Neue Postwertzeichen am 5.2.2015 in Deutschland

Sonderpostwertzeichen: Grimms Märchen – Dornröschen 2015

       

  MICHEL-Nummer: 3132           3133                        3134

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MICHEL-Nummer: 3136 – als selbstklebende Marke
im Markenset  (MICHEL -Markenheftchen 98)  UND  von der 100er-Rolle

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Markenset „Dornröschen“ – Markenheftchen 98

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Markenbox „Dornröschen“

Eine Fee besiegelt in der Märchenversion der Brüder Grimm „Dornröschens“ Schicksal. Sie spricht am Kindbett den bösen Fluch aus: „Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot hinfallen.“ Eine andere Fee kann den Zauber nur noch abmildern – in einen „hundertjährigen, tiefen Schlaf“. Der senkt sich aber dann über das ganze Märchenschloss. Mit dem erlösenden Kuss des Prinzen haben die Brüder Grimm vor 200 Jahren im Märchen „Dornröschen“ einen magischen Moment festgehalten. Todesschlaf und Erstarrung, Leid und Hoffnung und am Schluss schließlich doch noch ein ausgelassenes Happy End.

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Offizieller Ersttagsbrief der Wohlfahrtsstelle !!

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Numisblatt mit der 10-Euro-Gedenkmünze „Dornröschen“ und mit dem Zehnerbogen

Bei so viel existenziellem Auf und Ab schließen unsere lieben Kleinen danach rechtschaffen ermattet gerne die Augen. „Dornröschen“, eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm, wirkt seit 200 Jahren als beliebte Gute-Nacht-Geschichte. Die Texte der Grimms stehen aus Sicht der Literaturwissenschaft zwischen Volks- und Kunstmärchen. Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) bildeten eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Sie waren als Bibliothekare sowie Professorentätig. In ihren Schreibstuben in Göttingen, Berlin und Kassel überarbeiteten die in Hanau geborenen Brüder sprachlich, was ihnenzugetragen wurde. Die Grimms trugen den Stoff zusammen und ergänzten ihn mit Material aus anderen Märchensammlungen.
Mit drei „Dornröschen“-Motiven wird die Wohlfahrtsmarken-Serie zu „Grimms Märchen“ fortgesetzt. Grimms „Kinder- und Hausmärchen“ gelten neben der Luther-Bibel als das Buch der deutschen Kulturgeschichte, das weltweit am meisten verbreitet ist. Die Texte wurden bis heute in über 170 Sprachen übersetzt. Zum Weltdokumentenerbe erklärte die UNESCO im Jahr 2005 die Handexemplare von Jacob und Wilhelm Grimm aus den Jahren 1812 bis 1815. In dieser Erstauflage der Grimmschen „Kinder- und Hausmärchen“ ist auch „Dornröschen“ enthalten. Die Bücher, die mit handschriftlichen Anmerkungen der Brüder versehen sind, wurden in das Register „Memory of the World“ (Gedächtnis der Menschheit) aufgenommen.

Sonderpostwertzeichen: Karl Leisner

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                       MICHEL-Nummer: 3135

Am 17. Dezember 1944 fand in der Lagerkapelle des Konzentrationslagers Dachau ein in dieser Form singuläres Ereignis statt: Der Diakon Karl Leisner wurde von dem kurz zuvor nach Dachau deportierten französischen Bischof von Clermont-Ferrand zum Priester geweiht. Es war die einzige Priesterweihe, die jemals in einem deutschen KZ stattgefunden hat. Seine erste und einzige heilige Messe feierte Leisner am zweiten Weihnachtstag.
Die Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner am 29. April 1945 erlebte der an Tuberkulose Erkrankte auf dem Krankenlager. Im Lungensanatorium Planegg starb er am 12. August 1945.

Geboren wurde der spätere Märtyrer der katholischen Kirche am 28. Februar 1915 in Rees am Niederrhein. Dort kam der Junge ab 1925 durch seinen Religionslehrer in Kontakt mit der christlichen Jugendbewegung, die mit ihren Aufenthalten in freier Natur und intensiver Bibelarbeit innerhalb kürzester Zeit zum Fixpunkt seines Lebens wurde. Der Münsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen wurde bald auf Leisners Begabung als Jugendführer aufmerksam, deshalb übertrug er ihm ab September 1934 die Betreuung der katholischen Jugend im Bistum. Leisner betrachtete es fortan als seine vordringliche Aufgabe, die heranwachsende Generation davor zu bewahren, der Ideologie des Dritten Reiches zu verfallen. Zum dramatischen Wendepunkt seines Lebenswurde der 8. November 1939, der Tag des Attentats von Georg Elser auf Adolf Hitler. Als der in Freiburg Theologie studierende Leisner das Misslingen des Anschlags in Anwesenheit seines Zimmerkameraden bedauerte, wurde er denunziert und noch am selben Tag verhaftet.
Leisners Leichnam wurde zunächst in Kleve beigesetzt und 1966 in die Krypta des Xantener Domes überführt. Der Namensgeber und Patron der katholischen Karl-Leisner-Jugend (KLJ), wurde am 23. Juni 1996 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Im Jahr 2007 leitete die Diözese Münster den Heiligsprechungsprozess ein, der jedoch bis dato noch nicht zu Ende geführt werden konnte.

Unsere Jahreshauptversammlung 2015 mit Neuwahlen am 23. Januar 2015

Einladung an alle Mitglieder unseres Vereins,
der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“
Obwohl jeder seine persönlich übergebene oder per Briefpost zugestellte Einladung rechtzeitig bekommen sollte, hier auch – als Erinnerung via Computer, Internet und Monitor – die Einladung des Vorstandes unseres Vereins:

Der Vorstand lädt satzungsgemäß zur Jahreshauptversammlung 2015 am 23. Januar 2015 in unser Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“ nach Nettetal-Schaag, Kindt 17, ein. Beginn: 19.00 Uhr. Dieses Jahr steht die Neuwahl des Vorstandes wieder an und wir bitten um zahlreiches und pünktliches Erscheinen.
Wie soll es mit unserem Verein die nächsten zwei Jahre weitergehen? Wer wird neuer 1. Vorsitzender? Ihre Vorschläge sind gefragt. – Bitte diskutiert mit uns auf der JHV am 23. Januar 2015 offen und ehrlich über Alles !

Der Vorstand

Die deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen 2015

Das Ausgabeprogramm 2015 umfasst 5 Gedenkmünzen zu je 10 Euro:

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Grimms Märchen: Dornröschen
In der seit 2012 laufenden Serie „Grimms Märchen“ erscheint 2015 die 10-Euro-Sammlermünze „Dornröschen“. Die Münzenserie wird bis 2017 fortgesetzt.

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200. Geburtstag Otto von Bismarck
Diese Münze würdigt einen deutschen Politiker und Staatsmann, der wie kaum eine andere Persönlichkeit seiner Zeit die Ambivalenz von Tradition und Moderne verkörperte.

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150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Diese Münze würdigt die lange bewegte und bewegende Geschichte einer Gesellschaft, deren Rettungsmänner und -frauen immer dann zum Einsatz kommen, wenn auf Nord- und Ostsee Menschen in Gefahr sind.

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1000 Jahre Leipzig
Diese Münze würdigt das 1000-jährige Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs, einer Stadt des bürgerschaftlichen Engagements und der friedlichen Revolution sowie eines Zentrums der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Deutschland.

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500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere
Diese Münze würdigt einen der bedeutendsten Maler und Porträtisten der Renaissance.

Die Erstausgaben 2015: Neue Postwertzeichen am 2. Januar 2015 in Deutschland!

Nachdem am 4. Dezember 2014 neue Briefmarken im alten Jahr mit dem neuen Standart-Briefporto der Dauersrie „Blumen“ nassklebend und selbstklebend erschienen sind, kommen „naturgemäß“ die 62-Cent-Werte auch gleich am Anfang des Jahre 2015 und – Wette gewonnen – „naturgemäß“ wieder in nassklebender und in selbstklebender Form. Achtung: Zusammen sind es 10 (in Worten: zehn) MICHEL-katalogisierte Postwertzeichen: MICHEL-Nummer 3122 bis 3131. Postpreis nur 7,02 Euro für den „Normalsammler“, also ohne komplette Folienblätter und ohne Rollenmarken mit rückseitiger Zählnummer!

Serie: „Tierkinder“ mit den Themen: „Eichhörnchen und Wildkatze“

                        
MICHEL-Nummer: 3124               MICHEL-Nummer: 3125

und selbstklebend beide in einem Folienblatt 44 mit der:
MICHEL-Nummer: 3129 ( „Eichhörnchen“ – selbstklebend )
MICHEL-Nummer: 3130 ( „Wildkatze“ – selbstklebend )

2015aGäbe es einen Preis für die niedlichsten Tierbabys, wären wenige Wochen alte Wildkatzen genauso wie junge Eichhörnchen heiße Kandidaten auf die Medaillenränge. Beide Tierkinder nehmen mit ihrem flauschigem Fell sowie einem Übermaß an kindlicher Neugier und Verspieltheit jeden Betrachter sofort für sich ein. In freier Natur ist ihre Kinderstube allerdings menschlichen Blicken in aller Regel entzogen, zu versteckt wachsen die schutzbedürftigen Tierkinder auf.

Zu den seltensten Erlebnissen in der heimischen Natur zählt der Anblick junger Wildkatzen, die sich beim Herannahen eines Menschen bevorzugt in einer Baumkrone verstecken. Selbst mit geübtem Auge ist es fast unmöglich, die meist eng an einen Ast geschmiegten Kätzchen zu erspähen, denn die scheuen Räuber sind Meister der Tarnung. Die eleganten Tiere mit dem schmalen, schwarzen Aalstrich auf dem Rücken ähneln auf den ersten Blick verwilderten Hauskatzen, sind aber um einiges kräftiger. TypischeMerkmale der Europäischen Wildkatze (Felis silvestris silvestris) sind ein heller Nasenspiegel, ein gelblich weißer Kehlfleck und die schwarz geringelte Rute.
Europäische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) werden in einem aus Zweigen, Blättern und Moosen errichteten kugelartigen Nest geboren, das oft auf den Fundamenten eines verlassenen Vogelnests ruht. Die Mortalitätsrate ist leider ausgesprochen hoch, nur jedes fünfte Tier überlebt das erste Jahr. Zu ihren Fressfeinden zählen Baummarder und Hermelin, aber auch Greifvögel und Katzen. In Deutschland ist die europäische Unterart in einer roten und einer schwarzbraunen Farbvariante vertreten. Im Herbst legen sie fleißig Vorräte für ihre Winterruhe an, indem sie Futter vergraben. Da sie sich ihre Verstecke aber nicht merken können, suchen sie in den kalten Monaten einfach „typische“ Stellen ab.
 

Serie: „Burgen und Schlösser“ mit den Themen: „Marksburg und Schloss Ludwigslust“
              
MICHEL-Nummer: 3122        MICHEL-Nummer: 3123

und selbstklebend „Marksburg“ von der 100er-Rolle
mit der
MICHEL-Nummer: 3127

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sowie selbstklebend „Schloss Ludwigslust“ im Markenset (Folienblatt 43)
mit MICHEL-Nummer: 3128

2015eWehrhafte Mauern, romantische Türmchen, herrschaftliche und prunkvolle Festsäle: Mehr als 15.000 deutsche Burgen und Schlösser ziehen Touristen aus aller Welt jährlich in ihren Bann. Egal ob sie dabei ein Märchenschloss oder eine trutzige Ritterburg bevorzugen: Da Deutschland einst in zahlreiche kleine Staaten aufgeteilt war, finden sich vom Alpenrand bis zur Waterkant genauso prachtvolle wie unterschiedliche Gemäuer für jeden Geschmack.

Selbst mit prächtigen Barockanlagen im französischen Stil kann Deutschland aufwarten. Eine dieser Kostbarkeiten ist Schloss Ludwigslust südlich von Schwerin. Das herrschaftliche Anwesen bildet mit einem weitläufigen Park den Mittelpunkt einer spätbarocken Stadtanlage, die in dieser Art einmalig in Norddeutschland ist. Nicht zu Unrecht wird das Ensemble auch das „Kleine Versailles des Nordens“ genannt.
1772 bis 1776 ließ Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin (1717–1785) nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch (1720–1802) unmittelbar hinter einem Jagdschloss seines Vaters ein neues, prächtiges Anwesen erbauen – Schloss Ludwigslust. Busch gestaltete den Baukörper auf E-förmigem Grundriss nach Versailler Vorbild. Um das Schloss herum entstandeine Stadt mit Schlosskirche, Wohnhäusern und Straßen. Der 120 Hektar große Schlosspark ist heute die größte Parkanlage Mecklenburg-Vorpommerns.
Die Marksburg erhebt sich mächtig auf einem 160 m hohen Schieferkegel über dem Städtchen Braubach. Sie ist die einzige Höhenburg am Mittelrhein, die nie zerstört wurde. Ihre mittelalterliche Wehranlage hat sich bis heute vollständig erhalten. Große Bereiche sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Highlights sind der Rittersaal, die Burgküche, Rüstkammer, Wehrgänge und Turmstuben. Die Gemäuer erzählen Geschichten aus einer anderen Zeit und laden zum Entdecken ein.

Serie: „Wildes Deutschland“ mit dem Thema: „Ostsee – Boddenlandschaft“

 
MICHEL-Nummer: 3126
MICHEL-Nummer 3131 für die selbstklebende Marke
im Markenset (Folienblatt 45) „Ostsee – Boddenlandschaft“
2015fLand und Wasser winden sich ständig umeinander und ineinander – und das auf rund 1.500 Kilometer Uferlänge. Erst aus der Vogelperspektive zeigt sich die ganze Dimension der Boddenlandschaft in Vorpommern. Den westlichen Fixpunkt bildet Ribnitz-Damgarten am südlichen Ende des Saaler Boddens. Von dort geht es entlang der Ostseeküste – vorbei an der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, an den Inseln Hiddensee, Rügen und Usedom bis nach Altwarp am Stettiner Haff. Den größten Anteil haben die flachen Küstengewässer, die durch Inseln oder Landzungen von der offenen Ostsee abgetrennt sind. Für diese Lagunen hat sich der Begriff „Bodden“ eingebürgert – niederdeutsch für „Boden“ bzw. „Grund“. Er verweist auf den flachen Charakter derGewässer.
Die Bodden sind Heimat von Pflanzengesellschaften, die in anderen Teilen Europas kaum noch auf natürlichem Weg vorkommen. Grund dafür sind die Pionierstandorte, die sich aufgrund von Landabtrag und Landwachstum bilden. Hier finden sich Pflanzenbestände, die je nach Alter des Standortes unterschiedlich weit entwickelt sind – u.a. Salzaster und Salzmiere. Vor allem aber dienen die großen Wasserflächen als wichtige Schlaf- und Ruheplätze für Gänse und Kraniche. Ab Juli sammeln sich dort Hunderttausende Grau-, Blass- und Saatgänse zum Weiterzug nach West- und Südeuropa. Die langgestreckte Halbinsel Zingst gilt als größter Kranichrastplatz Mitteleuropas.

Um dieses Refugium für Pflanzen und Tiere zu erhalten, stehen zahlreiche Boddenlandschaften unter Schutz. Von Darß bis Westrügen reicht der im Jahr 1990 noch zu DDR-Zeiten gegründete Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Das UNESCO-Biosphärenreservat Südost-Rügen mit Teilen des Rügischen Bodden existiert seit 1991, der Naturpark Insel Usedom mit Peenestrom, Achterwasser und dem Nordteil des Stettiner Haffs seit 1999.

Für den Rollenmarkensammler: Die selbstklebende 62-Cent-Marke (MICHEL-Nummer 3121) wird ab dem 2.1.2015 auch in der Konfektionsgröße „MAXI-Rolle“ zu 5000 UND zu 10000 Stück erscheinen!

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Frohe Weihnachten 2014 & Guten Rutsch 2015! Eindrücke vom Familienabend 2014 & Ausblicke 2015!

Wir wünschen allen Sammlerinnen und Sammlern unseres Vereins und ihren Familienangehörigen, Freunden und Verwandten frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage 2014 und einen gesunden Start in das Jahr 2015!

weihnachtsmann-0153.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand

  „Kleine“ Impressionen vom Familienabend 2014:

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Am 12.Dezember 2014 haben sich 24 Vereinsmitglieder mit ihren Angehörigen im Vereinszimmer des Restaurants „Alter Braukeller“ in Nettetal-Schaag zu unserem „Familenabend 2014“ getroffen und beim gemeinsamen Abendessen mehr „familär“ das Jahr 2014 in Gesprächen sich ausgetauscht.  Zwei Jubilare, die auf 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurück blicken können, wurden geehrt: Herr Gottfried „Friedel“ Reyer (links vom 1. Vorsitzenden Herrn Stephan Heidenfels) und Herr Hans Jäger.

 

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Ausblicke für 2015:

  • Das Jahr 2015 fängt am 23. Januar gleich mit einem Höhepunkt an: Die „Jahreshauptversammlung 2015“ mit der Neuwahl unseres Vorstandes. Es geht an diesem Abend nicht nur um die Wahl eines neuen Vorstandes, sondern vorallem um die Vereinsarbeit der nächsten 2 Jahre! – Wie soll es weitergehen?
  • Am Weißen Sonntag, am 12. April 2015, haben wir den
    „63.  Niederrhein-Großtauschtag 2015“ geplant!
  • Am Volkstrauertag (Sonntag), am 15. November 2015, soll unser
    „64. Niederrhein-Großtauschtag 2015“ stattfinden.

Der Vorstand

Neue Portogebühren ab 1.1.2015 – Ein erster Überblick mit Portotabelle 2014-2015!

Wir sind nicht beim Skat: 58 – 60 – 62 – 64 – 66 – 68 – 70 – 72 – 74  …. ! Der Inland-Standardbrief ändert sich innerhalb von 3 Jahren schon wieder: von 55 auf 58 Cent 2013, auf 60 Cent für 2014 und ab dem 1.1.2015 auf 62 Cent sowie NEU (**) 70 Cent bereits ab 1.1.2016. Filmzitat: „Es kann nur Einen geben!“. Dies ist naturgemäß der Portostufensammler. Der Überkorrekte! Kein Cent zu viel auf einem Brief. Einfach „nur“ PORTOGERECHT! Auf jeder Rang-1-2-3-Ausstellung erfreuen sich ab dem 1.1.2015 die Juroren (Preis-„RICHTER“) und sie sich selber. –  Oder gibt es auch noch andere Profiteure? …
Heben Sie deshalb alle 2-Cent-Marken auf, denn die „Experten“ *, denn ich bin keiner, orakeln:

ab dem 1.1.2016 ein Standard-Brief Porto von 64 Cent,
ab dem 1.1.2018 von 68 Cent,
ab dem 1.1.2020 von 70 Cent. … „Wetten dass“ … ???
(** Achtung: Wette vorzeitig bereits im Oktober 2015 gwonnen!)

Deshalb bitte diesen Artikel am 1.1.2020 nochmals aufrufen!
Genug herum philosophiert! – Hier die „Neuen“ der Dauerserie Blumen:

   Neue Blumen zu 62 …      … und zu 85 Cent.   Die Kugelprimel klebt künftig auf Auslandssendungen.

Ein Purpurglöckchen und …   … ein Türkenbund ergänzen die Dauerserie.

Nun die kleine Übersicht über weitere geänderte Portoangaben ab 1.1.2015:

  • Inland-Standardbrief von 60 Cent auf  neu 62 Cent
  • Inland-Kompaktbrief  von 90 Cent auf neu 85 Cent
  • Infopost-Groß von 39 Cent auf neu 36 Cent
  • Auslands-Standardbrief /Auslandspostkarte von 75 auf neu 80 Cent
  • Eilbrief von 5,12 auf neu 5,36 Cent
  • Nachnahme von 7,14 auf neu 8,33 Cent

Porto-Tabelle-2015Zum Lesen bitte diese Tabelle durch Anklicken vergrößern!

* Experte“ ist keine offizielle Bezeichnung im Sinne eines Doktortitels und rechtlich nicht geschützt. Jeder kann sich „Experte“ nennen, denn „Experten“ müssen und brauchen nicht Recht haben: Nach Chi, Glaser und Farr gibt es keinen Zusammenhang mit der Bezeichnung „Experte“ zu den Worten  „Verantwortung, Vernunft, Großhirn, Kleinhirn, …“. Siehe die Verlinkung zu Wikipedia!

** Aktuelle Presse-Information der Fachzeitung DBZ vom 21. Oktober 2015!


Neue Portogebühren ab 1.1.2016.

4.12.2015: Die Bundesnetzagentur genehmigt
neue Briefentgelte für die Jahre 2016 bis 2018

Die Bundesnetzagentur (Link zur Startseite)


Neue Postwertzeichen am 4. Dezember 2014 und das „Briefmarken-Programm 2015“!

Hier die neuen 8 (acht !!) Dezember-Werte: von 62 bis 440 Cent (MICHEL-Nummer 3114-3121). Für einen einmaligen Nominalwert von 13,14 Euro. Natürlich mit einer selbstklebenden Ausgabe und gleich doppelt: in Rollen-Konfektion und als Folienblatt. Damit sind sie die letzen Briefmarken, die in diesem Jahr in Deutschland erscheinen. Für den „Sammler und Geldanleger 2015“: die Übersicht „Briefmarken-Programm 2015“ – zwecks Ihres Finanzierungsplanes – für Familie, Urlaub, Hobby, … – im nächsten Jahr!

Dauerserie Blumen –  Pfingstrose 62 Cent
Neue Portogebühr für den Inland-Standardbrief ab dem 1.1.2015!

Nach Plinius dem Älteren, der um 77 n. Chr. die erste überlieferte naturwissenschaftliche Enzyklopädie verfasste, ist die Pfingstrose (Paeonia) die älteste Gartenblume. Da sie von Benediktinern zum Schmuck ihrer Klostergärten in die Gebiete nördlich der Alpen gebracht wurde, ist sie in Deutschland als „Benediktinerrose“ bekannt geworden. Sie fand rasch den Weg in die Bauerngärten, in denen sie – neben Lupinen und Rittersporn – bis heute als nahezu unverzichtbar gilt. Mit einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern gehört ihre Blüte zu den größten der heimischen Flora.
Pfingstrosen sind sehr ausdauernde Pflanzen, deren Wildformen vor allem in sonnigen Bergregionen und in lichten Wäldern gedeihen. Sie sind in Eurasien heimisch, abgesehen von Paeonia californica (Kalifornische Pfingstrose) und Paeonia brownii, deren Verbreitungsgebiet sich auf die Westküste der USA beschränkt. Die meisten Pfingstrosenarten bevorzugen subtropische und gemäßigte Zonen. Die meist einzeln stehenden Blüten bestehen gewöhnlich aus fünf Kelchblättern und fünf bis zehn ovalen Kronblättern. Eine große Anzahl von Staubblättern und zwei bis fünf Fruchtblätter, die sich zur Reifezeit öffnen, sind die wichtigsten Kriterien für die Zuordnung der Gattung Paeonia zu den Hahnenfußgewächsen.
Schon in der Antike wurden die Pfingstrosen zu den magischen und heilmächtigen Pflanzen gezählt. Die Wurzel der Pfingstrose galt als Arznei bei Frauenleiden, später auch als Mittel gegen Gicht, Epilepsie und Hexenschuss. Die Samenkörner der Päonie wurden gegen Alpdrücken empfohlen. Autoren der frühen Neuzeit, in der Aber- und Hexenglaube einen Höhepunkt erreichte, erwähnen ihre Verwendung als Amulett gegen Gespenster. Heute stuft man die Pflanze als schwach giftig ein, vor allem wegen des Alkaloids Peregrin, das die Blutgerinnung fördert.

 

MICHEL-Nummer: 3114
MICHEL-Nummer: 3121
selbstklebend aus Folienblatt UND selbstklebend von der Rolle

Pfingstrote_FB Pfingstrote_Rolle


Dauerserie Blumen – Kugelprimel 80 Cent
Neue Portogebühren
für die Auslands-Postkarte und für Auslands-Standardbrief ab dem 1.1.2015!

Die Kugelprimel (Primula denticulata) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Gattung der Primeln (Primula). Schon zeitig im Frühjahr bildet sie auf ihren kräftigen Stielen die charakteristischen kugeligen Köpfe aus, die rundum mit oft hell-violetten, manchmal aber auch blauen, rötlichen oder weißen Blüten besetzt sind. Schmuckvoll sind auch die leicht behaarten, hellgrünen Blätter, die in dichten Rosetten wachsen und nach langen Wintern in der Natur oft die ersten Farbtupfer bilden. Diese Frühblüher-Qualität war namensgebend: „Primel“ ist eine eingedeutschte Kurzform der botanischen Bezeichnung „Primula veris“, „Erste [Blume] des Frühlings“, die sich im 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum etablierte.
Wildwachsende Arten der Gattung Primeln sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Weil sie ungewöhnlich niedrige Temperaturen vertragen, sind sie Teil der Florengemeinschaft in Hochgebirgen und arktischen Regionen. Man findet Primeln in Höhenregionen Europas, Vorderasiens und Zentralasiens, aber auch im Himalaja sowie in Sibirien und Alaska. Nur wenige Formen sind in subtropische oder tropische Klimate vorgedrungen. Die Ursprünge der Kugelprimel liegen in Asien. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte sie als exotische Kulturpflanze nach Europa. Ihrer vielfältigen heutigen Formen und Farben sind Ergebnis zahlloser Züchtungen.
Die Blütezeit der Kugelprimel beginnt im März und endet im Mai. Aufgrund ihrer Kälteresistenz lassen sie sich wie alle Schlüsselblumen gut in Balkonkästen kultivieren. Weil Kugelprimeln ein starkes Kontaktallergen namens Primin enthalten, ist bei der Handhabung und Kultivierung der Pflanze Vorsicht geboten, vor allem um Berührungen mit kleinen Kindern oder Haustieren zu vermeiden. Für Haushalte, in denen Kinder leben, sind diese Pflanzen nur bedingt zu empfehlen. 


MICHEL-Nummer: 3115

 

Dauerserie Blumen – Federnelke  85 Cent
Neue Portogebühr
für den
Kompakt-Brief innerhalb Deutschlands ab dem 1.1.2015

Die Federnelke (Dianthus plumarius) ist eine filigran blühende Pflanze aus der rund 300 Arten umfassenden Gattung Nelke (Dianthus). Wie die meisten ihrer nächsten Pflanzenverwandten besiedelt sie bevorzugt trockene Felsenstandorte. Die natürlichen Vorkommen der Federnelke erstrecken sich von den bayerischen und österreichischen Alpen bis nach Ungarn. Federnelken sind relativ kleine, polsterbildende Pflanzen, die eine Wuchshöhe von meist 20 bis 30 Zentimetern erreichen. Ihre auffälligen Stängel sind annähernd vierkantig und von blaugrüner Farbe.
Die blühfreudigen Federnelken sind im Hinblick auf Standort und Boden relativ tolerant, bevorzugen aber einen sonnigen und luftigen Ort. Bevorzugt werden sie in Steingärten, auf Trockenmauern oder an anderen relativ trockenen Standorten angepflanzt.
Die Erde muss durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Federnelke gar nicht. Außerdem sollte der Standort zumindest halbschattig sein, damit die Pflanze mehrere Stunden täglich von der Sonne beschienen wird. Federnelken blühen je nach Sorte im Frühling, im Sommer oder mehrmals während der gesamten Wachstumsperiode. Da ihre Wildform aus dem Alpenraum stammt, ist sie winterhart.
Nelken entwickelten sich im Mittelalter zu einem Symbol der Liebe, weshalb sie zahllose mittelalterliche und frühneuzeitliche Brautbilder ziert. Im 17. Jahrhundert gerieten die Nelken etwas in Vergessenheit, erst Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie von den französischen Royalisten wiederentdeckt, die auf dem Weg zum Schafott zum Zeichen der Königstreue stolz rote Nelken trugen. Einen neuerlichen Bedeutungswandel erfuhren die Blumen nochmals gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die entstehende Arbeiterbewegung die rote Nelke zu ihrem – noch heute von Sozialdemokraten gerne genutzten – Symbol erkor.

 
MICHEL-Nummer: 3116

Dauerserie Blumen – Purpurglöckchen 395 Cent

Zu den „Einwanderern“ in unsere Gärten zählen die Purpurglöckchen oder Heuchera, eine knapp 40 Arten umfassende Gattung attraktiver Staudenpflanzen mit glockenförmigen Blüten. Aus ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet in den westlichen Teilen Nordamerikas und Mexikos gelangten die Heuchera erst in der Neuzeit in die Alte Welt. Sie gehören damit zu den Neophyten, also jener Gruppe von Pflanzen, die wie die Tomate oder Kartoffel erst durch den „kolumbischen Austausch“ in andere Erdteile verfrachtet wurden. Purpurglöckchen sind immergrün, ihre Blätter schillern je nach Art und Sorte in den unterschiedlichsten Grünund Rottönen, auch silbrig-graue Varianten sind im Handel.
Heuchera gehören zur Familie der Steinbrechgewächse, die fast ausschließlich auf der Nordhalbkugel heimisch ist – nur imsüdamerikanischen Andenraum gibt es einige Arten südlich des Äquators. In Europa kommen gut drei Dutzend Vertreter dieser Familie vor. In der Mehrzahl handelt es sich um polsterbildende Pflanzen, die sich an das Leben im Gebirge angepasst haben. Dank der Zucht unterschiedlicher Sorten gibt es heute Purpurglöckchen für die verschiedensten Standorte. Fast alle bevorzugen halbschattige Plätze. An vollsonnigen oder zu dunklen Standorten kann es passieren, dass die Pflanze kaum Blüten hervortreibtund das Wachstum stagniert.
Wie die meisten Steinbrechgewächse sind auch Purpurglöckchen in der Regel winterhart. Lediglich in Landstrichen mit langen und kalten Wintern sollte man sie im Freiland ein wenig vor der Kälte schützen, idealerweise durch eine dicke Schicht aus Kompost. Man tut den Pflanzen allerdings keinen Gefallen, wenn man sie an einen frostsicheren Ort bringt, weil sie die Kälteperiode benötigen, um im Frühjahr neu auszutreiben. Bleibt sie aus, reagieren die Purpurglöckchen oft mit Krankheiten und Wachstumsschäden.

 

MICHEL-Nummer: 3117


Dauerserie Blumen – Türkenbund 440 Cent

Die bis zu 120 Zentimeter hohe Türkenbundlilie (Lilium martagon) aus der Gattung der Lilien (Lilium) ist eine der wenigen auch in Mitteleuropa heimischen Lilienarten. Ihren Namen verdankt die elegante Sommerblume den charakteristischen Blütenblättern, die Assoziationen an einen türkischen Turban wecken. Das Verbreitungsgebiet der Türkenbundlilie reicht von Europa über weite Teile des mittleren und nördlichen Asien bis in die Mongolei. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Türkenbundlilien gedeihen vor allem in lichten Laub- und Mischwäldern. Sie bevorzugen lockere, nährstoff- und kalkreiche Böden mit guter Wasserführung. Unter optimalen Standortbedingungen kann die ausdauernde Blütenpflanze ein Alter von bis zu 50 Jahren erreichen. Ihre purpurfarbenen Blüten sind oft punktiert. Die Fleckung ist erblich, nicht aber das Muster, welches sie bilden – daher gleicht kein Blütenblatt dem anderen. Die Farbpunkte entstehen nach einem ähnlichen Prinzip wie Eisblumen an Fenstern, nämlich durch Bildung schwerlöslicher Farbstoffverbindungen in angrenzenden Zellen. Aus diesem Grund sind die Punkte manchmal von einem helleren Hof umgeben.
Wegen ihrer goldgelben Zwiebel wurde die Türkenbundlilie von mittelalterlichen Alchemisten als zaubermächtig angesehen und galt als Schutzmittel gegen böse Geister. Kleinen Kindern wurde ein Zwiebel-Amulett gegen Schmerzen beim Zahnen umgelegt. Ein weniger magisches als kulinarisches Verhältnis pflegen die Bewohner Sibiriens zu den Zwiebeln der Türkenbundlilie, die ihnen seit jeher als Leckerbissen gilt. Ihre natürlichen Vorkommen in Deutschland liegen im Süden, im Bereich der Mittelgebirge und des Alpenraums, während sie in der Norddeutschen Tiefebene nur sporadisch anzutreffen ist. In vielen Bundesländern wird sie inzwischen als gefährdet eingestuft.

 

MICHEL-Nummer: 3118

 

Schätze aus deutschen Museen:
Rogier van der Weyden:  „Heimsuchung“

Es ist eine Begegnung der besonderen Art: Inmitten einer flandrischen Landschaft sind zwei schwangere Frauen dargestellt, die beide prüfend und liebkosend ihre Hand auf den Bauch der jeweils anderen legen. Maria trägt das Jesuskind in sich, während Elisabeth Johannes den Täufer, den Vorläufer Christi, gebären wird. Die „Heimsuchung“, eine in der christlichen Kunst häufig dargestellte Szene aus dem Neuen Testament, ist ein zentrales Werk aus der Frühphase des Malers Rogier van der Weyden (1398/1400–1464). Der Niederländer ist bekannt für seine genauso detailgetreuen wie spirituell aufgeladenen Bilder.
Rogier van der Weyden wurde als Sohn eines Messerschmieds als Rogier de la Pasture in Tournai geboren. Bei dem Maler Robert Campin geht er in die Lehre und wird 1432 in die Malerzunft seiner Heimatstadt aufgenommen. Daraufhin begibt sich der junge Künstler nach Brüssel und überträgt seinen Namen „de la Pasture“ ins flämische „van der Weyden“. 1436 wird er zum Stadtmaler von Brüssel ernannt. In diese Zeit fällt auch die Herstellung des nur 57,5 auf 36,2 cm großen Gemäldes „Heimsuchung“, möglicherweise als Teil eines Altarbildes.
Die „Heimsuchung“ ist ein herausragendes Exponat der Sammlung Speck von Sternburg. Diese hat der Leipziger Großkaufmann und Tuchhändler Maximilian Speck zu Beginn des 19. Jahrhunderts begründet. Darin finden sich Meisterwerke von Conegliano, Lucas Cranach dem Älteren, Rubens und Caspar David Friedrich sowie zahlreiche Werke holländischer Meister. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung zwar entschädigungslos enteignet, in der Nachwendezeit jedoch restituiert. Die Familie Speck von Sternburg entschloss sich, die auf rd. 50 Millionen Euro taxierte Sammlung in eine Stiftung einzubringen und als Dauerleihgabe dem Leipziger Museum der bildenden Künste zu überlassen.

 
MICHEL-Nummer: 3119

 

Wiederansiedlung der Fischarten:
Die Meerforelle

Die Meerforelle (Salmo trutta trutta) ist ein Wanderer zwischen den Welten. Im Laufe ihres Lebens wechselt sie mehrfach zwischen Fluss und Meer, d.h. zwischen Süß- und Salzwasser. Ihre Heimat sind Flüsse, die in den Atlantik, in den Ärmelkanal, in die Nordsee, in das Weiße Meer, in die Barentsee oder Ostsee münden. Die Meerforelle gehört zur Gruppe der Salmoniden, der forellenartigen Fische. Die Meerforelle ist insgesamt keine gefährdete Art. Durch die Verbauung der Flüsse mit Staustufen und Wasserkraftwerken hat der beliebte Angel- und Speisefisch allerdings häufig keine Chance mehr, zu seinen Laichplätzen zu gelangen.
Wissenschaftlich gesehen ist die Meerforelle eine Unterart der Bachforelle (Salmo trutta fario). Die ersten beiden Jahre verbringen Meerforellen im heimatlichen Fluss. Dann findet die Umwandlung zum „Smolt“ statt, einem 20-30 cm großen Jungfisch, der sich alsbald erstmals ins Meer wagt. Beim nächsten Mondwechsel folgt er stromabwärts dem Ruf des Ozeans. Die meisten Meerforellen bleiben zwei bis drei Jahre lang im Meer, bevor sie zum ersten Mal laichen. Im Winter steigen die Meerforellen dann wieder in ihre Heimatflüsse auf. Die Eier werden in Laichgruben abgelegt, die mit der Schwanzflosse in den Kiesgrund geschlagen werden.
Meerforellen sind Indikatoren für intakte Gewässerstrukturen. Unabdingbar für die Wiederansiedlung der Meerforelle, wie sie etwa in Brandenburg an Nebenflüssen der Elbe oder in Niedersachsen an der Wümme vorangetrieben wird, ist zudem die Durchgängigkeit der Fließgewässer, damit die Laichplätze zugänglich sind. Dort werden in einzelnen Flüssen und Bächen Gewässersohlen mit Kies, Steinen und Totholz zum Ablaichen eingebracht. Hinzu kommen ein Initialbesatz mit Meerforellen und ein Monitoring zur Bestandsstützung, um den Lebenszyklus in Gang zu bringen und zu erhalten.


MICHEL-Nummer: 3120

Der 62. Großtauschtag vom 16. November 2014 – Danke an Alle!

Danke an alle, die so fleißig geholfen haben.
Eine Woche nach unserem Großtauschtag, möchte ich noch einmal den Tag an mir vorüber gehen lassen:
Die Besucher waren schon um 9:00 Uhr so vollzählig da – obwohl der Tausch erst um diese Zeit beginnen sollte. Ich habe den Parkplatz (Schulhof) um 9:15 Uhr verlassen und es waren nicht mehr viele Plätze frei. Von daher gesehen: der Besucherstrom war GUT.
Die neuen Ausstellungsräume sind auch mit vielen guten Worten erwähnt worden. Da die Lichtverhältnisse wesendlich besser sind und die Rahmen kompakter standen. Vielen Dank den Ausstellern und Ausstellerinnen.

Hier der Pressebericht der Westdeutschen Zeitung

Ein Lob und Anerkennung für unseren „Bayern-Salon“. So viele Bayernmarken mit Mühlradstempeln hat man ganz selten gesehen. Der nächste Salon  –  dies als Vorankündigung – wird der „Liechtenstein-Salon“ sein, von unserem Sammlerfreund Karl – Heinz Mühlen. Dies mit der gleichen großen Rahmenzahl in einem Klassenzimmer am 12. April 2015 – am Weißen Sonntag  2015!

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Ferner möchte ich allen DANKEN, die für den Auf- und Abbau des Tausch- und der Ausstellungsräume tatkräftig geholfen haben.
 DANKE! DANKE!
Euer Ausstellungsleiter Hans Holzportz
Und zum Schluss nicht vergessen: unsere Küchenfees. Die auch dieses mal ein Händchen hatten für unser leibliches Wohlergehen.

Vereinsrundbrief Nummer 50

Veröffentlichung unseres
Rundbriefes Nummer 50 [als PDF-Datei]
auf unserer Vereinshomepage für alle Interessierte!

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