Eine Zusammenfassung und Impressionen zum 63. Niederrhein-Großtauschtag

63GTTInfo

Am ständig besetztem Infostand des Vereins fanden die Fragen von Sammlern, Gästen und Besuchern immer einen Ansprechrechpartner.

Frühjahr ist nicht gleich Frühjahr und Niederrhein-Großtauschtag ist nicht gleich Niederrhein-Großtauschtag. Im Postleitzahlen-Bereich 3, 4 und 5 gab es an diesem Weißen Sonntag 2015 nur eine BDPh-Großveranstaltung: unter 41334! Geschätzte Besucher, Gäste, Interessierte, Sammler aus dem eigenem Verein und aus den Nachbarvereinen:  zwischen 300 und 350. – Diese Zahlen erreicht unser Verein eigentlich nur am unserem 2. Niederrhein-Großtauschtag: im Herbst am Volkstrauertag. Erfreulich: einige Eltern mit Kindern waren anwesend. Nicht zu übersehen waren auch zahlreiche weibliche Sammler. Ein ständig besetzter Informationsstand durch Mitglieder des Vereins wurde rege genutzt. Es war immer mindestens ein Ansprechpartner für Fragen allgemeiner Art sowie zur Beratung und Schätzung mitgebrachten Marken und Belege da.

Anwesende Sammler und Händler wurden auf ein neues Konzept der Nutzung auch im Erdgeschoss der Schule angesprochen. Erste Reaktionen: überwiegend positiv. Die jetzige Enge sowie ständiges Nachfragen an Tauschtischen – leider oft auch mit Absagen – machte eine Überarbeitung der vorhandenen Möglichkeiten notwendig. Einige interessante Überlegungen für den im Herbst stattfindenden „64. Niederrhein-Großtuachtag“ sind „im Gespräch“, um unsere Veranstaltungen noch attraktiver für Besucher aus dem lokalem Umfeld des Kreises Viersen und angrenzender Städte und Gemeinden zu machen. Bitte den Link für den Artikel in der Rheinische Post ONLINE berichtet am 19. April: „Nettetal. Die Aussteller-Tische waren schnell vergriffen.„ aufrufen.

Der „Liechtenstein-Salon“ von Herrn Karl-Heinz-Mühlen ergab eine gute Resonanz aus der Sicht des Ausstellers. Die Exponate wurden mit großer Aufmerksamkeit betrachtet und auf mehrfachem Wunsch auch vom Aussteller erläutert. Laut geführter Strichliste wurden 54 Besucher gezählt. Das ausgelegte Werbematerial über die Liechtenstein – Philatelie wurde gerne genommen. Und unsere Werbeschau im 2. Klassenzimmer?  Die Werbeschau war mit gut aufgemachten  Sammlungen bestückt. Man konnte reges Interesse mit Diskussionen der Betrachter beobachten. Die vom Ausstellungsleiter Herrn Hans Holzportz hervorragend präsentierte Ausstellung zeigte das gute Sammlungen im Verein vorhanden sind. Somit sind diese Anregung genug, den ein oder anderen Sammler im Verein weiter anzuspornen, selbst ein Exponat zu gestalten und zuerst in einer Werbe- und später in einer Wettbewerbsausstellung zu zeigen.

Upps! Ein Sammler wurde neues Vereinsmitglied! Und so schließt sich der Kreislauf mit dem Wunsch, weitere Sammlerinnenn und Sammler für unser gemeinsames Hobby zu gewinnen. – Wir sehen uns am 15. November 2015 auf dem „64. Niederrhein-Großtauschtag“  wieder hier in der Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell von 9.00 bis 16.00 Uhr. Wer nicht bis zum Herbst warten möchte: Unser Verein führt regelmäßig im Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“ in Nettetal-Schaag Tauschabende durch. Aktuelle Termine: siehe rechts unter „NÄCHSTE TERMINE“ und auch unter der Rubrik „TERMINE“ für die nächsten Monate.

Unsere Einladung zum 63. Niederrhein-Großtauschtag am 12. April 2015 in Nettetal-Breyell!

Wir werden auch in den kommenden Jahren stets mit zwei „Niederrhein-Großtauschtagen“ auf unser Hobby aufmerksam machen: Im Frühjahr am Weißen Sonntag und im Herbst zum Volkstrauertag, der immer Mitte November am Sonntag statt findet. Der am 22. Januar 2015 neu gewählte Vorstand hat auf seiner ersten Sitzung am 20. Februar 2015 ein „Neues Programm“ mit weitreichenden Schwerpunkten und Zielsetzungen für die beiden Jahreshöhepunkte ab dem „64. Niederrhein-Großtauschtag“ im Herbst 2015 beschlossen!

Jetzt im Frühjahr 2015 – am 12. April 2015 – gleich nach Ostern – führen wir, die Mitglieder des Vereins der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ unseren „63. Niederrhein-Großtauschtag“ durch. Natürlich wieder mit einer WeLupe_Erderbeausstellung und mit einem „Briefmarken-Salon“ zu einem bestimmten Sammelgebiet. Nicht nur unser Ausstellungsleiter Hans Holzportz war überrascht, wie positiv das neue Ausstellungskonzept im Herbst 2014 angenommen wurde. Damals stand der „Bayern-Salon“ von Volker Reuschenbach aus Kaldenkirchen im Mittelpunkt. Im Frühjahr 2015 gibt es nun den „Liechtenstein-Salon“ von Karl-Heinz Mühlen aus Mönchengladbach:

„Im Herzen Europas, eingebettet zwischen Österreich und der Schweiz, liegt das Fürstentum Liechtenstein. Mit einer Fläche von 160 Quadratkilometer und ca. 30 000 Einwohner gehört es zu den kleinsten Nationen EuropasWappen Liechtensteins. Seit 1965 zählt Liechtenstein zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Innerhalb der  engen Grenzen Liechtensteins trifft man auf eine enorme Vielfalt von Tieren und Pflanzen. Rund ein Viertel aller Pflanzenarten Liechtensteins sind stark gefährdet. Auch bei den Amphibien und Insekten ist die Bilanz kaum besser. Seite 1933 gibt es ein Liechtensteiner Naturschutzgesetz.  Es stellt eine lange Liste von Tieren und Pflanzen unter Artenschutz. 1952 wurde das Malbuntal zum Pflanzenschutzgebiet erklärt. Später das bedeutendste Naturschutzgebiet des Landes, das Ruggeller Riet, ein Flachmoor im Ausmaß von fast 100 Hektar. – In Planung ist die Schaffung eines 1363 Hektar großen Nationalparks im unteren Saminatal.“

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Marie Fürstin von Liechtenstein

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Hans-Adam II. Fürst von Liechtenstein

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Die „Eigentumswohnung “ der Monarchen!

          

Kommen und schauen Sie selber, wie interessant, abwechslungsreich und informativ diese sinnvolle Freizeitbeschäftigung  – für jung und alt und auch für Sie – sein kann! Informieren Sie sich auch vor Ort und nutzen Sie unser Angebot einer „Schnupper-Mitgliedschaft“ für ein volles Jahr zum halben Mitgliederpreis, aber mit vollem Leistungspaket!

Hier nun die wichtigsten Angaben zu Ihrem
„63. Niederrhein-Großtauschtag“:

  • Sonntag, der 12. April 2015 (Weißer Sonntag)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
  • Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • „Infostand“ des Vereins u.a. mit Probeexemplare der „philatelie“
    und kostenloser Bewertung Ihrer Schätze!
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

GTT14_11_EGTT14_11_DGTT14_11_CImpressionen vom Herbst-Großtauschtag 2014!

Am 4. März 2015 konnte bereits unser Ausstellungsleiter Hans Holzportz melden: Alle Rahmen voll! – Hier nun, aufgeteilt in die zwei Schulklassen als „Ausstellungshallen“, die Übersicht über unsere Aussteller und ihre Exponate:

Unsere „Liechtenstein-Salon“ im 1. Klassenzimmer
von Karl-Heinz-Mühlen:

1.) Liechtenstein ab 1912.
2.) Tiere und Pflanzen in Liechtenstein.
3.) Liechtenstein gestern auf Ansichtskarten.
4.) Liechtenstein EUROPA-Ausgaben 1960 – 1990.
Dies sind 14 Rahmenseiten auf je 12 Blatt zusehen.

Die weitern Exponate zeigt die andere Ausstellung, im 2. Klassenraum:

1.) Herr Krings / Herr Bolten: Vereinigte Staaten von Amerika.
2.) Florian Bolten: Meine Eisenbahn.
3.) Karl-Heinz Mühlen: Die Raumfahrt in der UdSSR.
4.) Karl-Heinz Mühlen: Die Ausgaben 2005 der Deutschen Post.
5.) Hans Holzportz: Das Kleinwalsertal in Bunt (Ansichtskarten)
6.) Hans Holzportz: Ungarn – König Franz-Josef I.
7.) Hans-Georg Zellner: 10 Pfg. Type I und V der Bautenserie 1948.
8.) Christian Meyer: Vatikan – Unser Papst und der Vatikanstaat.

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       10. Jahrestag: „Wir sind Papst 2005“ 

9.) Elke Weinowski: Die Leuchttürme in Deutschland.

Gäste und Interessierte für unser gemeinsames Hobby sind auch auf unserem „Frühjahrs-Großtauschtag 2015″ gerne willkommen. Wir erwarten wieder bis 300 Sammler aus den Nachbarvereinen, sowie links und rechts vom Niederrhein und aus den Niederlanden.

 An_BordKontakt & Informationen: Herr Stephan Heidenfels
Telefon wochentags ab 18.00 Uhr: 0 21 57 / 90 220
E-Mail: nettephila@web.de

Die neuen Postwertzeichen und ein Papst-Brief am 2. April 2015 in Deutschland!

Sonderpostwertzeichen: Klassische deutsche Automobile
„BMW 507“ und „Mercedes-Benz 220 S (W111)“

April_AutoBonn       April_AutoBerlin
                               MICHEL-Nummer: 3143  und 3144

MICHEL-Nummer: 3147 und 3148 selbstklebende Marken im Folienblatt 47

Die 1950er-Jahre gingen als „Wirtschaftswunderjahre“ in die deutsche Geschichte ein. Schon war wieder ein wenig Wohlstand in Reichweite. Zwar ging es für die meisten Menschen zunächst einmal darum, überhaupt eine „Benzinkutsche“ zu besitzen. Wer aber konnte, leistete sich schon bald auch wieder hochwertige Edelkarossen oder sportliche Kleinwagen. Vor allem BMW und Daimler-Benz belieferten diese bevorzugte Klientel mit einigen Modellen, die heute die Herzen von Automobilliebhabern höher schlagen lassen. Sie zählen zu den Klassikern der Automobilgeschichte – nicht nur der deutschen.

April_Auto_FBDie 1950er-Jahre waren zugleich die Zeit, in der US-amerikanische Vorbilder im großen Stil den Zeitgeschmack bestimmten. So auch in der Automobilindustrie. Es war die Ära der chromglänzenden Heckflossen-Limousinen. Bereits mit den ersten Nachkriegsmodellen hatte Daimler-Benz wieder Automobilfreunde im Visier, deren Budget deutlich über dem des Durchschnittsverdieners lag. Im Jahr 1959 kamen die ersten Modelle der Baureihe W 111 auf den Markt. Und siehe da: Sie  wiesen am Heck flossenähnliche Verzierungen auf. Im Volksmund erhielten die entsprechenden Mercedes-Benz-Typen 220 b, 220 Sb und 220 SEb dann auch den Namen „Heckflossen-Mercedes“. Bis 1965 stellte Daimler-Benz gut 66.000 Exemplare der Heckflossen-Autos her.

April_Auto_FB_EVOhttps://philatelie.deutschepost.de/out/pictures/wysiwigpro/philatelie/004680_BG_BMW_507.gifUnter Verkaufsaspekten war der BMW 507, der von 1955 bis 1959 produziert wurde, ein echter Flop. Gerade einmal 254 Autos wurden von dem schnittigen Sportwagen gebaut, dessen Design aus der Hand von Albrecht Graf von Goertz stammte. Prominente Käufer des 507 waren u.a. Ursula Andress, Alain Delon sowie Elvis Presley. Weltweit existieren nur noch rund 220 fahrtüchtige Exemplare. Heute gilt der Zweisitzer aus München als Design-Ikone im Sportwagenbereich. Das zeigt sich nicht zuletzt am BMW Z8. Der zu Beginn des 21. Jahrhunderts gebaute Sportwagen orientierte sich im Design mit seinem breiten geteilten Kühlergrill sowie den seitlichen Lufteinlässen an der Seite klar am BMW 507.


Sonderpostwertzeichen 200. Geburtstag Otto von Bismarck

          April_BismarckBonn                     April_BismarckBerlin

                                         MICHEL-Nummer: 3145

                          Im Zehnerbogen und als 200er-Rolle erhältlich!

Reichseiniger, Architekt eines europäischen Bündnissystems und Initiator der Sozialversicherung: Der „Eiserne Kanzler“ war ohne Zweifel der bedeutendste deutsche Staatsmann des 19. Jahrhunderts. Fast drei Dekaden lang bestimmte Otto von Bismarck (1815–1898) die Leitlinien nicht nur der deutschen, sondern auch der europäischen Politik. Für seine Verdienste um die Einheit Deutschlands schlug ihm noch zu Lebzeiten eine fast mythische Verehrung entgegen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Bismarcks 200. Geburtstag große Wellen schlägt.

Sondermarke und Gedenkmünze Otto von Bismarck

Den 200. Geburtstag Otto von Bismarcks würdigt das Bundesministerium der Finanzen mit der Herausgabe einer Sonderbriefmarke und einer 10-Euro-Gedenkmünze im April 2015.

Nach dem deutsch-französischen Krieg (1870/71) verwirklichte Bismarck als preußischer Ministerpräsident sein größtes Ziel. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal des französischen Königsschlosses in Versailles das Deutsche Reich mit König Wilhelm I. als April_BismarckSchönhausenKaiser proklamiert. Bismarck wird Reichskanzler. Den jungen deutschen Nationalstaat in der Mitte Europas sicherte Bismarck in den folgenden Jahren außenpolitisch durch ein komplexes System wechselseitiger Sicherheitsgarantien ab. In der Innenpolitik setzte Bismarck nicht auf Interessenausgleich, sondern auf einen April_BismarckFriedrichsruhKonfliktkurs gegen den politischen Katholizismus und die Sozialdemokratie, die er mit dem Sozialistengesetz (1878) auszuschalten versuchte. Bismarck führte eine Krankenversicherung (1883), eine Unfallversicherung (1884) sowie eine Alters- und Invalidenversicherung (1889) ein. Das Ende der „Bismarck-Ära“ wurde 1888 durch den Amtsantritt von Kaiser Wilhelm II. eingeläutet. Der junge Regent will ein „persönliches Regiment“ führen und gerät in Kompetenzkonflikte mit dem greisen Kanzler. Am 20. März 1890 nimmt der Monarch dessen Rücktrittsgesuch an. Vor dem Hintergrund, dass Bismarck das Deutsche Reich als Obrigkeitsstaat angelegt hat, wird sein politisches Wirken heute zwiespältig interpretiert. Bis in die Gegenwart ist Bismarck aber im öffentlichen Bewusstsein präsent geblieben. Um sein Lebenswerk zu ehren, sind eine Vielzahl von Vorträgen, Publikationen, Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen vorgesehen.

 

Sonderpostwertzeichen 150 Jahre Max und Moritz

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                         MICHEL-Nummer: 3146            

„Schneider, Schneider, meck, meck, meck!“ Was die beiden Jungen Max und Moritz da durchs Fenster hereinrufen, ist eine Frechheit – und für Schneider Böck nicht zu ertragen. Der so Gereizte stürmt aus dem Haus, verfolgt die Knaben und läuft ihnen direkt in die Falle: Die Brücke, über die Böck setzt, ist angesägt und das tapfere, aber unvorsichtige Schneiderlein fällt ins Wasser. Max und Moritz hingegen haben zum Feixen allen Grund: Nicht nur haben sie dem Schneider eins ausgewischt, sie sind dafür auchnoch unsterblich geworden. 1865 veröffentlichte Wilhelm Busch die Bildergeschichte mit den zwei bösen Buben, die sich gegen die von strenger Disziplin beherrschte Welt der Erwachsenen auflehnen.

Busch gilt als volkstümlicher Humorist. Der anhaltende Erfolg seiner Werke weist den Maler, Zeichner und Dichter als hintersinnigen Künstler aus. Der legte seine Bildergeschichten als Satiren an, die falsche Frömmigkeit, Selbstgerechtigkeit und Scheinmoral offenlegen. Die genial-humorigen Knittelverse und Strichzeichnungen sind bis heute das Markenzeichen Wilhelm Buschs. In seinen Illustrationen nahm er Elemente der Comics vorweg, die Körperformen übertrieben darstellten und dadurch komisch wirkten, etwa hervorquellende Augen oder wachsende Ohren.

Busch schrieb aber auch empfindsame Prosatexte, in denen das Komödiantische nicht mehr zu finden ist. Stattdessen offenbarte er darin einen Pessimismus, der dem des Philosophen Arthur Schopenhauer nahestand. Als Maler schuf Wilhelm Busch Ölbilder im Kleinformat, die anfänglich Einflüsse des niederländischen Barock zeigten. Später wurde Busch modern und experimentierte mit Ausdrucksformen des Expressionismus. Wilhelm Busch starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen, etwa 130 Kilometer von seinem Geburtsort Wiedensahl westlich von Hannover entfernt.

In der Region Schaumburger Land wird das Max-und-Moritz-Jubiläum 2015 mit Ausstellungen und Lesungen gefeiert. Die Bildergeschichte von Max und Moritz wurde in über 300 Sprachen und Dialekte übertragen.

Welche Euphorie im Jahre 2005:  „WIR  SIND  PAPST!“

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Bitte den Jahresbeitrag 2015 bis spätestens 15. April bezahlen!

geld-0039.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand Eine Erinnerung an alle Mitglieder unseres Vereins: Bitte beachten Sie, dass unser Kassierer den kompletten Betrag von allen Mitgliedern zusammen in einer Summe (!) an unseren Verband, den BDPh, und an den Landesverband Ende April überweisen muss. Deshalb hier an dieser Stelle der Hinweis des Vorstandes:
Bezahlen Sie bitte Ihren Jahresbeitrag noch auf den Tauschabenden im Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“ bis spätestens zum  15. April. Die aktuellsten Termine stehen links auf unserer Homepage sowie unter der Rubrik „Termine“. – Oder überweisen Sie, wie Sie es gewohnt sind,  Ihren Jahresbeitrag auf unser Vereinskonto!

geld-0039.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand Von Vorteil ist auch die Nutzung eines Überweisungsauftrages bei Ihrer Hausbank bzw. Sparkasse. Unser Verein führt selber KEINE Einzugsermächtungen mehr durch. Das SEPA-Programm ist für unseren Verein zu aufwendig. – Deshalb den ausgefüllten Dauerauftrag  SELBER zu Ihrer Bank bzw. Sparkasse zur weiteren Bearbeitung vorlegen:

Vordruck des Dauerauftrages für Ihre Hausbank und unsere Kontodaten

Der Vorstand

63. Niederrhein-Grosstauschtag am 12.4.2015

Auch tolle Ländersammlungen, wie hier Liechtenstein ab 1922, fehlen in unserer Werbeausstellung nicht!

Auch tolle Ländersammlungen, wie hier Liechtenstein ab 1922, fehlen in unserer Werbeausstellung nicht!

Ja, Ja, die Zeit schreitet immer weiter und unser nächster Grosstauschtag steht wieder vor der Tür:
Weißer Sonntag, den 12. April 2015, in der „Gesamtschule Nettetal-Breyell“, Von-Waldois-Straße 6.

Hiermit lade ich alle Vereinsmitglieder und die es werden wollen zu unserem Grosstauschtag ein. Wer möchte kann seine Sammlung, sein Exponat ausstellen. Die ersten Meldungen sind bei mir schon angekommen. Auch diesmal stehen wieder unsere Ausstellungsrahmen in den zwei Klassenräumen. Als Schwerpunkt ist das eine Klassenzimmer als  „Liechtenstein – Salon“ gestaltet.

Anmeldeunterlagen gibt es an unseren Tauschabenden bei mir. Die aktuellen Tauschabende im Vereinslokal Restaurant „Alter Braukeller“: siehe rechts sowie unter der Rubrik „Termine“.

Mit freundlichen Grüssen Euer Hans

Nachtrag am 4. März 2015: Alle Ausstellungsrahmen sind bereits vergebenl! Unsere Mitglieder haben wieder einmal gezeigt, das sie genügend Material für unsere Werbeschauen zu den „Niederrhein-Großtauschtagen“ haben! – Danke an Alle!

Der Vorstand

Neue Postwertzeichen am 2.3.2015 in Deutschland!

Felix, der Hase:
„Felix auf Reisen und Post von Felix“
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                                    MICHEL: 3140          MICHEL:  3141
  selbstklebende Marke im MarkenSet / Folienblatt – MICHEL: 3142
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MarkenSet „Felix, der Hase“ als Folienblatt

„Hallo Felix, ich finde dich ganz toll und würde gerne einmal eine Reise mit dir unternehmen :)“. Solche und ähnliche Post bekommt Felix der Hase häufig von Kindern aus aller Welt. Ein Weltenbummler ist er selbst und das seit nunmehr 20 Jahren. 1994 haben die Kinderbuchautorin Annette Langen (www.annettelangen.de) und die Illustratorin Constanza Droop den Stoffhasen in dem Buch „Briefe von Felix“ zum Leben erweckt. Darin ging er dem Mädchen Sophie, seiner besten Freundin, auf dem Flughafen verloren. Bald schon meldet er sich aber per Brief bei Sophie und berichtet ihr humorvoll, spannend und lehrreich von seinen verschiedenenMaerz_FelixFB2 Reisestationen bis sie ihn wohlbehalten wieder in ihre Arme schließen kann. Das ist die zündende Grundidee, die über mehrere Bände der Felix-Reihe variiert wird. Entstanden ist daraus ein moderner Kinderbuchklassiker, der ein weltweiter Erfolg geworden ist.

Die Geschichten um den reiselustigen Hasen Felix sind weltweit über sieben Millionen Mal verkauft und in 29 Sprachen übersetzt worden, so dass sich Kinder in vielen verschiedenen Ländern über seine Abenteuer FELIX_45freuen können. Da trifft es sich gut, dass Felix viele Länder auch schon bereist hat, sogar den Nordpol und das Weltall. Der Clou der Bücher: In jedem Exemplar stecken als Zugabe die Felix-Briefe in einem echten Briefumschlag. Manchmal legt Felix sogar noch eine Überraschung mit in den Briefumschlag, etwa ein Foto oder einen „echten“ Pyramidenplan.

Felix, der als Wohnadresse die Martinistraße in Münster angibt, ist auch im Internet zu finden. Auf seiner Website www.felix-der-hase.de kann man sich ins Gästebuch eintragen oder ihm eine E-Mail schicken. Mitglieder des 2001 gegründeten FELIX_62Felix-Clubs erhalten sogar Post von Felix, u.a. an ihrem Geburtstag. Der reiselustige Hase hat im Sturm auch die Leinwand erobert. Es gibt zwei Kinofilme und eine Fernsehserie. Felix ist weltoffen, holt fremde Kulturen ins Kinderzimmer und vermittelt wichtige Werte des Miteinanders und der Toleranz. Eine unerschöpfliche Fundgrube für die kindliche Neugier.

1200 Jahre Bistum Hildesheim

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                                 MICHEL-Nummer: 3137
Das katholische Bistum Hildesheim, entstanden im Jahr 815, gehört zu den ältesten Bistümern Deutschlands. Sein wertvoller Domschatz, der u.a. das Hildesheimer Marienreliquiar, das Bernwardskreuz sowie das Große Scheibenkreuz aus dem zweiten Drittel des 12. Jahrhunderts umfasst, repräsentiert über tausend Jahre Kirchen- und Kunstgeschichte im niedersächsischen Raum. Heute ist das Bistum Hildesheim, das 2015 sein 1200-jähriges Bestehen feiert, eines der größten Bistümer der Republik. Es erstreckt sich von der Nordsee bis nach Hessen sowie von der Weser bis an die Elbe und den Harz. Seit 1985 gehören der Hildesheimer Dom und seine Kunstschätze zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Offizieller Jubiläumsbrief der Deutschen Post AG!

Am 23. März 1046 vernichtete ein Brand den Hildesheimer Dom, Nachbargebäude und einen großen Teil der Stadt. Unter Bischof Hezilo (1054–1079) errichtete man einen neuen Dom, der am 5. Mai 1061 geweiht wurde. Berühmt wurde der neue Bau insbesondere durch den eindrucksvollen Radleuchter, Hezilo-Leuchter genannt, der das himmlische Jerusalem symbolisieren sollte und noch heute im Dom von Hildesheim zu bewundern ist. In seiner Grundsubstanz blieb dieser Dom knapp 900 Jahre erhalten. Erst bei der Bombardierung Hildesheims am 22. März 1945 wurde er nahezu vollständig zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg galten die Anstrengungen – neben der Eingliederung der katholischen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in das Bistum – dem Wiederaufbau des Hildesheimer Doms.


Maerz_Hildeheim3Die Gründungsgeschichte des Bistums geht auf die Sage vom Hildesheimer Rosenstock zurück. Der Legende nach fand Ludwig der Fromme, Sohn und Nachfolger Kaiser Karls des Großen, zwischen den Blüten einer in Hildesheim wachsenden Heckenrose ein kostbares Marien-Reliquiar, das er auf der Jagd verloren hatte. Zu Ehren der Gottesmutter ließ Ludwig an Ort und Stelle eine Kapelle bauen: Die Marienkapelle – Ursprungsbau des Hildesheimer Mariendoms. Noch heute befindet sich an besagter Stelle ein Rosenstrauch. Er ist inzwischen mehrere Meter hoch, sein Alter wird auf über 1000 Jahre geschätzt.
 
350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 
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                                   MICHEL-Nummer: 3139
 
Als die Universität zu Kiel am 5. Oktober 1665 durch Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf, Fürstbischof von Lübeck, ins Leben gerufen wurde, ging ein lange gehegtes Vorhaben in Erfüllung. Erste Vorschläge, im äußersten Norden des Heiligen Römischen Reiches eine Universität zu errichten, reichen bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. In den 350 Jahren ihres Bestehens haben an der Christian-Albrechts-Universität namhafte Wissenschaftler geforscht und gelehrt, darunter sechs Nobelpreisträger – drei in den Fächern Chemie, zwei in Physik und einer in Medizin. Der bekannteste Repräsentant der Kieler Universität war Max Planck (1858–1947), der Begründer der Quantenphysik. Er lehrte von 1885 bis 1889 an der Universität seiner Geburtsstadt und wurde 1919 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Im Jahr 1666 nahm die Universität die ersten Doktorprüfungen ab. Unterrichtet wurden die Fächer Theologie, Jura, Medizin sowie die Artes Liberales, die freien Künste, die der Vorbereitung auf das Fachstudium
KIEL_62dienten. Einen neuen Aufschwung erlebte die Lehranstalt erst unter Zarin Katharina II., die das Restherzogtum ab 1762 in Personalunion mit Russland regierte. Sie ließ neben dem Schloss ein neues Universitätsgebäude errichten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Universität zu einer führendenLehranstalt, vor allem auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.

Die dunkelste Phase in der Geschichte der Christian-Albrechts-Universität begann mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten. Der Exodus der bedeutendsten Dozenten führte zu erheblichen Qualitätseinbußen in Forschung und Lehre. Überdies wurden viele Gebäude durch Luftangriffe restlos zerstört. Die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs begann im November 1945 in improvisierten Räumlichkeiten. Die Zahl der Studenten stieg unterdessen von 2.000 im ersten Nachkriegssemester auf 10.000 Mitte der 1970er- und 15.000 Anfang der 1980er-Jahre. Heute sind annähernd 25.000 Hochschüler an der einzigen Volluniversität in Schleswig-Holstein immatrikuliert.
 
 
 900 Jahre Köthen (Anhalt)
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                              MICHEL-Nummer: 3138
                 Im Zehnerbogen und als  200er-Rolle erhältlich!
Otto von Ballenstedt, ein Gefolgsmann des römisch-deutschen Kaisers Heinrich V. (1081–1125), schlug eindringende Slawen im Jahr 1115 bei Köthen. Ein bis heute unbekannt gebliebener Mönch namens Annalista Saxo, der vermutlich aus dem Kloster Nienburg stammte, erwähnte den Ort daraufhin erstmals in seiner Chronik. 900 Jahre später ermöglicht dieser Bericht, der sich im Original in der Pariser Nationalbibliothek befindet, dass die Kreisstadt Köthen in Sachsen-Anhalt ein rundes Jubiläum feiern darf.
Köthen gehört heute zum Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Stadt mit ihren rund 30.000 Einwohnern liegt südlich des Biosphärenreservats Mittlere Elbe – knapp unterhalb einer Linie zwischen Bernburg im Westen und Dessau im Osten.
Maerz_Koethen3Johann Sebastian Bach (1685–1750) verbrachte in Köthen zwischen 1717 und 1723 die wohl fruchtbarste Zeit in seinem Musikerleben. Mit dem „Wohltemperierten Klavier“ (den ersten Teil komponierte Bach in Köthen) ebnete Bach den Boden dafür, dass Musik von breiten Teilen der Bevölkerung verstanden und ausgeübt werden konnte. In Köthen wird jedes Jahr an den Großmeister des Barock erinnert – entweder mit den Bachfesttagen oder dem Nationalen Bach-Wettbewerb für junge Pianisten.
Köthen hat noch mehr zu bieten: Es trägt nicht nur den inoffiziellen Titel „Bachstadt“, sondern auch den der „Homöopathiestadt“. Den Grundstein legte der Arzt Samuel Hahnemann (1755–1843), KOETHEN_240der 1821 nach Köthen zog. Hier durfte er unter dem Schutz des Herzogs seine homöopathischen Mittel herstellen und testen. Köthen ist bis heute ein Zentrum der Homöopathie. Hier residierenu.a. der Deutsche Zentralverein für homöopathische Ärzte (DZVhÄ) sowie der Weltverband der homöopathischen Ärzte. Das Jubiläumsjahr 2015 wird in Köthen offiziell am 8. Februar mit einem ökumenischen Festgottesdienst in der evangelischen St.-Jakob-Kirche eingeläutet. Den Höhepunkt soll der 19. Sachsen-Anhalt-Tag bilden, der vom 29. bis 31. Mai unter dem Motto „KÖTHEN – ANHALTen und erleben!“ erstmals hier ausgerichtet wird.
 

Die „Ergebnisse“ unserer Jahreshauptversammlung 2015!

menschen-arbeit-0034.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandAm 23. Januar 2015 eröffnete der 1. Vorsitzende unseres Vereins, Herr Stephan Heidenfels, die „Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen 2015“ im Vereinslokal Restaurant „Alter Braukeller“. Nach den Berichten der Vorstandsmitglieder wurden diese (hart & fair) diskutiert und es wurden auf die auftreteten Fragen und Problemen die richtigen sowie vernünftigen Antworten und Lösungen gefunden. Die erste Reaktion darauf  ist die Wahl von zwei Beisitzern in den neuen Vorstand. Auf der nächsten Vorstandssitzung am 20. Februar 2015 werden auch schon konkrete Festlegungen aus dieser Jahreshauptversammlung diesbezüglich folgen.

Hier der neue Vorstand unseres Vereins für die nächsten zwei Jahre:

1. Vorsitzender:
Herr Stephan Heidenfels / Brüggen

2. Vorsitzender:
Herr Bodo Weber / Schwalmtal

Geschäftsführer:
Herr Kurt Engbrocks / Nettetal

1. Kassierer:
Herr Volker Reuschenbach / Nettetal

2. Kassierer:
Herr Winfried Uhrmacher / Nettetal

Ausstellungsleiter und Katalogwart:
Herr Hans Holzportz / Niederkrüchten

Schriftführer und Pressewart:
Herr Matthias Kästner / Schwalmtal

Beisitzer:
Herr Ad van Hameren / Tegelen – Niederlande
Herr Dr. Ulrich Möller / Neuss

Bei allen Fragen, Hinweisen, Problemen, Adressenänderungen, … bitte an die oben genannten Mitglieder des neuen  Vorstandes sich wenden. Ihre Kontaktdaten: siehe unter der Rubrik „Unser Verein / Über den Verein“ hier auf unserer Internetseite oben rechts.

Der Vorstand

Neue Postwertzeichen am 5.2.2015 in Deutschland

Sonderpostwertzeichen: Grimms Märchen – Dornröschen 2015

       

  MICHEL-Nummer: 3132           3133                        3134

Februar_Grimm_EVFebruar_Grimm_RM_EV
MICHEL-Nummer: 3136 – als selbstklebende Marke
im Markenset  (MICHEL -Markenheftchen 98)  UND  von der 100er-Rolle

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Markenset „Dornröschen“ – Markenheftchen 98

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Markenbox „Dornröschen“

Eine Fee besiegelt in der Märchenversion der Brüder Grimm „Dornröschens“ Schicksal. Sie spricht am Kindbett den bösen Fluch aus: „Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot hinfallen.“ Eine andere Fee kann den Zauber nur noch abmildern – in einen „hundertjährigen, tiefen Schlaf“. Der senkt sich aber dann über das ganze Märchenschloss. Mit dem erlösenden Kuss des Prinzen haben die Brüder Grimm vor 200 Jahren im Märchen „Dornröschen“ einen magischen Moment festgehalten. Todesschlaf und Erstarrung, Leid und Hoffnung und am Schluss schließlich doch noch ein ausgelassenes Happy End.

Februar_Grimm_Wofa

Offizieller Ersttagsbrief der Wohlfahrtsstelle !!

Februar_Grimm_Numisblatt

Numisblatt mit der 10-Euro-Gedenkmünze „Dornröschen“ und mit dem Zehnerbogen

Bei so viel existenziellem Auf und Ab schließen unsere lieben Kleinen danach rechtschaffen ermattet gerne die Augen. „Dornröschen“, eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm, wirkt seit 200 Jahren als beliebte Gute-Nacht-Geschichte. Die Texte der Grimms stehen aus Sicht der Literaturwissenschaft zwischen Volks- und Kunstmärchen. Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) bildeten eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Sie waren als Bibliothekare sowie Professorentätig. In ihren Schreibstuben in Göttingen, Berlin und Kassel überarbeiteten die in Hanau geborenen Brüder sprachlich, was ihnenzugetragen wurde. Die Grimms trugen den Stoff zusammen und ergänzten ihn mit Material aus anderen Märchensammlungen.
Mit drei „Dornröschen“-Motiven wird die Wohlfahrtsmarken-Serie zu „Grimms Märchen“ fortgesetzt. Grimms „Kinder- und Hausmärchen“ gelten neben der Luther-Bibel als das Buch der deutschen Kulturgeschichte, das weltweit am meisten verbreitet ist. Die Texte wurden bis heute in über 170 Sprachen übersetzt. Zum Weltdokumentenerbe erklärte die UNESCO im Jahr 2005 die Handexemplare von Jacob und Wilhelm Grimm aus den Jahren 1812 bis 1815. In dieser Erstauflage der Grimmschen „Kinder- und Hausmärchen“ ist auch „Dornröschen“ enthalten. Die Bücher, die mit handschriftlichen Anmerkungen der Brüder versehen sind, wurden in das Register „Memory of the World“ (Gedächtnis der Menschheit) aufgenommen.

Sonderpostwertzeichen: Karl Leisner

 Leisner_Bonn            Leisner_Kleve

                       MICHEL-Nummer: 3135

Am 17. Dezember 1944 fand in der Lagerkapelle des Konzentrationslagers Dachau ein in dieser Form singuläres Ereignis statt: Der Diakon Karl Leisner wurde von dem kurz zuvor nach Dachau deportierten französischen Bischof von Clermont-Ferrand zum Priester geweiht. Es war die einzige Priesterweihe, die jemals in einem deutschen KZ stattgefunden hat. Seine erste und einzige heilige Messe feierte Leisner am zweiten Weihnachtstag.
Die Befreiung des KZ Dachau durch die Amerikaner am 29. April 1945 erlebte der an Tuberkulose Erkrankte auf dem Krankenlager. Im Lungensanatorium Planegg starb er am 12. August 1945.

Geboren wurde der spätere Märtyrer der katholischen Kirche am 28. Februar 1915 in Rees am Niederrhein. Dort kam der Junge ab 1925 durch seinen Religionslehrer in Kontakt mit der christlichen Jugendbewegung, die mit ihren Aufenthalten in freier Natur und intensiver Bibelarbeit innerhalb kürzester Zeit zum Fixpunkt seines Lebens wurde. Der Münsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen wurde bald auf Leisners Begabung als Jugendführer aufmerksam, deshalb übertrug er ihm ab September 1934 die Betreuung der katholischen Jugend im Bistum. Leisner betrachtete es fortan als seine vordringliche Aufgabe, die heranwachsende Generation davor zu bewahren, der Ideologie des Dritten Reiches zu verfallen. Zum dramatischen Wendepunkt seines Lebenswurde der 8. November 1939, der Tag des Attentats von Georg Elser auf Adolf Hitler. Als der in Freiburg Theologie studierende Leisner das Misslingen des Anschlags in Anwesenheit seines Zimmerkameraden bedauerte, wurde er denunziert und noch am selben Tag verhaftet.
Leisners Leichnam wurde zunächst in Kleve beigesetzt und 1966 in die Krypta des Xantener Domes überführt. Der Namensgeber und Patron der katholischen Karl-Leisner-Jugend (KLJ), wurde am 23. Juni 1996 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Im Jahr 2007 leitete die Diözese Münster den Heiligsprechungsprozess ein, der jedoch bis dato noch nicht zu Ende geführt werden konnte.

Unsere Jahreshauptversammlung 2015 mit Neuwahlen am 23. Januar 2015

Einladung an alle Mitglieder unseres Vereins,
der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“
Obwohl jeder seine persönlich übergebene oder per Briefpost zugestellte Einladung rechtzeitig bekommen sollte, hier auch – als Erinnerung via Computer, Internet und Monitor – die Einladung des Vorstandes unseres Vereins:

Der Vorstand lädt satzungsgemäß zur Jahreshauptversammlung 2015 am 23. Januar 2015 in unser Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“ nach Nettetal-Schaag, Kindt 17, ein. Beginn: 19.00 Uhr. Dieses Jahr steht die Neuwahl des Vorstandes wieder an und wir bitten um zahlreiches und pünktliches Erscheinen.
Wie soll es mit unserem Verein die nächsten zwei Jahre weitergehen? Wer wird neuer 1. Vorsitzender? Ihre Vorschläge sind gefragt. – Bitte diskutiert mit uns auf der JHV am 23. Januar 2015 offen und ehrlich über Alles !

Der Vorstand

Die deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen 2015

Das Ausgabeprogramm 2015 umfasst 5 Gedenkmünzen zu je 10 Euro:

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Grimms Märchen: Dornröschen
In der seit 2012 laufenden Serie „Grimms Märchen“ erscheint 2015 die 10-Euro-Sammlermünze „Dornröschen“. Die Münzenserie wird bis 2017 fortgesetzt.

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200. Geburtstag Otto von Bismarck
Diese Münze würdigt einen deutschen Politiker und Staatsmann, der wie kaum eine andere Persönlichkeit seiner Zeit die Ambivalenz von Tradition und Moderne verkörperte.

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150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Diese Münze würdigt die lange bewegte und bewegende Geschichte einer Gesellschaft, deren Rettungsmänner und -frauen immer dann zum Einsatz kommen, wenn auf Nord- und Ostsee Menschen in Gefahr sind.

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1000 Jahre Leipzig
Diese Münze würdigt das 1000-jährige Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs, einer Stadt des bürgerschaftlichen Engagements und der friedlichen Revolution sowie eines Zentrums der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Deutschland.

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500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere
Diese Münze würdigt einen der bedeutendsten Maler und Porträtisten der Renaissance.

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