Neu am 6. August 2015 in Deutschland: Zehnerbogen, Sechserbogen, Markenheftchen, Sonderumschlag!

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Für die Jugend 2015″
zur Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.
Thema: Süßwasserfische – Äsche, Barbe und Stör
– Zehnerbogen – Sechserbogen – Markenheftchen –

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MICHEL:    3169                         3170                             3171

In unseren Fließgewässern sind Äsche, Barbe und Stör typische Vertreter dreier unterschiedlicher Lebensräume. Die Äsche (Thymallus thymallus) ist Leitfisch einer Region im Oberlauf, in der das 08_Fisch_BerlinWasser kühl und sauerstoffreich ist. Hier jagen die bis zu 50 Zentimeter langen Lachsverwandten Wirbellose, Insekten und kleine Fische. Ein typisches Merkmal der silberfarbenen Räuber ist die verlängerte Rückenflosse, die „Äschenfahne“. Obwohl Edelfische, werden Äschen wirtschaftlich kaum genutzt, weil sie sehr hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellen. Den wissenschaftlichen Namen Thymallus thymallus erhielten sie deshalb, weil ihr Fleisch vor der Zubereitung leicht nach Thymian riecht.
Die Barbe (Barbus barbus) ist der Leitfisch im oberen Mittellauf. In der Barbenreg08_Fisch_Bonnion ist das Flussbett weich und schlammig, hat aber auch sandige und kiesige Bereiche. Barben haben einen langen, torpedoartigen Körper, ihre Flanken schimmern golden und grünlich. Als gesellige Grundfische halten sie sich tagsüber versteckt und gehen erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Neben Pflanzen fressen sie Wirbellose, Fischlaich und kleine Fische. Im Mai und Juni wandern sie in Schwärmen flussaufwärts, um in den Oberläufen auf flachen Kiesbänken zu laichen.

Der Mündungsbereich ist der Lebensraum der Störe (Acipenseridae). Im flachen Brackwasser jagen diese urtümlichen Tiere, deren Vorfahren schon vor über 200 Millionen Jahren lebten, nach Würmern, Mollusken, Krebsen und Fischen. Zu ihren primitiven Merkmalen zählen die Knochenplatten in der Haut und ein überwiegend knorpeliges Skelett. Einen Großteil ihres Lebens verbringen sie in Mündungen und küstennahen Flachwassern, doch zum Laichen ziehen sie in die Mittel- und Oberläufe. Der Atlantische und der Europäische Stör, beide etwa zwei bis drei Meter lang, waren früher in Rhein, Elbe und Oder zu finden. Ursächlich für den Niedergang der Bestände dieser Arten in Deutschland waren die rücksichtslose Befischung, die Verschlechterung der Wasserqualität und die Verbauung von Wanderwegen und Laichplätzen.

08_ZD_FischeLange mussten dafür die Zusammendruck-Sammler warten: Zusätzlich gibt es auch einen ungefalteten Sechserbogen Fische mit 6 nassklebenden Zuschlags- marken: 5x Äsche und 1x Stör inklusive Zuschläge für 6,60 €. Wieder sind Dreierstreifen, Paare und Viererblöcke in Deutschland möglich!

08_MH_FischeDas Markenset (Markenheftchen MICHEL 100) beinhaltet einen gefalteten nassklebenden Zusammendruck von sechs Sonderpostwertzeichen mit Motiven aus der Serie „Für die Jugend“ 2015. Mit diesem Markenset wird die Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. unterstützt, die in diesem Jahr seit 50 Jahren besteht. Mit08_MH_Fische_Bonn dem Verkauf werden modellhafte Projekte und bundesweit bedeutsame Bauvorhaben im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gefördert. Finanzielle Basis der Arbeit des gemeinnützigen Vereins sind die Zuschlagserlöse aus dem Verkauf der Plusmarken „Für die Jugend“. Bisher wurden mehr als 2.200 Projekte mit über 200 Millionen Euro gefördert.

Ersttagsbrief mit dem Plus: "Für die Jugend" 2015 - Süßwasserfische

Ersttagsbrief mit dem Plus: „Für die Jugend“ 2015 – Süßwasserfische Das Bundesministerium der Finanzen hat ein Zeichen für Zuschlagsmarken eingeführt! Fünf farbige Punkte bilden ein Plus, daneben steht der Leitspruch „Gutes Tun – Mit Briefmarken helfen”. Das Plus finden Sie ab jetzt auf jeder Zuschlagsmarke. Auch die „Ersttagsbriefe mit dem Plus” zeigen das Signet und rücken die Zuschlagsmarken in den Fokus. Sie können wie gewohnt Gutes bewirken, denn die Deutsche Post behält die doppelten Zuschläge für die Ersttagsbriefe auch 2015 bei. Der Ersttagsbrief trägt alle 3 Jugendmarken 2015 – Ausgabethema „Süßwasserfische”, mit Randstück und Ersttagsstempel „Bonn” vom 06.08.2015. Inklusive informativer Innenkarte. Format: 22,9 x 16,2 cm. Preis bei der Deutschen Post AG. 7,00 €

Sonderpostwertzeichen
Internationales Windjammerfestival Bremerhaven
MICHEL: 3172

Gedenkblatt: "Auf den Meeren zuhause – Windjammer"

Gedenkblatt „Auf den Meeren zuhause – Windjammer“ mit Viererblock der Sondermarke „Internationales Windjammerfest Bremerhaven“ mit Ersttagsstempel „Bonn“ vom 06.08.2015. 5 Zuschlagsmarken und 6 Sondermarken (BRD, DDR, 1988-2008, postfrisch in Klemmtaschen). Format: A4. Preis bei der Deutschen Post AG:14,95 €

08_Bremerhaven_MarkeEines der größten Windjammertreffen Europas lockt die schönsten Großsegler aus aller Herren Länder nach Bremerhaven: Die „Sail Bremerhaven“, das „Internationale Festival der Windjammer“. Nur alle fünf Jahre findet das maritime Großereignis statt, 2015 ist es wieder soweit – zum insgesamt neunten Mal. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck werden vom 12. bis 16. August über 26008_Bremerhaven_Bonn Segelschiffe aus 22 Nationen erwartet – mit prächtigen Großseglern, von der grünen Bark „Alexander von Humboldt II. bis zum Segelschulschiff „Guayas“ aus Ecuador. Hier werden die Großsegler in all ihrer Vielfalt bewundernde Blicke auf sich ziehen. In Bremerhaven zu sehen sein werden etwa die russischen Viermast-Barken „Sedov“ (1921) und „Krusenstern“ (1926), das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“ (1981) oder die Bremerhavener Bark „Alexander von Humboldt II“ (2008). Erwartet werden auch Gäste aus Übersee: Die 115 m lange Viermast-Barkentine „Esmaralda“ (1952) aus Chile, die imposante Brigantine „Young Endeavour“ (1987) aus Australien oder die Bark „Gloria“ (1967) aus Kolumbien.
Umrahmt wird die Veranstaltung, zu der mehr als eine Million Besucher erwartet werden, von einem maritimen Volksfest in allen drei Hafengebieten. Zu den mehr als 100 08_Bremerhaven_BerlinEinzelveranstaltungen gehören Open-Air-Konzerte, Flaggenparaden, Schlepperballetts und Bord-Partys. Einer der Höhepunkte erfolgt bereits zu Beginn: Noch bevor das Spektakel offiziell von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet wird, findet am 12. August um 13 Uhr mit der „Sail in“ die große Einlaufparade mit über 150 Schiffen auf der Weser statt.
Dampfer und Motorschiffe haben die einstigen Segel-Giganten verdrängt. Windjammer befahren nur noch als Schul- und Luxussegler die Weltmeere, die wenig noch verbliebenen Frachtsegler liegen in verschiedenen Häfen als Museumsschiffe vor Anker. Wer sie besichtigen und bestaunen möchte, muss einmal um die Welt reisen – oder zu einem internationalen Windjammertreffen wie der „Sail Bremerhaven 2015“ kommen.
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GEDENKGANZSACHE – Briefumschlag:

125 Jahre Staatsakt zur Übergabe Helgolands
von Großbritannien an Deutschland

08_USO_HelgolandDie Gedenkganzsache „125 Jahre Staatsakt zur Übergabe Helgolands von Großbritannien an Deutschland” zeigt in passender Farbanmutung zum abgebildeten Sonderpostwertzeichen „Internationales Windjammerfest Bremerhaven“ sechs verschiedene Motive. Die gezeigten08_USO_Helgoland_Helgoland Bilder stellen jeweils eine Fahne samt Fahnenmast dar und symbolisieren somit des Thema eines Staatsaktes bzw. einer offiziellen Feierlichkeit. Die beiden oberen historischen Zeichnungen zeigen die Insel Helgoland, wie sie um 1900 aussah und eine Szene aus dem eigentlichen Staatsakt zur Übergabe der Insel durch Großbritannien an Deutschland, die am 10. August 1890 stattfand. Die drei weiteren Abbildungen darunter 08_USO_Helgoland_EVOzeigen Helgolands Leuchtturmseite, wie sie heute aussieht und typische Motive der Küstenregion, wie eine Möwe und eine Seerobbe. Den unteren Abschluss des Gesamtmotivs bildet wiederum eine historische Anmutung der „rötlichen“ Felseninsel. Die Typografie passt sich der Farbgebung der Marke an.

 

Eine Auswahl von Sonderstempeln, die im Monat August
Ihre Motivsammlung bereichern werden:

 08_Stempel_223  08_Stempel_222  08_Stempel_217 08_Stempel_21208_Stempel_21608_Stempel_215 08_Stempel_21808_Stempel_210

 Steckkarte: "Urlaub in Deutschland"

Steckkarte: „Urlaub in Deutschland“

Die Steckkarte „Urlaub in Deutschland” beinhaltet 15 nassklebende Briefmarken sowie 2 Marken der Dauerserie Blumen Krokus zu je 5 Cent und 10 Ergänzungsmarken zu je 2 Cent zur portogerechten Frankierung in postfrischer Qualität. Preis bei der Deutschen Post AG: 9,68 €.

Die ausgewählten Marken im Überblick:

  • Internationales Windjammerfestival Bremerhaven
  • Zusammendruck: Chiemsee
  • Zusammendruck: Dresden Elbpanorama
  • Serie Wildes Deutschland: Niedersächsisches Wattenmeer
  • Serie Wildes Deutschland: Berchtesgadener Alpen
  • Serie Wildes Deutschland: Flussaue im Unteren Odertal
  • Serie Wildes Deutschland: Pfälzerwald – Teufelstisch
  • Serie Wildes Deutschland: Boddenlandschaft
  • Zusammendruck: Bremen Marktplatz
  • 175 Jahre deutsche Ferneisenbahn 
  • Serie Post: Sommerferien in Deutschland 
  • Nationalpark Jasmund

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Nettephila-Compact für den Sommer 2015

Unter „Nettephila-Compact“ werden interessante Artikel mit Hinweisen, Fragen, Anregungen, Ideen … an alle Sammler und Interessierte aktuell wiedergegeben. Für die Sommerzeit 2015 stehen dabei folgende drei Schwerpunkte im Mittelpunkt:

1.) Was wurde aus der Idee, auch einmal einen Kalender mit Breyeller Ansichtskarten, zum Beispiel unter dem Motiv “Kalender 2015 – Alte Ansichten von Breyell”, zu zeigen? Was halten andere Vereinsmitglieder und auch Sammler von Ansichtskarten von diesem Vorschlag? – Es sollte nach den Vorstellungen unseres Vorstandes ein aussagekräftiger „Sammler-Kalender 2015“ werden!

Keine Reaktion durch andere (Briefmarken-) Vereine. Der Termin der Mönchengladbacher lag schon seit langem allen Sammlern vor. Der „Verein Mineralien und Fossilien / Ortsgruppe Schwalmtal“ teilte als einziger (Nicht-Briefmarken-) Verein seine Daten uns mit. Auch Herr Egon Ficht aus Münchengladbach bekam keine Daampel_0062ten für einen weiteren Kalender für 2015, der die (ehemaligen) ALN-Vereine umfassen sollte. Die ALN, die „Arbeitsgemeinschaft Linker Niederrhein“, gibt es seit Anfang 2014 – nach 44 Jahren – nicht mehr. Sie wurde aufgelöst. Keiner wollte mehr ehrenamtliche („kostenlose“) Arbeit übernehmen. Dies ist im Protokoll auf der Homepage der Kempener Briefmarkenfreunde nachzulesen.
Der „Sammler-Kalender 2015“ lag komplett druck- und damit vervielfältigungsfertig vor:  nur mit unseren Veranstaltungen und der eine Termin der Mönchengladbacher für das Jahr 2015. Er sollte ein anspruchsvolles Werbemittel (auch für andere Vereine) und kein Selbstzweck auf Kosten unserer Sponsoren werden. Unser Verein wollte damit wieder einmal über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Ob andere diese Chance nicht erkennen WOLLTEN und MIT UNS GEMEINSAM dies nicht DURFTEN? Der Landesverbandstag 2015 ist vorbei und die „Mitgliederzahlen?“ (Stand April 2015: 5700) sagen eindeutig: in 15 Jahren, im Jahre 2030, sind WIR nur noch rund 2000 Sammler in den Ortsvereinen im NRW „VEREINT“. – 15 Jahre? 2030 ? Wen interessiert das?

2.) Tee-Plantage 1918 in Breyell? Eine neue Ansichtskarte für unsere Heimatsammlung BREYELL. – Keine Reaktion! – Bis 2018 – zum 100. Jahrestag der Beendigung des 1. Weltkrieges – ist es noch etwas Zeit und deshalb nochmal unser Aufruf:

Es ist zwar schon fast 100 Jahre her: der 1. Weltkrieg mit 17 Millionen Toden, der anschließenden Spanischen Grippe, Hunger und Elend in Deutschland 1918, … ! Die Thematik „Krieg und FrieBreyell_Tee01den“ – vor allem was uns Menschen betrifft – ist aber heute noch aktuell und auch all gegenwärtig! Zur Zeit laufen in den Fernsehprogrammen Dokumentationen und auch Spielfilme zur Thematik „1. Weltkrieg 1914-1918“. Auch die Presse bringt entsprechende Artikel in den Zeitungen und Zeitschriften. Leider ist noch keine konkrete Information zu unserer Ansichtskarte bis in unseren Verein vorgedrungen. Soll Stanisław Jerzy Lec (1906-1966) mit seiner Einschätzung richtig liegen: „Menschen haben Spätzündung: Sie begreifen alles erst in der nächsten Generation.“

3.) Postalischer Nachbarortsverkehr der Reichspost zwischen den eigenständigen Postanstalten Breyell und Schaag? – Hat wirklich kein Heimatsammler Dokumente und Informationen?

Es liegt der Verdacht nahe, das es keine Informationen an das damalige Postpublikum am Linken Niederrhein gab. Es wurden zwar viele Heimatsammler aus den Lokalvereinen angesprochen, aber kein einziges postalisches Dokument wurde in ihren Sammlungen S1909gefunden. Haben die Breyeller und Schaager Bürger und Institutionen (zwischen Firmen, Sparkassen, Gemeinderäten, …) nicht auch schon gespart? Geld ist Geld und die Portoeinsparung betrug auch damals schon die Hälfte zum Fernbriefporto! – Bitte schaut nochmals genau in Euren Sammlungen nach oder befragt Sammler in Eurer Umgebung, die unseren Aufruf noch nicht kennen.

Christian Meyer und Papst Benedikt XVI.

Im Lokalteil der „Rheinischen Post“ vom 19. Mai 2015 wurde durch Frau Inge von der Bruck unser Vereinsmitglied Herr Christian Meyer und seine sehr umfangreiche philatelistische Sammlung „Unser Papst und der Vatikan“ mit Bild (Herr Siems) und Text vorgestellt:

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Neue Postwertzeichen und Ganzsachen am 1. Juli 2015

Sonderpostwertzeichen: Deutschlands schönste Panoramen
„Der Chiemsee“ (MICHEL 3162-3163)

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Prachtvoll liegt er inmitten der idyllischen Landschaft des Chiemgaus: Der Chiemsee, das „bayerische Meer“, ca. 90 Kilometer südöstlich von München, ist mit einer Fläche von rund 80 Quadratkilometern nicht nur der größte See Bayerns, er zählt auch zu den beliebtesten deutschen Ferienregionen. Allein eine halbe Million Menschen besuchen jährlich das 07_Chiemsee_Bonnunvollendete Traumschloss Ludwigs II. auf der Herreninsel. Attraktiv ist der Chiemsee insbesondere bei Badefreunden und Wassersportlern, die an seiner rund 64 Kilometer langen Uferlinie ideale Bedingungen für jegliche Art von Freizeitaktivitäten vorfinden.
Mit rund 60 Kilometern führt etwa der „Chiemsee-Ufer-Radweg“ einmal rund um den See. Da dieser mit einer durchschnittlichen Tiefe von 25,6 Metern relativ flach ist, erreicht er bereits im Juni häufig Wassertemperaturen von 20 Grad, im Sommer können es bis07_Chiemsee_Berlin zu 25 Grad werden. Berühmt ist der Chiemsee jedoch wegen zwei seiner Inseln: Die „Fraueninsel“ (auch „Frauenchiemsee“) mit dem Benediktinerinnenkloster „Frauenwörth“ sowie die „Herreninsel“ (auch „Herrenchiemsee“) mit dem König-Ludwig-Schloss „Herrenchiemsee“. Markenzeichen der rund 15 Hektar großen „Fraueninsel“ ist der Zwiebelturm der 1200 Jahre alten Münsterkirche, dessen Spitze weit über den See hinausblickt. Den Namen erhielt die Insel einst vom Kloster „Frauenwörth“, das im Jahr 782 gegründet wurde. Setzt man von der Herreninsel nach Felden über und wandert Richtung 07_Chiemsee_PrienOsten am Ufer entlang, erreicht  an hinter Feldwies die Mündung der Tiroler Achen, den größten Zufluss des Chiemsees. Der Fluss spült wie auch die Prien und weitere kleinere Zuflüsse stetig Sand und Geröll-Ablagerungen in den See, so dass dieser zunehmend verlandet. Maß der See nach der letzten Eiszeit noch rund 200  Quadratkilometer und reichte bis an den Fuß der Alpen, hat er heute bereits zwei Drittel seiner  ursprünglichen Größe eingebüßt. In einigen tausend Jahren – so glauben Wissenschaftler – wird das „bayerische Meer“ wohl ganz verschwunden sein.

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MARKENSET „Chiemsee“ mit je 5 selbstklebenden Sondermarken der 2 Motive „Chiemsee“ aus der Serie „Deutschlands schönste Panoramen“ (MICHEL 3167-3168 im Folienblatt 49)

 

Buch "Chiemsee"

Buch „Chiemsee“ – Faszinierende Bilder vom größten See Bayerns! Josef Reiter zeigt in seinem atemberaubenden Bildband einzigartige Naturlandschaften aus einer erstaunlichen, abwechslungsreichen Perspektive. Umfang: 112 Seiten, Format: 30,5 x 18,5 cm, Preis bei der Deutschen Post AG: 25,80 €

 

Sonderpostwertzeichen: 1000 Jahre Leipzig
(MICHEL 3164)

Leipzig ist auch für eine erfolgreiche Zucht von über 2300 Löwen bekannt!

Dass Leipzig im Jahr 2015 ein Jahrtausend-Jubiläum begehen kann, verdankt die Stadt der Erwähnung des07_Leipzig Ablebens von Eido, des Bischofs von Meißen. Er verstarb am 20. Dezember 1015 in der „urbs libzi“, wie Bischof Thietmar von Merseburg in seiner Chronik berichtete. „Libzi“ befand sich an einem Knotenpunkt des Handels, am Binnendelta der Flüsse Pleiße, Parthe und Weiße Elster. Aus dieser Keimzelle entwickelte sich der Ort Leipzig, der 1165 von Markgraf Otto von Meißen den Stadtbrief erhielt.
Leipzig trägt viele ehrenvolle Beinamen. Und tatsächlich hat die sächsische Metropole mindestens ebenso viele Facetten. Leipzig galt und gilt als bedeutende Handelsstadt, als Kulturzentrum und auch als Bücher- und Bildungsmetropole. Das kaiserliche Messeprivileg von 1497, ausgestellt von Maximilian I., beflügelte das Wirtschaftsleben. Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden im Stadtzentrum 07_Leipzig_Bonnprachtvolle Barockbauten – bis heute Beleg des damaligen Wohlstands. Ende des 19. Jahrhunderts begannen die „Mustermessen“, die – auch während der DDR-Zeit – im Frühjahr und Herbst veranstaltet wurden. Mehrere Jahrhunderte war die Metropole Standort zahlreicher Verlage und Buchdruckereien. Seit der deutschen Einheit hat sich die Leipziger Buchmesse im Frühjahr als Institution etabliert07_Leipzig_Berlin.
Der Thomanerchor – den einst Johann Sebastian Bach leitete – und das Gewandhausorchester genießen bis heute Weltruf. In der modernen Malerei haben die Vertreter der Neuen Leipziger Schule um Neo Rauch die Aufmerksamkeit der globalen Kunstszene erregt. Die Stadt war ein Vorreiter der07_Leipzig_Leipzig friedlichen Revolution in der DDR – symbolisiert durch die Leipziger Nikolaikirche. Im Herbst 1989 erwuchsen aus den hier jeden Montag stattfindenden Friedensgebeten erst kleine und dann größere Demonstrationen. Schließlich versammelten sich über 100 000 Menschen, um für Reisefreiheit, mehr Demokratie und später auch die deutsche Einheit zu demonstrieren. Daraus resultiert auch die Bezeichnung „Heldenstadt“ – ein weiterer Ehrenname Leipzigs.

Marke_Leipzig

Die Briefmarken sind vom 1. Juli 2015 an in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Die 10-Euro-Gedenkmünze kann vom 2. Juli 2015 an bei vielen Banken und Sparkassen sowie den Filialen der Deutschen Bundesbank erworben werden. In der Sammlerqualität ist die Münze bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) verfügbar. (Bild anklicken: Verlinkung mit Quellenangabe / Bestellmöglichkeiten und Bezugsquellen)

Numisblatt: "1000 Jahre Leipzig"

Numisblatt: „1000 Jahre Leipzig“ Zehnerbogen „1000 Jahre Leipzig” mit Ersttagsstempel „Berlin” vom 01.07.2015. 10-Euro-Gedenkmünze „1000 Jahre Leipzig” Prägestätte: Stuttgart (F), Nominal: 10 €, Preis bei der Deutschen Post AG: 22,95 €

Jubiläumsbrief: "1000 Jahre Leipzig"

Jubiläumsbrief: „1000 Jahre Leipzig“ Umschlag mit 3 Sondermarken „1000 Jahre Leipzig” mit Ersttagsstempel „Bonn” vom 01.07.2015. Inklusive Informationsblatt und Postkarte. Preis bei der Deutschen Post AG: 4,50 €

 

Sonderpostwertzeichen: 150. Geburtstag Philipp Scheidemann
(MICHEL 3165)

Mit den Worten „Es lebe die deutsche Republik!“ beschloss Philipp Scheidemann (1865–1939) am 9. November 1918 seine kurze Ansprache vom Fenster des Berliner Reichstags. Mehr war es 07_Scheidemannnicht, aber auf dieses lang ersehnte Stichwort hin brach die versammelte Menge in Jubelrufe aus. Es war ein historischer Augenblick in revolutionär aufgewühlter Zeit. Der gemäßigte SPD-Politiker hatte soeben das endgültige Ende des Kaiserreichs besiegelt und die erste Republik ausgerufen, die den gesamten deutschen Nationalstaat umfasste.
Die Ereignisse standen unter besonderen Vorzeichen. Die Revolution, die sich über Arbeiter- und Soldatenräte im ganzen Land verbreitete, erforderte schnelle Entscheidungen. Als sich Scheidemann um die Mittagszeit des 9. November im Reichstag zum Mittagstisch niederlässt, wird ihm zugetragen, dass der USPD-Politiker Karl Liebknecht die deutsche sozialistische Republik ausrufen will. Parteifreunde drängen 07_Scheidemann_BonnScheidemann, zu der vor dem Gebäude versammelten Menge zu sprechen, um Liebknecht zuvorzukommen. Tatsächlich rief dieser nur wenige Stunden später vom Balkon des Berliner Stadtschlosses die „freie sozialistische Republik Deutschland“ aus. Sie wird aber historisch nicht wirksam, ihr war gewissermaßen der Wind aus den Segeln genommen worden.
Nach den Wahlen vom 19. Januar 1919 wird Scheidemann erster Regierungschef  (Reichsministerpräsident) der Weimarer Republik. Aus Protest gegen die harten Bedingungen des Versailler Vertrags trat er aber bereits am 20. Juni 1919 von diesem Amt zurück. Berühmt geworden ist in diesem Zusammenhang seine rhetorische Frage: „Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in diese Fesseln legt?“. Der Rücktritt Scheidemanns markiert auch gleichzeitig seinen Abgang von der „großen“ Politik. Die Lebensspanne des Sozialdemokraten, dem bislang kein größerer öffentlicher Nachruhm zuteil wurde, reichte bis in die Hitler-Zeit. Er starb 1939 im dänischen Exil, kurz bevor die Nationalsozialisten in Dänemark einmarschierten.

Erinnerungsblatt: "150. Geburtstag Philipp Scheidemann"

Erinnerungsblatt: „150. Geburtstag Philipp Scheidemann“ Zweierstreifen der aktuellen Sondermarke „150. Geburtstag Philipp Scheidemann” mit Ersttagsstempel „Berlin” vom 01.07.2015. Format: 5, Preis bei der Deutschen Post AG: 4,95 €

Sonderpostwertzeichen: 75. Geburtstag Pina Bausch
(MICHEL 3166)

„Tanz kann fast alles sein“, hat Pina Bausch (1940–2009) einmal gesagt. Für die Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Theaterleiterin war Tanz ein weiter Begriff, der 07_BauschBewegungen genauso wie Gefühle umfasste. In ihren Choreografien ließ sie erstmals den klassischen Tanz mit Elementen wie Performance, Pantomime, Artistik, Schauspiel und Gesang zu einer neuen Kunstgattung verschmelzen: dem Tanztheater. Ihre innovative Tanzsprache machte sie ab den 1970er-Jahren zu einer Kultfigur der internationalen Tanzszene. Für viele gilt sie bis heute als bedeutendste Choreografin ihrer Zeit.
Philippine, „Pina“, Bausch wurde mitten im Krieg in Solingen geboren. Mit 14 Jahren wechselte sie an die „Folkwangschule“ nach Essen, wo sie unter dem Choreografen Kurt Jooss (1901-1979)07_Bausch_Berlin Tanz zu studieren begann. Nach ihrem Studium wechselte Pina Bausch 1959 an die berühmte „Juilliard School of Music“ nach New York, die damals als Mekka des modernen Tanzes galt. 1973 ernannte sie der Generalintendant der Wuppertaler Bühnen, Arno Wüstenhöfer (1920-2003), zur Leiterin des Wuppertaler Balletts. Bereits nach kurzer Zeit benannte Bausch die Bühne in „Tanztheater Wuppertal“ um. Die neue Bezeichnung stand für die Abkopplung von reiner tänzerischer Routine sowie für die völlige Freiheit in der Wahl der Ausdrucksmittel.
Bausch-Inszenierungen glänzten durch ein innovatives Bühnenbild sowie ausdrucksstarke Kostüme. Mehr als 40 Stücke entwickelte Pina Bausch mit ihrem Ensemble im Laufe der Jahre. Zu den Berühmtesten zählen „Kontakthof“ (1978), „Nelken“ (1982), „Palermo,07_Bausch_Bonn Palermo“ (1989) oder „Vollmond“ (2006). Pina Bausch hat den Tanz revolutioniert, ihm eine neue, theatralische Dimension beschert, ihn bereichert durch Sprache und Gesang. Sie hat eine Tanzsprache entwickelt, die rund um den Globus verstanden wird. Als sie am 30. Juni 2009 überraschend im Alter von 68 Jahren starb, hinterließ sie eine große Lücke in der Tanzwelt. Ihr Ensemble, das Tanztheater Wuppertal, hält ihr Werk und ihren Geist lebendig.

GEDENKGANZSACHE / Briefumschlag
600. Todestag des Reformators Jan Hus

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Jan Hus (geboren ca. 1370, wahrscheinlich in Husinec, heute Tschechien; am 6. Juli 1415 in Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt) war christlicher Theologe, Reformator und Rektor der Karls-Universität zu Prag. Der Kirchenkritiker und Verfechter der Gewissensfreiheit wurde wegen seiner Lehre während des Konstanzer Konzils als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

GEDENKGANZSACHE / Postkarte
10 Jahre POSTCROSSING

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 Vor 10 Jahren, am 14. Juli 2005 , wurde das Projekt „Postcrossing“ gestartet. Es ermöglicht registrierten Teilnehmern Postkarten aus aller Welt zu erhalten. Für jede selbst versendete Karte bekommt man von einem anderen „Postcrosser“ eine zurück. Bereits am 11. April 2008 wurde die einmillionste Postkarte registriert.

Neue Postwertzeichen am 11. Juni in Deutschland

Sonderpostwertzeichen Leuchttürme:
Moritzburg (MICHEL: 3156) und Lindau (MICHEL: 3157)

06_Lindau   06_Moritzburg

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Leuchttürme – sie sind untrennbar verbunden mit Brandung und Meeresrauschen, dem salzigen Geschmack der Luft, mit den Urlaubsgebieten an Nord- und Ostsee von der Ems bis an die Peene. Doch weit gefehlt! Leuchttürme findet man in Deutschland auch weit weg vom rauen Klima der See – zum Beispiel in Bayern und Sachsen.

Deutschlands südlichster Leuchtturm steht im bayerischen Lindau – im einzigen Binnenhafen des Freistaats am Bodensee. Erbaut vom Architekten Eduard von Rüber, ziert er die Westmoleder trutzigen Hafeneinfahrt. Ihm gegenüber befindet sich an der Ostmole der Bayerische Löwe des Bildhauers Johann von Halbig. Zusammen bilden sie eines der Wahrzeichen Lindaus. Der 33 Meter hohe Leuchtturm löste im Jahr 1856 den Lindauer Mangturm, einen mittelalterlichen Beobachtungs- und Signalposten, ab. Er wird deshalb auch als „Neuer Lindauer Leuchtturm“ bezeichnet. Im Jahr 1936 wurde die Befeuerung des Turms elektrifiziert. Heute wird der Turm vollautomatisch betrieben. Sein Leuchtfeuer wird von sich nähernden Schiffen bei der Fahrt in bzw. aus dem Lindauer Hafen im Bedarfsfall per Funk aktiviert. Der Neue Lindauer Leuchtturm ist das einzige „echte“ Leuchtturmbauwerk im Bereich der Bodenseeschifffahrt.
Im Gegensatz zu seinem Lindauer Pendant hat der Leuchtturm beim sächsischen Moritzburg – in der Nä06_Leuchtturm_Berlinhe von Dresden – keine navigatorische Funktion. Kein Wunder: Das gegenüber liegende Ufer des Niederen Großteichs Bärnsdorf, an dem er sich befindet, ist gerade einmal 500 Meter entfernt. Der Moritzburger Leuchtturm dient seit seiner Fertigstellung im Jahr 1776 als Kulisse. Der sächsische Kurfürst Friedrich August III. ließ ihn als Teil einer künstlich geschaffenen Küstenlandschaft anlegen, vor der regelmäßig ein historisches Ereignis nachgespielt wurde: der Sieg der russischen über die türkische Flotte in der Seeschlacht bei Tschesme an den Dardanellen im Jahr 1770. Nach einer Sanierung in den Jahren 2006/2007 hat der Leuchtturm Moritzburg heute wieder sein ursprüngliches Aussehen.

Sonderpostwertzeichen: 175 Jahre erster Kindergarten in Deutschland
MICHEL: 3158
06_KITA_BlankenburgVon der „Bewahranstalt“ zum „Kindergarten“ – die Geschichte der Kleinkindpädagogik ist lang und steinig. Hatte man Kleinkinder bis zu fünf Jahren einst in „Strickschulen“ und „Pflegeanstalten“ untergebracht, war Friedrich Fröbel (1782-1852) einer der ersten, der die Bedeutung der frühen Kindheit erkannte und diese durch eine speziell von ihm entwickelte Pädagogik förderte. 1840 stiftete er in Bad Blankenburg in Thüringen den weltweit ersten „Kindergarten“, in dem sich Kinder „so frei wie Pflanzen in ein06_KITAem Garten“ entfalten und entwickeln sollten. Heute ist der Kindergarten, der 2015 sein 175-jähriges Jubiläum feiert, ein wichtiger Bestandteil des sozialen wie gesellschaftlichen Gefüges in Deutschland.
Der Ursprung des Kindergartens lässt sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Ausgehend von Ideen des französischen Aufklärers Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) und des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) setzte sich die Einsicht durch, dass die Kindheit ein eigener Lebensabschnitt ist, aus dem sich bestimmte Kinderrechte ableiten. Entsprechend forderte Fröbel in den 1830er 06_KITA_BonnJahren für Kinder ein Umfeld, das ihren speziellen Bedürfnissen angemessen ist. Damals hießen Kindergärten noch „Kleinkinderbewahranstalten“. Nicht selten waren bis zu 50 Kinder zwischen zwei bis fünf Jahren in einem einzigen Raum untergebracht und wurden dort beaufsichtigt.Elemente der Fröbelpädagogik sind die „Spielgaben“, etwa Bälle und Würfel als „Beschäftigungsmittel“, und die   06_KITA_Berlin„Bewegungsspiele“. Zusammen mit der Arbeit im Garten bilden sie den Kern der Fröbelschen Kindergartenpädagogik, die – abgesehen von gewissen Modifikationen – noch heute in Kindergärten weltweit praktiziert wird. Die Fröbelsche Lernmethodik fand schnell zahlreiche Anhänger in Deutschland. Schon 1900 zählte man in Deutschland 130 Kindergärten, 1908 waren es bereits 350. Heute, nach 175 Jahren Kindergarten, ist es selbstverständlich geworden, dass ein Kind bis zur Einschulung einen Kindergarten besucht.

Sonderpostwertzeichen:
125 Jahre erster bayerischer Gebirgstrachtenverband
MICHEL: 3159

Neben Bergen, Bier und Oktoberfest ist die bayerische Tracht einer der gängigsten Klischees, die man heutzutage mit Bayern verbindet. Dass das Brauchtum rund ums „Dirndl“ und die „Krachlede06_Trachtenrne“ heute so lebendig erscheint wie nie, ist insbesondere den zahlreichen bayerischen Trachtenvereinen und -verbänden zu verdanken, die gemäß dem Motto „Treu dem guten alten Brauch“ seit über 125 Jahren das Erbe rund um die Tracht pflegen und bewahren.
Die Gründung des ältesten Gebirgstrachtenvereins reicht bis ins Jahr 1883 zurück. In diesem Jahr rief der Lehrer Hans Vogl in Bayrischzell den ersten bayerischen Gebirgstrachtenverein ins Leben, um „dem Zeitgeist Schranken zu setzen und gleichzeiti
g Tracht, Sitte und Brauchtum der Altvorderen zu pflegen und de06_Trachten_Bonnr Nachwelt zu erhalten”. Der älteste übergeordnete Verband entstand sieben Jahre später: Am 1. Juni 1890 gründete sich in Rosenheim der erste Gebirgstrachtenverband, der „Gauverband I“, mit Sitz in Traunstein. 2015 feiert der Verband, zu dem heute 118 Trachtenvereine zählen, sein 125-jähriges Jubiläum. Dabei weiß kaum jemand, dass es sich bei der bayerischen Tracht nicht etwa um eine über mehrere JahOktoberfest von 123gif.derhunderte gewachsene Traditionskleidung handelt. Sie ist im Gegenteil sogar eine relativ junge „Erfindung“. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts, einhergehend mit der Gründung des bayerischen Königreiches (1806), wurde den verschiedenen bayerischen Volksgruppen vom Hause Wittelsbach eine neue Identität auferlegt, um sie zu einen. Mittel zum Zweck: Ein Nationalge06_Trachten_Berlinwand, das „zur Hebung des bayerischen Nationalgefühls“ beitragen sollte.
Heute ist die Trachtenpflege in Bayern so lebendig wie nie zuvor. Trachtenmode wird nicht nur von jung und alt geschätzt und ist allerorts im Alltag etabliert, sie ist auch ein umsatzstarker Geschäftszweig. Dabei steht Trachtenmode aus Bayern für einen Kleidungsstil, der Vergangenheit und Moderne miteinander verbindet. Aber auch noch mehr: Sie ist auch der Inbegriff des speziellen bayerischen Lebensgefühls schlechthin.

 
Sonderpostwertzeichen: 50 Jahre Jugend forscht
MICHEL: 3160
Zum 50. Mal ergeht 2015 die Aufforderung an jugendliche Nachwuchswissenschaftler, bei „Jugend forscht“ ihre Arbeiten zu präsentieren. Bei dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewe06_Jugendrb sind junge „MINT“-Tüftler gefragt. MINT? Die Abkmenschen-arbeit-0030.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversandürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Es geht der in Hamburg ansässigen gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e.V. also um die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Nach ihren Angaben haben sich bislang mehr als 230.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb beteiligt. Seit 1977 ist der Bundespräsident Schirmherr des bekanntesten deutschen Nachwuchswettbewerbs.
Im Dezember 1965 ergriff der damalige Chefredakteur des „Stern“, Henri Nannen, die Initiative. Die Hamburger Illustrierte erschien mit der Schlagzeile „Wir suchen die Forscher von morgen“. Teilnehmen dürfen Schüler ab der 4. Klasse bis hin zu Jugendlichen im Alter von 21 Jahre06_Jugend_Bonnn. Kinder bis 14 Jahren treten in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an. Die Altersgruppe darüber startet im Bereich „Jugend forscht“. Die Arbeiten und Fragestellungen müssen aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik stammen. Höhepunkt des Wettbewerbs ist die Präsentation des Projekts an einem selbst gestalteten Ausstellungsstand. Eine Fachjury befragt den Kandidaten und bewertet das Ergebnis.
Großartige Karrieren und ein enorm breit gefächertes Innovationspotenzial im Bereich Naturwi06_Jugend_Berlinssenschaften hat der Wettbewerb „Jugend forscht“ bislang hervorgebracht. Da ist es auch nicht weiter tragisch, dass sich unter den Ehemaligen bislang noch kein Nobelpreisträger befindet. Vielleicht tüftelt ja ein künftiger Nobelpreisgewinner unter den rd. 12.000 Teilnehmern des Jahres 2015. Zum 50. Geburtstag von „Jugend forscht“ gibt es aber erst einmal noch ein ganz besonderes Highlight. Die Deutche Bahn schickt eine IC-Lok im schicken „Jugend forscht“-Design auf die Gleise, die durch ganz Deutschland rollt.

 

 

MARKENSET mit 10 selbstklebenden Sondermarken
Meister Bertram „Die Erschaffung der Tiere“
aus der Serie Schätze aus deutschen Museen
MICHEL: 3161 (Markenheftchen MH 99)

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Meine Eindrücke zum 63. Grosstauschtag am 12.04.2015

Auch Ehrungen der Aussteller, wie hier Herr Mühlen (rechts) durch unseren Ausstellungsleiter, Herrn Holzportz, wurden noch am Sonntag vorgenommen!

Auch Ehrungen der Aussteller, wie hier Herr Mühlen (rechts) durch unserem Ausstellungsleiter, Herrn Holzportz, wurden noch am Sonntag vorgenommen!

Am 12.4.2015 hatten wir unseren 63. Grosstauschtag. Dieser war ein VOLLER Erfolg. Die Parkmöglichkeiten waren schnell vergriffen. Mit anderen Worten „Volles Haus“. Der Auf- und Abbau der Rahmen war wieder gut organisiert. Danke an die Helfer.
Die Ausstellung hat auch dieses Mal wieder gezeigt, welches Material (Briefmarken, Belege, Dokumente, Ansichtskarten, …) bei unseren Vereinsmitglieder vorhanden ist. Dafür möchte ich mich für Eure Teilnahme bedanken.
Auch unserer diesjähriger erster „Briefmarkensalon“ hat wieder einmal gezeigt, wie vielfälltig eine Landessammlung – wie das gezeigte Beispiel „Fürstentum Liechtenstein“ – sein kann: KLEIN, aber FEIN. Hierfür möchte ich mich bei unserem Mitglied Herrn Karl-Heinz Mühlen bedanken. Es war SUPER.

Für die Herbst-Ausstellung habe ich mir als Ausstellungsleiter einiges überlegt. Lasst Euch überraschen!

Bis zum nächsten Grosstauschtag mit unserer (nächsten) Werbe-Ausstellung „Wir stellen unser Hobby vor“ wünsche ich uns alles GUTE und ein WIEDERSEHEN am 15. November 2015 wieder hier in der „Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell“!

Euer Hans

Vereinsrundbrief Nummer 51

buero01Veröffentlichung unseres
Rundbrief Nummer 51 [als PDF-Datei]
auf unserer Vereinshomepage für alle Interessierte!

Planet Erde mit blauem Polymerring – Die 5-Euro-Sammlermünze als Weltneuheit 2016!

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Die Vorder- und Rückseite dieser neuen 5-Euro-Gedenkmünze

Die Fachzeitschrift Deutsche Briefmarkenzeitung Online teilte eine Neuheit für den Münzensammler mit:

Eine 5-Euro-Sammlermünze „Planet Erde“ will die Bundesregierung im ersten Halbjahr 2016 herausgeben. Die Münze soll aus drei Komponenten bestehen: Einem äußeren Ring, einem inneren Kern (Pille) sowie einem prägbaren, zwischen Ring und Pille eingefügten blauen Polymerring. Dieser ist transluzent – also teilweise lichtdurchlässig. Der Polymerring macht die 5-Euro-Münze weltweit zu einer Neuheit im Münzbereich. Der Entwurf der Münze stammt von Stefan Klein aus Iserlohn, der Adler-Entwurf basiert auf einer Vorlage von Alina Hoyer aus Berlin. Mit der modernen Münze, die in Stempelglanz und Spiegelglanz geprägt werden soll, will man „gerade bei jungen Zielgruppen ein breiteres Interesse an deutschen Sammlermünzen“ wecken.

Bei BADV heißt es weiter: Am 27. März 2015 entschied eine siebenköpfige Jury den Wettbewerb zur Gestaltung einer 5-Euro-Münze für das Jahr 2016. Zu diesem einstufigen Wettbewerb wurden 10 Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Prämiert und zur Ausführung empfohlen wurde der Entwurf des in Iserlohn ansässigen Künstlers Stefan Klein. Die geschickte Positionierung der Erdoberfläche unmittelbar an den Polymerring erfüllt zwei Funktionen:

  • Der Planet wird durch den blauen Ring in einer Weise umrandet, dass der Betrachter ihn instinktiv als Atmosphäre der Erde auffasst.
  • Weiterhin stellt der Ring die Verbindung zwischen Erde und Kosmos dar.Dessen Bestandteile zeigen sich als sphärisch symmetrische Objekte auf der Münze, deren Form durch Gravitation bestimmt wird. Die unterschiedlichen Größen der dargestellten Himmelskörper reflektieren die Vielfältigkeit astronomischer Objekte, deren Position am Himmel zufällig erscheint.

Mit dem bewussten Zitat des Planeten Saturn und seines Ringsystems wird dem Betrachter ganz unmittelbar der übergeordnete Zusammenhang zwischen Erde und Kosmos nahegelegt. Durch die gelungene Entwurfsstruktur wird die schützende Funktion der Atmosphäre des Planeten Erde im Konzert kosmischer Objekte herausgestellt. Vorder- und Rückseite der Münze harmonieren gut miteinander. Beide Seiten bestechen durch eine große Klarheit und eine Großzügigkeit in Schrift- und Formgebung. Sie vermitteln beide ein Gefühl der Weite. Der Adler ist würdig dargestellt.

Weitere neue Informationen rund um diese Thematik finden Sie auch auf der Seite des Bundesfinazministeriums!

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Unterstützen Sie unseren Verein mit der Nutzung dieses ABO-Antrages!

Neue Briefmarken und Plusbriefe am 7. Mai 2015 in Deutschland

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag
Serie: „Für den Sport“ 2015
Thema: „Cartoons zum Thema Behindertensport“

       
                       MICHEL-Nummer: 3149 bis 3151

„Unsere junge Generation ist so herrlich unbekümmert. Das ist eine unglaubliche Grundlage für zukünftige Erfolge“, so Friedhelm Julius Beucher, Präsident des DBS. Der Deutsche April_Sport_BonnBehindertensportverband (DBS) ist der größte April_Sport_EssenBehindertensportverband der Welt. Er hat in den letzten Jahren zahlreiche Spitzensportler hervorgebracht, ist medaillengekrönt und rekordverwöhnt. Den neuen Aufschwung im deutschen Behindertensport will der DBS positiv für sich nutzen und mit Schwung in eine erfolgreiche Zukunft starten. Diesem Ziel dienen auch die Zuschlagsmarken „Für den Sport“, die dem Behindertensport gewidmet sind.

Erfolgsverwöhnt ist etwa die Rollstuhl-Tennisspielerin Sabine Ellerbrock. 2013 konnte die 39-Jährige nicht nur für neun Wochen die Weltranglistenspitze erklimmen, sie gewann auch April_Sport_Berlinmit dem Sieg der French Open das, was ihren derzeitigen Profikolleginnen ohne Behinderung noch fehlt: Einen Grand-Slam-Titel. Ebenfalls ein Aushängeschild des deutschen Behindertensports ist Anna Schaffelhuber. Allein fünf Mal erklang 2014 bei den Paralympics von Sotschi, wo Deutschland mit 15 Medaillen die zweitbeste Ausbeute in der Nationenwertung errang, die deutsche Hymne für die querschnittsgelähmte Monoskifahrerin. Doch die 22-Jährige will mehr als nur Medaillen: Durch ihre Erfolge hofft sie, dem alpinen Behindertensport die Anerkennung zu verschaffen, die ihm gebührt.

Messe_Essen

Messeganzsache „Essen 2015“

Messe_Essen_Bonn

Erstverwendungsstempel für die Messeganzsache „Essen 2015“

Bereits seit Jahren ein Star unter den deutschen Leichtathleten mit Handicap ist der einseitig bis zum Oberschenkel amputierte Sprinter Heinrich Popow. Der schnellste Stelzensprinter Deutschlands gewann mit Hilfe einer Karbon-Prothese Gold über die 100 m bei den Paralympics 2012 in London. Ihm in nichts nach steht der unterschenkelamputierte Markus Rehm, der derzeit beste deutsche Weitspringer. 2012 stand Rehm bei den Paralympics in London ganz oben auf dem Treppchen, 2014 wurde er Europameister. Noch im gleichen Jahr trat er erstmals bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der nichtbehinderten Sportler an und gewann auch hier den Titel.

Sonderpostwertzeichen
Serie: „Europa“
Thema: „Historisches Spielzeug“

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                              MICHEL: 3152

Der Affe auf dem Schaukel-Elefanten, den die Briefmarke aus der Serie „Europa“ zeigt, war Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland als Kinderspielzeug populär. Häufig mit Filzkleidung und Pagenmütze oder Fez ausstaffiert, spielte er die Rolle des exotischen, schelmischen Burschen. Die mechanisch angetriebene Figur schlug Kapriolen wie ein Akrobat, verbeugte sich oder zog Grimassen wie ein Clown. Als Tanzfigur mit Uhrwerk, Blechgehäuse und Stoffüberzug war er bis in die 1960er-Jahre ebenso beliebt wie als winkender Fahrer eines Spielzeugautos. Der Elefant hingegen war als Schaukel- und als Fahrtier auf Rädern in Serie gegangen.

Im späten 18. Jahrhundert setzte sich mit dem französischen Aufklärer Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) die Auffassung durch, dass die Kindheit ein eigener, wichtiger Lebensabschnitt ist. Das schuf Freiräume für die spielerische Erfahrung der Welt. Die Auswahl an Spielsachen vergrößerte sich in der Folge enorm. Dünn gewalztes Blech löste Holz bei der Produktion von Massenware weitgehend ab, mechanisches Spielzeug eroberte den Markt, etwa Fuhrwerke oder Baukästen. Die Erfindung der Dampfmaschine, die das Industriezeitalter vorantrieb, hinterließ im Kinderzimmer ihre Spuren. Gemäß dem herrschenden Rollenverständnis beglückte Technikspielzeug vorzugsweise die Knaben, wohingegen Mädchen mit Puppen und Puppenhäusern spielten.

Aus Spielzeug ist vielfach ein Wertgegenstand, manchmal sogar ein Anlageobjekt geworden. Das Sammler-Hobby ist kostspielig,denn es hat sich ein „Markt“ gebildet. Eine Purzelfigur mit Blechgehäuse und Schwungradantrieb aus den 1920er-Jahren kann gut und gerne um die 1.200 Euro kosten. Unschätzbaren ideellen und sentimentalen Wert hat hingegen das eigene Spielzeug mit den Blessuren des Alltags und unserer Kindheit – ein verbeultes Modellauto mit nur drei Rädern, der zerknuddelte Teddybär oder ein verfilztes Stofftier mit nur einem Auge. Deshalb hat es meist einen Ehrenplatz im Haus seines Besitzers – und in seinem Herzen.

Sonderpostwertzeichen
Thema: „150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“

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                          MICHEL: 3153

Wer kennt sie nicht, die kleinen Miniatur-Sammelschiffchen, die vor allem Nord- und Ostseeurlaubern aus Kneipen, Restaurants und anderen Einrichtungen bestens vertraut sind? Die Spende ist gut angelegt, denn: Wer in Nord- oder Ostsee in Seenot gerät, der kann sich auf die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger – kurz DGzRS – verlassen. Mehr als 81.000 Menschen hat die Organisation im Laufe ihrer Geschichte gerettet. Die Zahlen sprechen für sich: Bei mehr als 2.000 Einsätzen Jahr für Jahr befreit die DGzRS viele hundert Menschen aus Seenot und Gefahr oder transportiert 400 Erkrankte bzw. Verletzte von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland.

Verlinkung mit dem DBZ-Artikel

Die 10-Euro-Gedenkmünze „Seenotrettung 2015“

Der Navigationslehrer Adolph Bermpohl (1833–1887) setzte sich zu Beginn der 1860er Jahre für die Gründung unabhängiger Rettungsstationen an der deutschen Nordseeküste ein, Oberzollinspektor Georg Breusing (1820–1882) gründete in Emden den ersten regionalen Verein, und der Bremer Redakteur Dr. Arwed Emminghaus (1831–1916) erzielte den Zusammenschluss dieser Vereine. Am 29. Mai 1865 wurde in Kiel die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ins Leben gerufen. Sitz der DGzRS wurde Bremen. Der erste Vorsitzende der Gesellschaft war Konsul Hermann Henrich Meier (1809–1898), einer der Mitbegründer des Norddeutschen Lloyd.

Die DGzRS war von Anfang an eine nicht-staatliche Organisation, die sich ausschließlich durch Spenden und andere private Zuweisungen finanzierte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. An 54 Stationen entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste unterhält die DGzRS 60 moderne Seenotrettungskreuzer und -boote in ständiger Einsatzbereitschaft. 180 fest angestellte und mehr als 800 freiwillige Seenotretter sind bei der DGzRS tätig. Im Jahr 2014 betrugen die Einnahmen aus Spenden, Fördergeldern, Zuweisungen, Nachlässen und anderen Erträgen 36,3 Mio. Euro. Das Geld fließt vor allem in die Ausbildung und die Sicherheit der Rettungseinheiten sowie in die modernste Technik an Bord der DGzRS-Flotte. Im Jubiläumsjahr 2015 plant die Gesellschaft die Inbetriebnahme eines Seenotrettungsbootes von zehn Metern Länge und eines Seenotrettungskreuzers von 28 Metern Länge.

Sonderpostwertzeichen
Thema: „50 Jahre diplomatische Beziehungen mit Israel“
Gemeinschaftsausgabe mit Israel

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                           MICHEL: 3154

Vor 50 Jahren, am 12. Mai 1965, nahmen die Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf und vereinbarten den Austausch von Botschaftern. Vor dem Hintergrund der unsäglichen deutschen Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Holocaust an sechs Millionen Juden, bezeichnen beide Staaten ihre Beziehungen als „einzigartig“. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen haben sich die Kontakte in Wissenschaft, Kultur und Sport, bei denFreiwilligendiensten, in Schul- und Städtepartnerschaften sowie anderen Freundschaftsorganisationen immer weiter intensiviert.
Eine Gemeinschaftsmarke mit Israel würdigt diesen Anlass.

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Blankoganzsache „50 Jahre diplomatische Beziehungen mit Israel“

Ein Meilenstein der deutsch-israelischen Beziehungen ist der Staatsbesuch von Bundeskanzler Willy Brandt in Israel vom 7. – 11. Juni 1973. Brandt ist der erste deutsche Regierungschef, der Israel einen offiziellen Besuch abstattet. Im Jahr 1979 eröffnet schließlich das Goethe-Institut in Tel Aviv seine Pforten. Zusammen mit dem 1988 in Jerusalem eröffneten zweiten Goethe-Institut fördert es den Kulturaustausch. Als eine historische Wendemarke in der Beziehung beider Völker bezeichnet Israels Staatspräsident Chaim Herzog den Staatsbesuch Richard von Weizsäckers im Oktober 1985, die erste Visite eines deutschen Staatsoberhauptes. Zum Gegenbesuch trifft Herzog im April 1987 in der Bundesrepublik ein. Es ist das erste Mal seit der Gründung beider Staaten, dass ein israelischer Präsident deutschen Boden betritt.

Ein neues Kapitel wurde 2008 aufgeschlagen. Anlässlich der Visite von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 60. Jahrestag der israelischen Staatsgründung wurden regelmäßige deutsch-israelische Regierungskonsultationen beschlossen. Seither treffen sich die beiden Kabinette im Jahresrhythmus abwechselnd in Israel und Deutschland. Beim Treffen im Februar 2014 wurde etwa vereinbart, dass deutsche Auslandsvertretungen in Ländern, mit denen Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält, in Not geratenen Israelis konsularische Hilfe leisten.

MarkenSet „Universität Kiel“ mit zehn selbstklebenden Marken
MICHEL: 3155

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Maxirolle „Schloss Ludwigslust“ mit 2000 selbstklebenden Marken

Plusbrief_Paris

Gedenkganzsache „60 Jahre Inkrafttreten der Pariser Verträge“ mit einer 7-Cent-ATM

 

 

Eine Zusammenfassung und Impressionen zum 63. Niederrhein-Großtauschtag

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Am ständig besetztem Infostand des Vereins fanden die Fragen von Sammlern, Gästen und Besuchern immer einen Ansprechrechpartner.

Frühjahr ist nicht gleich Frühjahr und Niederrhein-Großtauschtag ist nicht gleich Niederrhein-Großtauschtag. Im Postleitzahlen-Bereich 3, 4 und 5 gab es an diesem Weißen Sonntag 2015 nur eine BDPh-Großveranstaltung: unter 41334! Geschätzte Besucher, Gäste, Interessierte, Sammler aus dem eigenem Verein und aus den Nachbarvereinen:  zwischen 300 und 350. – Diese Zahlen erreicht unser Verein eigentlich nur am unserem 2. Niederrhein-Großtauschtag: im Herbst am Volkstrauertag. Erfreulich: einige Eltern mit Kindern waren anwesend. Nicht zu übersehen waren auch zahlreiche weibliche Sammler. Ein ständig besetzter Informationsstand durch Mitglieder des Vereins wurde rege genutzt. Es war immer mindestens ein Ansprechpartner für Fragen allgemeiner Art sowie zur Beratung und Schätzung mitgebrachten Marken und Belege da.

Anwesende Sammler und Händler wurden auf ein neues Konzept der Nutzung auch im Erdgeschoss der Schule angesprochen. Erste Reaktionen: überwiegend positiv. Die jetzige Enge sowie ständiges Nachfragen an Tauschtischen – leider oft auch mit Absagen – machte eine Überarbeitung der vorhandenen Möglichkeiten notwendig. Einige interessante Überlegungen für den im Herbst stattfindenden „64. Niederrhein-Großtuachtag“ sind „im Gespräch“, um unsere Veranstaltungen noch attraktiver für Besucher aus dem lokalem Umfeld des Kreises Viersen und angrenzender Städte und Gemeinden zu machen. Bitte den Link für den Artikel in der Rheinische Post ONLINE berichtet am 19. April: „Nettetal. Die Aussteller-Tische waren schnell vergriffen. aufrufen.

Der „Liechtenstein-Salon“ von Herrn Karl-Heinz-Mühlen ergab eine gute Resonanz aus der Sicht des Ausstellers. Die Exponate wurden mit großer Aufmerksamkeit betrachtet und auf mehrfachem Wunsch auch vom Aussteller erläutert. Laut geführter Strichliste wurden 54 Besucher gezählt. Das ausgelegte Werbematerial über die Liechtenstein – Philatelie wurde gerne genommen. Und unsere Werbeschau im 2. Klassenzimmer?  Die Werbeschau war mit gut aufgemachten  Sammlungen bestückt. Man konnte reges Interesse mit Diskussionen der Betrachter beobachten. Die vom Ausstellungsleiter Herrn Hans Holzportz hervorragend präsentierte Ausstellung zeigte das gute Sammlungen im Verein vorhanden sind. Somit sind diese Anregung genug, den ein oder anderen Sammler im Verein weiter anzuspornen, selbst ein Exponat zu gestalten und zuerst in einer Werbe- und später in einer Wettbewerbsausstellung zu zeigen.

Upps! Ein Sammler wurde neues Vereinsmitglied! Und so schließt sich der Kreislauf mit dem Wunsch, weitere Sammlerinnenn und Sammler für unser gemeinsames Hobby zu gewinnen. – Wir sehen uns am 15. November 2015 auf dem „64. Niederrhein-Großtauschtag“  wieder hier in der Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell von 9.00 bis 16.00 Uhr. Wer nicht bis zum Herbst warten möchte: Unser Verein führt regelmäßig im Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“ in Nettetal-Schaag Tauschabende durch. Aktuelle Termine: siehe rechts unter „NÄCHSTE TERMINE“ und auch unter der Rubrik „TERMINE“ für die nächsten Monate.

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