mitgliedschaft

BMS001DBZ001

BRIEFMARKEN SPIEGEL online – Mehr Freude am Sammeln!

Briefmarken-Tageszeitung - DBZ/Deutsche Briefmarken-Zeitung online

Am 2. November 2015 – Die letzten Briefmarken für 2015 in Deutschland? Nein: Im Dezember’15 kommen noch mehr!

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag
Serie: „Weihnachten“ zur
Unterstützung der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.

Thema: „Stille Nacht“
MICHEL-Nummer: 3183 (nassklebend)
MICHEL-Nummer: 3186 (selbstklebend im Markenheftchen MH 102)

11_Weihnachten_Marke„Stille Nacht, Heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht…“, so klingt es traditionell heimelig am Weihnachtsabend aus den Kirchen und Wohnstuben. Bis heute gilt „Stille Nacht, Heilige Nacht“ als Inbegriff des deutschsprachigen Weihnachtsbrauchtums, seine Melodie wurde auf alle Kontinente getragen, sein Text in mehr als 300 Sprachen übersetzt. Das Lied ist seit fast 200 Jahren Sinnbild für den Wunsch nach Frieden und vermittelt ein tiefes Gefühl der Harmonie und Zusammengehörigkeit. Für viele ist es heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Heiligen Abends.
Es war der 24. Dezember 1818, als der Hilfspriester Joseph Franz Mohr (1792–1848) in der Pfarrkirche St. Nikolaus im öste11_Weihnachten_Bonnrreichischen Oberndorf dem Aushilfs-Organisten Franz Xaver Gruber (1787–1863) ein von ihm verfasstes Gedicht mit dem Namen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ überreichte. Gruber sollte auf die Schnelle für die anstehende Christmette eine Melodie zu 11_MH102_Bonndem Text komponieren. Noch am gleichen Tag schrieb dieser eine Melodie für zwei Männerstimmen. Am Abend wurde das Stück in der Christmette aufgeführt. Mohr sang Tenor und übernahm die Begleitung auf der Gitarre, Gruber sang Bass. Schon die Premiere von „Stille Nacht“ am Weihnachtsabend 1818 muss bei der Oberndorfer Bevölkerung einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Immer wieder wurde das Lied in der folgenden Zeit aufgeschrieben, abgeschrieben und unter der Hand weitergereicht.
Gefördert wurde die Verbreitung auch durch einen „Weihnachtslied-Boom“, der zu jener Zeit um sich griff. 11_Weihnachten_BerlinUrsprünglich im Mittelalter als lateinische Hymnen in Messen oder Stundengebeten gesungen, hielt das weihnachtliche Liedgut im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend Einzug in bürgerliche Familienstuben. Seit der ersten Schallplattenaufnahme im Jahr 1905 gehört „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu den meistverkauften Weihnachtsliedern weltweit. Allein die Aufnahme von Bing Crosby, in der englischen Adaption „Silent Night“, aus dem Jahr 1935 verkaufte sich millionenfach.

Ersttagsbrief mit dem Plus: "Weihnachten 2015"

Ersttagsbrief mit dem Plus: „Weihnachten 2015“

Weihnachtsset "Multilaterale 2015"

Weihnachtsset „Multilaterale 2015“

 

 

 

 

 

 

 

11_MH102

Markenheftchen 102: „Weihnachten 2015“

 

Sonderpostwertzeichen
Serie: „Schätze aus deutschen Museen“
Thema: „Martin Schongauer – Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“
MICHEL-Nummer: 3184

Er war einer der bedeutendsten Maler und Grafiker seiner Zeit: Martin Schongauer (um 1445/50–1491). Dabei kennt man den ersten deutschen „peintre graveur“ (Stechmaler) 11_Schongauer_Markevorwiegend als Grafiker. 116 seiner Kupferstiche, jeder von ihm eigens signiert, haben sich erhalten. Wohl als einer der ersten Künstler nummerierte er seine Stiche durchgängig. Er signierte sie mit seinen Initialen „MS“, vervielfältigte sie in hohen Auflagen und verbreitete sie in ganz Europa. Das malerische Werk Schongauers hingegen ist äußerst rar. Nur wenige seiner Gemälde haben die Zeit überdauert. Sie sind sämtlich herausragende Werke der deutschen spätgotischen Malerei. Unter diesen ist das um 1480 entstandene Bild „Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“.
Dargestellt ist die berühmte Szenerie im Stall zu Bethlehem. In der ärmlichen Hütte beten Maria und Josef zum zerbrechlich wirkenden Jesuskind, das auf dem Boden vor ihnen liegt. 11_Schongauer_BonnDie kleine Familie scheint zusammen mit Ochs und Esel in der Hütte geborgen und von einem heiligen Bezirk umgrenzt. Dies wird durch die Bildkomposition unterstrichen, die das Gemälde mittels einer von links oben nach rechts unten verlaufenden Diagonale in ein „Innen“ und ein „Außen“ teilt. Vertreter der Außenwelt sind die drei Hirten, die respektvoll vor dem Eingang des Stalles knien. Sie repräsentieren drei Lebensalter und machen damit deutlich, dass jung wie alt dem Christuskind die Ehre erweisen.
Heute ist das kleinformatige Gemälde (37,5 x 28 cm) die „Geburt Christi mit Anbetung der 11_Schongauer_BerlinHirten“ in der Gemäldegalerie Berlin zu bewundern. Selbst in Italien wurde Schongauer so verehrt, dass kein Geringerer als Michelangelo seine „Versuchung des Heiligen Antonius“ kopiert haben soll. Zu den größten Bewunderern Martin Schongauers gehörte u.a. auch der junge Albrecht Dürer, der 1492 extra nach Colmar pilgerte, um den Künstler zu treffen. Als er in Colmar eintraf, war Schongauer kurz zuvor verstorben.  Dennoch ist der Einfluss, den Schongauer auf Dürers Werk hatte, unübersehbar.

Sonderpostwertzeichen
Thema: „Freude schenken“
MICHEL-Nummer: 3185 (nassklebend)
MICHEL-Nummer: 3187 (selbstklebend im Folienblatt FB 50)

Die Weihnachtszeit gehört für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres. Man bastelt Adventsschmuck, geht auf den Weihnachtsmarkt, backt Plätzchen und erfreut sich an der von 11_Freude_MarkeSchnee überzuckerten Landschaft. Besonders für Kinder ist die Vorweihnachtszeit aufregend, liegt doch über allem eine geheimnisvolle Spannung: Wie wird der Weihnachtsbaum aussehen? Welche Geschenke werden darunter liegen? Werde ich das bekommen, was ich mir so sehr gewünscht habe? Kinder malen sich in Gedanken das Fest in den schönsten Farben aus. Aber Vorsicht: Schon der römische Gelehrte Seneca wusste: „Schenken ist keine leichte Sache und bereitet viel Schwierigkeiten“. Die hohe Schule des Schenkens ist eine manchmal quälende und dennoch wundervolle Herausforderung.
Zwar ruft die richtige Gabe zum richtigen Zeitpunkt Rührung oder wahre Begeisterung hervor, allerdings kann dabei leider auch hin und wieder zu Fehlgriffen kommen, die einen in ein 11_Freude_BonnFettnäpfchen treten lassen. Die hohe Schule des Schenkens ist nichts anderes als eine zivilisatorische Ausformung der Höflichkeit, des Einfühlens in den Anderen und des menschlichen Miteinanders. Und auch bei allen Schwierigkeiten – der oft genannten Qual der Wahl – macht Schenken doch auch große Freude. Nichts erfüllt einen mehr, als die richtige Wahl getroffen zu haben, ein Geschenk, das dem Empfänger entspricht. Denn dann bereitet11_Freude_Berlin man nicht nur dem Beschenkten eine Freude, sondern auch sich selbst. Und – nehmen Sie sich die Zeit, ihr Geschenk zu verpacken. Denn Studien zeigen immer wieder, dass ein verpacktes Geschenk vom Beschenkten deutlich mehr geschätzt wird. So lohnt der Aufwand mit buntem Papier und Schleife – auch wenn Umweltorganisationen jedes Jahr zu Weihnachten etwas anderes propagieren. Ist das Geschenk aufwändig und geschmackvoll eingepackt, signalisiert es dem Beschenkten eine umso größere Wertschätzung, da sein Gegenüber mehr Zeit und Mühe in den Akt des Schenkens investiert hat. Das Papier steigert auch die gespannte Erwartung – ganz nach dem Motto: Vorfreude ist die schönste Freude.

11_FB50

Falienblatt 50: „Freude schenken 2015“

Neuer Plusbrief „70 Jahre UNESCO und11_UNO UNO“
Am 25. April 1945 trafen sich Diplomaten aus 50 Ländern zur Gründungsversammlung der Vereinten Nationen in San Francisco. Das Ende des 2. Weltkrieges zeichnete sich ab, und die Menschen wünschten sich nichts sehnlicher als einen dauerhaften Weltfrieden. Erst am 26. Juni 1945 ging die Konferenz zu Ende. An diesem Tag wurde die Charta der Vereinten Nationen – die „Verfassung derStaatengemeinschaft“ – von den 50 teilnehmenden Staaten unterzeichnet.

Geschenksets für den Gabentisch zu Weihnachten 2015:

Gedenkset: "Universitäten"

Gedenkset: „Universitäten“: 2 Sondermarken „350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel“ (postfrisch) sowie je eine Sondermarke „250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ bzw. „Bonn“ vom 03.12.2015. Weitere 14 Marken und eine Blockausgabe (Dt. Bundespost, DDR, BRD, 1956–2009, postfrisch in Klemmtaschen). Verkaufspreis bei der Deutschen Post AG. 16,95 Euro.

Gedenkset: "Museumsschätze"

Gedenkset: „Museumsschätze“: Je ein Pärchen der Sondermarken „Trauernde Frauen (Tilman Riemenschneider)“ und „Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“, Serie „Schätze aus deutschen Museen„, mit Ersttagsstempel „Berlin„ vom 01.10.2015 bzw. 02.11.2015. Weitere 14 Sondermarken, 1 Zuschlagsmarke und 1 Dauerserienmarke (Dt. Bundespost, DDR, BRD, 1975–2014, postfrisch in Klemmtaschen). – Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 19,95 Euro.

 

 

Am 3. Dezember 2015 kommen (mindestens) noch 3 Marken zu je 62 Cent!
Sollte es zu den geplanten 13 Änderungen von Portostufen ab dem 1.1.2016 kommen, so müßten im Dezember auch noch 13 portogerechte Postwertzeichen oder Ergänzungswerte an den Postschalter „KAUFBEREIT“ liegen!

Frau Christine von Ratingen: Briefmarken für einen guten Zweck!

In der Sonntags-Zeitung „Extra-Tipp“ vom 11. Oktober 2015 wirbt unser Vereinsmitglied Frau Christine von Ratingen nicht nur für Briefmarkenspenden für das Medikamenten-Hilfswerk „aktion medeor“, sondern macht auch auf unseren Herbst-Großtauschtag am 15. November 2015 in der „Gesamtschule Nettetal-Breyell“ aufmerksam:

BriemarkenspendeA

Neue Postwertzeichen am 1. Oktober 2015 in Deutschland

Sonderpostwertzeichen der Serie „Schätze aus deutschen Museen“
Trauernde Frauen von Tilman Riemenschneider
MICHEL-Nummer 3180:
Seine Zeitgenossen nannten ihn auf gut fränkisch „Meister Dill“, der Schriftsteller Max von der Grün adelte ihn als „Meister aller Meister“. Gemeint ist Tilman Riemenschneider (um https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004698_BM_Trauernde_Frauen.gif1460–1531), einer der bedeutendsten Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik. Doch was machte seine Skulpturen so begehrt, dass sich betuchte Kunstliebhaber förmlich darum rissen? Was war das Geheimnis seiner Kunst? Es ist wohl der Ausdruck, die sublimen Gesten, die tiefen Blicke, die detailreichen Gewändermit denen der Künstler seine Gottes-, Heiligen- und Menschenbilder ausstattete. Bis heute gilt sein Werk als Inbegriff religiöser Bildsprache.
Außerdem aber machte seine Kunst einzigartig, dass Riemenschneider einer der ersten Bildschnitzer war, der seinen Gestalten allein durch die Bearbeitung des Holzes „Seelenfarbe“ verlie10_Riemenscheider_Bonnh. Die bis dato übliche Farbbemalung wurde dadurch überflüssig. Zu den frühesten dieser reinen „Holzwerke“ zählt die Figurengruppe „Trauernde Frauen“, die um 1508 von Riemenschneider angefertigt wurde. Die Skulptur war ursprünglich Teil einer Beweinungsgruppe, in deren Zentrum sich Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus befunden haben soll. Um die Hauptpersonen waren einst mehrere „Trauernde“ angeordnet, darunter auch die 62 x 43 x 24,5 cm große Skulptur der beiden Frauen. Gegenwärtig ist die Skulptur, die als Meilenstein in Riemenschneiders Gesamtwerk anzusehen ist, im Mainfränkischen Museum in Würzburg zu besichtigen.

In den folgenden Jahrhunderten geriet Riemenschneider in Vergessenheit. Selbst seine Ruhestätte auf dem Würzburger Domfriedhof kannte bald niemand mehr. Er lebte 10_Riemenscheider_Berlineinzig in seinen Meisterwerken fort. Vielleicht wäre es auch so geblieben, wenn man nicht 1822 auf seine Grabplatte gestoßen wäre. Erst mit diesem Fund wurde „Meister Dill“ wiederentdeckt. Heute ist sein Oeuvre am besten in der „Riemenschneiderstadt“ Würzburg zu besichtigen. Das Mainfränkische Museum besitzt mit rund 80 Skulpturen und Reliefs die größte Riemenschneider-Sammlung der Welt.

https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004698_BG_Trauernde_Frauen.gif

Sonderpostwertzeichen
500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere
MICHEL-Nummer 3181:

Er stand Zeit seines Lebens im Schatten seines Vaters, des berühmten Lucas Cranach des Älteren. Und noch heute, 500 Jahre nach seiner Geburt in Wittenberg, ist Lucas Cranach der Jüngere (1515–1586) vielen unbekannt. 2015 ist das erste Jubiläumsjahr, das diesem wichtigen Renaissancemaler gewidmet ist. Lucas Cranach d. J. war nicht nur ein virtuoser Künstler, sondern auch ein treuer Wegbegleiter der Reformation. Als solcher präsentiert er sich auch auf dem Hauptbild des Wittenberger Reformationsaltars (1547). Den hat er zusammen mit seinem Vater geschaffen und sich im Hauptbild wohl selbst verewigt – als Mundschenk, der Junker Jörg alias Martin Luther einen Trunk reicht.
Schon früh wurde Lucas in den florierenden Werkstattbetrieb des Vaters eingebunden. Cranach d. Ä. kultivierte dort aber einen so einheitlichen Stil, das nur wenig Raum für eigene Kreationen blieb. Die Werke jener Jahre sind daher schwer zuzuordnen, da beider Stil während dieser Periode noch sehr ähnlich ist – siche10_Cranach_Berlinr mit ein Grund dafür, dass Lucas Cranach d. J. oft in einem Atemzug mit seinem Vater genannt wird. Erst ab Mitte der 1540er-Jahre wandte sich Cranach d. J. von10_Cranach_Bonn dem konturbetonten und durch reine, ungemischte Farben geprägten Stil seines Vaters ab. Fortan zeichneten sich seine Werke durch eine kühlere Farbpalette sowie offenere Flächenstrukturen aus.
Daneben führte Cranach d. J. das Spezialgebiet seines Vaters fort, die Porträtmal10_Cranach_Wittenbergerei. Er verwendete jedoch entgegen der bisherigen Cranach-Tradition oft lebensgroße Formate, stattete die Kompositionen mit Schlagschatten aus und ließ die Porträtierten aus dem Bild heraus mit dem Betrachter Blickkontakt aufnehmen. Als Lucas Cranach d. J. im Jahr 1586 starb, hinterließ er eine der größten und produktivsten Kunstwerkstätten in ganz Europa. Sonderausstellungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen und erstmals erschienen Biografien laden im Jubiläumsjahr 2015 dazu ein, diesen bisher wenig gewürdigten Künstler als eigenständige Malerpersönlichkeit zu entdecken.
https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004699_BG_Lucas_Cranach.gif

Sonderpostwertzeichen
25 Jahre Deutsche Einheit
MICHEL-Nummer 3182:
Der 3. Oktober 1990, der Tag als Deutschland seine Einheit feierte, ging in die Geschichtsbücher ein. Die 1949 gegründete DDR beendet ihre Existenz, indem sie der https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004700_BM_25Jahre_deutsche_Einheit.gifBundesrepublik Deutschland beitritt. 45 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 41 Jahre nach der Gründung zweier deutscher Staaten leben die Deutschen wieder vereint in einem Land. Die Ereignisse, die mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 begannen, gipfelten in einem Staatsakt vor dem Berliner Reichstag. Dort formuliert Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Die Geschichte in Europa und in Deutschland bietet uns jetzt eine Chance, wie es sie bisher nicht gab. Wir erleben eine der seltenen historischen Phasen, in denen wirklich etwas zum Guten verändert werden kann.“
https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004700_BG_25Jahre_deutsche_Einheit.gif
Numisbrief: "25 Jahre Deutsche Einheit"

Numisbrief: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit der 2-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ (BRD, 2015, Stempelglanz) mit gleichnamiger Sondermarke mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015. Format: 16,2 x 11,4 cm. Preis bei der Deutschen Post AG: 9,80 €.

Legt man diesen Maßstab an, dann ist der Einigungsprozess der letzten 25 Jahre sicherlich – je nach Perspektive – durchaus unterschiedlich zu beurteilen. Es waren zunächst harte soziale 10_Einheit_BonnEinschnitte nötig, insbesondere bei der Privatisierung der maroden DDR-Planwirtschaft. Mittlerweile gibt es zwischen Rügen und Erzgebirge durchaus schmucke Dörfer und Städte sowie eine hervorragende Infrastruktur, aber eben auch noch immer ein Wohlstandsgefälle gegenüber dem Westen. Dennoch überwiegen heute positive Meldungen. Es mag Zeichen einer gewissen Normalisierung sein, dass sich die Aufmerksamkeit langsam auch wieder auf westdeutsche Problemzonen richtet.
https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/generated/product/1/695_500_75/017049.jpg

Numisfolder Münze & Marke: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit der offiziellen 25-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ aus reinem Silber (999/1000) in der höchsten Prägequalität „Spiegelglanz“ sowie ein Viererblock der gleichnamigen Sondermarke mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 54,90 €.

10_Einheit_USo

Die Blankoganzsache mit dem Wertzeichen „25 Jahre Deutsche Einheit“ ist in Verpackungseinheiten á 100 Stück und einzeln erhältlich.

Eine finale Bewertung der deutschen Einheit wird diese letztlich als Erfolgsstory einstufen. Zweifellos hat die Wiedervereinigung, dieses einzigartige Geschenk der Geschichte, unser ganzes Land verändert. Deutschland wird international nicht nur als Musterbeispiel für staatliche Transformation10_Einheit_Berlinsprozesse, sondern auch als sympathisches und weltoffenes Land wahrgenommen. So etwa im „Sommermärchen“ zur Fußball-WM 2006 im eigenen Land. Und schließlich: Mittlerweile ist eine „gesamtdeutsche“ Generation herangewachsen, welche die deutsche Teilung und die „Mauer“ nur noch vom Hörensagen kennt.
10_Einheit_Jubiläumsbrief

Jubiläumsbrief: „25 Jahre Deutsche Einheit“: Umschlag mit 3 Sondermarken „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015. Inklusive Informationsblatt und Postkarte. Format: 23,0 x 16,2 cm. Preis bei der Deutschen Post AG: 4,50 €.

10_Einheit_EB

Erinnerungsblatt: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Viererblock der Sondermarke „25 Jahre Deutsche Einheit“ und mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015 sowie Marke „20 Jahre Deutsche Einheit“ mit Sonderstempel. Format: A5. Preis bei der Deutschen Post AG: 6,95 €.

Numisblatt: "25 Jahre Deutsche Einheit"

Numisblatt: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Zehnerbogen „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 1.10.2015. 25-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“. Format: A4. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 28,50 €.

 

10_Einheit_Gedenkset

Markengalerie „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit 25 Sondermarken und 3 Blockausgaben (BRD, Deutsche Bundespost, 1990 – 2015, postfrisch) halten das Jubiläum in Erinnerung. Hochwertig gestalteter Festeinband mit der Sonderfarbe Gold. Inkl. 2 repräsentativer Informationsblätter. Diese enthalten einen Viererblock der aktuellen Marke „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015 sowie interessante Informationen und spannende Bilder zu dem politischen Großereignis in Deutschland 2015. Format: 22,3 x 30,7 cm. Pries bei der Deutschen Post AG: 29,95 €.

 

MESSEGANZSACHE / Messebriefumschlag
Internationale Briefmarkenmesse Berlin 2015
10_MesseBerlin10_MesseBerlin_Bonn


Aktuelle Informationen erhalten Sie hier: Logo Briefmarken-Messe Berlin



                     
MESSEGANZSACHE / Messebriefumschlag
33. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen 2015
10_MesseSifi
 10_MesseSifi_Bonn



Aktuelle Informationen erhalten Sie hier:

  >> zur Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen >>

 

 


Gedenkset:

„Der Rhein – von der Quelle bis zur Mündung“ 

 10_Rhein_Gedenkset

Eine faszinierende Reise an den Rhein mit 16 Sondermarken und 4 Zuschlagsmarken (BRD, Deutsche Bundespost, 1971–2015, postfrisch) dokumentieren den Rheinverlauf in Deutschland. Inklusive Zusammendruck (3 aktuelle Sondermarken, 2015, postfrisch) der Schweizerischen Post. Format: A4. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 19,85 €.

Auktionshaus AIX-PHILA in Aachen: Klappern gehört zum Handwerk!

Aix-Phila Briefmarken GmbH - Auktionshaus, Aachen
Klappern gehört zum Handwerk
Im Mittelalter zogen die Handwerksleute mit Holzklappern durch die Gassen, um dem Volk ihre Dienste anzukündigen. Ob Schuhmacher, Dachdecker oder Zahnklempner (ja, auch diese zählen zu den Handwerkern), jeder wies auf diese Weise lautstark darauf hin: Wir sind jetzt da, um für euch zu arbeiten!
Auch wenn das Versteigern von Briefmarken und Münzen nicht direkt zum Handwerk zählt (obwohl: Das Schwingen des Hammers kann auch ganz schön schweißtreibend sein), so erfüllt dieser Werbebrief dieselbe Funktion wie eine Holzklapper:
Wir möchten Ihnen auf diesem Weg unsere Dienste anbieten.
Katalog der 56. AUKTIONMit dem Versprechen allein ist es aber nicht getan. Auch vor Hunderten von Jahren hatte nur derjenige Erfolg, der sein Handwerk verstand und sich so dauerhaft das Wohlwollen seines Auftraggebers sicherte. Ein immer noch undichtes Dach oder ein pochender Zahn führten im günstigsten Fall dazu, dass der Handwerker mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt wurde, wenn er nicht sogar um Leib und Leben fürchten musste.
Liebe AIX-PHILA Kunden, Sie sehen, nach 28 Jahren und 56 Auktionen leben wir … und zwar immer noch in Aachen, erfreuen uns bester Gesundheit und genießen –bei aller Bescheidenheit– ein hervorragendes Renommee in der Branche und bei unseren Kunden.
Dies zu testen, bietet sich Ihnen die Gelegenheit mit einer Einlieferung in unsere

Herbstauktion am 27. und 28. November 2015.

Hierfür nehmen wir Ihre Briefmarken und Münzen jederzeit in unseren Ladengeschäften, bei Ihnen vor Ort persönlich oder per Post entgegen (nach Anmeldung für Sie kostenlos und durch uns versichert).
Annahmeschluss ist der  2. Oktober 2015.
Natürlich kaufen wir auf Wunsch Ihre Schätze auch gegen sofortige Barzahlung… und schauen Sie doch auch mal ins Internet. Dort finden Sie unsere Einlieferungsbedingungen und können sich anhand der Kataloge, Ergebnisse und Statistiken zurückliegender Auktionen ein Bild von der Leistungsfähigkeit unseres Hauses machen. All dies übersenden wir Ihnen auch gerne mit der Post.

 

Achtung:
Unsere Firma ist mit einem Stand auf dem

64. Niederrhein-Großtauschtag
der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ am
15. November 2015

in der Städtischen Gesamtschule Nettetal,
41334 Nettetal-Breyell, Von-Walddois-Straße 6,
von 9.00 bis 16.oo Uhr, vertreten.

 

Mit fröhlichem Geklapper grüßt Sie herzlich
Ihr Hinrich Osterloh
(Auktionator)
© 2011 - nettephila.de - Theme by Pexeto