Neue Postwertzeichen am 9. Februar 2017 in Deutschland!

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Für die Wohlfahrtspflege“:
„Grimms Märchen – Die Bremer Stadtmusikanten“
(Freunde treffen, Der Überfall, Im neuen Zuhause)
MICHEL-Nummer: 3282 (70er), 3283 (85er) und 3284 (145er)
MICHEL-Nummer: 3287 für selbstklebende Marke
aus Markenheftchen 105 und von der Rolle
 
2_bremerstadtmusikanten_70_markeViele gut erzählte Geschichten beginnen damit, dass sich die Hauptfiguren erst nach und nach finden und dann zu einer schlagkräftigen Truppe zusammenwachsen. So auch im Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“, das die Brüder Grimm aufgezeichnet und 1819 in der zweiten Auflage ihrer „Kinder und Hausmärchen“ erstmals veröffentlicht haben. Das Märchen ist ein Hohelied auf die Freundschaft und solidarischen Zusammenhalt. Aus vier ausgemusterten Haustieren wird eine starke Einheit. Die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) zählen zu den meist gelesenen, meist verkauften und meist übersetzten deutschsprachigen Büchern. Wilhelm Grimms Erzähltalent und Jacob Grimms Verdienste als Sprachforscher machten die 2_bremerstadtmusikanten_85_markeSammlung weltbekannt. Hund auf Esel, Katze auf Hund, Hahn auf Katze: So schlagen die „Bremer Stadtmusikanten“ lärmend die Räuber in die Flucht und nehmen deren Haus in Beschlag. Unter allen Bildschöpfungen zu Märchenthemen ist die Figurenpyramide eines der populärsten Motive überhaupt. Die ironisch-heitere Bronzeplastik des Bildhauers und Bauhaus-Künstlers Gerhard Marcks (1889–1981) an der Westseite des Bremer Rathauses ist neben dem Rathaus selbst und dem Bremer Roland eines der herausragenden Wahrzeichen der Hansestadt. Sie wurde 1953 aufgestellt und aus Spenden finanziert. Als wehrhafte „Hausbesetzer“ erkämpfen sich die Tiersenioren eine neue Lebensperspektive. 2_bremerstadtmusikanten_145_markeEs gefällt ihnen so gut in ihrer „Alten-WG“, dass sie für immer dort bleiben wollen. So endet das Märchen in einer Art Sozialutopie, die für das 19. Jahrhundert erstaunlich modern anmutet. 200 Märchen haben die Brüder Grimm Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals als Sammlung veröffentlicht. Die sogenannten Handexemplare der Sammlung wurden 2005 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Diese Dokumente aus den Jahren 1812 bis 1815, als die erste Fassung der „Kinder- und Hausmärchen“ erschien, und aus der Zeit der zweiten Fassung (1819 bis 1822) werden im Brüder-Grimm-Museum in Kassel aufbewahrt.
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Sonderpostwertzeichen „Burgen und Schlösser“:
Schloss Ludwigsburg
MICHEL-Nummer: 3285
Eigentlich wollte der württembergische Herzog Eberhard Ludwig (1676–1733) im Jahr 1704 nur ein kleineres Jagdschloss errichten. Dann aber fand er so großen Gefallen an seinem 2_ludwigsburg_markeProjekt, dass er mit Schloss Ludwigsburg eine der größten barocken Schlossanlagen Deutschlands erbauen ließ. Heute zählt  Ludwigsburg, das „Schwäbische Versailles“, zu den größten noch im Original erhaltenen Barockschlössern Europas. Es ist zugleich ein Publikumsmagnet und ein bauliches Ensemble von internationalem Rang. Neben dem Residenzschloss sind das „Blühende Barock“ und der Märchengarten seit Generationen beliebte Ausflugsziele für Familien und Schulklassen. Bis 1733 entstanden im neuen Residenzschloss über 450 Zimmer, ein großer Innenhof, Galeriebauten, ein Theater, zwei Kirchen und eine prächtige, weitläufige Gartenanlage. Ein herausragendes Beispiel der höfischen Wohnkultur des Barock ist der Alte Hauptbau mit dem noblen Tafelzimmer und den kostbar ausgestatteten Appartements. Noch repräsentativer angelegt ist der weitläufige Neue Hauptbau, der durch die herrschaftlichen Wohnräume und den prunkvollen Marmorsaal besticht. Um den Besuchern den Reichtum des fürstlichen 18. und 19. Jahrhunderts zugänglich zu machen, bieten Museen und Dauerausstellungen im Schloss Einblicke in das Lebensgefühl vergangener Zeiten. Die Parkanlagen um das Schloss beherbergen die Gartenschau „Blühendes Barock“. Auf einer Fläche von 30 Hektar wurden die Gärten 1954 wieder neu angelegt. Die Besucher erwartet eine Parklandschaft mit Gartenkunst verschiedener Epochen und Regionen. Ein Highlight ist der Märchengarten für die Kleinen. Über 40 Szenen aus dem Land der Märchen und Sagen entführen in eine Zauberwelt. Dornröschen und Rapunzel, Aladin und Rübezahl sind hier zu Hause und regen die Fantasie der Kinder an: „Das Lächeln eines Kindes und das freudige Aufleuchten seiner Augen sind mir mehr wert als das Nicken von hundert Rauschebärten“, hat Albert Schöchle einmal gesagt, der den Märchengarten 1959 initiiert hat.
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Unser langjähriges Vereinsmitglied Siggi ist verstorben!

Unser Sammlerfreund Siegfried „Siggi“ Jenschewski ist
nach langer, schwerer Krankheit
am 27. Dezember 2016 verstorben!

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2017 beginnt am 2. Januar mit neuen Motiven in Deutschland!

Sonderpostwertzeichen „Schätze aus deutschen Museen“ mit
„Jan Vermeer van Delft – Mädchen mit dem Weinglas“ und
„Jean-Baptiste Oudry – Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich“
MICHEL-Nummer: 3274 und 3275
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Deutschland ist eine Kulturnation im Herzen Europas, daher bewahrt es auch ein ü1_museum_bonnberaus 1_museum_berlinreiches kulturelles Erbe für alle Freunde der Kunst. Aufgrund der föderalen Struktur unseres Landes ist das Netz der Museen und Galerien weit gespannt. Hier werden herausragende Beispiele der Kunst aller Epochen gezeigt, mit einem Blickwinkel, der weit über die Grenzen unseres Landes hinausreicht. Im Fokus der Serie „Schätze aus deutschen Museen“ stehen dieses Jahr Gemälde des holländischen Meisters Jan Vermeer van Delft (1632–1675) sowie des französischen Hofmalers und Tierporträtisten Jean-Baptiste Oudry (1686–1755).

Das Gemälde Jan Vermeers van Delft gibt Anlass zu mancherlei Spekulationen. Die spannende 1_museum_braunschweigFrage ist: Was für eine Szene hat einer der Hauptmeister der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts hier auf die Leinwand gebannt? Zeigt „Das Mädchen mit dem Weinglas“ (1659/60) den Versuch einer Verführung oder handelt es sich nur um eine harmlose Weinprobe? Oder ist der Betrachter Zeuge einer Verkuppelungsszene? Die Experten sind sich bis heute uneins. Ein eigenes Urteil kann sich bilden, wer im Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum das Meisterwerk aufsucht. Das Herzog Anton Ulrich-Museum wurde nach mehrjähriger Sanierung am 23. Oktober 2016 neu eröffnet. Auf der Leinwand Jean-Baptiste Oudrys wird tüchtig um die Wette gebalzt: In „Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich“1_oudry_ludwigslust (1745) setzte der französische Hofmaler den eitlen Schönheitswettbewerb dreier gefiederter Kontrahenten perfekt in Szene. Der Meister des exotischen Tierporträts versteht sich dabei nicht nur auf das virtuose Spiel mit Farbe und Licht. Experten bescheinigen Oudry auch einen subtilen Umgang mit seinen „Modellen“, der diesen schon fast menschliche Züge angedeihen lässt. Mit 34 Gemälden und etwa 40 Handzeichnungen besitzt Schwerin die weltgrößte Sammlung des Tiermalers. Die Menagerie- Gemälde sind 2016 von Staatlichen Museum Schwerin ins Barockschloss Ludwigslust, 35 Kilometer südlich der Landeshauptstadt, umgezogen.
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Sonderpostwertzeichen „Topographie des Terrors“
MICHEL-Nummer: 3276

Am 28. Januar 1992, vor 25 Jahren, wurde die Stiftung „Topographie des Terrors“ gegründet. 1_terror_markeIhre Hauptaufgabe ist die Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen einschließlich der Folgen nach 1945. Aus einer temporären Ausstellung im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins 1987 ist eine Dokumentationsstätte hervorgegangen, die seit ihrer Eröffnung 2010 jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt lockt. Im Sinne eines „Lernortes“ gilt das Dokumentationszentrum als vorbildliches Beispiel der Erinnerungskultur in Deutschland. Es1_terror_bonn präsentiert sich als nüchterner, quaderförmiger Bau, der den Ort und seine Geschichte in den Vordergrund stellt und selbst im Hintergrund bleibt. Auf dem Gelände „Topographie des Terrors“ zwischen Anhalter Bahnhof, Potsdamer Platz und der historischen Stadtmitte Berlins zeigt die Ausstellung die vorbelastete Geschichte des Ortes. Das Areal war Schauplatz der Planung und Lenkung des nationalsozialistischen Terrors. Hier befanden sich zwischen 1933 und 1945 mit dem Geheimen Staatspolizeiamt, der Reichsführung-SS und dem Reichssicherheitshauptamt die wichtigsten Institutionen des nationalsozialistischen Terrorapparates. Von hier aus wurde die Verfolgung und Vernichtung der politischen Gegner 1_terror_berlindes Nationalsozialismus im In- und Ausland gelenkt und der Völkermord an den europäischen Juden und an den Sinti und Roma organisiert. Die Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße“ dokumentiert die hier tätigen NS-Terrorinstitutionen sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Ergänzt wird sie auf dem Gelände durch 15 Informationsstationen, die mit Fotos, Dokumenten und 3D-Grafiken einen Überblick über die Geschichte des Areals geben. Eine weitere Ausstellung, „Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror“, ist vom Frühjahr bis Herbst entlang der freigelegten Kellermauerreste an der Niederkirchnerstraße zu sehen.
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Sonderpostwertzeichen „Die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers“
MICHEL-Nummer: 3277

Achtung: Auch als nassklebende Rollenmarke mit Codierfeld (nach jeder vierten Marke) und mit nur noch geraden rückseitigen Nummern (beginnend mit der Nummer 4)!

„Durch Luthers Bibelübersetzung konnten die Menschen in Deutschland die Bibel als Kraftquelle für ihren Glauben entdecken. Das Reformationsjubiläum ist ein guter Anlass, dass 1_luther_markewir auf diese Kraftquelle neu aufmerksam werden.“ So ordnet der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, die Lutherbibel in ihrer Bedeutung ein. Mit seiner genauso wortmächtigen wie volkstümlichen Übersetzung aus dem Jahr 1522 hat der Reformator Martin Luther die Bibelinhalte nicht nur „demokratisiert“, das heißt dem einfachen Volk zugänglich gemacht, er hat auch die in Regionaldialekte zersplitterte deutsche Sprache vereinheitlicht und auf ein neues Niveau gehoben. Ab Dezember 15211_luther_bonn übersetzte Luther auf der Wartburg bei Eisenach – wo er seit Mai inkognito als „Junker Jörg“ untergetaucht war – in nur elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Luther übersetzte nicht etwa in einen der zahlreichen deutschen Dialekte, sondern orientierte sich an der weit verbreiteten sächsischen Kanzleisprache. Die Lutherbibel war deshalb maßgeblich an der Ausbildung einer überregionalen Sprachnorm beteiligt. Die im September 1522 in einer Auflage von 3000 Exemplaren erschienene erste Auflage, das sog. September-1_luther_berlinTestament, war in wenigen Wochen vergriffen. Bereits im Sommer hatte Luther mit seinen Wittenberger Kollegen die Übersetzung des Alten Testaments begonnen, die erste gesamte Lutherbibel erschien 1534. Luthers Übersetzung war an der Alltagserfahrung der Menschen ausgerichtet. Er lauschte ihnen auf der Straße ihre Sprache ab. Als genialer Sprachschöpfer hat Luther unzählige Redewendungen geschaffen, die Ausdrucksvarianten bieten und in den allgemeinen Wortschatz eingegangen sind, etwa „im Dunklen tappen“, „etwas ausposaunen“ und „Perlen vor die Säue werfen“ oder Begriffe wie „Gewissensbiss“, „lichterloh“ oder „Lückenbüßer“. Für die deutsche Sprache und für Deutschland als Kulturnation ist dieser Beitrag epochal. Sie steht am Beginn eines Aufschwungs der deutschsprachigen Literatur.
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Sonderpostwertzeichen „Eröffnung der Elbphilharmonie“
MICHEL-Nummer: 3278

Der 11. Januar 2017 ist ein bedeutender Tag in der Geschichte Hamburgs. Das neue Wahrzeichen der Hansestadt wird offiziell eröffnet: die Elbphilharmonie. Fast zehn Jahre 1_philharmonie_markehaben die Bauarbeiten gedauert und die Kosten betragen mittlerweile mehr als das Zehnfache des ursprünglich auf 77 Millionen Euro angesetzten Betrags. Dennoch ist der spektakuläre Bau des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron der Stolz der Stadt. Die Elbphilharmonie ist Blickfang in der HafenCity, des größten innerstädtischen1_philharmonie_bonn Stadtentwicklungsgebiets Europas. Zum Eröffnungskonzert spielt das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock zusammen mit dem NDR Chor, dem Chor des Bayerischen Rundfunks und hochkarätigen Solisten. Herzstück des Baus ist die Plaza – ein frei zugänglicher Bereich in 37 Metern Höhe. Erreichbar ist sie durch eine mehr als 80 Meter lange Rolltreppe, deren Ende aufgrund ihrer konkaven Wölbung nicht sichtbar ist. Der Neubau soll mit seinen gläsernen Fassadenelementen an einen Kristall erinnern, der Wasser, Himmel und Stadt immer wieder anders reflektiert. Viele Glasscheiben sind mit basaltgrauen und 1_philharmonie_berlinreflektierenden Punkten bedruckt, damit sich das Gebäude durch Sonneneinstrahlung nicht zu sehr aufheizt und Spiegelungseffekte entstehen. Die Anordnung der Punkte wurde für den optimalen Effekt am Computer berechnet. Mit gut 2000 Plätzen bildet der große Konzertsaal den Kern der Elbphilharmonie. Orchester und Dirigent befinden sich mitten im 1_philharmonie_hamburgRaum, die Zuschauerränge sind versetzt übereinander zu einem steilen Kessel angeordnet. Jeder Besucher ist maximal 30 Meter vom Orchester entfernt. Ein zentrales Element ist der Reflektor an der Saaldecke mit dahinter verborgener Licht- und Tontechnik. Für die Akustik entwickelten Herzog & de Meuron eine spezifische Oberfläche der Wände und Decken – in enger Abstimmung mit dem japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota. Die „Weiße Haut“ ist eine der kühnsten Innovationen der Elbphilharmonie. Sie besteht aus rund 10.000 Platten aus Gips und Papier.
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Markenset Dampfschiff „Die Weser“ mit 10 selbstklebenden
Sondermarken 200 Jahre Dampfschiff „Die Weser“
MICHEL-Nummer: 3279 im Folienblatt 62
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Markenbox Schätze aus deutschen Museen mit 100 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen: 1_museum_markenbox_evoJe 50 selbstklebende Sonderpostwertzeichen zu 70 Cent, Motive „Jan Vermeer van Delft – Das Mädchen mit dem Weinglas“ (MICHEL-Nummer: 3280) und „Jean-Baptiste Oudry – Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich“ (MICHEL-Nummer: 3281), aus der Serie „Schätze aus deutschen Museen“, auf einem Trägerstreifen (rückseitig in Fünferschritten nummeriert).
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Neue Automatenmarken am 3. Januar 2017 in Deutschland!

Automaten-Postwertzeichen (Vordruckrolle) ab 3.1.2017:
„Briefe schreiben“ und „Briefe empfangen“ –
wieder zwei anspruchsvolle Motive auf einer 2000er-Rolle!

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Gut acht Jahre nach ihrer Einführung werden die Motive Brandenburger Tor und Post Tower Bonn am 3. Januar 2017 durch zwei neue Motive abgelöst. Der Termin des Ausgabetages liegt aus betrieblichen Gründen einen Tag später als bei den übrigen Januar-Ausgaben. Die neuen Automatenpostwertzeichen Briefe schreiben und Briefe empfangen liegen ebenfalls in 1_atm_bonn_esstabwechselnder Reihenfolge auf der Vordruckrolle und werden auch so vom Briefmarkenautomaten ausgegeben. Am Ausgabetag (ab Dienstbeginn) sind bundesweit an 29 Standorten die neuen Automatenmarken bereits verfügbar (siehe beiliegende Aufstellung). Auf diese Automaten wird mit einem Aufkleber hingewiesen. Zug um Zug werden in den kommenden Wochen darauf die 1_atm_bonnbisherigen Automatenpostwertzeichen in den übrigen Briefmarkenautomaten ausgewechselt. Die beiden neuen Motive Briefe schreiben und Briefe empfangen stehen für die Freude und Sinnlichkeit beim Schreiben und Empfangen von Briefen. Gerade in Zeiten moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail, SMS, etc. ist das Briefeschreiben zu etwas Besonderem geworden. Briefe sind sinnlich. Briefe machen Freude. Sie wirken emotional und sind persönlich. Das Schreiben und Senden eines Briefes, handgeschrieben mit feinem Schreibwerkzeug auf edlem Papier, ist Ausdruck der besonderen Wertschätzung des Verfassers für den Adressaten.

Das Versandzentrum Weiden hat für die Sammler je Motiv einen Tastensatz und einen 1_atm_berlinErgänzungssatz zusammengestellt. Der Tastensatz besteht aus aktuellen Portostufen, wie sie auch am Automaten verfügbar sind, im Ergänzungssatz sind weitere Portostufen für internationale Sendungen und Ergänzungswerte enthalten. Zu jedem Satz wird eine Automaten-Quittung beigelegt.

Tastensätze:
Briefe schreiben 45, 70, 85, 145, 260, 450 (Summe 10,55)
Briefe empfangen 45, 70, 85, 145, 260, 450 (Summe 10,55)

Ergänzungssätze:
Briefe schreiben 5, 8, 10, 20, 30, 90, 150  (Summe 3,13)
Briefe empfangen 5, 8, 10, 20, 30, 90, 150 (Summe 3,13)

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Ein sammelwürdiges Erinnerungsblatt für die neuen beiden Automatenmarken gibt es bei der Deutschen Post AG!

Erstverwendungsstempel:
Hier die Liste mit Standorte n der Briefmarkenautomaten (BMA ), die am 03.01.2017 mit den neuen Automatenmarken ausgestattet sind:
Standort-Übersicht als PDF-Datei

 

Am 8. Dezember 2016: neue Postwertzeichen in Deutschland!

Sonderpostwertzeichen „Design aus Deutschland“ mit den Themen:
„Möbel“ und „Lifestyle“

Design ist ein Teil unseres Alltags – jeder Gebrauchsgegenstand, jede Verpackung, jeder Luxusartikel, aber auch jedes Bauwerk und jedes Transportmittel wurde nach bestimmten 12_design_stuhl_markeKriterien entworfen und hergestellt. Design bedeutet, eine ästhetische Symbiose zu finden aus künstlerischem Gestaltungswillen und material- sowie  Produktionsbedingten Anforderungen. Die neue Sondermarken-Serie „Design aus Deutschland“ widmet sich wichtigen Vertretern der deutschen12_design_berlin Designgeschichte und ausgewählten Beispielen ihres Schaffens. Zum Auftakt stehen Hans Theo Baumann und Luigi Colani im Blickpunkt. Hans Theo Baumann (1924–2016) war zeitlebens fasziniert vom Werkstoff Glas. Er kam in Basel als Sohn eines Glasmalers zur Welt. International bekannt wurde er 1953 mit der Gestaltung von Fenstern und Glaswänden für die von Egon Eiermann (1904–1970) entworfene Matthäuskirche in Pforzheim. 1955 eröffnete Baumann ein eigenes Studio in seinem Wohnort Schopfheim. Seine große Meisterschaft im Umgang mit Glas bewies Baumann zu Beginn der 1960er-Jahre mit Arbeiten für die Firma Gralglas. Insp12_design_bonniriert durch moderne Stile aus Skandinavien schuf er Glasgefäße von klarer Funktionalität, dekorloser Sachlichkeit und hoher Qualität. Baumanns Entwürfe gehörten bald zu den Design- der noch jungen Bundesrepublik. Luigi Colani, 1928 in Berlin als Sohn eines Italo-Schweizers und einer polnischen Mutter geboren, wollte mit organischer Formensprache 12_design_glas_markesämtliche Lebensbereiche „biodynamisch“ umgestalten. 1968 gelang Colani mit dem Schlaufenstuhl für den Hersteller COR ein Aufsehen erregendes und elegantes Beispiel eines Designs, das sich mit geschwungenen Linien an der Natur orientierte und die Grenzen des technisch Machbaren auslotete. Der Stuhl besteht aus fiberglasverstärktem Polyester und wurde aus einem Guss geformt. Mit seinem Ansatz als „Übersetzer der Natur“ gelangen Colani einige Produkterfolge – etwa das Teeservice „Drop“ (1972) für Rosenthal oder die ergonomische Canon-Spiegelreflexkamera T90 (1986).

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Sonderpostwertzeichen „200 Jahre Dampfschiff  DIE WESER“

Der Flussraddampfer „Die Weser“ wird häufig als das erste deutsche Dampfschiff bezeichnet. Zumindest in Bezug auf die Bauausführung ist das korrekt: Die „Weser“ entstand unter der 12_dampfer_markeLeitung des deutschen Ingenieurs Ludwig Georg Treviranus (1790–1869) auf der Werft des Schiffbaumeisters Johann Lange (1775–1844) in Grohn bei Bremen. Die Maschine für den Antrieb stammte allerdings aus dem Mutterland der Dampfmaschine: England. Der Stapellauf des Schiffes erfolgte vor 200 Jahren – am 30. Dezember12_dampfer_bonn 1816. Erste Testfahrten fanden Anfang Februar 1817 statt. In Betrieb genommen wurde „Die Weser“ am 6. Mai 1817. Die Idee zur Dampfschifffahrt auf der Unterweser hatte der Bremer Kaufmann Friedrich Schröder (1775–1835). Waren konnten über die Nordsee damals nur bis bzw. ab Brake (Großherzogtum Oldenburg) direkt verschifft werden, weil die Unterweser stark versandet war. Zwischen Brake und Bremen übernahmen langsame, mit Segeln ausgestattete Flusskähne mit geringem Tiefgang den Transport, der je nach Witterung 12_dampfer_brakebis zu zwei Wochen dauern konnte. Schröder bat den Bremer Senat im März 1816, ihm eine Erlaubnis für den Betrieb eines Dampfschiffs auf der Unterweser zu erteilen, um diese Zeit deutlich zu verkürzen. Das Schiff sollte die Strecke Bremen–Brake an einem Tag hin- und zurückfahren. Schröder gab schließlich den Bau des Flussraddampfers „Die Weser“ in Auftrag.12_dampfer_berlin Das Schiff war 24 Meter lang, 4,2 Meter breit und grün gestrichen. Mast und Schornstein waren umklappbar, um die Weserbrücke in Bremen durchfahren zu können. Als Antrieb diente eine Niederdruck-Dampfmaschine mit 14 PS, mit der die „Weser“ eine Geschwindigkeit von 5,5 Knoten (entspricht ca. 10 km/h) erreichte. Die beiden seitlichen Schaufelräder hatten einen Durchmesser von 2,74 Metern und ließen sich in ihrer Eintauchtiefe verstellen, um sie dem wechselnden Tiefgang des Schiffs anzupassen. Am 14. November 1833 absolvierte die „Weser“ ihre letzte Fahrt von Brake nach Bremen. Danach wurde sie verkauft und abgewrackt.
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Korrigiert: Briefmarke und Folienblatt „Weihnachtskugel“ erst am 30. November 2017!

Die Veröffentlichung des Sonderpostwertzeichens „Weihnachtskugel“ in der Ausgabe Nummer 21-2016 der „Stempel & Informationen“ wird hiermit zurückgezogen und durch nachstehende neue Veröffentlichung ersetzt. –  Grund: Änderung der Abbildung des Postwertzeichens und neuer Ausgabetag: statt 2. November nun der 30. November 2016! Es wurde ein Rechtschreibfehler noch vor Auslieferung erkannt, korrigiert und nun soll am 30. November 2016 beim Schalterkunden und beim Sammler alles stimmen:

MICHEL-Nummer: 3269 (nassklebend) und 3270 (selbstklebend)
MICHEL-Nummer: Folienblatt 61 (mit 10x 3270)

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1. Auflage mit falscher Rechtschreibung: „Jul“ statt „jul“

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2. Auflage: korrigierte, richtige Rechtschreibung von „jul“ statt „Jul“ vom 30. November 2017

 

 

 

 

 

 

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Stempeldatum: 30.11.2016

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Stempeldatum: 30.11.2016

Geschmückte Weihnachtsbäume gehören zum Weihnachtsfest wie gefärbte Eier zu Ostern oder das Feuerwerk zu Silvester. Das Schmücken des Baums ist ein fast schon heiliges Ritual, insbesondere für Kinder. Es steht nicht nur fest, wer den Baum schmückt, sondern in der Regel auch, womit der Baum behängt wird. Nicht selten handelt es sich um kostbare Erbstücke, die von Generation zu Generation weitergereicht werden. Weihnachtskugeln aus Glas zählen zum traditionellen Christbaumschmuck. Mit ihren weihnachtlichen oder winterlichen Motiven verschönern sie jeden Nadelbaum. Sie stammen dann vielleicht sogar aus Thüringen, der Region, die als Geburtsort der Weihnachtskugel gilt. Gläserner Christbaumschmuck entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts in der Region um den thüringischen Ort Lauscha, dessen Gründung auf eine Glashütte zurückgeht. Eine Legende besagt, dass sich einer der Glasbläser keine teuren Früchte und Nüsse leisten konnte und diese aus Glas herstellte, um sie an den Baum zu hängen. Inwieweit dies der Realität entspricht, ist unklar. Belegt ist der Auftrag an einen Glasbläser aus dem Jahr 1848, mehrere Weihnachtskugeln in unterschiedlicher Größe herzustellen. Findige Glasbläser produzierten schon bald  Christbaumschmuck in Form von Früchten, Sternen, Herzen und Figuren. Einige der Formen sind bis heute erhalten und werden in den Museen der Region präsentiert. Wer beim Weihnachtsschmuck weniger Wert auf Tradition und Handwerkskunst legt, kann seine Weihnachtskugeln heutzutage sogar selbst anfertigen. In Bastelanleitungen finden sich Tipps, wie teilbare Kunststoffkugeln durch individuell gestaltete Einlegescheiben oder durch von innen aufgebrachte Motive weihnachtliches Dekor erhalten. Auch die guten alten Weihnachtskugeln aus Glas lassen sich modern „aufhübschen“ – mithilfe von Farben, Strass, Glitter, Draht, Wachsperlen, Folie, Filz und anderen Materialien. Wem das alles zu zeitaufwendig ist, der kann seine Weihnachtskugeln auch nach individuellen Wünschen bedrucken lassen.

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1. Auflage des Folienblattes mit Prod.-Nummer 1839 11935

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2. Auflage des Folienblattes mit Prod.-Nummer 1839 11936

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es werden zwar zum Einscannen der Strichcode bei der Post genutzt, aber es kann trotzden passieren, dass die „verkehrte Poduktnummer 1839 11935“ an die Poststellen, Postpoints, Postfilialien, Verkaufseinrichtungen, … kommen! Wurde die Korrektur auch auf die Einzelmarken der Versandstelle mit neutraler Folie berücksichtigt? … Also aufgepasst beim Erwerb dieser Folienblätter und Einzelmarken!

Keine Beitragserhöhung ab 2017! Philatelie auch Online möglich!

Aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 12. Februar 2016:

Der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) beschloss in der Hauptversammlung in Gotha 2015 die bereits angekündigte Erhöhung des jährlichen BDPh-Beitrages um 3 Euro, auf 15 Euro pro Mitglied ab 2017. Der Beitrag an den Verband der Philatelisten in Nordrhein-Westfalen (VdPh) wird nicht erhöht. Hier bleibt es bei 4,50 Euro pro Vereinsmitglied jährlich. Damit sind ab 2017 pro Mitglied 19,50 Euro an den BDPhVdPh abzuführen, der davon 15 Euro an den BDPh weiterleitet. Im Tagesordnungspunkt 2.2. wurde einstimmig beschlossen, keine Beitragserhöhung in unseren Verein durchzuführen: Der Mitgliedsbeitrag beträgt auch ab 2017 weiterhin 25 Euro. Die Erhöhungen durch den BDPh werden aus der Vereinskasse abgedeckt.

Für unsere 7 Auslandsmitglieder, alle aus den Niederlanden, berechnet der BDPh bereits ab 2016 einen höheren Portoanteil. Herr Dieter Kleiber, Schatzmeister vom Landesverband Nordrhein-Westfalen,  informierte alle Schatzmeister und Kassierer in den Vereinen: Der erhöhte Portoanteil beträgt durch den BDPh 18 Euro je Auslandsmitglied. Die Mitglieder, die diesen erhöhten Portoanteil nicht zahlen mögen, können die „philatelie“ online bestellen. Nur für den Versand der „philatelie“ als „Print“-Medium werden 18 Euro erhoben. Im Tagesordnungspunkt 2.3.  wurde beschlossen, das die Kassierer und der Pressewart mit unseren ausländischen Mitgliedern Kontakt aufnehmen. Bisher haben sich 3 Mitglieder gemeldet: zwei wollen eine Online-Ausgabe und ein Mitglied hat eine Adresse in Deutschland mitgeteilt. 
Auch alle anderen Mitglieder können sich für eine Online-Ausgabe entscheiden: Teilen Sie uns Ihre Entscheidung mit und wir leiden diese entsprechend weiter.

 

66. Niederrhein-Großtauschtag am 13. November 2016 in Nettetal-Breyell

Wir,  die Mitglieder vom „Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“, laden auch in diesem Herbst Sammler und Interessierte zu unserem „66. Niederrhein-Großtauschtag“ in die Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell, 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6, ein. BDPhVon 9.00 bis 16.00 Uhr werden am 13. November 2016 auf zwei Etagen (Unter– und Erdgeschoss) Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten etc. zum Tausch angeboten. Am Infostand des Vereins gleich am Eingang haben Sie die Möglichkeit, sich über die Mitgliedschaft im Bund deutscher Philatelisten zu informieren. Außerdem können Sie hier Ihre Schätze kostenlos zur Begutachtung und Schätzung vorlegen. Fragen rund um die beliebten Sammelgebiete werden hier freundlich und kompetent beantwortet. pferde007Im Mittelpunkt unseres Salons steht diesmal ein Motiv: „Pferde in der Philatelie“. Herr Bernhard Kater aus Viersen zeigt in einem Klassenzimmer zwei Teile seiner Sammlung: „Das Pferd in seiner Vielfältigkeit“ und „Das Pferd im Postdienst“.pferde006
In einem weiterem Klassenzimmer werden wieder Ausschnitte verschiedener Motiv-, Spezial- und Ländersammlungen unserer Vereinsmitglieder gezeigt (eine Auswahl):

1.) Motivsammlung „Schmetterlinge – Falter unserer Erde“ von Pia Holtzportz (Schülerin)
2.) Heimatsammlung Reydt – Darstellung auf alten Ansichtskarten“ von Karl-Heinz Mühlen
3.) Ungarn „Vorphilatelie BUDA, PESTH (PEST) OFEN“ von Hans Holtzportz
4.) Motivsammlung „Meine Eisenbahn“   von Florian Bolten (Schüler)
5.) Motivsammlung „Prinzessin Diana“ von Rosalie Cacha
6.) Ländersammlung „USA bis 1975“ von Rolf Bolten
7.) Spezialsammlung „Bayern – Firmenlochungen“ von Volker Reuschenbach
8.) Ansichtskartensammlung „Reinecke Fuchs“ von Petra van Loyen
9.) Ansichtskartensammlung „Katzen – Jäger auf Samtpfoten“ von Petra van Loyen


Hier nun zusammengefasst die wichtigsten Angaben zu unserem und auch zu Ihrem „Herbst-Großtauschtag 2016“ in Nettetal-Breyell:
  • Sonntag, der 13. November 2016 (Volkstrauertag)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
    Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • Keine Tischgebühren für Sammler!
  • Vergrößerung des Angebotes mit ausreichenden Tischen
    und Stühlen durch die Nutzung der bisherigen „Alten Mensa“
    mit der zusätzlichen Fläche des Erdgeschosses / Untergeschoss!
  • „Infostand“ des Vereins mit Beantwortung Ihrer Fragen zu
    unserem Hobby, zu unserem Verein sowie mit kostenloser
    Bewertung Ihrer mitgebrachten Schätze!
  • Probe- und Leseexemplare der Fachzeitschriften „Deutsche
    Briefmarkenzeitung“
    und „Briefmarkenspiegel“ sowie
    das Magazin des Bundes Deutsche Philatelisten –
    die philatelie!
  • Antrag für eine Mitgliedschaft in unserem Verein! Oder zuerst
    die Möglichkeit einer einjährigen Schnupper-Mitgliedschaft!
  • Aktion „Briefmarkenspende“ über unser Mitglied Frau Christine
    von Ratingen für die Medikamenten-Hilfsorganisation „action medeor“!
  • Einen „Anfänger-Set für jugendliche Bund-Sammler“ gibt es
    kostenlos am Stand von Rolf Bolten (Mitglied im Verein
    der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.)
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

 

Tischreservierungen und Informationen möglichst per E-Mail erbeten:
info@nettephila.de

1. Vorsitzender Stephan Heidenfels: 02157/90220 telefonisch ab 18.00 Uhr
2. Vorsitzender Bodo Weber: 02163/929213 telefonisch 9.00 bis 18.00 Uhr

 

Die November-Ausgaben 2016 in Deutschland – mit Weihnachtsmotiv!

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag Weihnachten zur Unterstützung
der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.

Thema: Die Hirten auf dem Feld
MICHEL-Nummer: 3266 (Ausgabe: 2. November 2016)

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Das Vorlesen von Weihnachtsgeschichten gehört zu den beliebtesten Bräuchen an Weihnachten. Insbesondere die Weihnachtsgeschichte aus dem Neuen Testament darf dabei 11_weihnachten_markenicht fehlen. Sie wird traditionell im Weihnachtsgottesdienst verlesen und in Krippenspielen aufgeführt. Eine der bekanntesten Passagen ist die Verkündigung an die Hirten. Die Szene ist bereits seit dem Mittelalter ein beliebtes Motiv in der christlichen Kunst. Eine berühmte Darstellung – Motiv der diesjährigen Wohlfahrtsmarke aus der Serie „Weihnachten“ – stammt aus dem11_weihnachten_bonn „Hortus Deliciarum“ („Garten der Köstlichkeiten“, um 1180). Das mit über 300 Miniaturen illustrierte Werk der Herrad von Landsberg, Äbtissin des Klosters Hohenburg auf dem Odilienberg im Elsass, fasst das Wissen der damaligen Zeit in lateinischer Sprache zusammen. Es handelt sich um die erste nachweislich von einer Frau verfasste Enzyklopädie. Die Abbildung „Die Verkündigung an die Hirten“ zeigt den Erzengel Gabriel und sein Gefolge, wie er drei Hirten die frohe Kunde von der Geburt Christi übermittelt. Überschrieben ist das Motiv mit „Siehe ich verkünde Euch große Freude!“. Das Zitat stammt aus dem Lukasevangelium. Mit den Hirten bezieht Lukas Menschen aus dem einfachen Volk in seine Geschichte ein. Dahinter steckt die Botschaft: Das Jesuskind ist für alle Menschen da.
Die neue 70 Cent-Marke erscheint als Wohlfahrtsmarke, also zur Unterstützung der 11_weihnachten_berlinBundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.: Die zusätzlichen 30 Cent pro Marke fließen an die soziale Arbeit von AWO, Caritas, Paritätischem Wohlfahrtsverband, DRK, Diakonie und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden. „Die Hirten auf dem Feld“ steht an der Spitze einer langen Reihe von Wohlfahrtsmarken. 67 Jahre ist es her, dass der erste Satz der Zuschlagmarken erschien. Unter dem Aufruf „Helft und schenkt Freude, kauft Wohlfahrtsbriefmarken“ erschienen am 14. Dezember 1949 die ersten Sondermarken der Deutschen Post. 1969 führte man auch jährliche Wohlfahrts-Weihnachtsmarken ein.

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Sonderpostwertzeichen 125. Geburtstag Otto Dix
MICHEL-Nummer: 3267 (Ausgabe: 2. Novevemb
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Otto Dix (1891–1969) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. In seinem stilistisch vielfältigen Werk verarbeitete er die persönlichen Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg und machte mit schonungslos realistischem Blick auf die dunklen und morbiden Seiten der Gesellschaft aufmerksam. Dix setzte sich dabei über alle ästhetischen Regeln hinweg. „Der Maler ist das Auge der Welt“, sagte er einmal. 2016 11_dix_markefeiert die Kunstwelt einen der berühmtesten Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, meldete Dix sich wie viele Altersgenossen als Freiwilliger. Dabei erlebte er hautnah das Grauen des Krieges. Diese Erfahrung sein eindringliches Werk. Nach Kriegsende entstanden Hauptwerke wie „Kriegskrüppel“, „Streichholzhändler “, „Prager Straße“ oder „Skatspieler“ (alle 1920) sowie „Schützengraben“ (1923), in denen der Künstler den Krieg durch grotesk-verzerrende Darstellungen in Szene setzte. Von der dadaistischen Heftigkeit wandte Dix sich ab 1925 neuen realistischen Tendenzen in der 11_dix_bonnMalerei zu. „Neue Sachlichkeit“ nannte sich die Bewegung, die zur führenden Kunstrichtung der Weimarer Republik werden sollte. Dix malte drastisch und entlarvend, manchmal auch boshaft. Zu den Werken jener Phase zählen das „Bildnis der Tänzerin Anita Berber“ (1925) oder „Liegende auf Leopardenfell“ (1927). Von 1927 bis 1933 lehrte Dix an der Kunstakademie in Dresden, 1930 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Es entstanden mehrere Triptychen, darunter „Großstadt“ (1927/28) – ein schillerndes 11_dix_berlinSittengemälde der Zwanziger Jahre – und „Der Krieg“ (1929–1932). Die Nationalsozialisten enthoben Dix 1933 seiner Professur. Sein Werk wurde als „entartete Kunst“ diffamiert. In der Folge zog er sich an den Bodensee zurück. Bis zu seinem Tod wohnte und arbeitete er in seinem Haus in Hemmenhofen, das seit 2013 als „Museum Haus Dix“ unter der musealen Leitung des Kunstmuseums Stuttgart einen Einblick in das Leben des großen Künstlers gewährt.

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Erinnerungsblatt 125. Jahre Otto Dix 2016 der Deutschen Post AG

Sonderpostwertzeichen Weihnachtskugel
MICHEL-Nummer: 3269 (Ausgabe: 30. November 2016)

Geschmückte Weihnachtsbäume gehören zum Weihnachtsfest wie gefärbte Eier zu Ostern oder das Feuerwerk zu Silvester. Das Schmücken des Baums ist ein fast schon heiliges Ritual, insbesondere für Kinder. Es steht nicht nur fest, wer den Baum schmückt, sondern in der Regel auch, womit der Baum behängt wird. Nicht selten handelt es sich um kostbare Erbstücke, die von Generation zu Generation weitergereicht werden. Weihnachtskugeln aus Glas zählen zum traditionellen11_weihnachtskugel_marke Christbaumschmuck. Mit ihren weihnachtlichen oder winterlichen Motiven verschönern sie jeden Nadelbaum. Sie stammen dann vielleicht aus Thüringen, der Region, die als Geburtsort der Weihnachtskugel gilt. Gläserner Christbaumschmuck entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts in der Region um den thüringischen Ort Lauscha, dessen Gründung auf eine Glashütte zurückgeht. Eine Legende besagt, dass sich einer der Glasbläser keine teuren Früchte und Nüsse leisten konnte und diese aus Glas herstellte, um sie an den Baum zu hängen. dies der Realität entspricht, ist unklar.11_weihnachtskugel_berlin Belegt ist der Auftrag an einen Glasbläser aus dem Jahr 1848, mehrere Weihnachtskugeln in unterschiedlicher Größe herzustellen. Findige Glasbläser produzierten schon bald Christbaumschmuck in Form von Früchten, Sternen, Herzen und Figuren. Einige der Formen sind bis heute erhalten und werden in den Museen der Region präsentiert. Wer beim Weihnachtsschmuck weniger Wert auf Tradition und Handwerkskunst legt, kann seine Weihnachtskugeln heutzutage sogar selbst anfertigen. In 11_weihnachtskugel_bonnBastelanleitungen finden sich Tipps, wie teilbare Kunststoffkugeln durch individuell gestaltete Einlegescheiben oder durch von innen aufgebrachte Motive weihnachtliches Dekor erhalten. Auch die guten alten Weihnachtskugeln aus Glas lassen sich modern „aufhübschen“ – mithilfe von Farben, Strass, Glitter, Draht, Wachsperlen, Folie, Filz und anderen Materialien. Wem das alles zu zeitaufwendig ist, der kann seine Weihnachtskugeln auch nach individuellen Wünschen bedrucken lassen.

Markenset Weihnachtskugel
mit 10 selbstklebenden Sondermarken Weihnachtskugel
MICHEL-Nummer: 3270 (Ausgabe: 30. November 2016)
im Filienblatt 61
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Zur Freimachung von Standardbriefen deutschlandweit gibt die Deutsche Post AG im Rahmen einer Promotion-Aktion zum 02.11.2016 das neue selbstklebende Markenset 11_weihnachtskugel_fb_evo„Weihnachtskugel“ heraus. Mehrfarbiger Offsetdruck der Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig, auf selbstklebendem Verbundmaterial mit DP2-Papier. Die selbstklebenden SPWz sind mit dem am 02.11.2016 erscheinenden nassklebenden SPWz motividentisch. Sie sind gegenüber den nassklebenden Ausgaben verkleinert. Aufgrund dieser Formatänderung können diese Sonderpostwertzeichen nicht mehr als druckidentische Ausgaben der nassklebenden Ursprungsmarken gelten. Sie müssen als eigene gewertet werden. Bezüglich der Darstellung im MICHEL-Katalog entsteht damit allerdings keine neue Qualität, denn bereits bisher wurden dort die selbstklebenden Parallelausgaben mit einer eigenen Hauptnummer aufgeführt.

Markenset MIT  ZUSCHLAG Die Hirten auf dem Feld
mit 10 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen aus der Serie
Weihnachten 2016 zum
Thema: Die Hirten auf dem Feld
MICHEL-Nummer: 3268 (Ausgabe: 2. November 2016)
im Folienblatt 60
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Parallel zu dem nassklebenden SPWz aus der Serie „Weihnachten“ 2016 erscheint ein Markenset mit 10 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen à 0,70 € + 0,30 € Zuschlag zugunsten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. Briefmarken, die helfen: Aus dem Verkaufser11_weihnachten_fb_evolös dieses Markensets fließen 3,00 € in soziale Projekte der Wohlfahrtsverbände: Vom Kindergarten und Jugendclub über die Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen bis hin zu Hilfen für Opfer von Krieg und Naturkatastrophen. Mehrfarbiger Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin, auf selbstklebendem Verbundmaterial mit DP2-Papier. Die selbstklebenden SPWz sind mit dem am 02.11.2016 erscheinenden nassklebenden SPWz motividentisch. Sie sind gegenüber den nassklebenden Ausgaben verkleinert. Aufgrund dieser Formatänderung können diese Sonderpostwertzeichen nicht mehr als druckidentische Ausgaben der nassklebenden Ursprungsmarken gelten. Sie müssen als eigene Ausgabe gewertet werden. Bezüglich der Darstellung im MICHEL-Katalog entsteht damit allerdings keine neue Qualität, denn bereits bisher wurden dort die selbstklebenden Parallelausgaben mit einer eigenen Hauptnummer aufgeführt.

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6. Oktober 2016: neue Postwertzeichen und Ganzsachen in Deutschland!

Am 6. Oktober 2016 kommen 3 neue Sonderpostwertzeichen unf 3 Ganzsachen an die Postschalter bzw. können über die Versandstelle in Weiden bestellt werden!

Sonderpostwertzeichen 175 Jahre Deutschlandlied
MICHEL-Nummer: 3263

Es wurde gefeiert und idealisiert: das „Deutschlandlied“ von Hoffmann von Fallersleben. Den 09_liedAnstoß für seine Dichtung gab 1841 eine Dampferfahrt von Hamburg nach Helgoland. Zur Begrüßung spielte die Schiffskapelle für die französischen Passagiere die „Marseillaise“, für die Engländer die Hymne „God Save the King“, nur für die deutschen Fahrgäste blieben die Bläser stumm. Der Dichter August Heinrich Hoffmann (1798–1874), bekannt als Hoffmann09_lied_berlin von Fallersleben, empfand dies als Makel. Auf Helgoland angekommen, wollte er die Schmach nicht auf sich beruhen lassen und griff zur Feder. So entstand am 26. August 1841 das dreistrophige „Lied der Deutschen“. Die Sehnsucht nach Rechtsstaatlichkeit und nationaler Einheit, die sich darin spiegelte, war aus damaliger Sicht eine Utopie – Deutschland glich einem Flickenteppich aus 39 Einzelstaaten. Hoffmann unterlegte seinen Text mit einer bekannten Melodie: der ursprüng09_lied_bonnlich für den österreichischen Kaiser Franz II. komponierten „Kaiserhymne“ (1797) von Joseph Haydn. Erst zum Weimarer Verfassungstag am 11. August 1922 erhob Reichspräsident Friedrich Ebert das komplette „Lied der Deutschen“ zur deutschen Nationalhymne. Während der NS-Zeit wurde ab 1933 lediglich die erste Strophe genutzt. Mit dem Untergang des „Dritten Reiches“ kam deswegen das Deutschlandlied auf den 1949 wieder aufgehobenen Index der amerikanischen Zone. So ging Deutschland ohne Hymne aus dem Zweiten Weltkrieg hervor. Bundeskanzler Konrad Adenauer forderte 1950 bei einem offiziellen Anlass, die dritte Strophe des Deutschlandliedes als Nationalhymne zu singen.

09_lied_solingen 09_lied_berlin2   09_lied_hamburg

Im Mai 1952 setzte sich Adenauer gegen Bedenken von Bundespräsident Theodor Heuss durch. Auch nach der Wiedervereinigung 1991 blieb die dritte Strophe des Deutschlandliedes („Einigkeit und Recht und Freiheit“) als Nationalhymne der vereinigten Republik bestehen. 2016 feiert das Lied, das so tief mit der deutschen Geschichte verwoben ist, sein 175-jähriges Jubiläum.
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Sonderpostwertzeichen Dom zu Naumburg
MICHEL-Nummer: 3264

Markant erheben sich seine vier Türme über den Dächern der Naumburger Altstadt: Der Dom St. Peter und Paul zählt zu den bedeutendsten Kathedralbauten des Hochmittelalters und ist 09_naumburgBesuchermagnet an der „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt. Berühmt ist das Bauwerk vor allem wegen der Arbeiten des „Naumburger Meisters“ – eines namentlich unbekannten Architekten und Bildhauers, dessen Spur von Frankreich über Mainz bis nach Naumburg führt. Mit der Planung, Ausstattung und Ausführung des Dom-Westchores schuf er in Naumburg eine09_naumburg_bonn einzigartige Verbindung von Architektur, Plastik und Glasmalerei. Besonders die zwölf lebensgroßen Stifterfiguren sowie der Westlettner – die plastisch ausgestaltete Trennschranke zwischen Chor und Langhaus – machten den Künstler berühmt. Als der „Naumburger Meister“ Mitte des 13. Jahrhunderts am Bischofssitz an der Saale eintraf, war der um 1210 begonnene Domneubau nahezu fertig. Der Künstler wurde mit der Ausführung des Westchors betraut, der noch 09_naumburg_berlinfehlte. Mit ihm beginnt in Mitteldeutschland die Frühgotik. Dafür verantwortlich ist insbesondere der aufwendig gestaltete, hohe Westlettner. Er trennt Westchor und Langhaus so voneinander ab, dass der Chor nahezu als selbstständige Kirche oder Kapelle erscheint. Ob tatsächlich alle Reliefs, Figuren und Dekorationen des Lettners vom „Naumburger Meister“ stammen, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Sicher ist, dass die einzigartige Szenenfolge der Passion Christi von ihm gefertigt wurde. Im Westchor erwartet den Besucher der ebenfalls vom „Naumburger Meister“ geschaffene Stifterzyklus. Das Sandstein-Ensemble, darunter die Figur der Uta von Ballenstedt (um 1000–1046), zählt zu den berühmtesten Monumental-Skulpturen des Mittelalters. Dargestellt sind vier Frauen und acht Männer des Hochadels, jeweils individuell gestaltet. Die ausdrucksstarke Mimik der Figuren ist verblüffend. Weitere kunsthistorische Kostbarkeiten beherbergt der Naumburger Domschatz, der die Geschichte des Doms in breiter Vielfalt dokumentiert.
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Sonderpostwertzeichen Klimaschutz durch Elektromobilität
MICHEL-Nummer: 3265

Bis 2050 sollen in Deutschland nur noch emissionsfreie Fahrzeuge – also Elektroautos – neu zugelassen werden. Elektromobilität ist das Zauberwort, mit dem Deutschland einen 09_elektromobilerheblichen Beitrag zur Erreichung der UN-Klimaschutzziele leisten möchte. Derzeit führt die Elektromobilität noch ein Schattendasein. Das Bundeswirtschaftsministerium sprach im Juni 2016 von ca. 55.000 zugelassenen Elektrofahrzeugen in Deutschland. Bei rund 55 Millionen amtlich zugelassenen Kfz entspricht das einem Marktanteil von gerade09_elektromobil_berlin einmal 0,1 Prozent. Die Gründe gegen die Anschaffung eines Elektroautos sind vielfältig: hohe Kaufpreise, begrenzte Reichweite, lange Ladezeiten. Hinzu kommen Unsicherheiten bzgl. der Ladeinfrastruktur und des Wiederverkaufswertes eines Elektrofahrzeugs. Mit einem am 18. Mai 2016 beschlossenen Maßnahmenpaket möchte die Bundesregierung nun den Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigen. Kaufprämien, Steuererleichterungen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur sollen Anreize schaffen. Das ehrgeizige Ziel lautet: Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge in 09_elektromobil_bonnDeutschland unterwegs sein – das 18-fache des heutigen Bestands. Einzelmaßnahmen ersetzen aber aus Sicht des Öko-Instituts kein dringend notwendiges Gesamtkonzept im Bereich Elektromobilität. Das Institut spricht von einer notwendigen „Verkehrswende“ – analog zur beschlossenen Energiewende. Vielversprechende Pilotprojekte gibt es. E-Busse, deren Batterien durch Induktion berührungslos geladen werden, sind in Berlin, Braunschweig und Mannheim auf Teststrecken im Einsatz. Die Ladestationen befinden sich an Haltepunkten unter der Fahrbahn. Zu den Innovationen gehört auch die Zustellung durch die Deutsche Post mit Elektrofahrzeugen, die von einer Tochterfirma speziell für den Kurzstreckenverkehr hergestellt wurden. Der dafür notwendige Strom wird klimaschonend aus erneuerbaren Energien gewonnen. Diese CO2-freie Zustellung erprobt das Unternehmen derzeit im Testbetrieb. Die Zukunft der Elektromobilität – hier hat sie begonnen.
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Messeumschlag 34. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen 2016:

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Messeumschlag Internationale Briefmarkenmesse Berlin 2016:
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Gedenkumschlag 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Saar-Abkommens zwischen Deutschland und Frankreich:
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Im Zentrum der Grafik steht die Fläche mit den Grenzen des heutigen Saarlandes und dem 09_saar16_evogeviertelten Wappen, welches die vier größten damaligen Landesherren von Saarbrücken (links oben), von Kurtrier (oben rechts), von Lothringen (unten links) und der Pfalz-Zweibrücken (unten rechts) darstellt und heute noch Gültigkeit hat. Flankiert wird die Grafik von den beiden Flaggen Deutschlands und Frankreichs.

 

 

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