Rundbrief Nummer 52

buero01Veröffentlichung unseres
Rundbrief 52 [als PDF-Datei]
auf unserer Vereinshomepage für alle Interessierte!

Einladung zum 64. Niederrhein-Großtauschtag am 15. November 2015 nach Nettetal-Breyell!

Wir,  die Mitglieder vom „Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“, laden auch in diesem Herbst Sammler und andere Interessierte zu unserem „64. Niederrhein-Großtauschtag“ in die Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell, 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6, ein. BDPhVon 9.00 bis 16.00 Uhr werden auf mittlerweile zwei Etagen (Unter- und Erdgeschoss) Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten etc. zum Tausch angeboten. Am Infostand des Vereins gleich am Eingang haben Sie die Möglichkeit, sich über die Mitgliedschaft im Bund deutscher Philatelisten zu informieren. Außerdem können Sie hier Ihre Schätze kostenlos zur Begutachtung und Schätzung vorlegen. Fragen rund um die beliebten Sammelgebiete werden hier freundlich und kompetent beantwortet.
Marke001Erstmals finden Sammler auch einen Infostand des Marktplatz Philatelie – der Briefmarkenmesse im Internet, die vom Deutschen Händlerverband APHV betrieben wird. Einige Anbieter dieser Plattform sind persönlich vor Ort, um ihrMarktplatz Philatelie Angebot und ihren Service vorzustellen. Weitere Stände von Händlern und Auktionatoren runden das Angebote ab. Auch die bekannten deutschen Fachzeitschriften „Deutsche Briefmarken-Zeitung“ und „Briefmarkenspiegel“ sind mit Infoständen vertreten.
Die angeschlossene Ausstellung beinhaltet neben hochkarätigen Sammlungen auch einen „Ansichtskarten-Salon“: Frau Petra von Loyen, Mitglied im Verein, zeigt einen Teil ihrer umfangreichen Sammlung „Katzen – Jäger auf Samtpfoten“. Viele dieser Karten sind als „Arthur-Thiele-Karten“ vielen Sammlern ein Begriff.
Beispiele aus dem „Spezial-Auktionskatalog ARTHUR THIELE-Karten 2007″ der Auktionsfirma Stade / Weil am Rein.  Ein besonderer Service der Firma Stade: sie katalogisierte in diesem Buch die Karten vom T.S.N.-Verag, die Herr Adolf Kugler in jahrzehntelanger Sammeltätigkeit zusammen trug, bevor diese Karten als Einzellose 2007 versteigert wurden. – Einige besitzt auch Petra van Loyen.

Auf unserer Werbauschau mit 48 Schaurahmen sehen Sie auch noch folgende Länder- und Motivsammlungen sowie posthistorische und Spezialsammlungen von unseren Mitgliedern:

  • „Bundesrebublik Deutschland“ – Teile seiner umfangreichen und in den USA bereits prämierten Sammlung von Herrn Rolf Bolten aus Viersen.
  • „Die Bayrischen Mühlradstempel auf Brief“ von Herrn Volker Reuschenbach.
  • „Das Pferd – mein Freund und Helfer“ von der Schülerin Julia Holzportz.
  • „Leuchttürme auf deutschen Briefmarken“ von Frau Elke Weinowski.
  • „Meine Eisenbahn“ vom Schüler Florian Bolten.
  • „Ungarn – mit und ohne Aufdruck“ von Herrn Hans Holzportz.
  • „Wir sind Papst! – Papst Benedikt XVI. und der Vatikan“ von Herrn Christian Meyer.
  • „Ungarn: Vorphila-Briefe aus PESTH“ – Ein Teil seiner bereits in Ungarn und auf der ALPEN-ADRIA-AUSSTELLUNG prämierten Sammlung von Herrn Hans Holzportz.

. Hier nun zusammengefasst die wichtigsten Angaben zu unserem und auch zu Ihrem „Herbst-Großtauschtag 2015“ in Nettetal-Breyell:

  • Sonntag, der 15. November 2015 (Weißer Sonntag)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
    Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • Keine Tischgebühren für Sammler!
  • NEU: Vergrößerung des Angebotes mit ausreichenden Tischen
    und Stühlen durch die Nutzung der bisherigen „Alten Mensa“
    mit der zusätzlichen Fläche des Erdgeschosses / Untergeschoss!
  • „Infostand“ des Vereins mit Beantwortung Ihrer Fragen zu
    unserem Hobby, zu unserem Verein sowie mit kostenloser
    Bewertung Ihrer mitgebrachten Schätze!
  • Probe- und Leseexemplare der Fachzeitschriften „Deutsche
    Briefmarkenzeitung“
    und „Briefmarkenspiegel“ sowie
    das Magazin des Bundes Deutsche Philatelisten –
    die philatelie!
  • Antrag für eine Mitgliedschaft in unserem Verein! Oder zuerst
    die Möglichkeit einer einjährigen Schnupper-Mitgliedschaft!
  • Aktion „Briefmarkenspende“ über unser Mitglied Frau Christine
    von Ratingen für die Medikamenten-Hilfsorganisation „action medeor“!
  • Einen „Anfänger-Set für jugendliche Bund-Sammler“ gibt es
    kostenlos am Stand von Rolf Bolten (Mitglied im Verein
    der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.)
  • Aktueller Vereinsrundbrief: Rundbrief 52 [als PFD-Datei]
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

Pressestimmen:
„Stadt Spiegel“ vom 12. Oktober 2015
„November-Report“– Die Nachrichten des Verbandes der Philatelisten in NRW und damit als Beihefter im BDPh-Magzin „philatelie“ (November-Ausgabe 2015)
Rheinsche Post“ vom 13. November 2015

 

Tischreservierungen und Informationen möglichst per E-Mail erbeten:
info@nettephila.de

1. Vorsitzender Stephan Heidenfels: 02157/90220 telefonisch ab 18.00 Uhr
2. Vorsitzender Bodo Weber: 02163/929213 telefonisch 9.00 bis 18.00 Uhr

 Aufnahmeantrag

 Schnupper-Mitgliedschaft

BMS001DBZ001

BRIEFMARKEN SPIEGEL online – Mehr Freude am Sammeln!

Briefmarken-Tageszeitung - DBZ/Deutsche Briefmarken-Zeitung online

Am 2. November 2015 – Die letzten Briefmarken für 2015 in Deutschland? Nein: Im Dezember’15 kommen noch mehr!

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag
Serie: „Weihnachten“ zur
Unterstützung der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.

Thema: „Stille Nacht“
MICHEL-Nummer: 3183 (nassklebend)
MICHEL-Nummer: 3186 (selbstklebend im Markenheftchen MH 102)

11_Weihnachten_Marke„Stille Nacht, Heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht…“, so klingt es traditionell heimelig am Weihnachtsabend aus den Kirchen und Wohnstuben. Bis heute gilt „Stille Nacht, Heilige Nacht“ als Inbegriff des deutschsprachigen Weihnachtsbrauchtums, seine Melodie wurde auf alle Kontinente getragen, sein Text in mehr als 300 Sprachen übersetzt. Das Lied ist seit fast 200 Jahren Sinnbild für den Wunsch nach Frieden und vermittelt ein tiefes Gefühl der Harmonie und Zusammengehörigkeit. Für viele ist es heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Heiligen Abends.
Es war der 24. Dezember 1818, als der Hilfspriester Joseph Franz Mohr (1792–1848) in der Pfarrkirche St. Nikolaus im öste11_Weihnachten_Bonnrreichischen Oberndorf dem Aushilfs-Organisten Franz Xaver Gruber (1787–1863) ein von ihm verfasstes Gedicht mit dem Namen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ überreichte. Gruber sollte auf die Schnelle für die anstehende Christmette eine Melodie zu 11_MH102_Bonndem Text komponieren. Noch am gleichen Tag schrieb dieser eine Melodie für zwei Männerstimmen. Am Abend wurde das Stück in der Christmette aufgeführt. Mohr sang Tenor und übernahm die Begleitung auf der Gitarre, Gruber sang Bass. Schon die Premiere von „Stille Nacht“ am Weihnachtsabend 1818 muss bei der Oberndorfer Bevölkerung einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Immer wieder wurde das Lied in der folgenden Zeit aufgeschrieben, abgeschrieben und unter der Hand weitergereicht.
Gefördert wurde die Verbreitung auch durch einen „Weihnachtslied-Boom“, der zu jener Zeit um sich griff. 11_Weihnachten_BerlinUrsprünglich im Mittelalter als lateinische Hymnen in Messen oder Stundengebeten gesungen, hielt das weihnachtliche Liedgut im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend Einzug in bürgerliche Familienstuben. Seit der ersten Schallplattenaufnahme im Jahr 1905 gehört „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu den meistverkauften Weihnachtsliedern weltweit. Allein die Aufnahme von Bing Crosby, in der englischen Adaption „Silent Night“, aus dem Jahr 1935 verkaufte sich millionenfach.

Ersttagsbrief mit dem Plus: "Weihnachten 2015"

Ersttagsbrief mit dem Plus: „Weihnachten 2015“

Weihnachtsset "Multilaterale 2015"

Weihnachtsset „Multilaterale 2015“

 

 

 

 

 

 

 

11_MH102

Markenheftchen 102: „Weihnachten 2015“

 

Sonderpostwertzeichen
Serie: „Schätze aus deutschen Museen“
Thema: „Martin Schongauer – Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“
MICHEL-Nummer: 3184

Er war einer der bedeutendsten Maler und Grafiker seiner Zeit: Martin Schongauer (um 1445/50–1491). Dabei kennt man den ersten deutschen „peintre graveur“ (Stechmaler) 11_Schongauer_Markevorwiegend als Grafiker. 116 seiner Kupferstiche, jeder von ihm eigens signiert, haben sich erhalten. Wohl als einer der ersten Künstler nummerierte er seine Stiche durchgängig. Er signierte sie mit seinen Initialen „MS“, vervielfältigte sie in hohen Auflagen und verbreitete sie in ganz Europa. Das malerische Werk Schongauers hingegen ist äußerst rar. Nur wenige seiner Gemälde haben die Zeit überdauert. Sie sind sämtlich herausragende Werke der deutschen spätgotischen Malerei. Unter diesen ist das um 1480 entstandene Bild „Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“.
Dargestellt ist die berühmte Szenerie im Stall zu Bethlehem. In der ärmlichen Hütte beten Maria und Josef zum zerbrechlich wirkenden Jesuskind, das auf dem Boden vor ihnen liegt. 11_Schongauer_BonnDie kleine Familie scheint zusammen mit Ochs und Esel in der Hütte geborgen und von einem heiligen Bezirk umgrenzt. Dies wird durch die Bildkomposition unterstrichen, die das Gemälde mittels einer von links oben nach rechts unten verlaufenden Diagonale in ein „Innen“ und ein „Außen“ teilt. Vertreter der Außenwelt sind die drei Hirten, die respektvoll vor dem Eingang des Stalles knien. Sie repräsentieren drei Lebensalter und machen damit deutlich, dass jung wie alt dem Christuskind die Ehre erweisen.
Heute ist das kleinformatige Gemälde (37,5 x 28 cm) die „Geburt Christi mit Anbetung der 11_Schongauer_BerlinHirten“ in der Gemäldegalerie Berlin zu bewundern. Selbst in Italien wurde Schongauer so verehrt, dass kein Geringerer als Michelangelo seine „Versuchung des Heiligen Antonius“ kopiert haben soll. Zu den größten Bewunderern Martin Schongauers gehörte u.a. auch der junge Albrecht Dürer, der 1492 extra nach Colmar pilgerte, um den Künstler zu treffen. Als er in Colmar eintraf, war Schongauer kurz zuvor verstorben.  Dennoch ist der Einfluss, den Schongauer auf Dürers Werk hatte, unübersehbar.

Sonderpostwertzeichen
Thema: „Freude schenken“
MICHEL-Nummer: 3185 (nassklebend)
MICHEL-Nummer: 3187 (selbstklebend im Folienblatt FB 50)

Die Weihnachtszeit gehört für viele Menschen zur schönsten Zeit des Jahres. Man bastelt Adventsschmuck, geht auf den Weihnachtsmarkt, backt Plätzchen und erfreut sich an der von 11_Freude_MarkeSchnee überzuckerten Landschaft. Besonders für Kinder ist die Vorweihnachtszeit aufregend, liegt doch über allem eine geheimnisvolle Spannung: Wie wird der Weihnachtsbaum aussehen? Welche Geschenke werden darunter liegen? Werde ich das bekommen, was ich mir so sehr gewünscht habe? Kinder malen sich in Gedanken das Fest in den schönsten Farben aus. Aber Vorsicht: Schon der römische Gelehrte Seneca wusste: „Schenken ist keine leichte Sache und bereitet viel Schwierigkeiten“. Die hohe Schule des Schenkens ist eine manchmal quälende und dennoch wundervolle Herausforderung.
Zwar ruft die richtige Gabe zum richtigen Zeitpunkt Rührung oder wahre Begeisterung hervor, allerdings kann dabei leider auch hin und wieder zu Fehlgriffen kommen, die einen in ein 11_Freude_BonnFettnäpfchen treten lassen. Die hohe Schule des Schenkens ist nichts anderes als eine zivilisatorische Ausformung der Höflichkeit, des Einfühlens in den Anderen und des menschlichen Miteinanders. Und auch bei allen Schwierigkeiten – der oft genannten Qual der Wahl – macht Schenken doch auch große Freude. Nichts erfüllt einen mehr, als die richtige Wahl getroffen zu haben, ein Geschenk, das dem Empfänger entspricht. Denn dann bereitet11_Freude_Berlin man nicht nur dem Beschenkten eine Freude, sondern auch sich selbst. Und – nehmen Sie sich die Zeit, ihr Geschenk zu verpacken. Denn Studien zeigen immer wieder, dass ein verpacktes Geschenk vom Beschenkten deutlich mehr geschätzt wird. So lohnt der Aufwand mit buntem Papier und Schleife – auch wenn Umweltorganisationen jedes Jahr zu Weihnachten etwas anderes propagieren. Ist das Geschenk aufwändig und geschmackvoll eingepackt, signalisiert es dem Beschenkten eine umso größere Wertschätzung, da sein Gegenüber mehr Zeit und Mühe in den Akt des Schenkens investiert hat. Das Papier steigert auch die gespannte Erwartung – ganz nach dem Motto: Vorfreude ist die schönste Freude.

11_FB50

Falienblatt 50: „Freude schenken 2015“

Neuer Plusbrief „70 Jahre UNESCO und11_UNO UNO“
Am 25. April 1945 trafen sich Diplomaten aus 50 Ländern zur Gründungsversammlung der Vereinten Nationen in San Francisco. Das Ende des 2. Weltkrieges zeichnete sich ab, und die Menschen wünschten sich nichts sehnlicher als einen dauerhaften Weltfrieden. Erst am 26. Juni 1945 ging die Konferenz zu Ende. An diesem Tag wurde die Charta der Vereinten Nationen – die „Verfassung derStaatengemeinschaft“ – von den 50 teilnehmenden Staaten unterzeichnet.

Geschenksets für den Gabentisch zu Weihnachten 2015:

Gedenkset: "Universitäten"

Gedenkset: „Universitäten“: 2 Sondermarken „350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel“ (postfrisch) sowie je eine Sondermarke „250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ bzw. „Bonn“ vom 03.12.2015. Weitere 14 Marken und eine Blockausgabe (Dt. Bundespost, DDR, BRD, 1956–2009, postfrisch in Klemmtaschen). Verkaufspreis bei der Deutschen Post AG. 16,95 Euro.

Gedenkset: "Museumsschätze"

Gedenkset: „Museumsschätze“: Je ein Pärchen der Sondermarken „Trauernde Frauen (Tilman Riemenschneider)“ und „Geburt Christi mit Anbetung der Hirten“, Serie „Schätze aus deutschen Museen„, mit Ersttagsstempel „Berlin„ vom 01.10.2015 bzw. 02.11.2015. Weitere 14 Sondermarken, 1 Zuschlagsmarke und 1 Dauerserienmarke (Dt. Bundespost, DDR, BRD, 1975–2014, postfrisch in Klemmtaschen). – Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 19,95 Euro.

 

 

Am 3. Dezember 2015 kommen (mindestens) noch 3 Marken zu je 62 Cent!
Sollte es zu den geplanten 13 Änderungen von Portostufen ab dem 1.1.2016 kommen, so müßten im Dezember auch noch 13 portogerechte Postwertzeichen oder Ergänzungswerte an den Postschalter „KAUFBEREIT“ liegen!

Frau Christine von Ratingen: Briefmarken für einen guten Zweck!

In der Sonntags-Zeitung „Extra-Tipp“ vom 11. Oktober 2015 wirbt unser Vereinsmitglied Frau Christine von Ratingen nicht nur für Briefmarkenspenden für das Medikamenten-Hilfswerk „aktion medeor“, sondern macht auch auf unseren Herbst-Großtauschtag am 15. November 2015 in der „Gesamtschule Nettetal-Breyell“ aufmerksam:

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Neue Postwertzeichen am 1. Oktober 2015 in Deutschland

Sonderpostwertzeichen der Serie „Schätze aus deutschen Museen“
Trauernde Frauen von Tilman Riemenschneider
MICHEL-Nummer 3180:
Seine Zeitgenossen nannten ihn auf gut fränkisch „Meister Dill“, der Schriftsteller Max von der Grün adelte ihn als „Meister aller Meister“. Gemeint ist Tilman Riemenschneider (um https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004698_BM_Trauernde_Frauen.gif1460–1531), einer der bedeutendsten Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik. Doch was machte seine Skulpturen so begehrt, dass sich betuchte Kunstliebhaber förmlich darum rissen? Was war das Geheimnis seiner Kunst? Es ist wohl der Ausdruck, die sublimen Gesten, die tiefen Blicke, die detailreichen Gewändermit denen der Künstler seine Gottes-, Heiligen- und Menschenbilder ausstattete. Bis heute gilt sein Werk als Inbegriff religiöser Bildsprache.
Außerdem aber machte seine Kunst einzigartig, dass Riemenschneider einer der ersten Bildschnitzer war, der seinen Gestalten allein durch die Bearbeitung des Holzes „Seelenfarbe“ verlie10_Riemenscheider_Bonnh. Die bis dato übliche Farbbemalung wurde dadurch überflüssig. Zu den frühesten dieser reinen „Holzwerke“ zählt die Figurengruppe „Trauernde Frauen“, die um 1508 von Riemenschneider angefertigt wurde. Die Skulptur war ursprünglich Teil einer Beweinungsgruppe, in deren Zentrum sich Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Jesus befunden haben soll. Um die Hauptpersonen waren einst mehrere „Trauernde“ angeordnet, darunter auch die 62 x 43 x 24,5 cm große Skulptur der beiden Frauen. Gegenwärtig ist die Skulptur, die als Meilenstein in Riemenschneiders Gesamtwerk anzusehen ist, im Mainfränkischen Museum in Würzburg zu besichtigen.

In den folgenden Jahrhunderten geriet Riemenschneider in Vergessenheit. Selbst seine Ruhestätte auf dem Würzburger Domfriedhof kannte bald niemand mehr. Er lebte 10_Riemenscheider_Berlineinzig in seinen Meisterwerken fort. Vielleicht wäre es auch so geblieben, wenn man nicht 1822 auf seine Grabplatte gestoßen wäre. Erst mit diesem Fund wurde „Meister Dill“ wiederentdeckt. Heute ist sein Oeuvre am besten in der „Riemenschneiderstadt“ Würzburg zu besichtigen. Das Mainfränkische Museum besitzt mit rund 80 Skulpturen und Reliefs die größte Riemenschneider-Sammlung der Welt.

https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004698_BG_Trauernde_Frauen.gif

Sonderpostwertzeichen
500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere
MICHEL-Nummer 3181:

Er stand Zeit seines Lebens im Schatten seines Vaters, des berühmten Lucas Cranach des Älteren. Und noch heute, 500 Jahre nach seiner Geburt in Wittenberg, ist Lucas Cranach der Jüngere (1515–1586) vielen unbekannt. 2015 ist das erste Jubiläumsjahr, das diesem wichtigen Renaissancemaler gewidmet ist. Lucas Cranach d. J. war nicht nur ein virtuoser Künstler, sondern auch ein treuer Wegbegleiter der Reformation. Als solcher präsentiert er sich auch auf dem Hauptbild des Wittenberger Reformationsaltars (1547). Den hat er zusammen mit seinem Vater geschaffen und sich im Hauptbild wohl selbst verewigt – als Mundschenk, der Junker Jörg alias Martin Luther einen Trunk reicht.
Schon früh wurde Lucas in den florierenden Werkstattbetrieb des Vaters eingebunden. Cranach d. Ä. kultivierte dort aber einen so einheitlichen Stil, das nur wenig Raum für eigene Kreationen blieb. Die Werke jener Jahre sind daher schwer zuzuordnen, da beider Stil während dieser Periode noch sehr ähnlich ist – siche10_Cranach_Berlinr mit ein Grund dafür, dass Lucas Cranach d. J. oft in einem Atemzug mit seinem Vater genannt wird. Erst ab Mitte der 1540er-Jahre wandte sich Cranach d. J. von10_Cranach_Bonn dem konturbetonten und durch reine, ungemischte Farben geprägten Stil seines Vaters ab. Fortan zeichneten sich seine Werke durch eine kühlere Farbpalette sowie offenere Flächenstrukturen aus.
Daneben führte Cranach d. J. das Spezialgebiet seines Vaters fort, die Porträtmal10_Cranach_Wittenbergerei. Er verwendete jedoch entgegen der bisherigen Cranach-Tradition oft lebensgroße Formate, stattete die Kompositionen mit Schlagschatten aus und ließ die Porträtierten aus dem Bild heraus mit dem Betrachter Blickkontakt aufnehmen. Als Lucas Cranach d. J. im Jahr 1586 starb, hinterließ er eine der größten und produktivsten Kunstwerkstätten in ganz Europa. Sonderausstellungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen und erstmals erschienen Biografien laden im Jubiläumsjahr 2015 dazu ein, diesen bisher wenig gewürdigten Künstler als eigenständige Malerpersönlichkeit zu entdecken.
https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004699_BG_Lucas_Cranach.gif

Sonderpostwertzeichen
25 Jahre Deutsche Einheit
MICHEL-Nummer 3182:
Der 3. Oktober 1990, der Tag als Deutschland seine Einheit feierte, ging in die Geschichtsbücher ein. Die 1949 gegründete DDR beendet ihre Existenz, indem sie der https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004700_BM_25Jahre_deutsche_Einheit.gifBundesrepublik Deutschland beitritt. 45 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 41 Jahre nach der Gründung zweier deutscher Staaten leben die Deutschen wieder vereint in einem Land. Die Ereignisse, die mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 begannen, gipfelten in einem Staatsakt vor dem Berliner Reichstag. Dort formuliert Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Die Geschichte in Europa und in Deutschland bietet uns jetzt eine Chance, wie es sie bisher nicht gab. Wir erleben eine der seltenen historischen Phasen, in denen wirklich etwas zum Guten verändert werden kann.“
https://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004700_BG_25Jahre_deutsche_Einheit.gif
Numisbrief: "25 Jahre Deutsche Einheit"

Numisbrief: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit der 2-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ (BRD, 2015, Stempelglanz) mit gleichnamiger Sondermarke mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015. Format: 16,2 x 11,4 cm. Preis bei der Deutschen Post AG: 9,80 €.

Legt man diesen Maßstab an, dann ist der Einigungsprozess der letzten 25 Jahre sicherlich – je nach Perspektive – durchaus unterschiedlich zu beurteilen. Es waren zunächst harte soziale 10_Einheit_BonnEinschnitte nötig, insbesondere bei der Privatisierung der maroden DDR-Planwirtschaft. Mittlerweile gibt es zwischen Rügen und Erzgebirge durchaus schmucke Dörfer und Städte sowie eine hervorragende Infrastruktur, aber eben auch noch immer ein Wohlstandsgefälle gegenüber dem Westen. Dennoch überwiegen heute positive Meldungen. Es mag Zeichen einer gewissen Normalisierung sein, dass sich die Aufmerksamkeit langsam auch wieder auf westdeutsche Problemzonen richtet.
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Numisfolder Münze & Marke: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit der offiziellen 25-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ aus reinem Silber (999/1000) in der höchsten Prägequalität „Spiegelglanz“ sowie ein Viererblock der gleichnamigen Sondermarke mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 54,90 €.

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Die Blankoganzsache mit dem Wertzeichen „25 Jahre Deutsche Einheit“ ist in Verpackungseinheiten á 100 Stück und einzeln erhältlich.

Eine finale Bewertung der deutschen Einheit wird diese letztlich als Erfolgsstory einstufen. Zweifellos hat die Wiedervereinigung, dieses einzigartige Geschenk der Geschichte, unser ganzes Land verändert. Deutschland wird international nicht nur als Musterbeispiel für staatliche Transformation10_Einheit_Berlinsprozesse, sondern auch als sympathisches und weltoffenes Land wahrgenommen. So etwa im „Sommermärchen“ zur Fußball-WM 2006 im eigenen Land. Und schließlich: Mittlerweile ist eine „gesamtdeutsche“ Generation herangewachsen, welche die deutsche Teilung und die „Mauer“ nur noch vom Hörensagen kennt.
10_Einheit_Jubiläumsbrief

Jubiläumsbrief: „25 Jahre Deutsche Einheit“: Umschlag mit 3 Sondermarken „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015. Inklusive Informationsblatt und Postkarte. Format: 23,0 x 16,2 cm. Preis bei der Deutschen Post AG: 4,50 €.

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Erinnerungsblatt: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Viererblock der Sondermarke „25 Jahre Deutsche Einheit“ und mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015 sowie Marke „20 Jahre Deutsche Einheit“ mit Sonderstempel. Format: A5. Preis bei der Deutschen Post AG: 6,95 €.

Numisblatt: "25 Jahre Deutsche Einheit"

Numisblatt: „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Zehnerbogen „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 1.10.2015. 25-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“. Format: A4. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 28,50 €.

 

10_Einheit_Gedenkset

Markengalerie „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit 25 Sondermarken und 3 Blockausgaben (BRD, Deutsche Bundespost, 1990 – 2015, postfrisch) halten das Jubiläum in Erinnerung. Hochwertig gestalteter Festeinband mit der Sonderfarbe Gold. Inkl. 2 repräsentativer Informationsblätter. Diese enthalten einen Viererblock der aktuellen Marke „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.10.2015 sowie interessante Informationen und spannende Bilder zu dem politischen Großereignis in Deutschland 2015. Format: 22,3 x 30,7 cm. Pries bei der Deutschen Post AG: 29,95 €.

 

MESSEGANZSACHE / Messebriefumschlag
Internationale Briefmarkenmesse Berlin 2015
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Aktuelle Informationen erhalten Sie hier: Logo Briefmarken-Messe Berlin



                     
MESSEGANZSACHE / Messebriefumschlag
33. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen 2015
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Aktuelle Informationen erhalten Sie hier:

  >> zur Internationalen Briefmarken-Börse in Sindelfingen >>

 

 


Gedenkset:

„Der Rhein – von der Quelle bis zur Mündung“ 

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Eine faszinierende Reise an den Rhein mit 16 Sondermarken und 4 Zuschlagsmarken (BRD, Deutsche Bundespost, 1971–2015, postfrisch) dokumentieren den Rheinverlauf in Deutschland. Inklusive Zusammendruck (3 aktuelle Sondermarken, 2015, postfrisch) der Schweizerischen Post. Format: A4. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 19,85 €.

Auktionshaus AIX-PHILA in Aachen: Klappern gehört zum Handwerk!

Aix-Phila Briefmarken GmbH - Auktionshaus, Aachen
Klappern gehört zum Handwerk
Im Mittelalter zogen die Handwerksleute mit Holzklappern durch die Gassen, um dem Volk ihre Dienste anzukündigen. Ob Schuhmacher, Dachdecker oder Zahnklempner (ja, auch diese zählen zu den Handwerkern), jeder wies auf diese Weise lautstark darauf hin: Wir sind jetzt da, um für euch zu arbeiten!
Auch wenn das Versteigern von Briefmarken und Münzen nicht direkt zum Handwerk zählt (obwohl: Das Schwingen des Hammers kann auch ganz schön schweißtreibend sein), so erfüllt dieser Werbebrief dieselbe Funktion wie eine Holzklapper:
Wir möchten Ihnen auf diesem Weg unsere Dienste anbieten.
Katalog der 56. AUKTIONMit dem Versprechen allein ist es aber nicht getan. Auch vor Hunderten von Jahren hatte nur derjenige Erfolg, der sein Handwerk verstand und sich so dauerhaft das Wohlwollen seines Auftraggebers sicherte. Ein immer noch undichtes Dach oder ein pochender Zahn führten im günstigsten Fall dazu, dass der Handwerker mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt wurde, wenn er nicht sogar um Leib und Leben fürchten musste.
Liebe AIX-PHILA Kunden, Sie sehen, nach 28 Jahren und 56 Auktionen leben wir … und zwar immer noch in Aachen, erfreuen uns bester Gesundheit und genießen –bei aller Bescheidenheit– ein hervorragendes Renommee in der Branche und bei unseren Kunden.
Dies zu testen, bietet sich Ihnen die Gelegenheit mit einer Einlieferung in unsere

Herbstauktion am 27. und 28. November 2015.

Hierfür nehmen wir Ihre Briefmarken und Münzen jederzeit in unseren Ladengeschäften, bei Ihnen vor Ort persönlich oder per Post entgegen (nach Anmeldung für Sie kostenlos und durch uns versichert).
Annahmeschluss ist der  2. Oktober 2015.
Natürlich kaufen wir auf Wunsch Ihre Schätze auch gegen sofortige Barzahlung… und schauen Sie doch auch mal ins Internet. Dort finden Sie unsere Einlieferungsbedingungen und können sich anhand der Kataloge, Ergebnisse und Statistiken zurückliegender Auktionen ein Bild von der Leistungsfähigkeit unseres Hauses machen. All dies übersenden wir Ihnen auch gerne mit der Post.

 

Achtung:
Unsere Firma ist mit einem Stand auf dem

64. Niederrhein-Großtauschtag
der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ am
15. November 2015

in der Städtischen Gesamtschule Nettetal,
41334 Nettetal-Breyell, Von-Walddois-Straße 6,
von 9.00 bis 16.oo Uhr, vertreten.

 

Mit fröhlichem Geklapper grüßt Sie herzlich
Ihr Hinrich Osterloh
(Auktionator)

Neue Postwertzeichen am 1. September 2015 mit Asterix, Obelix und Idefix in Deutschland!

Als Blockausgabe und im Markenheftchen: Asterix, der Gallier!
MICHEL 3175, 3176 und 3177 im MICHEL-Block 80

09_Asterix

Zack! Klirr! Aua! Als Asterix vor mehr als einem halben Jahrhundert im ersten Band der legendären französischen Comic-Reihe auftauchte, flogen gleich auf der ersten Seite die Fetzen. Der listige kleine Krieger, der sich mit seinem korpulenten Freund Obelix und weiteren 09_Asterix_BonnGefährten gegen die Besetzung ihres gallischen Dorfes durch die Römer zu Wehr setzt, ist mit seinen Abenteuern ganz groß geworden. Die Texte des Autors René Goscinny zu den Bildern des Zeichners Albert Uderzo wurden in 110 Sprachen und Dialekte übersetzt. Weltweit wurden bis heute mehr als 360 Millionen Hefte verkauft. Der Pariser Verlag Les Éditions Albert René beschreibt den monumentalen Erfolg sehr anschaulich so: „Aufgestapelt ergibt das 766 Mal den Eiffelturm.“
Erinnerungsblatt: "Die Abenteuer des Asterix"

Erinnerungsblatt: „Die Abenteuer des Asterix“. Mit vielen Hintergrundinformationen zu den unbeugsamen Galliern sowie der Blockausgabe „Asterix“ mit Ersttagsstempel „Berlin“ vom 01.09.2015. Format: A5. Preis bei der Deutschen Bundespost AG: 4,95 €.

Der erste Asterix-Comic erschien am 29. Oktober 1959 als Fortsetzungsgeschichte in dem Jugendmagazin „Pilote“. Zwei Jahre später lag „Asterix, der Gallier“ als eigenes Heft mit einer kompletten Geschichte im Verkaufsregal. Der Zuspruch war riesig. Fortan erschienen jährlich09_Asterix_Berlin ein bis drei neue Alben. Nach dem frühen Tod Goscinnys 1977 führte Uderzo die Comic-Serie alleine weiter, ab 1979 im eigenen Verlag, der inzwischen an Hachette verkauft wurde. Seit Asterix 1968 dem deutschen Publikumvorgestellt wurde, sind hier 35 Bände erschienen. Zuletzt kam 2013 „Asterix bei den Pikten“ auf den Markt. Diese Folge gestalteten neue Autoren: der Texter Jean-Yves Ferri und der Zeichner Didier Conrad. Das Duo verantwortet auch den 36. Band, der im Oktober 2015 erscheint.

Wie viele andere Comicfiguren verwandelten sich Asterix und seine Gefährten auch in Leinwandhelden – in bislang neun Zeichentrickfilmen und in vier Spielfilmen, in denen Gérard Depardieu die Rolle des Obelix ausfüllt. Zuletzt feierte im Februar 2015 mit „Asterix im Land der Götter“ die Umsetzung des Bandes „Die Trabantenstadt“ Premiere, ein 3D-Animationsfilm. Als Achterbahnfahrt ist das Treiben der Comic-Helden in Plailly, nördlich von Paris, inszeniert: im Vergnügungspark „Le Parc Astérix“.
Schmuckblatt: "Asterix"

Gedenkset / Schmuckblatt „Asterix“ mit 3 Blockausgaben in postfrisch **, mit Ersttagssonderstempel Bonn und Berlin. Preis bei der Deutschen Post AG: 14,95 €.

     Entstehung:                       Charaktere:                    Text und Bild:

Entstehung       Charaktere     Text und Bild

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Marco Mütz aus Hamburg konnten Abbildungen Asterix Postkartenkalender 2016übernommen und über sie zu 6 ausgewählten Themen seiner Internetseite www.comedix.de verlinkt werden. Der nächste Asterix-Band erscheint übrigens schon am 22. Oktober 2015 und wird den Titel „Der Papyrus des Cäsar“ tragen (Originaltitel „Le Papyrus de Caesar“) und Cäsars Schriften „De Bello Gallico“ im Fokus haben. Mehr Informationen und Gerüchte zum neuen Abenteuer finden Sie hier in der Comedix-Bibliothek.

       Leitmotive:                          Orte:                       Asterix-Theorie:

Leitmotive     Orte     Asterix-Theorie

Natürlich dürfen Asterix und Obelix als selbstklebende Postwertzeichen in einem Markenheftchen nicht fehlen (MICHEL: 3178 und 3179 im Markenheftchen MICHEL-Nummer 101). – Diese Ausgabe unterstützt in ihrer Gestaltung nachhaltig die Nachwuchsgewinnung für das Briefmarkensammeln: als eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Jung und Alt!

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Tag der Briefmarke 2015: 175 Jahre Briefmarken
MICHEL: 3173 

09_BriefmarkeIn Großbritannien fiel vor 175 Jahren der Startschuss für die Erfolgsgeschichte der Briefmarke. 1837 schlug der Engländer Sir Rowland Hill (1795–1879) die Einführung eines Einheitsportos für inländische Postsendungen unabhängig von der Zustelldistanz vor. Dieses sollte bereits vom Absender vorausbezahlt werden und nicht – wie bis dahin üblich – vom Empfänger einer Postsendung. Er schlug vor, kleine Papierstücke zu drucken – auf der Rückseite mit Leim bestrichen -, die vom Absender durch Anfeuchten auf einem Poststück befestigt werden konnten. Sie sollten anzeigen, dass das Porto vorausbezahlt wurde.
Am 6. Mai 1840 erschienen die ersten beiden aufklebbaren Postwertzeichen der Welt mit dem Porträt von Königin Victoria: eine schwarze Marke mit dem Nominalwert 1 Penny und eine 09_Briefmarke_Bonnblaue Marke mit dem Nominalwert 2 Pence. Philatelistisch werden bei gleichem Ausgabetag Marken mit niedrigerer Wertstufe zuerst katalogisiert. Die „One Penny Black“ gilt deshalb als die erste Briefmarke der Geschichte. Neun Jahre später folgten die ersten deutschen Briefmarken: Am 1. November 1849 erschienen im Königreich Bayern drei Werte zu 1, 3 und 6 Kreuzern in den Farben Schwarz, Dunkelblau und Rotbraun. Vor allem der „Schwarze Einser“ ist bis heute ein begehrtes Sammlerstück unter Philatelisten.
Briefmarken sind Zeitzeugen. An ihnen lassen sich politische Entwicklungen eines Landes genauso ablesen wie historische Ereignisse. Briefmarken sind aber auch Kunstwerke im Kleinformat. Auf wenigen Quadratzentimetern entführen sie den Betrachter über ihre Motive09_Briefmarke_Berlin in andere Welten – in die Geschichte, die Kunst, die Architektur, die Natur und vieles mehr. In ihnen spiegelt sich das jeweilige Selbstverständnis der Staaten. Neue Briefmarkenausgaben sind deshalb kein Zufallsprodukt, sondern werden sorgfältig geplant.
In Deutschland fällt die Entwicklung und Herstellung von Briefmarken seit 1998 in den Verantwortungsbereich des Bundesministeriums der Finanzen. Jedes Jahr erscheinen rund 50 neue Briefmarken.
Schmuckblatt: "175 Jahre Briefmarken"

Schmuck-Blatt mit je einer Sondermarke aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz (postfrisch in Klemmtaschen) zu Ehren des Briefmarken-Jubiläums. Format: 21 x 21 cm. Preis bei der Deutschen Post AG: 14,95 Euro.

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Buch "175 Jahre Briefmarke"

Buch „175 Jahre Briefmarke“ – Exklusive Gemeinschaftsausgabe der Deutschen Post und der Österreichischen Post zum Jubiläum 2015: Spannende Informationen zur Einführung der Briefmarke in England 1840 sowie zur Geschichte der Briefmarke in Deutschland und Österreich von den Anfängen bis heute. Inklusive 7 postfrischer Original-Marken, u. a. der Original-Block der Royal Mail vom 06.05.2015 zum Jubiläum. Umfang: 128 Seiten, Format: A4. – Preis bei der Deutsche Post AG: 39,90 Euro.

 

100. Geburtstag Helmut Schön
MICHEL: 3174

09_SchoenDer erfolgreichste Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft ist bis dato Helmut Schön (1915 – 1996), dessen Amtszeit von 1964 bis 1978 währte. Im Jahr 1972 gewann er mit der – wie Kenner schwärmen – vielleicht besten deutschen Mannschaft aller Zeiten die Europameisterschaft, zwei Jahre später wurde Deutschland unter seiner Regie im eigenen Land Fußballweltmeister. Unvergessen bleibt „der Lange“, wie man den hoch gewachsenen Sachsen nannte, aber auch wegen seines bescheidenen und sympathischen Auftretens.
Ein Glücksfall war es, dass dieser besonnene Fußballstratege auf eine Spielergeneration traf, die eine09_Schoen_Bonn ungewöhnliche Häufung von Weltklassespielern und Individualisten aufwies: Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Günter Netzer, Wolfgang Overath, Gerd Müller und andere mehr. Ihnen gewährte er Freiraum, auf dem Platz und auch außerhalb, was ihm die Spieler mit Leistung und Loyalität dankten. Die Ära Schön – kein Bundestrainer war bis dato länger im Amt – glänzte durch guten Fußball und herausragende Ergebnisse. Zu Beginn der 1970er Jahre galten die deutsche Nationalmannschaft und ihre attraktive, offensive Spielweise als weltweit vorbildlich.
Als Helmut Schön dann 1964 die Nachfolge Sepp Herbergers als Bundestrainer antrat, glich dies einem Epochenwechsel. Der eher autoritäre Ansatz Herbergers machte einem of09_Schoen_Berlinfeneren Führungsstil Platz. Bald stellten sich Erfolge ein: Vizeweltmeister 1966 in England, WM-Dritter 1970 in Mexiko, Europameister 1972 und als krönender Höhepunkt die Weltmeisterschaft 1974. In Helmut Schöns Amtszeit fielen auch hochemotionale Momente wie das umstrittene „Tor von Wembley 1966“ und fußballerische Ster09_Schoen_ZBnstunden wie das WM-Halbfinale 1970 gegen Italien, das zwar 3:4 verloren ging, aber bis heute von Experten als „Spiel des Jahrhunderts“ eingestuft wird. In diese Reihe gehört auch der 2:1-Zittersieg im WM-Finale 1974 gegen die Niederlande. Die Bilanz Helmut Schöns in 139 Länderspielen kann sich sehen lassen: 87 Siege, 31 Unentschieden und 21 Niederlagen.
Buch "Die vier Sterne"

Buch „Die vier Sterne“ – Alles Wichtige rund um die 4 Weltmeisterschaftstitel der deutschen Nationalmannschaft. Detaillierte Vorstellung der größten Spieler und Trainer, welche die deutsche Fußballgeschichte maßgeblich prägten. Mit vielen stimmungsvollen Bildern und ausführlichen Statistiken. Umfang: 288 Seiten. Format: 21,7 x 28,5 cm. – Preis bei der Deutschen Post AG: 19,99 Euro.

 

MESSEGANZSACHE / Umschlag (USo)
Deutscher Philatelistentag 2015
09_Gotha201509_Gotha2015_BonnAnsicht des Stadtschlosses in Gotha, mit britischer und deutscher Flagge mit dem Sonderpostwertzeichen „175 Jahre Briefmarken“ aus der Serie„Tag der Briefmarke“ vom 01.09.2015. Das Versandzentrum Weiden bietet dieses Produkt auch in gestempelter Form an; verwendet wird hierzu jedoch ausschließlich der hier abgebildete, sog. „Erstverwendungsstempel Bonn“.

Mit folgenden Sonderstempeln kann vor Ort in Gotha vom 3. bis 6. September 2015 zum „114. Deutschen Philatelistentag“ dieser Sonderumschlag verwendet werden:

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Neu am 6. August 2015 in Deutschland: Zehnerbogen, Sechserbogen, Markenheftchen, Sonderumschlag!

Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Für die Jugend 2015″
zur Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.
Thema: Süßwasserfische – Äsche, Barbe und Stör
– Zehnerbogen – Sechserbogen – Markenheftchen –

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In unseren Fließgewässern sind Äsche, Barbe und Stör typische Vertreter dreier unterschiedlicher Lebensräume. Die Äsche (Thymallus thymallus) ist Leitfisch einer Region im Oberlauf, in der das 08_Fisch_BerlinWasser kühl und sauerstoffreich ist. Hier jagen die bis zu 50 Zentimeter langen Lachsverwandten Wirbellose, Insekten und kleine Fische. Ein typisches Merkmal der silberfarbenen Räuber ist die verlängerte Rückenflosse, die „Äschenfahne“. Obwohl Edelfische, werden Äschen wirtschaftlich kaum genutzt, weil sie sehr hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellen. Den wissenschaftlichen Namen Thymallus thymallus erhielten sie deshalb, weil ihr Fleisch vor der Zubereitung leicht nach Thymian riecht.
Die Barbe (Barbus barbus) ist der Leitfisch im oberen Mittellauf. In der Barbenreg08_Fisch_Bonnion ist das Flussbett weich und schlammig, hat aber auch sandige und kiesige Bereiche. Barben haben einen langen, torpedoartigen Körper, ihre Flanken schimmern golden und grünlich. Als gesellige Grundfische halten sie sich tagsüber versteckt und gehen erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Neben Pflanzen fressen sie Wirbellose, Fischlaich und kleine Fische. Im Mai und Juni wandern sie in Schwärmen flussaufwärts, um in den Oberläufen auf flachen Kiesbänken zu laichen.

Der Mündungsbereich ist der Lebensraum der Störe (Acipenseridae). Im flachen Brackwasser jagen diese urtümlichen Tiere, deren Vorfahren schon vor über 200 Millionen Jahren lebten, nach Würmern, Mollusken, Krebsen und Fischen. Zu ihren primitiven Merkmalen zählen die Knochenplatten in der Haut und ein überwiegend knorpeliges Skelett. Einen Großteil ihres Lebens verbringen sie in Mündungen und küstennahen Flachwassern, doch zum Laichen ziehen sie in die Mittel- und Oberläufe. Der Atlantische und der Europäische Stör, beide etwa zwei bis drei Meter lang, waren früher in Rhein, Elbe und Oder zu finden. Ursächlich für den Niedergang der Bestände dieser Arten in Deutschland waren die rücksichtslose Befischung, die Verschlechterung der Wasserqualität und die Verbauung von Wanderwegen und Laichplätzen.

08_ZD_FischeLange mussten dafür die Zusammendruck-Sammler warten: Zusätzlich gibt es auch einen ungefalteten Sechserbogen Fische mit 6 nassklebenden Zuschlags- marken: 5x Äsche und 1x Stör inklusive Zuschläge für 6,60 €. Wieder sind Dreierstreifen, Paare und Viererblöcke in Deutschland möglich!

08_MH_FischeDas Markenset (Markenheftchen MICHEL 100) beinhaltet einen gefalteten nassklebenden Zusammendruck von sechs Sonderpostwertzeichen mit Motiven aus der Serie „Für die Jugend“ 2015. Mit diesem Markenset wird die Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. unterstützt, die in diesem Jahr seit 50 Jahren besteht. Mit08_MH_Fische_Bonn dem Verkauf werden modellhafte Projekte und bundesweit bedeutsame Bauvorhaben im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gefördert. Finanzielle Basis der Arbeit des gemeinnützigen Vereins sind die Zuschlagserlöse aus dem Verkauf der Plusmarken „Für die Jugend“. Bisher wurden mehr als 2.200 Projekte mit über 200 Millionen Euro gefördert.

Ersttagsbrief mit dem Plus: "Für die Jugend" 2015 - Süßwasserfische

Ersttagsbrief mit dem Plus: „Für die Jugend“ 2015 – Süßwasserfische Das Bundesministerium der Finanzen hat ein Zeichen für Zuschlagsmarken eingeführt! Fünf farbige Punkte bilden ein Plus, daneben steht der Leitspruch „Gutes Tun – Mit Briefmarken helfen”. Das Plus finden Sie ab jetzt auf jeder Zuschlagsmarke. Auch die „Ersttagsbriefe mit dem Plus” zeigen das Signet und rücken die Zuschlagsmarken in den Fokus. Sie können wie gewohnt Gutes bewirken, denn die Deutsche Post behält die doppelten Zuschläge für die Ersttagsbriefe auch 2015 bei. Der Ersttagsbrief trägt alle 3 Jugendmarken 2015 – Ausgabethema „Süßwasserfische”, mit Randstück und Ersttagsstempel „Bonn” vom 06.08.2015. Inklusive informativer Innenkarte. Format: 22,9 x 16,2 cm. Preis bei der Deutschen Post AG. 7,00 €

Sonderpostwertzeichen
Internationales Windjammerfestival Bremerhaven
MICHEL: 3172

Gedenkblatt: "Auf den Meeren zuhause – Windjammer"

Gedenkblatt „Auf den Meeren zuhause – Windjammer“ mit Viererblock der Sondermarke „Internationales Windjammerfest Bremerhaven“ mit Ersttagsstempel „Bonn“ vom 06.08.2015. 5 Zuschlagsmarken und 6 Sondermarken (BRD, DDR, 1988-2008, postfrisch in Klemmtaschen). Format: A4. Preis bei der Deutschen Post AG:14,95 €

08_Bremerhaven_MarkeEines der größten Windjammertreffen Europas lockt die schönsten Großsegler aus aller Herren Länder nach Bremerhaven: Die „Sail Bremerhaven“, das „Internationale Festival der Windjammer“. Nur alle fünf Jahre findet das maritime Großereignis statt, 2015 ist es wieder soweit – zum insgesamt neunten Mal. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck werden vom 12. bis 16. August über 26008_Bremerhaven_Bonn Segelschiffe aus 22 Nationen erwartet – mit prächtigen Großseglern, von der grünen Bark „Alexander von Humboldt II. bis zum Segelschulschiff „Guayas“ aus Ecuador. Hier werden die Großsegler in all ihrer Vielfalt bewundernde Blicke auf sich ziehen. In Bremerhaven zu sehen sein werden etwa die russischen Viermast-Barken „Sedov“ (1921) und „Krusenstern“ (1926), das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“ (1981) oder die Bremerhavener Bark „Alexander von Humboldt II“ (2008). Erwartet werden auch Gäste aus Übersee: Die 115 m lange Viermast-Barkentine „Esmaralda“ (1952) aus Chile, die imposante Brigantine „Young Endeavour“ (1987) aus Australien oder die Bark „Gloria“ (1967) aus Kolumbien.
Umrahmt wird die Veranstaltung, zu der mehr als eine Million Besucher erwartet werden, von einem maritimen Volksfest in allen drei Hafengebieten. Zu den mehr als 100 08_Bremerhaven_BerlinEinzelveranstaltungen gehören Open-Air-Konzerte, Flaggenparaden, Schlepperballetts und Bord-Partys. Einer der Höhepunkte erfolgt bereits zu Beginn: Noch bevor das Spektakel offiziell von Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet wird, findet am 12. August um 13 Uhr mit der „Sail in“ die große Einlaufparade mit über 150 Schiffen auf der Weser statt.
Dampfer und Motorschiffe haben die einstigen Segel-Giganten verdrängt. Windjammer befahren nur noch als Schul- und Luxussegler die Weltmeere, die wenig noch verbliebenen Frachtsegler liegen in verschiedenen Häfen als Museumsschiffe vor Anker. Wer sie besichtigen und bestaunen möchte, muss einmal um die Welt reisen – oder zu einem internationalen Windjammertreffen wie der „Sail Bremerhaven 2015“ kommen.
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GEDENKGANZSACHE – Briefumschlag:

125 Jahre Staatsakt zur Übergabe Helgolands
von Großbritannien an Deutschland

08_USO_HelgolandDie Gedenkganzsache „125 Jahre Staatsakt zur Übergabe Helgolands von Großbritannien an Deutschland” zeigt in passender Farbanmutung zum abgebildeten Sonderpostwertzeichen „Internationales Windjammerfest Bremerhaven“ sechs verschiedene Motive. Die gezeigten08_USO_Helgoland_Helgoland Bilder stellen jeweils eine Fahne samt Fahnenmast dar und symbolisieren somit des Thema eines Staatsaktes bzw. einer offiziellen Feierlichkeit. Die beiden oberen historischen Zeichnungen zeigen die Insel Helgoland, wie sie um 1900 aussah und eine Szene aus dem eigentlichen Staatsakt zur Übergabe der Insel durch Großbritannien an Deutschland, die am 10. August 1890 stattfand. Die drei weiteren Abbildungen darunter 08_USO_Helgoland_EVOzeigen Helgolands Leuchtturmseite, wie sie heute aussieht und typische Motive der Küstenregion, wie eine Möwe und eine Seerobbe. Den unteren Abschluss des Gesamtmotivs bildet wiederum eine historische Anmutung der „rötlichen“ Felseninsel. Die Typografie passt sich der Farbgebung der Marke an.

 

Eine Auswahl von Sonderstempeln, die im Monat August
Ihre Motivsammlung bereichern werden:

 08_Stempel_223  08_Stempel_222  08_Stempel_217 08_Stempel_21208_Stempel_21608_Stempel_215 08_Stempel_21808_Stempel_210

 Steckkarte: "Urlaub in Deutschland"

Steckkarte: „Urlaub in Deutschland“

Die Steckkarte „Urlaub in Deutschland” beinhaltet 15 nassklebende Briefmarken sowie 2 Marken der Dauerserie Blumen Krokus zu je 5 Cent und 10 Ergänzungsmarken zu je 2 Cent zur portogerechten Frankierung in postfrischer Qualität. Preis bei der Deutschen Post AG: 9,68 €.

Die ausgewählten Marken im Überblick:

  • Internationales Windjammerfestival Bremerhaven
  • Zusammendruck: Chiemsee
  • Zusammendruck: Dresden Elbpanorama
  • Serie Wildes Deutschland: Niedersächsisches Wattenmeer
  • Serie Wildes Deutschland: Berchtesgadener Alpen
  • Serie Wildes Deutschland: Flussaue im Unteren Odertal
  • Serie Wildes Deutschland: Pfälzerwald – Teufelstisch
  • Serie Wildes Deutschland: Boddenlandschaft
  • Zusammendruck: Bremen Marktplatz
  • 175 Jahre deutsche Ferneisenbahn 
  • Serie Post: Sommerferien in Deutschland 
  • Nationalpark Jasmund

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Nettephila-Compact für den Sommer 2015

Unter „Nettephila-Compact“ werden interessante Artikel mit Hinweisen, Fragen, Anregungen, Ideen … an alle Sammler und Interessierte aktuell wiedergegeben. Für die Sommerzeit 2015 stehen dabei folgende drei Schwerpunkte im Mittelpunkt:

1.) Was wurde aus der Idee, auch einmal einen Kalender mit Breyeller Ansichtskarten, zum Beispiel unter dem Motiv “Kalender 2015 – Alte Ansichten von Breyell”, zu zeigen? Was halten andere Vereinsmitglieder und auch Sammler von Ansichtskarten von diesem Vorschlag? – Es sollte nach den Vorstellungen unseres Vorstandes ein aussagekräftiger „Sammler-Kalender 2015“ werden!

Keine Reaktion durch andere (Briefmarken-) Vereine. Der Termin der Mönchengladbacher lag schon seit langem allen Sammlern vor. Der „Verein Mineralien und Fossilien / Ortsgruppe Schwalmtal“ teilte als einziger (Nicht-Briefmarken-) Verein seine Daten uns mit. Auch Herr Egon Ficht aus Münchengladbach bekam keine Daampel_0062ten für einen weiteren Kalender für 2015, der die (ehemaligen) ALN-Vereine umfassen sollte. Die ALN, die „Arbeitsgemeinschaft Linker Niederrhein“, gibt es seit Anfang 2014 – nach 44 Jahren – nicht mehr. Sie wurde aufgelöst. Keiner wollte mehr ehrenamtliche („kostenlose“) Arbeit übernehmen. Dies ist im Protokoll auf der Homepage der Kempener Briefmarkenfreunde nachzulesen.
Der „Sammler-Kalender 2015“ lag komplett druck- und damit vervielfältigungsfertig vor:  nur mit unseren Veranstaltungen und der eine Termin der Mönchengladbacher für das Jahr 2015. Er sollte ein anspruchsvolles Werbemittel (auch für andere Vereine) und kein Selbstzweck auf Kosten unserer Sponsoren werden. Unser Verein wollte damit wieder einmal über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Ob andere diese Chance nicht erkennen WOLLTEN und MIT UNS GEMEINSAM dies nicht DURFTEN? Der Landesverbandstag 2015 ist vorbei und die „Mitgliederzahlen?“ (Stand April 2015: 5700) sagen eindeutig: in 15 Jahren, im Jahre 2030, sind WIR nur noch rund 2000 Sammler in den Ortsvereinen im NRW „VEREINT“. – 15 Jahre? 2030 ? Wen interessiert das?

2.) Tee-Plantage 1918 in Breyell? Eine neue Ansichtskarte für unsere Heimatsammlung BREYELL. – Keine Reaktion! – Bis 2018 – zum 100. Jahrestag der Beendigung des 1. Weltkrieges – ist es noch etwas Zeit und deshalb nochmal unser Aufruf:

Es ist zwar schon fast 100 Jahre her: der 1. Weltkrieg mit 17 Millionen Toden, der anschließenden Spanischen Grippe, Hunger und Elend in Deutschland 1918, … ! Die Thematik „Krieg und FrieBreyell_Tee01den“ – vor allem was uns Menschen betrifft – ist aber heute noch aktuell und auch all gegenwärtig! Zur Zeit laufen in den Fernsehprogrammen Dokumentationen und auch Spielfilme zur Thematik „1. Weltkrieg 1914-1918“. Auch die Presse bringt entsprechende Artikel in den Zeitungen und Zeitschriften. Leider ist noch keine konkrete Information zu unserer Ansichtskarte bis in unseren Verein vorgedrungen. Soll Stanisław Jerzy Lec (1906-1966) mit seiner Einschätzung richtig liegen: „Menschen haben Spätzündung: Sie begreifen alles erst in der nächsten Generation.“

3.) Postalischer Nachbarortsverkehr der Reichspost zwischen den eigenständigen Postanstalten Breyell und Schaag? – Hat wirklich kein Heimatsammler Dokumente und Informationen?

Es liegt der Verdacht nahe, das es keine Informationen an das damalige Postpublikum am Linken Niederrhein gab. Es wurden zwar viele Heimatsammler aus den Lokalvereinen angesprochen, aber kein einziges postalisches Dokument wurde in ihren Sammlungen S1909gefunden. Haben die Breyeller und Schaager Bürger und Institutionen (zwischen Firmen, Sparkassen, Gemeinderäten, …) nicht auch schon gespart? Geld ist Geld und die Portoeinsparung betrug auch damals schon die Hälfte zum Fernbriefporto! – Bitte schaut nochmals genau in Euren Sammlungen nach oder befragt Sammler in Eurer Umgebung, die unseren Aufruf noch nicht kennen.

Christian Meyer und Papst Benedikt XVI.

Im Lokalteil der „Rheinischen Post“ vom 19. Mai 2015 wurde durch Frau Inge von der Bruck unser Vereinsmitglied Herr Christian Meyer und seine sehr umfangreiche philatelistische Sammlung „Unser Papst und der Vatikan“ mit Bild (Herr Siems) und Text vorgestellt:

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