Das Sommerloch in Deutschland wird gefüllt mit den August-Ausgaben am 10.8.2017!

Das August-Sommerloch wird angeführt mit einem 345er-Postwertzeichen in Deutschland. Wer kann eine einfache Portostufe als Einzelfrankatur oder gar einer portogerechten Mehrfachfrankatur auf Anhieb nennen? Da hilft nur das Surfen im Intnernet und dort findet der Surfer die Lösung bei der Deutschen Post AG – im Zusammenhang mit dem Wort „Umsatzsteuer“:

Informationen zur Umsatzsteuer

Warum erhebt die Deutsche Post seit dem 01.09.2016
für den Postzustellungsauftrag die Umsatzsteuer?

Die DPAG geht davon aus, dass die Leistungen, die sie als bundesweit tätiger postalischer Universaldienstleister im Rahmen der förmlichen Zustellung (Postzustellungsauftrag) erbringt, von der Mehrwertsteuer befreit sind.

Nachdem diese Position früher durch die Rechtsprechung eher bestätigt wurde, haben einige Gerichte in letzter Zeit eine andere Auffassung vertreten. Vor diesem Hintergrund wird es für die DPAG zunehmend schwieriger ihre Rechtsauffassung – die sie weiterhin für richtig hält – in der steuerlichen Praxis durchzusetzen. Nach langen Überlegungen hat sich die DPAG daher entschieden, zum 01.09.2016 die Umsatzsteuer für den Postzustellungsauftrag einzuführen.

„Für die Frankierung von Postzustellungsaufträgen stehen seit dem 01.09.2016 sechs verschiedene Frankierarten zur Verfügung. Neben der bekannten DV-Freimachung, der Absenderfreistempelung/FRANKIT, dem Postwertzeichen, dem Frankierservice und der Internetmarke bieten wir zusätzlich eine Produktmarke für Postzustellungsaufträge an.“

Bitte beachten Sie die damit verbundenen Änderungen:

DV-Freimachung

Keine Änderung gegenüber dem bisherigen Einlieferungsprozess.

Absenderfreistempelung/
FRANKIT, Postwertzeichen
und Frankierservice

Einlieferung nur in Verbindung mit ausgefüllter Einlieferungsliste in einer Filiale oder einer Großannahmestelle der Deutschen Post.

Internetmarke,
Produktmarke Postzustellungsauftrag

Die beiden Frankierarten stehen nur für ein Entgelt in Höhe von 3,45 €/Stück zur Verfügung (zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer).
Keine Einlieferungsliste erforderlich, da beim Kauf die zu zahlende Umsatzsteuer bereits in Rechnung gestellt wird.

Postwertzeichen Dauerserie Blumen
Motiv: „Vergissmeinnicht“ zu 345 Cent
MICHEL-Nummer: 3324

Schon der Name ist ein emotionaler Appell: Vergissmeinnicht. Die beliebte Wild- und Gartenpflanze der Gattung Myosotis verzaubert den Betrachter nicht nur mit ihren himmelblauen, zierlichen Blüten. Als Symbol der Liebenden, des Abschieds und der Sehnsucht nach Liebestreue ist das Vergissmeinnicht auch seit Jahrhunderten Gegenstand unzähliger Legenden, Gedichte und Lieder. Und das nicht nur in unseren Gefilden, denn der Frühblüher ist fast über die ganze Erde verbreitet. Erstaunlicherweise ist auch der Name der meist blauen Blume in vielen Sprachen identisch. So wird die Blume in England „forget-me-not“ und in Frankreich „m’oubliez pas“ genannt. Selbst in China spielt der Name auf das Vergessen an – „wu wang cao“ heißt so viel wie „Nicht-Vergessen-Kraut“. Es gibt mehr als 50 Arten von Vergissmeinnicht, darunter etwa das Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris), das Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis) und das Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Auch weiß oder rosafarben blühende Sorten sind zu finden. In kultivierter Form eignen sie sich gut für Blumenbeete, Wegkanten und Rabatten. Die Pflanzen wachsen buschig und werden nicht höher als etwa dreißig Zentimeter. Myosotis gehört zur Familie der Raublattgewächse und liebt Halbschatten und feuchten Boden. Die Blütezeit der Blumen beginnt im März und dauert bis in den Mai. Die Botaniker der Antike haben der Pflanze den Namen „Myosotis“ (griech.: „Mausohr“) verliehen – aufgrund ihrer speziellen Blütenform. Im deutschsprachigen Raum ist der Name Vergissmeinnicht erst seit dem 15. Jahrhundert bezeugt. Das Vergissmeinnicht ist nicht zuletzt wegen seines bedeutungsvollen Namens populär, um dessen Verleihung sich viele Legenden gebildet haben. Sie beziehen sich meist auf die Themen Liebe, Freundschaft und Erinnerung. So schmückt ein getrocknetes Vergissmeinnicht auch häufig Poesiealben, versehen mit dem Sinnspruch: „Rosen, Tulpen, Nelken, / alle Blumen welken; / nur die eine nicht: / die heißt Vergissmeinnicht.“

Für den Rollenmarken-Sammler bereits Mitte 2017 „Alltag“ (siehe die über dieser Zeile abgebildete 345er mit Rand-EAN-Codierung)! Aber neu und keine Überraschung für den Zehnerbogensammler: Bisherige Motive ohne EAN-Codierungen erscheinen nun als Neuauflage / Nachauflage MIT EAN-Codierungen für die Dauerserie Blumen. Als Abbildungen folgen (vor der Ankündigung der Deutschen Post AG) nochmals die Zehnerbogen der „bisherigen“ Auflage der Blumen-Ausgaben „Federnelke und „Goldmohn“. Diese Zehnerbogen sind noch ohne EAN-Codierungen in der Versandstelle in Weiden erhältlich. Schnell noch als Parallel-Stück kaufen und zu Ihre Sammlung stecken. Album dann zuschlagen. Album in Ihren Panzerschrank stellen. Panzerschrank fest verschließen.

Sonderpostwertzeichen 400 Jahre Fruchtbringende Gesellschaft
MICHEL-Nummer: 3328

Nach dem Vorbild italienischer Renaissance-Akademien gründeten fünf anhaltinische und sachsen-weimarische Fürsten und drei ihrer Hofleute 1617 mit der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ in Weimar die erste und mit 890 Mitgliedern größte deutsche Sprachakademie. Den Mitgliedern sollte „obliegen, unsere hochgeehrte Muttersprache in ihrem gründlichen Wesen und rechten Verstande, ohne Einmischung fremder, ausländischer Flickwörter, sowohl im Reden, Schreiben, Gedichten aufs allerzierlichste und deutlichste zu erhalten und auszuüben…“. Als ein Zentrum des literarischen Lebens förderte die Fruchtbringende Gesellschaft die Emanzipation des Deutschen als Literatursprache und regte zur Gründung gelehrter Akademien an. Zudem ebnete der Palmenorden, wie die Gesellschaft auch genannt wurde, durch seine prinzipielle ständische Offenheit der bürgerlichen Literatur den Weg. Durch penible „Spracharbeit“ sollte der Beweis geführt werden, dass das Deutsche genauso viel leisten kann wie die übrigen Sprachen in Europa. Der Mitgründer Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen, erstes Oberhaupt der Gesellschaft von 1617 bis 1650, berief sich ausdrücklich darauf, dass kein Gedanke an eine Sprache gebunden und dass alles in jeder Volkssprache auszudrücken sei, wenn diese nur kultiviert werde. Das Streben nach einer nationalen Sprache sowie der Vereinheitlichung in Orthografie und Grammatik schlug sich direkt in der Barockliteratur und -poesie nieder. Gelegentlich wurde der insgesamt verdienstvollen Tätigkeit der Gesellschaft aber auch allzu großer Eifer und „Purismus“ vorgeworfen, insbesondere wenn es darum ging, aus der Sprache alle fremden Einflüsse auszumerzen und durch deutsche Begriffe zu ersetzen. So schlug der Dichter und Schriftsteller Philipp von Zesen vor, das aus dem Lateinischen stammende Lehnwort „Fenster“ durch „Tagleuchter“ zu ersetzen und das Wort „Fieber“ durch „Zittersucht“. Die menschliche Nase sollte „Gesichtserker“ heißen. Er stieß damit auf Ablehnung nicht nur bei seinen Zeitgenossen.

Sie vermissen die Rollenmarken im „August-Programm“ unserer  Deutschen Post AG? In der nachfolgenden Übersicht gibt es eine kleine Überraschung: die Blumen-Ausgabe „Federnelke“ vom 1. März 2017 als 500er-Rolle gibt es ab dem 10. August 2017 nun auch als 200er-Rolle (die sogenannte Kleinrolle). Beide Rollen unterscheiden sich durch unterschiedliche Nummern im Codierfeld! Somit ist eine genaue Zuordnung zur Rollenmarken-Größe gegegben. Auch eine Sondermarke „Neuenburg vorm Wald“ nun als Rollenmarken-Kleinrolle zu 200er-Stück – natürlich mit Codierfeld!

Sonderpostwertzeichen 50 Jahre Farbfernsehen in Deutschland
MICHEL-Nummer: 3329

Willy Brandt ist als Regierender Bürgermeister von West-Berlin, die Ostpolitik und seine als Reformära wahrgenommene Kanzlerschaft (1969–1974) bekannt. Aber auch ein Durchbruch in der Fernsehtechnik verbindet sich mit seinem Namen: Als Vizekanzler läutete der Sozialdemokrat am 25. August 1967 um 10.57 Uhr die Ära des Farbfernsehens in Deutschland ein, indem er auf der 25. Funkausstellung in Berlin einen faustgroßen, roten Knopf drückte und das Fernsehbild von Schwarzweiß auf Farbe umsprang. Damit war die Bundesrepublik Deutschland zwar Vorreiter in Europa, allerdings nicht weltweit: In den USA, Kanada und Japan konnte schon seit den 1950er Jahren in Farbe ferngesehen werden. Das erste Farbbild im Deutschen Fernsehen war ein Diapositiv der Funkausstellung, in dessen kreisrundem Mittenausschnitt der Daumen Brandts auf dem Knopf zu sehen war. Die nächste Kameraeinstellung in Farbe zeigte die Prominenz der Eröffnungsfeier, darunter den Erfinder des Farbfernsehsystems PAL (Phase-Alternation-Line), den Telefunken-Ingenieur Walter Bruch. Nachdem die „Aahs“ und „Oohs“ der Zuschauer auf der Funkausstellung verklungen sind, zeigen ARD und ZDF gemeinsam ab 14.30 Uhr als Farbtestsendung den französischen Spielfilm „Cartouche, der Bandit“. Die erste farbige Live-Sendung war dem Abend vorbehalten, Showmaster Vico Torriani präsentierte ab 20 Uhr die 25. Folge der ZDF-Unterhaltungsshow „Der Goldene Schuss“. Zum Zeitpunkt der Einführung des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland gab es hierzulande erst rund 5800 Farbfernsehgeräte. Der Durchbruch in den Käuferzahlen erfolgte mit den Olympischen Spielen in München 1972 und der Fußball-WM 1974 in Deutschland. Der Anschaffungspreis war mit ab etwa 2000 DM relativ teuer, dennoch wurden bereits Anfang der 1970er pro Jahr bis zu 1,4 Millionen Farbfernsehgeräte verkauft. An dem TV-Boom wurde auch Kritik laut: Die attraktiven, farbigen Bilder auf der Mattscheibe seien für eine um zwei bis drei Stunden verkürzte Nachtruhe verantwortlich.


Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Für die Jugend“
zur Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.

Motive der Augsburger Puppenkiste:

Urmel aus dem Eis zu 70 Cent (3325)

Kleiner König Kalle Wirsch zu 85 Cent (3326)

Kater Mikesch 145 Cent (3327)


Es ist ein Erinnerungsschatz aus vordigitaler Zeit: An Fäden hängende Holzpuppen, virtuoses Marionettenspiel mit markanten Sprechstimmen, flotte Inszenierungen mit Witz und Gesang sowie Requisiten, die auf Improvisationsfreude schließen lassen – etwa blaue Plastikfolien als wogende See. Die 1948 von Walter Oehmichen gegründete Augsburger Puppenkiste hat Generationen von Kindern bis ins Erwachsenenalter begleitet und begeistert. Einen gewaltigen Popularitätsschub erlebte die Marionettenbühne noch, als 1953 das noch junge Medium Fernsehen einstieg und regelmäßig ihre Aufführungen ausstrahlte. Die Augsburger Puppenkiste inszenierte in den folgenden Jahren mit seinem ständig wachsenden Ensemble unzählige Märchen und Kinderbücher und erweckte mit der Kunst des Marionettenspiels einzigartige Charaktere zum Leben. Dabei sind damals wie heute alle Puppen in der hauseigenen Werkstatt aus Lindenholz selbstgeschnitzt. So entstanden auch die Figuren zu „Urmel aus dem Eis“ (1969), „Kleiner König Kalle Wirsch“ (1970) und „Kater Mikesch“ (1964/1985).



Markenheftchen nassklebend zum Thema
„500 Jahre Reformation – Martin Luther“


MARKENBOX Thema: „Design in Deutschland“
mit 100 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen aus der Serie
„Design in Deutschland“ 2016 mit dem Motiv „Lifestyle“
MICHEL-Nummer: 3330

100 selbstklebende Sonderpostwertzeichen zu 145 Cent, Motiv „Hans Theo Baumann – Glasgefäße“ aus der Serie „Design aus Deutschland: Lifestyle“, auf einem Trägerstreifen (rückseitig in Fünferschritten nummeriert). Die Dokumentation des Erstverkaufstages erfolgt durch die Stempelung mit dem Erstverwendungsstempel Bonn bei den Sonderstempelstellen Weiden und Berlin. In Bonn liegt dieser Erstverwendungsstempel für unmittelbare Stempelwünsche in der Filiale am Post-Tower, Charles-de-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn auf. Die für nassklebende Postwertzeichen geltenden Ersttagsstempel sind nicht für die selbstklebenden Marken aus dieser Box bestimmt. Verkauf der Markenbox ab 10.08.2017 durch das Versandzentrum Weiden, sowie in Postfilialen und –agenturen. Über das Versandzentrum in Weiden ist auch die Abgabe als Fünferstreifen möglich. Als Einzelmarke – auf unnummerierter Trägerfolie – ist diese selbstklebende Ausgabe im Abonnement ebenfalls über das Versandzentrum in Weiden erhältlich.

… Dies war es mit dem „August-Sommerloch“ in der Philatelie in Deutschland!! – Achtung! Nein, Sorry, Nein! Es folgt noch das I-Tüpfelchen im „Angebot“:

Prio Sendungen bei den Stempelstellen Weiden und Berlin

In der Post-Info „Stempel & Philatelie – Philatelie vor Ort“ Ausgabe 14 –2017 auf Seite 19 kann jede Sammlerin und jeder Sammler folgendes „Angebot“ der Stempelstellen in Weiden und Berlin nutzen (oder auch nicht):

„Für einen Aufschlag von 0,90 Euro zum normalen Porto können Standardbriefe, Kompaktbriefe und Postkarten mit dem Prio-Service versehen werden. „Prio“ bedeutet eine bevorzugte Behandlung der Sendung. Die Laufzeitmessung bei Prio Sendungen beginnt mit dem Einscannen bei den Stempelstellen und endet im Ziel-Briefzentrum. Dieser Dienst wird ab sofort bei den Stempelstellen in Weiden und Berlin auch für Sammlersendungen angeboten. Alle Stempelaufträge werden wie zuvor in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und gestempelt. Sendungen mit dem Wunsch „Prio“ werden mit dem „H-Aufkleber“ versehen und eingescannt. Auf Wunsch wird dem Absender auch der Einlieferungsbeleg zugesandt.“

Die Laufzeitmessung endet (bereits) am „Ziel-Briefzentrum“? Warum nicht bei der Aushändung beim Kunden / Einwurf im Briefkasten? Muss hier ein Kommentar, eine Interpretation, folgen? Steht das „H“ auch für „Ha, Ha, Hahhh“?  Die Aktienbesitzer der Deutschen Post AG freuen sich! – Meinungsfreiheit und Pressefreiheit beruhen auch auf Vernunft, auf Wissen und dem Kampf gegen Intoleranz: deshalb hier die Verlinkung zur Deutschen Post AG „Häufigste Fragen zu PRIO„!

Warum heute noch Brief ?

Die Deutsche Post AG und das Museum für Kommunikation Berlin starten Filmwettbewerb
„Warum heute noch Brief?“

Warum soll man heutzutage noch Briefe schreiben? Die Deutsche Post und das Museum für Kommunikation FilmwettbewerbBerlin möchten es wissen und starten in der Zeit vom 15. Januar bis 31. März 2016 einen Videowettbewerb zu dieser Frage. Besonders junge Menschen, die immer weniger Briefe schreiben, jedoch nach wie vor sehr gerne handschriftliche Briefe erhalten, sind aufgerufen, ihre kreativen Ideen in einem kurzen Videoclip zu verarbeiten. Die Teilnehmer registrieren sich online unter www.warum-brief.de und senden ihr Video per Filesharing der Deutschen Post. Die drei besten Beiträge werden durch eine Experten-Jury mit 4.000 Euro (Platz 1), 2.000 Euro (Platz 2) und 1.000 Euro (Platz 3) prämiert. 500 Euro erhält das Video, das auf Youtube die meisten Likes erhält. Die kreativsten Filme werden zudem dauerhaft im Museum für Kommunikation in Berlin ausgestellt und gezeigt.

Ob romantische Lovestory, lustiger Zeichentrickfilm, künstlerische Collage oder Handy-Clip: Der Phantasie und Technik sind keine Grenzen gesetzt. Einige Bedingungen gibt es aber doch: Die Kurzfilme dürfen nicht länger als fünf Minuten und die Musik muss lizenzfrei sein. Und natürlich gilt die übliche „Etikette“, dass die Videos z.B. nicht pornografisch, rassistisch oder gewaltverherrlichend sein dürfen.

Dazu Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group und Jurymitglied: „Wir hatten nie mehr Kommunikationsmöglichkeiten als heute. Trotzdem gibt es nach wie vor den guten alten Brief, seit über 500 Jahren. Der Brief, dem man Dinge anvertraut, der immer wieder hervorgeholt werden kann, den man mitnehmen kann, der nie kaputt geht – zumindest, wenn man darauf aufpasst. Wir möchten besonders von jüngeren Menschen, die immer häufiger digital kommunizieren, wissen: Wie steht ihr zum Thema Brief? Ich freue mich auf einzigartige, besondere Videos!“

Neben Jürgen Gerdes gehören noch Alper Turfan, Moderator der „Filmfabrik“ auf Youtube, Wilfried Korfmacher, Professor für Design an der Fachhochschule Düsseldorf und Dr. Oliver Götze, stellvertretender Direktor des Museums für Kommunikation Berlin, der Jury an.

Berlin möchten es wissen und starten in der Zeit vom 15. Januar bis 31. März 2016 einen Videowettbewerb zu dieser Frage. Besonders junge Menschen, die immer weniger Briefe schreiben, jedoch nach wie vor sehr gerne handschriftliche Briefe erhalten, sind aufgerufen, ihre kreativen Ideen in einem kurzen Videoclip zu verarbeiten. Die Teilnehmer registrieren sich online unter www.warum-brief.de und senden ihr Video per Filesharing der Deutschen Post. Die drei besten Beiträge werden durch eine Experten-Jury mit 4.000 Euro (Platz 1), 2.000 Euro (Platz 2) und 1.000 Euro (Platz 3) prämiert. 500 Euro erhält das Video, das auf Youtube die meisten Likes erhält. Die kreativsten Filme werden zudem dauerhaft im Museum für Kommunikation in Berlin ausgestellt und gezeigt.

Ob romantische Lovestory, lustiger Zeichentrickfilm, künstlerische Collage oder Handy-Clip: Der Phantasie und Technik sind keine Grenzen gesetzt. Einige Bedingungen gibt es aber doch: Die Kurzfilme dürfen nicht länger als fünf Minuten und die Musik muss lizenzfrei sein. Und natürlich gilt die übliche „Etikette“, dass die Videos z.B. nicht pornografisch, rassistisch oder gewaltverherrlichend sein dürfen.

Dazu Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group und Jurymitglied: „Wir hatten nie mehr Kommunikationsmöglichkeiten als heute. Trotzdem gibt es nach wie vor den guten alten Brief, seit über 500 Jahren. Der Brief, dem man Dinge anvertraut, der immer wieder hervorgeholt werden kann, den man mitnehmen kann, der nie kaputt geht – zumindest, wenn man darauf aufpasst. Wir möchten besonders von jüngeren Menschen, die immer häufiger digital kommunizieren, wissen: Wie steht ihr zum Thema Brief? Ich freue mich auf einzigartige, besondere Videos!“

Neben Jürgen Gerdes gehören noch Alper Turfan, Moderator der „Filmfabrik“ auf Youtube, Wilfried Korfmacher, Professor für Design an der Fachhochschule Düsseldorf und Dr. Oliver Götze, stellvertretender Direktor des Museums für Kommunikation Berlin, der Jury an.

Quelle: Presse-Info der Deutschen Post AG

Dies war der 61. Niederrhein-Großtauschtag am 27.4.2014 – Ein Überblick!

Unser 61er und seine Ergebnisse
Eine kleine Zusammenfassung mit Pressestimme

Der Aufwand hatte sich für den Weißen Sonntag 2014 gelohnt. Viele neue Gesichter und übervolle Parkplätze! Der Frühjahrs-Großtauschtag zog wieder viele Sammler und Sammlerinnen aus dem gesamten NRW und den  angrenzenden Niederlanden nach Breyell. Der erste und einzige Parkplatz-Einweiser UND gleichzeitiger Ausstellungsleiter, Herr Hans Holzportz, konnte (wieder) neue Autokennzeichen feststellen. Nicht nur durch unsere gemeinsame Werbung – durch alle Vereinsmitglieder – mittels persönlicher Gespräche, Handzetteln, Plakaten, Rundbriefen und via Vereinshomepage sowie über die bekannten Fachzeitschriften philatelie, Briefmarkenspiegel und Deutsche Briefmarkenzeitung wurden neue Besucher und Gäste gewonnen, auch durch das weitere Bekanntwerden, die „… Breyeller neben weder Eintritt noch Tischgebühren von den Gästen und auch nicht von den Sammlern …“, war „das Haus wieder Voll“ – so unser 1. Vorsitzender, Herr Stephan Heidenfels!


Link zur Rheinischen Post vom 24. April 2014 und dort konnte man unter der Überschrift „Auf gezackten Blättern gegen Drogen“ lesen!

Artikel zur Ausstellung_02

Stichwort Mitgliedergewinnung! Ein Sammler aus den Niederlanden wurde im Frühjahr 2013 durch eine Schnupper-Mitgliedschaft angesprochen und überzeugt, ab unserem „61. Niederrhein-Großtauschtag“ ständiges Vereinsmitglied im „Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal“  zu werden! – Auch ein „Ergebnis“ dieses Weißen Sonntag 2014 für unseren Verein!

Euer Matthias Kästner
– Pressewart –

Kinder wie die Zeit vergeht!

DANKE, DANKE, möchte ich sagen, an alle, die geholfen haben, den Tauschraum und die Ausstellung her zurichten und auch beim Abbau wieder zu helfen.

 

Die Besucherzahl stimmte wieder, so wie in den letzten Jahren.  Sie kamen aus Nah und Fern und wo sie alle herkamen?!  Es ist immer schön, die alt Bekannten und auch die Neuen, auf unsern Tauschtag zusehen. Es lohnt sich immer, zu uns zu kommen, es wird einiges Geboten und gezeigt. Auch die Ausstellung der Vereinsmitglieder ist immer sehenswert.

Hier meinen besonderen Dank gilt der Ausstellerin und den Aussteller.

Den nächsten Grosstauschtag ist am 16.11.2014 wieder mit einer Werbeausstellung und natürlich der Tausch mit vielen bekannten und auch wieder mit neuen Gesichtern sowie mit neuem Tauschmaterial.

Bis dahin Euer Ausstellungsleiter
Hans Holzportz

Tee-Plantagen 1918 in Breyell? Eine neue Ansichtskarte für unsere Heimatsammlung BREYELL

Bilder aus dem Weltkriege 1918: In der pharmazeutischen Abteilung der Volksschule zu Breyell. Abwiegen und Verpacken des gesammelten Tees.
Bei dieser fast 100 Jahre alten Ansichtkarte hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen, aber deren Aussagekraft nicht geschadet!

Eine Feldpostkarte mit Zensurstempel „DÜLKEN P.K. befördert“, mit dem Tagesstempel „BREYELL 1.11.18 / 12 – 1N“, an den Krankenwärter Karl Veuskens im Vereinslazarett II, Evangelisches Krankenhaus in Trier:

Breyell_Tee01„Lieber Bruder Karl! Hier ein Bildchen von unserer Tätigkeit vor den Ferien. Was sagst du von dem Titel? A la Giskes! Deine Karte vom 20. (Okt.) hat uns Freude gemacht. Aber leider können wir dir nicht mitteilen, daß es mit Mutter besser geworden ist. Wenn Sie nur bis zum Frieden kommt. Wir anderen sind von der Grippe wieder frei und hoffen, daß du auch in deinem neuen Wirkungskreis gesund und munter bleibst. Viele Grüße von allen. Besonders herzlichen Gruß von deiner Anna.“

Wir wissen nicht, ob die Mutter von Anna und Karl Veuskens das Ende des 1. Weltkrieges noch mit erlebt hat, da sie und auch andere damals, vermutlich auch hier, an der „Spanischen Grippe“ erkrankten. Die Frage von Anna kann beantwortet werden: 17 Tage nach dem Versand ihrer Ansichtskarte an ihren Bruder Karl trat am  18.11.1918 der Waffenstillstand in Kraft.

Aber wir wissen aus dem Titel der Ansichtskarte, dass es eine „Pharmazeutische Abteilung der Volksschule zu Breyell“ gab, wo Lehrerinnen mit ihren Schülern Tee abwogen und verpackten. Tee-Plantagen 1918 am Niederrhein? Der Tee ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus unterschiedlichen Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Stängel) der Teepflanze zubereitet wird. Im weiteren Sinne wird als Tee ein heißes Aufgussgetränk bezeichnet, das aus unterschiedlichen Teilen verschiedener Pflanzen (Blättern, Knospen, Blüten, Früchten, Stängeln, Rinden, Wurzeln) zubereitet wird. Hierzu gehören auch Kräutertees und Früchtetees. – Es wäre interessant zu wissen, welche Kräuter und Früchte – hier in und um Breyell – für diese Tees gesammelt, getrocknet, verarbeitet und verpackt wurden. Haben Sammler noch entsprechende „Teeverpackungen“ aus dieser Zeit?

Breyell_Tee02Beim Tagesstempel „BREYELL“ handelt es sich um einen weiterverwendeten Einkreisstempel II/B [ab 1876 bis 1903 bei der Deutschen Reichspost] mit kleinen Buchstaben und kleinen Sternchen links und rechts (siehe Buch „Postgeschichte Breyell“ von unserem Ehrenmitglied Frau Marianne Wolters, Seite 73). Eine Feldpostkarte benötigt zwecks portofreiem Versand auch einen Zensurstempel: hier der von Dülken.

Besonders  interessant ist auf der Rückseite dieser Foto-Ansichtskarte aus dem Jahre 1918 unten mittig (leicht links) die aufgedruckte Ziffer „8“. Diese Ansichtskarten-Serie „Bilder aus dem Weltkriege 1918“ umfasst also mindestens 8 Stück. Welcher Sammler hat aus dieser Serie die Bilder 1 bis 7 und sogar welche größer der Ziffer 8? Haben diese Karten 1 bis 7 auch Fotos mit Abbildungen von Breyell? Wer kann helfen? Und: Gibt es noch Zeitzeugen oder Angehörige, die nähere Angaben zu den abgebildeten Personen und zum Titel der Karte machen können?

Der Verein bedankt sich bei unserem Geschäftsführer, Herrn Kurt Engbrocks, für die Überlassung dieser Karte aus seiner Ansichtskarten-Sammlung  für unsere „Heimatsammlung Breyell“.

Der Vorstand

Xantener Dom in alten Ansichtskarten – 750 Jahre Gotik!

Eine interessante Ansichskarten-Ausstellung in Xanten!

Xanten_Dom001Aus Anlass des Jubiläums Xantener Dom – 750 Jahre Gotik findet im Rathaus der Stadt Xanten in der Zeit vom 8. September bis 13. Oktober die Ausstellung „Xantener Dom in alten Ansichtskarten“ statt. Präsentiert werden Postkarten mit Ansichten des St. Viktor-Doms überwiegend aus der Zeit zwischen 1900 und 1940 sowie Fotoaufnahmen, die die schweren Kriegszerstörungen an diesem bedeutendsten Bauwerk der Stadt Xanten nach den Luftangriffen im Februar 1945 zeigen. Wir unterstützen diese Veranstaltung mit unseren vereinseigenen Ausstellungsrahmen.

Ausstellungsort:
Rathaus Xanten
Karthaus 2
46509 Xanten

Ratsinformationssystem:
Herr Thomas Rynders: Telefon 02801-772-219
Herr Klaus Haan: Telefon 02801-772-232
Internet: www.rathaus-xanten.de

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 18.00 Uhr,
Freitag von 7.30 bis 12.00 Uhr;
sowie zusätzlich an den Sonntagen
8. September und 13. Oktober
von 11.00 bis 17.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Für Ihr Kommen bedanken sich der
Bürgermeister, Herr Christian Struck
und der Prost, Herr Klaus Wittke.

Spende an die Schwester-Ina-Stifung Kempen

Soziales Engagement der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V. mit der Schwester-Ina-Stiftung in Kempen

Am 22. Juni 2013 haben wir [auf dem Bild von links nach rechts: Herr Hans Holzportz / Ausstellungsleiter, Herr Stephan Heidenfels / 1. Vorsitzender und Herr Matthias Kästner / Pressewart] einen VOLKSBANK-Scheck in Höhe von 300,- € an die Schwester-Ina-Stiftung in Kempen übergeben. Bei den „üblichen Vorgesprächen“ entschlossen sich Anwesende, diese Spende durch sie auf 500,- €  zu erhöhen. Deshalb die außergewöhnliche und spontane Abänderung auf unserem VOLKSBANK-Scheck von 300 auf 500 Euro!
Mit der Spende  – stellvertretend durch uns drei Vorstandsmitglieder – soll auch das soziale Engagement unserer Mitglieder des Vereins der Briefmarkenfreunde Nettetal e.V. dokumentiert werden. Mit Hilfe dieses aufgestockten Betrages auf 500,- € unterstützen wir die Arbeit der katholischen Propsteigemeinde Kempen in der christlich geprägten Kinder- und Jugendarbeit. Im Kinderheim St. Annenhof haben knapp 80 Kinder und Jugendliche aus belasteten Verhältnissen ein neues Zuhause gefunden. Der Kindergarten Hermann-Josef und das Jugendfreizeitzentrum „Kom’ma“ am Oedter Pfad sind über die Stadtgrenzen hinaus Orte, an denen junge Menschen Annahme, Vertrauen ins Leben und Förderung ihrer Anlagen erfahren. Vielfältige Aktivitäten fördern die musische und soziale Kompetenz der nachwachsenden Generation.
Wir wagen damit wieder einmal den Blick über unseren eigenen (Vereins-) Tellerrand hinaus: so wie auf den Veranstaltungen zu unserem 50. Vereinsjubiläum im Jahre 2012. Damals haben wir diese in enger Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrmuseum Nettetal-Breyell auf der „NETTEPHILA’2012“ und mit dem Heimatverein Henese Fleck bei der Gemeinschaftsausstellung „Heinrich Houben: Dichter, Schriftsteller, Sammler“ organisiert und durchgeführt.
Wer mehr über die Schwester-Ina-Stiftung und ihrer Arbeit wissen möchte: hier der Link zu ihrer Homepage!

Euer Matthias Kästner

BN_rechts

Die „Städtische Gesamtschule Nettetal“ berichtet über unseren Frühjahrs-Großtauschtag 2013!

Nicht nur eine postive Bilanz zieht die Rheinische Post in ihrem Artikel, sondern auch Julietta Breuer. Sie ist Lehrerin an der „Städtischen Gesamtschule Nettetal“ und hat einen für unseren Verein interessanten Beitrag auf der Homepage ihrer Schule mit zahlreichen Fotos veröffentlicht. So werden auch unmittelbar jugendliche Briefmarkensammler an ihrer Schule und ihre Eltern auf unsere Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Wir hoffen sehr, das über diese „Werbung für unser Hobby“ die eine oder andere Sammlerin, der eine oder andere Sammler, einmal zu uns kommen wird. Unser Angebot einer Schnupper-Mitgliedschaft könnte die noch fehlende Hürde fallen lassen, um sich an einen Ortverband zu binden.

 

Impressionen mit Berichten, Bildern und Videos zur NETTEPHILA‘ 2012

Kleine Zusammenfassung unserer NETTEPHILA’2012
mit Großtauschtag, Ausstellung und Sonderschau

Lupe_ErdeDie Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Briefmarkenfreunde Nettetal gehören nun zu unserer „Vereinsgeschichte“.  Der 18. November 2012 in der Städtischen Gesamtschule Nettetal war der Höhepunkt. Unter einem Dach fand die NETTEPHILA’12 mit dem 58. Niederrhein-Großtauschtag, der Jubiläumsausstellung „Wir werden 50!“, einer Sonderausstellung „Briefmarken und Feuerwehr“ und vieles mehr … statt. Presseberichte vor und nach der NETTEPHILA’2012 sowie Fotos sind Zeugen einer arbeitsaufwendigen, aber auch einer gelungenen Großveranstaltung von insgesamt gleich drei Nettetaler Vereinen: der Briefmarkenfreunde Nettetal, dem Heimatverein Henese Fleck und dem Feuerwehrmuseum Breyell.

Video-Impression 1:  Video_1
Video-Impression 2:  Video_2
Video-Impression 3:  Video_3
Video-Impression 4:  Video_4
Video-Impression 5:  Video_5

Rheinische Post am 20.11.2012

 

Das Feuerwehrmuseum Nettetal zu Gast auf der NETTEPHILA 2012 am 18. November 2012 in der Gesamtschule Nettetal

Das Feuerwehrmuseum in Nettetal

Rückblende: Unter großer Beteiligung der Bevölkerung, des Rates und der Verwaltung der Stadt Nettetal  sowie Mitglieder der Wehr Nettetal und weiterer Feuerwehrfreunde, wurde am 08.07.2001 das „kleine Feuerwehrmuseum“ in Nettetal eröffnet. Bis zum Tag der Inbetriebnahme galt es einen weiten Weg zurückzulegen!
Nach einer ersten Absichtserklärung der Feuerwehr am 02.03.1996 die Errichtung eines Feuerwehrmuseums in Angriff zu nehmen, fasste der Liegenschafts- und Wirtschaftsförderungsausschuss des Rates der Stadt Nettetal am 26.08.1997, nach vielen Gesprächen, den Beschluss, ein Alt-Gebäude der Feuerwehr zum Museumsbau zu überlassen. Es handelte sich hierbei um die Toilettenanlage eines abgebrochenen Schulgebäudes, welches später als Bauhof der Gemeinde Breyell Verwendung fand.
Nach der kommunalen Neugliederung diente das Gebäude der Feuerwehr als Magazin, dieses wurde aber nach dem Gerätehausanbau nicht mehr benötigt. Der geschlossene Vertrag vom 25.02.1998 zwischen Stadt und Feuerwehr sieht u.a. eine unbefristete Nutzung, jedoch keinerlei Bau- und Folgekostenzuschuss, vor.
Obwohl die Baugenehmigung erst am 10.08.1999 erteilt werden konnte, begann die ersten Arbeiten bereits am 25.09.1998 mit der Entrümpelung und der zulässigen Arbeiten im Innenbereich.
Da nur geringe Finanzmittel zur Verfügung standen, galt es fortan zu organisieren, zu verhandeln und die Arbeiten auf die Löschzüge und  interessierte Kameraden zu verteilen.
Zeitweise standen nur noch 3 Außenmauern mit Dachstuhl. Die vorhandene Bodenplatte musste entfernt werden und im Anschluss folgten viele weitere Maurer-, Putz- und Installationsarbeiten. Ein Jahr Später am 15.09.2000 feierte man Richtfest.
Neben Bau und Einrichtung war auch begleitend die Ausstellung voranzutreiben. Alle Nettetaler Löschzüge erklärten sich bereit, viele ihrer Altbestände zur Verfügung zustellen. Insbesondere die Kameraden Helmut Palm (Helme u. Mützen)  und Matthias Wefers (Pumpen) stellten ihre Sammlungen zur Verfügung. Auch der langjährige Kreisbrandmeister Heinz-Josef Dreßen sowie Harry Rieter aus Grubbenvorst unterstützen hier kräftig. Hinzu kamen Altbestände vor allem aus den Wehren Venlo, Viersen, Schwalmtal und Mönchengladbach.
Museumszweck sind neben der Ausstellung auch die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung. Ausrüstung und Geräte der Neuzeit sowie Pumpenschnitte und Motoren, diese dienen nebenbei auch noch  der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses und der Maschinisten.
Was gibt es so alles zu sehen?
Museumsgebäude mit seiner Außenanlage, welches durch ein Carport mit seiner Einrichtung (Altfahrzeug und Löschkarren), das Feuerwehremblem als Mosaik, einem Überflurhydranten sowie einem Wetterhahn auf dem Dach, besticht. Im Inneren das Dach-Sprengwerk mit seiner Dachausstattung Patschen, Tragen, Einreißhaken und Leitern sowie Handfeuerlöscher und Kleinlöschgeräte aller Art.
Die Ausstellung selbst wird geprägt durch 4 alte Feuerspritzen von vor der Jahrhundertwende, einem bestückten Tragkraftspritzenanhänger sowie einem Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Jahre 1964. In einem Einbauschrank befinden sich rund 140 Feuerwehrhelme  über 50 –mützen aus vielen Ländern. Sehenswert Plaketten, Orden, Ehrenzeichen sowie im Gesamtbereich des Museums ausgestellte deutsche und ausländische Uniformen. Eine große Sammlung von Strahl- und Schaumrohren und altem Schriftmaterial. Instrumente von Feuerwehrkapelle und –trommlercorps (u.a. mit dem Original „Hoch Kaldenkirchen“). Bildmaterial an den Wänden. Hier hebt sich insbesondere ein Gemälde des 1. Kreisbrandmeisters Moritz Peters heraus.
Wasserführenden Armaturen, Schlauchmaterial mit Zubehör, Standrohre, ein Unterflurhydrant als Schnittmodell sowie ein aufgebauter Löschangriff. Desweiteren findet man Pumpen, Motoren, Gasstrahler und Ventile, überwiegend als Schnittmodelle, die ihr Innenleben teilweise preisgegeben. Spielzeugdrehleitern aus Holz und Metall, Plakate und Lehrtafeln aus vergangenen Tagen, umluftabhängiger und umluftunabhängiger Atemschutz, Kommunikationssysteme vor allem Funkgeräte, Funkmeldeempfänger, Feuermelder, Steuerorgane und Funktelefon.
Technische und persönliche Ausstattung der Feuerwehr. Persönliche Ausrüstung insbesondere Haken- und Sicherheitsgurte vergangener Zeiten,  Meldetaschen, Handscheinwerfer und Handlampen. Aus dem sich immer weiter ausweitenden technischen Bereich die Fahrzeugwarnsignalgeräte, Heumessgerät, Heizofen als Standheizungsersatz, Mastschuhe, Schere, Aggregate, div. Mess- und Prüfgeräte, Hebekissen. Luftschutzspritzen, Brechwerkzeug u.v.a.m.
  • Öffnungszeiten: Das „Kleine Feuerwehrmuseum“ ist von April bis einschl. Oktober sonntags von 10.30 bis 12.30 Uhr geöffnet und wird von der Ehrenabteilung der Nettetaler Wehr betreut. Unabhängig hiervon sind nach Vereinbarung für Gruppen, Klassen und Vereine Besuchstermine auch zu anderen Zeiten allen übrigen Monaten des Jahres möglich. Solche können der Rufnummer 02157/3026680 vereinbart werden.
Wo finde ich es? Das Feuerwehrmuseum Nettetal liegt im Areal des Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Breyell, Am Kastell, und ist zu erreichen von Mönchengladbach kommend über die A 61, Ausfahrt Lobberich-Boisheim, B 7 in Richtung Breyell oder von Geldern/Kleve kommend über die B 221, Auffahrt A 61 Kaldenkirchen mit anschließender Abfahrt Breyell. Im Ortskern Breyell ankommend dann links an der Kirche vorbei bis zur Feuerwehrzufahrt (Parkplatze bitte außerhalb des Feuerwehrhofes nutzen!).
Der Eintritt ist frei!!!
Dirk Heussen
Pressesprecher des Feuerwehrmuseums
  • Im Erdgeschoss der Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell wird eine interessante Sammlung „Feuerwehr und Briefmarken“ gezeigt und durch Originale aus dem Feuerwehrmuseum Nettetal-Breyell ergänzt. Holen Sie sich Anregungen zum Aufbau einer eigenen Motivsammlung und kommen Sie am 18. November 2012 in die Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell!
Ausstellungsleitung Hans Holzportz / Matthias Kästner
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