{"id":7081,"date":"2014-11-30T12:00:33","date_gmt":"2014-11-30T11:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nettephila.de\/?p=7081"},"modified":"2014-12-08T15:17:24","modified_gmt":"2014-12-08T14:17:24","slug":"neue-potswertzeichen-am-4-dezember-2014-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nettephila.de\/?p=7081","title":{"rendered":"Neue Postwertzeichen am 4. Dezember 2014 und das &#8222;Briefmarken-Programm 2015&#8220;!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hier die neuen 8 (acht !!) Dezember-Werte: von 62 bis 440 Cent (MICHEL-Nummer 3114-3121). F\u00fcr einen einmaligen Nominalwert von 13,14 Euro. Nat\u00fcrlich mit einer selbstklebenden Ausgabe und gleich doppelt: in Rollen-Konfektion und als Folienblatt. Damit sind sie die letzen Briefmarken, die in diesem Jahr in Deutschland erscheinen. F\u00fcr den &#8222;Sammler und Geldanleger 2015&#8220;: die \u00dcbersicht <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Als PDF-Datei zum Anschauen und Ausdrucken aufrufbar!\" href=\"https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Planung2015.pdf\" target=\"_blank\">&#8222;Briefmarken-Programm 2015&#8220;<\/a><\/span> &#8211; zwecks Ihres Finanzierungsplanes &#8211; f\u00fcr Familie, Urlaub, Hobby, &#8230; &#8211; im n\u00e4chsten Jahr!<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Dauerserie Blumen &#8211;\u00a0 Pfingstrose 62 Cent<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Neue Portogeb\u00fchren ab 1.1.2015 \u2013 Ein erster \u00dcberblick mit Portotabelle 2014-2015!\" href=\"https:\/\/www.nettephila.de\/?p=6938\" target=\"_blank\"> Neue Portogeb\u00fchr f\u00fcr den Inland-Standardbrief ab dem 1.1.2015<\/a>!<\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nach Plinius dem \u00c4lteren, der um 77 n. Chr. die erste \u00fcberlieferte naturwissenschaftliche Enzyklop\u00e4die verfasste, ist die <\/strong><strong>Pfingstrose (Paeonia) die \u00e4lteste Gartenblume. Da sie von Benediktinern zum Schmuck ihrer Klosterg\u00e4rten in die Gebiete n\u00f6rdlich<\/strong> <strong>der Alpen gebracht wurde, ist sie in Deutschland als \u201eBenediktinerrose\u201c bekannt geworden. Sie fand rasch den Weg in die<\/strong> <strong>Bauerng\u00e4rten, in denen sie \u2013 neben Lupinen und Rittersporn \u2013 bis heute als nahezu unverzichtbar gilt. Mit einem Durchmesser von<\/strong> <strong>bis zu 15 Zentimetern geh\u00f6rt ihre Bl\u00fcte zu den gr\u00f6\u00dften der heimischen Flora.<\/strong><br \/>\n<strong>Pfingstrosen sind sehr ausdauernde Pflanzen, deren Wildformen vor allem in sonnigen Bergregionen und in lichten W\u00e4ldern<\/strong> <strong>gedeihen. Sie sind in Eurasien heimisch, abgesehen von Paeonia californica (Kalifornische Pfingstrose) und Paeonia brownii,<\/strong> <strong>deren Verbreitungsgebiet sich auf die Westk\u00fcste der USA beschr\u00e4nkt. Die meisten Pfingstrosenarten bevorzugen subtropische<\/strong> <strong>und gem\u00e4\u00dfigte Zonen. Die meist einzeln stehenden Bl\u00fcten bestehen gew\u00f6hnlich aus f\u00fcnf Kelchbl\u00e4ttern und f\u00fcnf bis zehn<\/strong> <strong>ovalen Kronbl\u00e4ttern. Eine gro\u00dfe Anzahl von Staubbl\u00e4ttern und zwei bis f\u00fcnf Fruchtbl\u00e4tter, die sich zur Reifezeit \u00f6ffnen, sind die <\/strong><strong>wichtigsten Kriterien f\u00fcr die Zuordnung der Gattung Paeonia zu den Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chsen.<\/strong><br \/>\n<strong>Schon in der Antike wurden die Pfingstrosen zu den magischen und heilm\u00e4chtigen Pflanzen gez\u00e4hlt. Die Wurzel der Pfingstrose<\/strong> <strong>galt als Arznei bei Frauenleiden, sp\u00e4ter auch als Mittel gegen Gicht, Epilepsie und Hexenschuss. Die Samenk\u00f6rner der P\u00e4onie<\/strong> <strong>wurden gegen Alpdr\u00fccken empfohlen. Autoren der fr\u00fchen Neuzeit, in der Aber- und Hexenglaube einen H\u00f6hepunkt erreichte,<\/strong> <strong>erw\u00e4hnen ihre Verwendung als Amulett gegen Gespenster. Heute stuft man die Pflanze als schwach giftig ein, vor allem wegen<\/strong> <strong>des Alkaloids Peregrin, das die Blutgerinnung f\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/003042_Shop_Pfingstrose.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>MICHEL-Nummer: 3114<br \/>\nMICHEL-Nummer: 3121<br \/>\nselbstklebend aus Folienblatt UND selbstklebend von der Rolle<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7103\" src=\"https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Pfingstrote_FB-281x300.jpg\" alt=\"Pfingstrote_FB\" width=\"275\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Pfingstrote_FB-281x300.jpg 281w, https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Pfingstrote_FB.jpg 802w\" sizes=\"auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7104\" src=\"https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Pfingstrote_Rolle-266x300.jpg\" alt=\"Pfingstrote_Rolle\" width=\"262\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Pfingstrote_Rolle-266x300.jpg 266w, https:\/\/www.nettephila.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Pfingstrote_Rolle.jpg 776w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Dauerserie Blumen &#8211; Kugelprimel 80 Cent<br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Neue Portogeb\u00fchren - Ein erster \u00dcberblick!\" href=\"https:\/\/www.nettephila.de\/?p=6938\" target=\"_blank\">Neue Portogeb\u00fchren<br \/>\n<\/a><\/span><span style=\"color: #0000ff;\">f\u00fcr die Auslands-Postkarte und f\u00fcr Auslands-Standardbrief ab dem 1.1.2015!<\/span><br \/>\n<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Kugelprimel (Primula denticulata) ist eine mehrj\u00e4hrige Pflanze aus der Gattung der Primeln (Primula). Schon zeitig im Fr\u00fchjahr bildet sie auf ihren kr\u00e4ftigen Stielen die charakteristischen kugeligen K\u00f6pfe aus, die rundum mit oft hell-violetten, manchmal aber auch blauen, r\u00f6tlichen oder wei\u00dfen Bl\u00fcten besetzt sind. Schmuckvoll sind auch die leicht behaarten, hellgr\u00fcnen Bl\u00e4tter, die in dichten Rosetten wachsen und nach langen Wintern in der Natur oft die ersten Farbtupfer bilden. Diese Fr\u00fchbl\u00fcher-Qualit\u00e4t war namensgebend: \u201ePrimel\u201c ist eine eingedeutschte Kurzform der botanischen Bezeichnung \u201ePrimula veris\u201c, \u201eErste [Blume] des Fr\u00fchlings\u201c, die sich im 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum etablierte.<\/strong><br \/>\n<strong>Wildwachsende Arten der Gattung Primeln sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Weil sie ungew\u00f6hnlich niedrige Temperaturen vertragen, sind sie Teil der Florengemeinschaft in Hochgebirgen und arktischen Regionen. Man findet Primeln in H\u00f6henregionen Europas, Vorderasiens und Zentralasiens, aber auch im Himalaja sowie in Sibirien und Alaska. Nur wenige Formen sind in subtropische oder tropische Klimate vorgedrungen. Die Urspr\u00fcnge der Kugelprimel liegen in Asien. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte sie als exotische Kulturpflanze nach Europa. Ihrer vielf\u00e4ltigen heutigen Formen und Farben sind Ergebnis zahlloser Z\u00fcchtungen.<\/strong><br \/>\n<strong>Die Bl\u00fctezeit der Kugelprimel beginnt im M\u00e4rz und endet im Mai. Aufgrund ihrer K\u00e4lteresistenz lassen sie sich wie alle Schl\u00fcsselblumen gut in Balkonk\u00e4sten kultivieren. Weil Kugelprimeln ein starkes Kontaktallergen namens Primin enthalten, ist bei der Handhabung und Kultivierung der Pflanze Vorsicht geboten, vor allem um Ber\u00fchrungen mit kleinen Kindern oder Haustieren zu vermeiden. F\u00fcr Haushalte, in denen Kinder leben, sind diese Pflanzen nur bedingt zu empfehlen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/003044_Shop_Kugelprimel.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #008000;\"><strong>MICHEL-Nummer: 3115<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Dauerserie Blumen &#8211; Federnelke\u00a0 85 Cent<br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Neue Portogeb\u00fchren - Ein erster \u00dcberblick!\" href=\"https:\/\/www.nettephila.de\/?p=6938\" target=\"_blank\">Neue Portogeb\u00fchr<br \/>\nf\u00fcr den <\/a><\/span><span style=\"color: #0000ff;\">Kompakt-Brief innerhalb Deutschlands ab dem 1.1.2015<\/span><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Federnelke (Dianthus plumarius) ist eine filigran bl\u00fchende Pflanze aus der rund 300 Arten umfassenden Gattung Nelke (Dianthus). Wie die meisten ihrer n\u00e4chsten Pflanzenverwandten besiedelt sie bevorzugt trockene Felsenstandorte. Die nat\u00fcrlichen Vorkommen der Federnelke erstrecken sich von den bayerischen und \u00f6sterreichischen Alpen bis nach Ungarn. Federnelken sind relativ kleine, polsterbildende Pflanzen, die eine Wuchsh\u00f6he von meist 20 bis 30 Zentimetern erreichen. Ihre auff\u00e4lligen St\u00e4ngel sind ann\u00e4hernd vierkantig und von blaugr\u00fcner Farbe.<\/strong><br \/>\n<strong>Die bl\u00fchfreudigen Federnelken sind im Hinblick auf Standort und Boden relativ tolerant, bevorzugen aber einen sonnigen und luftigen Ort. Bevorzugt werden sie in Steing\u00e4rten, auf Trockenmauern oder an anderen relativ trockenen Standorten angepflanzt.<\/strong><br \/>\n<strong>Die Erde muss durchl\u00e4ssig sein, denn Staun\u00e4sse vertr\u00e4gt die Federnelke gar nicht. Au\u00dferdem sollte der Standort zumindest halbschattig sein, damit die Pflanze mehrere Stunden t\u00e4glich von der Sonne beschienen wird. Federnelken bl\u00fchen je nach Sorte im Fr\u00fchling, im Sommer oder mehrmals w\u00e4hrend der gesamten Wachstumsperiode. Da ihre Wildform aus dem Alpenraum stammt, ist sie winterhart.<\/strong><br \/>\n<strong>Nelken entwickelten sich im Mittelalter zu einem Symbol der Liebe, weshalb sie zahllose mittelalterliche und fr\u00fchneuzeitliche Brautbilder ziert. Im 17. Jahrhundert gerieten die Nelken etwas in Vergessenheit, erst Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie von den franz\u00f6sischen Royalisten wiederentdeckt, die auf dem Weg zum Schafott zum Zeichen der K\u00f6nigstreue stolz rote Nelken trugen. Einen neuerlichen Bedeutungswandel erfuhren die Blumen nochmals gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die entstehende Arbeiterbewegung die rote Nelke zu ihrem \u2013 noch heute von Sozialdemokraten gerne genutzten \u2013 Symbol erkor.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/003043_Shop_Federnelke.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #008000;\"><strong>MICHEL-Nummer: 3116<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Dauerserie Blumen &#8211; Purpurgl\u00f6ckchen 395 Cent<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zu den \u201eEinwanderern\u201c in unsere G\u00e4rten z\u00e4hlen die Purpurgl\u00f6ckchen oder Heuchera, eine knapp 40 Arten umfassende Gattung<\/strong> <strong>attraktiver Staudenpflanzen mit glockenf\u00f6rmigen Bl\u00fcten. Aus ihrem urspr\u00fcnglichen Verbreitungsgebiet in den westlichen Teilen<\/strong> <strong>Nordamerikas und Mexikos gelangten die Heuchera erst in der Neuzeit in die Alte Welt. Sie geh\u00f6ren damit zu den Neophyten,<\/strong> <strong>also jener Gruppe von Pflanzen, die wie die Tomate oder Kartoffel erst durch den \u201ekolumbischen Austausch\u201c in andere Erdteile<\/strong> <strong>verfrachtet wurden. Purpurgl\u00f6ckchen sind immergr\u00fcn, ihre Bl\u00e4tter schillern je nach Art und Sorte in den unterschiedlichsten Gr\u00fcnund<\/strong> <strong>Rott\u00f6nen, auch silbrig-graue Varianten sind im Handel.<\/strong><br \/>\n<strong>Heuchera geh\u00f6ren zur Familie der Steinbrechgew\u00e4chse, die fast ausschlie\u00dflich auf der Nordhalbkugel heimisch ist \u2013 nur im<\/strong><strong>s\u00fcdamerikanischen Andenraum gibt es einige Arten s\u00fcdlich des \u00c4quators. In Europa kommen gut drei Dutzend Vertreter dieser<\/strong> <strong>Familie vor. In der Mehrzahl handelt es sich um polsterbildende Pflanzen, die sich an das Leben im Gebirge angepasst haben.<\/strong> <strong>Dank der Zucht unterschiedlicher Sorten gibt es heute Purpurgl\u00f6ckchen f\u00fcr die verschiedensten Standorte. Fast alle bevorzugen<\/strong> <strong>halbschattige Pl\u00e4tze. An vollsonnigen oder zu dunklen Standorten kann es passieren, dass die Pflanze kaum Bl\u00fcten hervortreibt<\/strong><strong>und das Wachstum stagniert.<\/strong><br \/>\n<strong>Wie die meisten Steinbrechgew\u00e4chse sind auch Purpurgl\u00f6ckchen in der Regel winterhart. Lediglich in Landstrichen mit<\/strong> <strong>langen und kalten Wintern sollte man sie im Freiland ein wenig vor der K\u00e4lte sch\u00fctzen, idealerweise durch eine dicke Schicht<\/strong> <strong>aus Kompost. Man tut den Pflanzen allerdings keinen Gefallen, wenn man sie an einen frostsicheren Ort bringt, weil sie die<\/strong> <strong>K\u00e4lteperiode ben\u00f6tigen, um im Fr\u00fchjahr neu auszutreiben. Bleibt sie aus, reagieren die Purpurgl\u00f6ckchen oft mit Krankheiten und<\/strong> <strong>Wachstumssch\u00e4den.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/003045_Shop_Purpurgloeckchen.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>MICHEL-Nummer: 3117<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><br \/>\nDauerserie Blumen &#8211; <span style=\"color: #ff0000;\">T\u00fcrkenbund<\/span> 440 Cent<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die bis zu 120 Zentimeter hohe T\u00fcrkenbundlilie (Lilium martagon) aus der Gattung der Lilien (Lilium) ist eine der wenigen auch in<\/strong> <strong>Mitteleuropa heimischen Lilienarten. Ihren Namen verdankt die elegante Sommerblume den charakteristischen Bl\u00fctenbl\u00e4ttern, die<\/strong> <strong>Assoziationen an einen t\u00fcrkischen Turban wecken. Das Verbreitungsgebiet der T\u00fcrkenbundlilie reicht von Europa \u00fcber weite Teile<\/strong> <strong>des mittleren und n\u00f6rdlichen Asien bis in die Mongolei. Die Bl\u00fctezeit reicht von Juni bis August.<\/strong> <strong>T\u00fcrkenbundlilien gedeihen vor allem in lichten Laub- und Mischw\u00e4ldern. Sie bevorzugen lockere, n\u00e4hrstoff- und kalkreiche B\u00f6den<\/strong> <strong>mit guter Wasserf\u00fchrung. Unter optimalen Standortbedingungen kann die ausdauernde Bl\u00fctenpflanze ein Alter von bis zu 50<\/strong> <strong>Jahren erreichen. Ihre purpurfarbenen Bl\u00fcten sind oft punktiert. Die Fleckung ist erblich, nicht aber das Muster, welches sie bilden<\/strong> <strong>\u2013 daher gleicht kein Bl\u00fctenblatt dem anderen. Die Farbpunkte entstehen nach einem \u00e4hnlichen Prinzip wie Eisblumen an Fenstern,<\/strong> <strong>n\u00e4mlich durch Bildung schwerl\u00f6slicher Farbstoffverbindungen in angrenzenden Zellen. Aus diesem Grund sind die Punkte<\/strong> <strong>manchmal von einem helleren Hof umgeben.<\/strong><br \/>\n<strong>Wegen ihrer goldgelben Zwiebel wurde die T\u00fcrkenbundlilie von mittelalterlichen Alchemisten als zauberm\u00e4chtig angesehen und<\/strong> <strong>galt als Schutzmittel gegen b\u00f6se Geister. Kleinen Kindern wurde ein Zwiebel-Amulett gegen Schmerzen beim Zahnen umgelegt.<\/strong> <strong>Ein weniger magisches als kulinarisches Verh\u00e4ltnis pflegen die Bewohner Sibiriens zu den Zwiebeln der T\u00fcrkenbundlilie, die ihnen<\/strong> <strong>seit jeher als Leckerbissen gilt. Ihre nat\u00fcrlichen Vorkommen in Deutschland liegen im S\u00fcden, im Bereich der Mittelgebirge und<\/strong> <strong>des Alpenraums, w\u00e4hrend sie in der Norddeutschen Tiefebene nur sporadisch anzutreffen ist. In vielen Bundesl\u00e4ndern wird sie<\/strong> <strong>inzwischen als gef\u00e4hrdet eingestuft.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/003046_Shop_Tuerkenbund.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>MICHEL-Nummer: 3118<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Sch\u00e4tze aus deutschen Museen:<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"> <strong>Rogier van der Weyden:\u00a0 &#8222;Heimsuchung&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es ist eine Begegnung der besonderen Art: Inmitten einer flandrischen Landschaft sind zwei schwangere Frauen dargestellt, die beide pr\u00fcfend und liebkosend ihre Hand auf den Bauch der jeweils anderen legen. Maria tr\u00e4gt das Jesuskind in sich, w\u00e4hrend Elisabeth Johannes den T\u00e4ufer, den Vorl\u00e4ufer Christi, geb\u00e4ren wird. Die \u201eHeimsuchung\u201c, eine in der christlichen Kunst h\u00e4ufig dargestellte Szene aus dem Neuen Testament, ist ein zentrales Werk aus der Fr\u00fchphase des Malers Rogier van der Weyden (1398\/1400\u20131464). Der Niederl\u00e4nder ist bekannt f\u00fcr seine genauso detailgetreuen wie spirituell aufgeladenen Bilder.<\/strong><br \/>\n<strong>Rogier van der Weyden wurde als Sohn eines Messerschmieds als Rogier de la Pasture in Tournai geboren. Bei dem Maler Robert Campin geht er in die Lehre und wird 1432 in die Malerzunft seiner Heimatstadt aufgenommen. Daraufhin begibt sich der junge K\u00fcnstler nach Br\u00fcssel und \u00fcbertr\u00e4gt seinen Namen \u201ede la Pasture\u201c ins fl\u00e4mische \u201evan der Weyden\u201c. 1436 wird er zum Stadtmaler von Br\u00fcssel ernannt. In diese Zeit f\u00e4llt auch die Herstellung des nur 57,5 auf 36,2 cm gro\u00dfen Gem\u00e4ldes \u201eHeimsuchung\u201c, m\u00f6glicherweise als Teil eines Altarbildes.<\/strong><br \/>\n<strong>Die \u201eHeimsuchung\u201c ist ein herausragendes Exponat der Sammlung Speck von Sternburg. Diese hat der Leipziger Gro\u00dfkaufmann und Tuchh\u00e4ndler Maximilian Speck zu Beginn des 19. Jahrhunderts begr\u00fcndet. Darin finden sich Meisterwerke von Conegliano, Lucas Cranach dem \u00c4lteren, Rubens und Caspar David Friedrich sowie zahlreiche Werke holl\u00e4ndischer Meister. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung zwar entsch\u00e4digungslos enteignet, in der Nachwendezeit jedoch restituiert. Die Familie Speck von Sternburg entschloss sich, die auf rd. 50 Millionen Euro taxierte Sammlung in eine Stiftung einzubringen und als Dauerleihgabe dem Leipziger Museum der bildenden K\u00fcnste zu \u00fcberlassen.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/004665_Shop_Rogier_van_der_weyden_Heimsuchung.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #008000;\"><strong>MICHEL-Nummer: 3119<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wiederansiedlung der Fischarten:<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Die Meerforelle<\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Meerforelle (Salmo trutta trutta) ist ein Wanderer zwischen den Welten. Im Laufe ihres Lebens wechselt sie mehrfach zwischen Fluss und Meer, d.h. zwischen S\u00fc\u00df- und Salzwasser. Ihre Heimat sind Fl\u00fcsse, die in den Atlantik, in den \u00c4rmelkanal, in die Nordsee, in das Wei\u00dfe Meer, in die Barentsee oder Ostsee m\u00fcnden. Die Meerforelle geh\u00f6rt zur Gruppe der Salmoniden, der forellenartigen Fische. Die Meerforelle ist insgesamt keine gef\u00e4hrdete Art. Durch die Verbauung der Fl\u00fcsse mit Staustufen und Wasserkraftwerken hat der beliebte Angel- und Speisefisch allerdings h\u00e4ufig keine Chance mehr, zu seinen Laichpl\u00e4tzen zu gelangen.<\/strong><br \/>\n<strong> Wissenschaftlich gesehen ist die Meerforelle eine Unterart der Bachforelle (Salmo trutta fario). Die ersten beiden Jahre verbringen Meerforellen im heimatlichen Fluss. Dann findet die Umwandlung zum \u201eSmolt\u201c statt, einem 20-30 cm gro\u00dfen Jungfisch, der sich alsbald erstmals ins Meer wagt. Beim n\u00e4chsten Mondwechsel folgt er stromabw\u00e4rts dem Ruf des Ozeans. Die meisten Meerforellen bleiben zwei bis drei Jahre lang im Meer, bevor sie zum ersten Mal laichen. Im Winter steigen die Meerforellen dann wieder in ihre Heimatfl\u00fcsse auf. Die Eier werden in Laichgruben abgelegt, die mit der Schwanzflosse in den Kiesgrund geschlagen werden.<\/strong><br \/>\n<strong> Meerforellen sind Indikatoren f\u00fcr intakte Gew\u00e4sserstrukturen. Unabdingbar f\u00fcr die Wiederansiedlung der Meerforelle, wie sie etwa in Brandenburg an Nebenfl\u00fcssen der Elbe oder in Niedersachsen an der W\u00fcmme vorangetrieben wird, ist zudem die Durchg\u00e4ngigkeit der Flie\u00dfgew\u00e4sser, damit die Laichpl\u00e4tze zug\u00e4nglich sind. Dort werden in einzelnen Fl\u00fcssen und B\u00e4chen Gew\u00e4ssersohlen mit Kies, Steinen und Totholz zum Ablaichen eingebracht. Hinzu kommen ein Initialbesatz mit Meerforellen und ein Monitoring zur Bestandsst\u00fctzung, um den Lebenszyklus in Gang zu bringen und zu erhalten.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/philatelie.deutschepost.de\/out\/pictures\/wysiwigpro\/philatelie\/004666_Shop_Wiederansiedlung_Fischarten_Meerforelle.png\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"108\" \/><br \/>\n<strong><span style=\"color: #008000;\">MICHEL-Nummer: 3120<\/span> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier die neuen 8 (acht !!) Dezember-Werte: von 62 bis 440 Cent (MICHEL-Nummer 3114-3121). F\u00fcr einen einmaligen Nominalwert von 13,14 Euro. 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