70. Niederrhein-Großtauschtag am 18. November 2018 in Nettetal-Breyell

Der „70. Niederrhein-Großtauschtag“
in der Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell am
„Volkstrauertag 2018“, den 18. November 2018 von 9.00 bis 15.00 Uhr!

Schon zum 70mal in unserer Vereinsgeschichte laden unsere Mitglieder des Vereins der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ alle Sammler, Interessierte und Gäste zu einem „Niederrhein-Großtauschtag“ für Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen, Briefen, Belegen, Sammlungen und Zubehör ein. Seit Jahren findet dieses Herbst-Event für Philatelisten, Numismatiker, Ansichtskarten-Sammler und Heimatkundler in der „Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell“, 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6, statt. Zwei Etagen der Schule sind für diese Groß-Veranstaltung für den Ansturm der Sammler vorbereitet und auch wieder mit einer Werbe-Ausstellung „Wir stellen unser Hobby vor“. Parkplätze gibt auf dem Schulhof und auch vor der Schule. Als Salon steht, wie bereits im Frühjahr, das Jubiläum „900 Jahre Breyell“ im Zentrum unserer Werbeschau für die Philatelie und für Ansichtskarten. Aus unserer Heimatsammlunmg werden dafür neue Teile dem Publikum präsentiert: „Aus der Postgeschichte von Breyell“ und „Historische Ansichtskarten von BreyellAngebot_Breyell_4051. Kostenlos wird der 2. Nachdruck der Erstausgabe von Heinrich Houbens Leitfaden zum „Krämerlatein Henese Fleck“ ausgelegt, der in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein „Henese Fleck“ anläßlich der Feierlichkeiten 900 Jahre Breyell erschienen ist. Der Heimatverein „Henese Fleck“ wird ein Treffen im Ausstellungsraum durchführen. Außerdem gibt es die 4. neue farbige Zeitschrift „Nettephila – Philatelie am linken Niederrhein“ mit Informationen rund um die gemeinsame Freizeitgestaltung in der Region. Am Infostand des Vereins, gleich am Eingang, haben Sie die Möglichkeit, sich über die Mitgliedschaft  im Bund deutscher Philatelisten und in unserem Verein selber zu informieren. Außerdem können Sie hier Ihre Schätze kostenlos zur Begutachtung und Schätzung vorlegen. Fragen rund um die beliebten Sammelgebiete werden hier freundlich und kompetent beantwortet.


Hier nun zusammengefasst die wichtigsten Angaben
zu unserem und auch zu Ihrem
„Herbst-Großtauschtag 2018“ in Nettetal-Breyell:

  • Sonntag, der 18. November (Volkstrauertag 2018)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
    Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • Keine Tischgebühren für Sammler!
  • Vergrößerung des Angebotes mit ausreichenden Tischen
    und Stühlen durch die Nutzung der bisherigen „Alten Mensa“
    mit der zusätzlichen Fläche des Erdgeschosses / Untergeschoss!
  • Bereits die 4. Auflage des Journals „Nettephila – Philatelie am linken Niederrhein“!
    Mit Termin-Übersicht der fünf Vereine aus Mönchengladbach, Nettetal-Breyell, Krefeld, Nettetal-Kaldenkirchen und Viersen-Dülken!

  • „Infostand“ des Vereins mit Beantwortung Ihrer Fragen zu
    unserem Hobby, zu unserem Verein sowie mit kostenloser
    Bewertung Ihrer mitgebrachten Schätze!
  • Probe- und Leseexemplare der Fachzeitschriften „Deutsche
    Briefmarkenzeitung“
    und „Briefmarkenspiegel“ sowie
    das Magazin des Bundes Deutsche Philatelisten –
    die philatelie!
  • Antrag für eine Mitgliedschaft in unserem Verein beim „Infostand“!
  • Aktion „Briefmarkenspende“ über unser Mitglied Frau Christine
    von Ratingen für die Medikamenten-Hilfsorganisation „action medeor“!
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

Tischreservierungen und Informationen – möglichst per E-Mail –
erbeten an:
info@nettephila.de
oder über:

Herrn Bodo Weber (Schriftführer): 02163/929213
telefonisch 9.00 bis 18.00 Uhr
und

Herrn Matthias Kästner (1. Vorsitzender): 02163/888038
telefonisch ab 18.00 Uhr

Großtauschtag am 14. Oktober 2018 im „Bürgerhaus“ in Nettetal-Kaldenkirchen ab 9.00 Uhr!

Herr Peter Aldenhofen, 1. Vorsitzender vom BSV Phila 1968 Kaldenkirchen e.V., und seine Mitglieder laden alle Sammler und Interessierte von Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten zum „Herbst-Großtauschtag 2018“ nach Kaldenkirchen ein. Wie schon seit Jahren findet ihre Veranstaltung im „Bürgerhaus“ von 41334 Nettetal-Kaldenkirchen, Kehrstraße 93,  statt. Schon fast familär geht es bei den Kaldenkirchnern zu! – Tischreservierungen werden gerne angenommen.

Die wichtigsten Informationen zum Großtauschtag: Freier Eintritt!

  • 14. Oktober 2018 – Beginn: 9.00 bis 14.00 Uhr!

  • Keine Tischgebühren!

  • Parkmöglichkeiten vorhanden!

  • Mit vereinseigener Cafeteria!

  • Es gilt die Tauschordnung des BDPh!

Ihr Ansprechpartner:
Peter Aldenhofen
Kindter Straße 25
41334 Nettetal / Schaag
Telefon: 02153 / 9529045 ab 18.00 Uhr
E-Mail: pwaschaag@web.de

Beachten Sie auch unsere Vorträge in unserem Vereinslokal!

Die Artikelserie „Mein Verein“ in der Rheinischen Post am 28. August 2018

Ein Artikel in der Rheinischen Post / Grenzland Kurier am 28. August 2018
von Herrn Joachim Burghardt und mit Foto von Herrn Jörg Knappe:

Die Welt der Briefmarken
Für die Briefmarkenfreunde Nettetal sind die Postwertzeichen
historische und künstlerische Dokumente

Auf der Jagd nach der Blauen Mauritius, einer der wertvollsten Briefmarken der Welt, ist keiner von ihnen. „Uns geht es nicht ums große Geld. Uns geht es ums Sammeln und Tauschen, um besondere Motive“, stellt Matthias Kästner (59) klar. Für den Vorsitzenden der Briefmarkenfreunde Nettetal ist Philatelie, so der Fachbegriff fürs Forschen und Sammeln rund um Briefmarken, „ein beliebtes und aktuelles Hobby“ – selbst in Zeiten des digitalisierten Postwesens.

„Briefmarken sind historische oder künstlerische Dokumente“, sagt Stephan Heidenfels (50). Das gelte auch für Postkarten und Münzen, die ebenfalls von vielen Mitgliedern im Verein gesammelt werden. Für den stellvertretenden Vorsitzenden ist es ein besonderes Merkmal des Vereins, dass die Mitglieder regelmäßig zu Tauschabenden zusammenkommen. „Irgendwer hat immer irgendwas, das einen interessiert, dass man vielleicht ins seiner Sammlung haben möchte“, sagt er. Man berate Interessenten über den Aufbau einer Sammlung und veranstalte die großen Niederrhein-Tauschtage in der Gesamtschule Nettetal in Breyell.

Rund 60 Mitglieder zwischen 15 und 90 Jahren hat der Verein nach Kästners Angaben, die meisten seien Mitte 60. Das jüngste Mitglied wird in der Vereinszeitschrift „Nettephila“ zitiert: „Zum Sammeln bin ich gekommen, als ich ein kleines Album meiner Mutter gefunden habe“, berichtet darin der 15-jährige Niclas Wiegmann. Vor allem das Motiv „Luftfahrt“ habe es ihm angetan. „So ähnlich ist es den meisten von uns früher ergangen“, sagt Heidenfels und schmunzelt.

Er selbst habe zur Erstkommunion ein Briefmarkenalbum bekommen. „Ich wurde neugierig, und irgendwann fing ich an zu sammeln“, erinnert er sich. So ein Einstieg ins Hobby ist laut Kästner heute allerdings wohl eher die Ausnahme.„Jüngere lernen die Welt der Briefmarken im Alltag kaum kennen. Die Kommunikation läuft weniger per Brief, stattdessen per E-Mail oder über soziale Medien“, sagt er.

Die beiden hadern mit der Deutschen Post, die durch die Porto-Erhöhungen das Hobby für Sammler, die sich für neue sogenannte Postwertzeichen interessieren, immer teurer mache. Nur für wenige seien die neuen technischen Möglichkeiten interessant, etwa Marken selbst ausdrucken zu können.

Aussterben werde das Hobby aber nicht, im Gegenteil, meinen die Briefmarkenfreunde. „Briefmarken, besonders Sondermarken, erzählen Geschichten über Menschen und Länder, und sind selbst Teil der Geschichte“, sagt Heidenfels, der auch ein Faible für Postkarten hat. „Wenn man auf dem Trödel oder bei Tauschtagen auf alte Marken und Karten aus der Region stößt, findet man darunter vielleicht auch Heimatgeschichte dokumentiert.“

So sammle der eine Marken mit Porträts von Persönlichkeiten, der andere bevorzuge als Motiv Bauwerke. Kästner: „Bei Tauschabenden hat man vielleicht eine Rarität für jemand anderen oder man findet selbst Interessantes.“ Manchmal tausche man, manchmal kaufe man für ein paar Euro von einem Vereinskollegen eine Marke. „Größere Summen fließen da nicht“, sagt Kästner. Der Verein bietet auch Ausflüge zu Briefmarkenbörsen an. Gäste sind willkommen.

 

Unsere Vereinsfahrt mit Sammlern aus 4 Vereinen am 30. März 2018 nach Antwerpen!

Nach gefühlten 1o Jahren war es wieder einmal notwendig, eine Vereinsfahrt durch den Verein der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ zu organisieren. Dafür bot sich der Karfreitag 2018 als gesetzlicher Feiertag in Deutschland geradezu an und es wurde beschlossen eine Busfahrt zur größten Briefmarkenbörse in Belgien nach Antwerpen für den 30. März 2018 zu organisieren! Herr Stephan Heidenfels bekam, ohne groß Werbung zu machen, den 37er-Bus der Firma PELMTER aus Nettetal voll! – Sammler aus den 4 regionalen Vereinen Nettetal, Kaldenkirchen, Dülken und

Busreisen Pelmter GmbH

Mönchengladbach sowie Familienangehörige und auch Gäste fuhren am 30. März per Bus zur ANTWERPFILA nach Belgien! Auf der Hinfahrt wurde die druckfrische „NETTEPHILA / Ausgabe April 2018“ verteilt und während der Fahrt von allen gleich gelesen.

Hier einige Impressionen:

Obwohl in Belgien der Karfreitag ein Arbeitstag war, verlief die Hin- und Rückfahrt ohne Probleme. Auf der Rückfahrt machte so manche Neuanschaffung für die Sammlung ihre Runde. Vor allem Ansichtskarten wurden nach stundenlanger Suche in der Ausstellungshalle „Antwerp Expo“ erworben und herumgereicht. Auch die „Spezialisten“ – vom Bayern-Sammler bis zum Motiv-Sammler – wurden wieder „Glückliche Menschen“! Diese Vereinsfahrt soll nicht die letzte bleiben: Im Herbst / Winter 2018 wird eine weitere Vereinsfahrt mit dem Bus zu einem Event in die nahegelegene Niederlande folgen!

Der 69. Niederrhein-Großtauschtag am 8. April 2018 in Nettetal-Breyell!

Der „69. Niederrhein-Großtauschtag“
in der Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell am
„Weißen Sonntag 2018“, den 8. April 2018 von 9.00 bis 15.00 Uhr!

Am 8. April, von 9.00 bis 15.00 Uhr, laden die Mitglieder des Vereins der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ alle Sammler, Interessierte und Gäste zu ihrem bereits „69. Niederrhein-Großtauschtag“ für Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen, Briefen, Belegen und Samlungen ein. Seit Jahren findet dieses Herbst-Event für Philatelisten, Numismatiker, Ansichtskarten-Sammler und Heimatkundler in der„Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell“, 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6, statt. Zwei Etagen der Schule sind für diese Groß-Veranstaltung für den Ansturm der Sammler vorbereitet und auch wieder mit einer Werbe-Ausstellung „Wir stellen unser Hobby vor“. Parkplätze gibt auf dem Schulhof und auch vor der Schule. Als Salon steht das Jubiläum „900 Jahre Breyell“ im Zentrum unserer Werbeschau für die Philatelie und für Ansichtskarten. Aus unserer Heimatsammlunmg werden dafür Teile dem Publikum präsentiert: „Aus der Postgeschichte von Breyell“ und „Historische Ansichtskarten von Breyell“. Außerdem gibt die 3. neue farbige „Nettephila – Philatelie am linken Niederrhein“ mit Informationen rund um die gemeinsame Freizeitgestaltung in der Region. Am Infostand des Vereins gleich am Eingang haben Sie die Möglichkeit, sich über die Mitgliedschaft  im Bund deutscher Philatelisten und Verein selber zu informieren. Außerdem können Sie hier Ihre Schätze kostenlos zur Begutachtung und Schätzung vorlegen. Fragen rund um die beliebten Sammelgebiete werden hier freundlich und kompetent beantwortet.

Hier nun zusammengefasst die wichtigsten Angaben
zu unserem und auch zu Ihrem
„Frühjahrs-Großtauschtag 2018“ in Nettetal-Breyell:

  • Sonntag, der 8. April (Weißer Sonntag 2018)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
    Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • Keine Tischgebühren für Sammler!
  • Vergrößerung des Angebotes mit ausreichenden Tischen
    und Stühlen durch die Nutzung der bisherigen „Alten Mensa“
    mit der zusätzlichen Fläche des Erdgeschosses / Untergeschoss!
  • Die 3. Auflage des Journals „Nettephila – Philatelie am linken Niederrhein“
  • „Infostand“ des Vereins mit Beantwortung Ihrer Fragen zu
    unserem Hobby, zu unserem Verein sowie mit kostenloser
    Bewertung Ihrer mitgebrachten Schätze!
  • Probe- und Leseexemplare der Fachzeitschriften „Deutsche
    Briefmarkenzeitung“
    und „Briefmarkenspiegel“ sowie
    das Magazin des Bundes Deutsche Philatelisten –
    die philatelie!
  • Antrag für eine Mitgliedschaft in unserem Verein!
  • Aktion „Briefmarkenspende“ über unser Mitglied Frau Christine
    von Ratingen für die Medikamenten-Hilfsorganisation „action medeor“!
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

Tischreservierungen und Informationen – möglichst per E-Mail erbeten:
info@nettephila.de
oder über:

Herrn Bodo Weber (Schriftführer): 02163/929213
telefonisch 9.00 bis 18.00 Uhr
und

Herrn Matthias Kästner (1. Vorsitzender): 02163/888038
telefonisch ab 18.00 Uhr

Das Sondermarkenprogramm für 2018

Das Sonderpostwertzeichenprogramm für 2018 wurde im November 2016 beschlossen. Hier die Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen Nummer 30/2016:

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hat den rund 50 thematischen Empfehlungen des Programmbeirats beim Bundesministerium der Finanzen zugestimmt. Der Programmbeirat, dem u.a. Bundestagsabgeordnete, Vertreter der Deutschen Post AG, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Bundes Deutscher Philatelisten angehören, hatte die Auswahl aus Hunderten Einsendungen getroffen.

Auch 2018 spiegelt die Themenpalette des Markenprogramms denkwürdige Ereignisse, bedeutende Persönlichkeiten, außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement, herausragende Jubiläen, Bauwerke und Landschaften wider.

Die Serie „Für die Wohlfahrtspflege“ wird mit einem weiteren buchstäblich märchenhaften Thema – Motive zu Grimms Märchen „Der Froschkönig“ – fortgesetzt. Diese und vier weitere Serien werden mit Plusmarken herausgegeben; dazu zählen auch die Serie „Für den Umweltschutz“ zum Thema „Biodiversität“ und die Marken in der Serie „Für die Jugend“ mit Pilz-Motiven.

Zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela wird es eine Gemeinschaftsmarke mit Südafrika geben. Mit dieser und weiteren Marken werden auch im Programm 2018 Menschen gewürdigt, die Herausragendes geleistet haben – wie die Lübecker Märtyrer, die sich zum ökumenischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur zusammenschlossen, Altbundeskanzler und Publizist Helmut Schmidt zu seinem 100. Geburtstag, ebenso Elisabeth Mann-Borgese, die ihr Leben dem Schutz der Meere widmete, oder Peter Behrens, der das Corporate Design erfand. Verdiente Anerkennung mit einem Sonderpostwertzeichen für hohes ehrenamtliches Engagement erwarb sich auch die gemeinnützige private Initiative der „Deutschen Tafeln“ mit ihren Tausenden freiwilligen Helfern.

Im Marken-Programm 2018 werden die Werke bedeutender Künstler gewürdigt: das Gemälde „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein in der Serie „Schätze aus deutschen Museen“ oder der „Weltempfänger“ von Dieter Rams als Teil der Serie „Design aus Deutschland“. Um deutsches Kulturerbe geht es auch beim nicht nur kunsthistorisch bedeutsamen Wormser Dom St. Peter. Ein „Marken“-Denkmal wird es ebenso für ein ganz besonderes  kulturelles Gut geben: die „Deutsche Brotkultur“. Und schließlich werden sich nicht nur Philatelisten über die Fortsetzung der Serie „Deutsche Fernsehlegenden“ freuen: mit einem Motiv zu der – seit 1963 unzählige Male wiederholten – NDR-Fernsehproduktion „Dinner for one“.

Alle Themen der 52 Briefmarken des Jahresprogramms 2018 können der Übersicht (Stand: Oktober 2017) entnommen werden: Hier als PDF-Datei aufrufen und wird im neuem Fenster  geöffnet)!

68. Niederrhein-Großtauschtag am 19. November 2017, von 9.00 bis 15.00 Uhr!

Einladung zu unserem „68. Niederrhein-Großtauschtag“ in der Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell

Am 19. November 2017, von 9.00 bis 16.00 Uhr, laden die Mitglieder des Vereins der „Briefmarkenfreunde Nettetal e.V.“ alle Sammler, Interessierte und Gäste zu ihrem bereits 68. Niederrhein-Großtauschtag ein. Seit Jahren findet dieses Herbst-Event für Philatelisten, Numismatiker, Ansichtskarten-Sammler und Heimatkundler in der„Städtischen Gesamtschule Nettetal-Breyell“, 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6, statt. Zwei Etagen der Schule sind für diese Groß-Veranstaltung für den Ansturm der Sammler vorbereitet und auch wieder mit einer Werbe-Ausstellung „Wir stellen unser Hobby vor“. Parkplätze gibt auf dem Schulhof und auch vor der Schule.  Es gibt die 2. neue farbige „Nettephila – Philatelie am linken Niederrhein“ rund um die gemeinsame Freizeitgestaltung in der Region. Tischbestellungen bitte an Herrn Bodo Weber unter Telefon 02163 / 929213 werktags von 9.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unter info@nettephila.de sowie stets aktuelles im Internet unter www. nettephila.de

Am Infostand des Vereins gleich am Eingang haben Sie die Möglichkeit, sich über die Mitgliedschaft  im Bund deutscher Philatelisten und Verein selber zu informieren. Außerdem können Sie hier Ihre Schätze kostenlos zur Begutachtung und Schätzung vorlegen. Fragen rund um die beliebten Sammelgebiete werden hier freundlich und kompetent beantwortet. In den Klassenzimmern werden wieder Teile von verschiedenen Motiv-, Spezial- und Ländersammlungen unserer Vereinsmitglieder gezeigt.

Hier nun zusammengefasst die wichtigsten Angaben zu unserem und auch zu Ihrem
„Herbst-Großtauschtag 2017“ in Nettetal-Breyell:

  • Sonntag, der 19. November 2017 (Volkstrauertag)
  • Beginn: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: „Städtische Gesamtschule Nettetal-Breyell“
    Navi-Angaben: 41334 Nettetal-Breyell, Von-Waldois-Straße 6
  • Freier Eintritt!
  • Keine Tischgebühren für Sammler!
  • Vergrößerung des Angebotes mit ausreichenden Tischen
    und Stühlen durch die Nutzung der bisherigen „Alten Mensa“
    mit der zusätzlichen Fläche des Erdgeschosses / Untergeschoss!
  • Die neue „Nettephila – Philatelie am linken Niederrhein“
  • „Infostand“ des Vereins mit Beantwortung Ihrer Fragen zu
    unserem Hobby, zu unserem Verein sowie mit kostenloser
    Bewertung Ihrer mitgebrachten Schätze!
  • Probe- und Leseexemplare der Fachzeitschriften „Deutsche
    Briefmarkenzeitung“
    und „Briefmarkenspiegel“ sowie
    das Magazin des Bundes Deutsche Philatelisten –
    die philatelie!
  • Antrag für eine Mitgliedschaft in unserem Verein!
  • Aktion „Briefmarkenspende“ über unser Mitglied Frau Christine
    von Ratingen für die Medikamenten-Hilfsorganisation „action medeor“!
  • Absolutes Rauchverbot im Gebäude und auf dem gesamtem Schulgelände!

Tischreservierungen und Informationen möglichst per E-Mail erbeten:
info@nettephila.de
oder über:

Herrn Bodo Weber (Schriftführer): 02163/929213
telefonisch 9.00 bis 18.00 Uhr
und

Herrn Matthias Kästner (1. Vorsitzender): 02163/888038
telefonisch ab 18.00 Uhr

Ein besonderer Beleg vom 8. Juni 1946 – Ein Artikel von Konrad Achtert

Ein Beleg aus der Nachkriegszeit vom 08.06.1946
von Duisburg – Meiderich 2 nach Dresden

Der Sammlerfreund Heinz Schöffler aus Wegberg machte mir den unten wiedergegebenen Beleg per CD zugänglich. Betrachtet man den Beleg, fällt sofort ins Auge, obwohl ein Postwertzeichen verwendet wurde, befindet sich zusätzlich noch ein Stempelabdruck „Gebühr bezahlt“ einzeilig auf dem Umschlag. Das muss zwangsläufig stutzig machen und fragen lassen, was hat das auf sich. Am 08.06.1946 betrug das Porto für einen Brief im Fernbereich   bis 20 g 24   Pfennig. Das Postwertzeichen – Amerikanische und Britische Zone   –   Amerikanischer Druck  Nr.  8  – deckte jedoch nur 15 Pfennig des Portos ab.
Bleibt die Frage, standen Postwertzeichen – Deutscher Druck zu 24 Pfennig Nr. 27 – in Duisburg – Meiderich 2 nicht zur Verfügung?   Diese   Postwertzeichen wurden mit Datum vom 19.10.1945 schon herausgegeben. Da sich diese Frage vermutlich heute nicht mehr verbindlich beantworten lassen wird, muss wohl davon ausgegangen werden, 24 Pfennig Werte standen jedenfalls nicht zur Verfügung. Warum dann nicht 2 Werte zu 12 Pfennig – Nr. 7 – verwendet wurden, ist ebenfalls nicht mehr zu klären.
Wie immer es auch gewesen sein mag, es war nur folgerichtig den fehlenden Betrag   von   9   Pfennig in bar zu erheben und dafür den Stempelabdruck „Gebühr bezahlt“ mit handschriftlich   beigefügter   Ziffer   „9“ neben dem Postwertzeichen anzubringen. Auf  diese Weise entstand ein interessanter Beleg mit einer Teil – Barfrankatur  zu  einer  Zeit  in  der  Postwertzeichen  überall hätten  vorhanden  sein  müssen.  Der Gesamteindruck   des   Beleges   lässt wohl zu, hier eine philatelistische Manipulation auszuschließen. Vermutlich   dürfte   es nicht so ganz viele Bedarfsbelege aus  der AM – Post Zeit mit Teil  – Barfrankatur geben. Heinz Schöffler besitzt damit ein kleines philatelistisches Schätzchen.

BSV Phila 1982 Kaldenkirchen
Konrad Achtert
Poststraße 13
41334 Nettetal

Die ersten Herbstausgaben am 7. September 2017 in Deutschland!

Am 22. September ist Herbstanfang! Der Sommer 2017 ist nun vorbei und am 7. September kommen nun rechtzeitig die neuen Postwerzeichen an unsere Postschalter: nur 4 normale nassklebende Marken: 

Sonderpostwertzeichen Tag der Briefmarke mit Fix & Foxi
MICHEL-Nummer: 3331

Die Comic-Füchse Fix & Foxi prägten ab 1953 in Deutschland gleich mehrere Generationen von Kindern und Jugendlichen. Es waren die ersten deutschen Comics, die in dieser Altersgruppe eine breite Leserschaft ansprachen. Erdacht wurde Fix & Foxi von Rolf Kauka (1917–2000), der als „deutscher Walt Disney“ bekannt werden sollte. Auch wenn er später nicht mehr selbst zeichnete, war er doch Schöpfer und „geistiger Vater“ der Comicfamilie und führte sie zu kommerziellem Erfolg. Der Fix & Foxi-Comic wurde – mit einer Unterbrechung von 1994 bis 2005 – bis 2009 herausgegeben. Über die Jahre erschien er in verschiedenen Verlagen. Die Fix & Foxi-Marke erscheint anlässlich des Tags der Briefmarke, ein Festtag der Philatelisten. Sie wird mit einem Zuschlag von 30 Cent verkauft. Diese gehen an die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte. Die beiden auf der Sondermarke abgebildeten Titelhelden sind als Zwillinge bis auf wenige Merkmale nicht voneinander zu unterscheiden. So trägt Fix eine gelbe Hose und weiße Schuhe. Zudem hat er im Gegensatz zu Foxi einen Haarschopf. Foxi trägt eine blaue Latzhose und gelbe Schuhe. Fix und Foxi treten immer als Duo auf. Sie sind beide neugierig und geraten stets in neue Abenteuer. Neben den Zwillingen ist Lupo der wichtigste Charakter. Lupo ist faul, dreist und verfressen. Trotz seiner zweifelhaften Eigenschaften ist er bei den Fans ausgesprochen beliebt. Rolf Kauka wurde 1917 in der Nähe von Leipzig geboren. Er zeichnete bereits zu Schulzeiten Cartoons und machte danach eine Lehre zum Drogeriegehilfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er 1947 den Kauka-Verlag. In den 1950er Jahren verbreiteten sich immer mehr US-amerikanische Comics in Deutschland und Kauka erkannte die Chance, eigene Hefte zu produzieren. Mit 780 Millionen verkauften Heften ist Fix & Foxi die erfolgreichste deutsche Comicreihe aller Zeiten. In der Hochphase der 1960er und 1970er Jahre erschienen die Comics in einer Auflage von bis zu 400.000 Stück pro Woche.


 

Sonderpostwertzeichen zum 250. Geburtstag August Wilhelm Schlegel
MICHEL-Nummer: 3332

Als Philologe, Übersetzer, Dichter, Kritiker und Literaturhistoriker war der „Universalpoet“ August Wilhelm Schlegel (1767–1845) einer der bedeutendsten deutschen Romantiker. Er begleitete die berühmte Madame de Staël auf ihren Reisen durch Europa, stand im steten Austausch mit den europäischen Eliten und lehrte ab 1818 als Literaturprofessor in Bonn. Mit Blick über die Grenzen Europas hinaus wurde Schlegel zum Begründer der Indologie. Gerühmt werden seine Übersetzungen romanischer Literaturen und insbesondere William Shakespeares. Seit Schlegel, so heißt es, wäre Shakespeare auch ein deutscher Bühnendichter. Geboren in Hannover als Sohn des Pfarrers Johann Adolf Schlegel ließ er sich 1796 in Jena nieder, wo er seine Frau Caroline ehelichte, die als eine Vorkämpferin der Frauenbewegung gilt. Schnell wurde das Paar zum Zentrum des Kreises der Frühromantiker. Schlegel schrieb etwa 300 Rezensionen für die „Jenaische Allgemeine Literaturzeitung“, arbeitete an Schillers „Horen“ mit und gründete mit seinem Bruder Friedrich die Zeitschrift „Athenäum“ (1798–1800), das Sprachrohr der Jenaer Frühromantik. In Berlin hielt Schlegel die Vorlesungsreihe „Über schöne Literatur und Kunst“ (1801–1804). Hier und in den berühmten Wiener Vorlesungen „Über dramatische Kunst und Literatur“ (1809–1811) legte er die Grundideen der romantischen Poetik vor. Schlegels größter Nachruhm beruht bis heute auf seinen formgetreu-metrischen Übersetzungen der Werke Shakespeares. Bereits 1797 erschienen die ersten beiden Bände von „Shakespeares dramatische Werke“ mit vier Stücken, bis 1801 in rascher Folge sechs weitere Bände. Ein letzter Band erhöhte 1810 die Zahl der übersetzten Stücke auf 17. Schlegels formwahrende wie treffsicher geniale Übersetzungspraxis öffnete den literarischen Horizont der Deutschen und veränderte die deutsche Bühne in Richtung klassisches Versdrama. Auch hat Schlegel wie kein Zweiter dazu beigetragen, dass die literarische Übersetzung als eigene Kunstform zu gelten hat.

 

Sonderpostwertzeichen 150. Geburtstag Walther Rathenau
MICHEL-Nummer: 3333

„Er war der heißeste Patriot und einer der ganz wenigen geistig schöpferischen Staatsmänner dieser Epoche!“ So wurde Walther Rathenau (1867–1922) von dem Historiker Golo Mann beschrieben. Rathenau war es, der mit dem Vertrag von Rapallo (1922) die Isolation Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg durchbrach. Der liberale Außenminister der Weimarer Republik war ein Befürworter von Ausgleich, Verhandlungen und Diplomatie in internationalen Beziehungen. Eine moderate und pragmatische Sichtweise, die ihm in den politisch radikalisierten Zeiten der Weimarer Demokratie letztlich zum Verhängnis wurde. Walther Rathenau wurde am 29. September 1867 in Berlin geboren. Er wächst als Teil der preußischen Wirtschaftselite im Großbürgertum auf. Sein Vater war der Unternehmer Emil Rathenau, Gründer des Elektrokonzerns AEG. 1899 wurde Walther Rathenau, der auch künstlerische Neigungen besaß, in den Vorstand der AEG berufen, 1904 in den Aufsichtsrat. 1912 stieg er zum Aufsichtsratsvorsitzenden der AEG auf. Nachdem Deutschland 1914 in den Ersten Weltkrieg eingetreten war, übernahm Rathenau die Leitung der preußischen Kriegsrohstoffabteilung (KRA). Er stellte sich hinter die Kriegsziele der Expansionspolitik und wurde zum „Falken“. Nach dem Krieg trat Rathenau in die Deutsche Demokratische Partei (DDP) ein. Die linksliberale Partei identifizierte sich mit der parlamentarischen Demokratie. Auf deutscher Seite unterzeichnete Rathenau, der 1922 Außenminister geworden war, am 16. April den Vertrag von Rapallo mit Sowjetrussland. Vertrag und Rathenau selbst waren in Deutschland sehr umstritten. Nationalistische Kräfte lehnten eine Annäherung an das revolutionäre Sowjetrussland ab. Zudem war Rathenau antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Am 24. Juni 1922 wurde Rathenau in Berlin von Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Consul auf dem Weg ins Auswärtige Amt ermordet. Walther Rathenau erscheint heute vor allem als Politiker, der sein Handeln weniger an ideologischen als an pragmatischen Grundsätzen ausrichtete.

 

Sonderpostwertzeichen Weinanbau in Deutschland
MICHEL-Nummer: 3334

Vielfalt und Genuss, Tradition und Innovation: In Deutschland gibt es 13 Weinanbaugebiete, nur dort erlauben die Rebflächen die Herstellung von Qualitätswein. Ausschlaggebend ist die Kombination aus oft mineralischen Böden und Flusslandschaften mit sonnigem Mikroklima. Deutscher Wein, der lange unter Imageproblemen litt, ist heute sehr gefragt. Besonders der Riesling genießt internationale Anerkennung und gilt sogar als einer der besten der Welt. Junge Winzer haben es sich zur Aufgabe gemacht, im In- und Ausland die Begeisterung für den deutschen Wein zu wecken. Dafür setzen sie stärker denn je auf Qualität. Im Fokus der neuen Erzeugergeneration stehen kleinere Erträge und hochwertige Weine. Besonders die sonnigen Hänge an Rhein, Mosel, Main, Elbe, Saale und Unstrut eignen sich für den Weinbau. Rheinhessen – zwischen Alzey, Worms, Mainz und Bingen, im Norden und Osten vom großen Rheinbogen umschlossen – ist mit rund 26.000 Hektar das größte deutsche Anbaugebiet. Es folgen die Pfalz mit 23.400 Hektar und Baden mit 15.900 Hektar. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 100.000 Hektar Weinanbaufläche. Der Wein als Genussmittel ist ein altes europäisches Kulturgut. An festlicher Tafel ist der Wein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlich-kulinarischen Rituals. Auf unzähligen Weinfesten, die im Herbst in den Anbaugebieten stattfinden, lassen sich edle Tropfen aus der Region in geselliger Runde genießen. Schon vor rund 2000 Jahren wurde hierzulande Wein angebaut. Die Römer, die damals Teile Germaniens besetzt hielten, brachten das Wissen um die Herstellung von Wein aus dem vergorenen Saft der Weintrauben über die Alpen. Klöster entwickelten eine eigene Weinbaukultur. Der Wein wurde zum Volksgetränk. Dem Deutschen Weininstitut (DWI) zufolge trinkt heute im Schnitt jeder Deutsche rund 20,5 Liter Wein pro Jahr. Insgesamt werden 20,5 Millionen Hektoliter Wein und Sekt im Jahr konsumiert. Deutschland liegt gemeinsam mit Italien weltweit auf Platz drei hinter den USA und Frankreich.

Obwohl wir mit unserer Fraunemannschaft keine „Europameister 2017“ wurde, gib die Deutsche Post AG für den  Motivsammler eine Stempel-Dokumentation in diesem Erinnerungsblatt heraus! – Dies ist aber auch ein Dankeschön an alle unsere Faßball-Frauen in Deutschland!

Das Sommerloch in Deutschland wird gefüllt mit den August-Ausgaben am 10.8.2017!

Das August-Sommerloch wird angeführt mit einem 345er-Postwertzeichen in Deutschland. Wer kann eine einfache Portostufe als Einzelfrankatur oder gar einer portogerechten Mehrfachfrankatur auf Anhieb nennen? Da hilft nur das Surfen im Intnernet und dort findet der Surfer die Lösung bei der Deutschen Post AG – im Zusammenhang mit dem Wort „Umsatzsteuer“:

Informationen zur Umsatzsteuer

Warum erhebt die Deutsche Post seit dem 01.09.2016
für den Postzustellungsauftrag die Umsatzsteuer?

Die DPAG geht davon aus, dass die Leistungen, die sie als bundesweit tätiger postalischer Universaldienstleister im Rahmen der förmlichen Zustellung (Postzustellungsauftrag) erbringt, von der Mehrwertsteuer befreit sind.

Nachdem diese Position früher durch die Rechtsprechung eher bestätigt wurde, haben einige Gerichte in letzter Zeit eine andere Auffassung vertreten. Vor diesem Hintergrund wird es für die DPAG zunehmend schwieriger ihre Rechtsauffassung – die sie weiterhin für richtig hält – in der steuerlichen Praxis durchzusetzen. Nach langen Überlegungen hat sich die DPAG daher entschieden, zum 01.09.2016 die Umsatzsteuer für den Postzustellungsauftrag einzuführen.

„Für die Frankierung von Postzustellungsaufträgen stehen seit dem 01.09.2016 sechs verschiedene Frankierarten zur Verfügung. Neben der bekannten DV-Freimachung, der Absenderfreistempelung/FRANKIT, dem Postwertzeichen, dem Frankierservice und der Internetmarke bieten wir zusätzlich eine Produktmarke für Postzustellungsaufträge an.“

Bitte beachten Sie die damit verbundenen Änderungen:

DV-Freimachung

Keine Änderung gegenüber dem bisherigen Einlieferungsprozess.

Absenderfreistempelung/
FRANKIT, Postwertzeichen
und Frankierservice

Einlieferung nur in Verbindung mit ausgefüllter Einlieferungsliste in einer Filiale oder einer Großannahmestelle der Deutschen Post.

Internetmarke,
Produktmarke Postzustellungsauftrag

Die beiden Frankierarten stehen nur für ein Entgelt in Höhe von 3,45 €/Stück zur Verfügung (zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer).
Keine Einlieferungsliste erforderlich, da beim Kauf die zu zahlende Umsatzsteuer bereits in Rechnung gestellt wird.

Postwertzeichen Dauerserie Blumen
Motiv: „Vergissmeinnicht“ zu 345 Cent
MICHEL-Nummer: 3324

Schon der Name ist ein emotionaler Appell: Vergissmeinnicht. Die beliebte Wild- und Gartenpflanze der Gattung Myosotis verzaubert den Betrachter nicht nur mit ihren himmelblauen, zierlichen Blüten. Als Symbol der Liebenden, des Abschieds und der Sehnsucht nach Liebestreue ist das Vergissmeinnicht auch seit Jahrhunderten Gegenstand unzähliger Legenden, Gedichte und Lieder. Und das nicht nur in unseren Gefilden, denn der Frühblüher ist fast über die ganze Erde verbreitet. Erstaunlicherweise ist auch der Name der meist blauen Blume in vielen Sprachen identisch. So wird die Blume in England „forget-me-not“ und in Frankreich „m’oubliez pas“ genannt. Selbst in China spielt der Name auf das Vergessen an – „wu wang cao“ heißt so viel wie „Nicht-Vergessen-Kraut“. Es gibt mehr als 50 Arten von Vergissmeinnicht, darunter etwa das Alpen-Vergissmeinnicht (Myosotis alpestris), das Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis) und das Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Auch weiß oder rosafarben blühende Sorten sind zu finden. In kultivierter Form eignen sie sich gut für Blumenbeete, Wegkanten und Rabatten. Die Pflanzen wachsen buschig und werden nicht höher als etwa dreißig Zentimeter. Myosotis gehört zur Familie der Raublattgewächse und liebt Halbschatten und feuchten Boden. Die Blütezeit der Blumen beginnt im März und dauert bis in den Mai. Die Botaniker der Antike haben der Pflanze den Namen „Myosotis“ (griech.: „Mausohr“) verliehen – aufgrund ihrer speziellen Blütenform. Im deutschsprachigen Raum ist der Name Vergissmeinnicht erst seit dem 15. Jahrhundert bezeugt. Das Vergissmeinnicht ist nicht zuletzt wegen seines bedeutungsvollen Namens populär, um dessen Verleihung sich viele Legenden gebildet haben. Sie beziehen sich meist auf die Themen Liebe, Freundschaft und Erinnerung. So schmückt ein getrocknetes Vergissmeinnicht auch häufig Poesiealben, versehen mit dem Sinnspruch: „Rosen, Tulpen, Nelken, / alle Blumen welken; / nur die eine nicht: / die heißt Vergissmeinnicht.“

Für den Rollenmarken-Sammler bereits Mitte 2017 „Alltag“ (siehe die über dieser Zeile abgebildete 345er mit Rand-EAN-Codierung)! Aber neu und keine Überraschung für den Zehnerbogensammler: Bisherige Motive ohne EAN-Codierungen erscheinen nun als Neuauflage / Nachauflage MIT EAN-Codierungen für die Dauerserie Blumen. Als Abbildungen folgen (vor der Ankündigung der Deutschen Post AG) nochmals die Zehnerbogen der „bisherigen“ Auflage der Blumen-Ausgaben „Federnelke und „Goldmohn“. Diese Zehnerbogen sind noch ohne EAN-Codierungen in der Versandstelle in Weiden erhältlich. Schnell noch als Parallel-Stück kaufen und zu Ihre Sammlung stecken. Album dann zuschlagen. Album in Ihren Panzerschrank stellen. Panzerschrank fest verschließen.

Sonderpostwertzeichen 400 Jahre Fruchtbringende Gesellschaft
MICHEL-Nummer: 3328

Nach dem Vorbild italienischer Renaissance-Akademien gründeten fünf anhaltinische und sachsen-weimarische Fürsten und drei ihrer Hofleute 1617 mit der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ in Weimar die erste und mit 890 Mitgliedern größte deutsche Sprachakademie. Den Mitgliedern sollte „obliegen, unsere hochgeehrte Muttersprache in ihrem gründlichen Wesen und rechten Verstande, ohne Einmischung fremder, ausländischer Flickwörter, sowohl im Reden, Schreiben, Gedichten aufs allerzierlichste und deutlichste zu erhalten und auszuüben…“. Als ein Zentrum des literarischen Lebens förderte die Fruchtbringende Gesellschaft die Emanzipation des Deutschen als Literatursprache und regte zur Gründung gelehrter Akademien an. Zudem ebnete der Palmenorden, wie die Gesellschaft auch genannt wurde, durch seine prinzipielle ständische Offenheit der bürgerlichen Literatur den Weg. Durch penible „Spracharbeit“ sollte der Beweis geführt werden, dass das Deutsche genauso viel leisten kann wie die übrigen Sprachen in Europa. Der Mitgründer Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen, erstes Oberhaupt der Gesellschaft von 1617 bis 1650, berief sich ausdrücklich darauf, dass kein Gedanke an eine Sprache gebunden und dass alles in jeder Volkssprache auszudrücken sei, wenn diese nur kultiviert werde. Das Streben nach einer nationalen Sprache sowie der Vereinheitlichung in Orthografie und Grammatik schlug sich direkt in der Barockliteratur und -poesie nieder. Gelegentlich wurde der insgesamt verdienstvollen Tätigkeit der Gesellschaft aber auch allzu großer Eifer und „Purismus“ vorgeworfen, insbesondere wenn es darum ging, aus der Sprache alle fremden Einflüsse auszumerzen und durch deutsche Begriffe zu ersetzen. So schlug der Dichter und Schriftsteller Philipp von Zesen vor, das aus dem Lateinischen stammende Lehnwort „Fenster“ durch „Tagleuchter“ zu ersetzen und das Wort „Fieber“ durch „Zittersucht“. Die menschliche Nase sollte „Gesichtserker“ heißen. Er stieß damit auf Ablehnung nicht nur bei seinen Zeitgenossen.

Sie vermissen die Rollenmarken im „August-Programm“ unserer  Deutschen Post AG? In der nachfolgenden Übersicht gibt es eine kleine Überraschung: die Blumen-Ausgabe „Federnelke“ vom 1. März 2017 als 500er-Rolle gibt es ab dem 10. August 2017 nun auch als 200er-Rolle (die sogenannte Kleinrolle). Beide Rollen unterscheiden sich durch unterschiedliche Nummern im Codierfeld! Somit ist eine genaue Zuordnung zur Rollenmarken-Größe gegegben. Auch eine Sondermarke „Neuenburg vorm Wald“ nun als Rollenmarken-Kleinrolle zu 200er-Stück – natürlich mit Codierfeld!

Sonderpostwertzeichen 50 Jahre Farbfernsehen in Deutschland
MICHEL-Nummer: 3329

Willy Brandt ist als Regierender Bürgermeister von West-Berlin, die Ostpolitik und seine als Reformära wahrgenommene Kanzlerschaft (1969–1974) bekannt. Aber auch ein Durchbruch in der Fernsehtechnik verbindet sich mit seinem Namen: Als Vizekanzler läutete der Sozialdemokrat am 25. August 1967 um 10.57 Uhr die Ära des Farbfernsehens in Deutschland ein, indem er auf der 25. Funkausstellung in Berlin einen faustgroßen, roten Knopf drückte und das Fernsehbild von Schwarzweiß auf Farbe umsprang. Damit war die Bundesrepublik Deutschland zwar Vorreiter in Europa, allerdings nicht weltweit: In den USA, Kanada und Japan konnte schon seit den 1950er Jahren in Farbe ferngesehen werden. Das erste Farbbild im Deutschen Fernsehen war ein Diapositiv der Funkausstellung, in dessen kreisrundem Mittenausschnitt der Daumen Brandts auf dem Knopf zu sehen war. Die nächste Kameraeinstellung in Farbe zeigte die Prominenz der Eröffnungsfeier, darunter den Erfinder des Farbfernsehsystems PAL (Phase-Alternation-Line), den Telefunken-Ingenieur Walter Bruch. Nachdem die „Aahs“ und „Oohs“ der Zuschauer auf der Funkausstellung verklungen sind, zeigen ARD und ZDF gemeinsam ab 14.30 Uhr als Farbtestsendung den französischen Spielfilm „Cartouche, der Bandit“. Die erste farbige Live-Sendung war dem Abend vorbehalten, Showmaster Vico Torriani präsentierte ab 20 Uhr die 25. Folge der ZDF-Unterhaltungsshow „Der Goldene Schuss“. Zum Zeitpunkt der Einführung des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland gab es hierzulande erst rund 5800 Farbfernsehgeräte. Der Durchbruch in den Käuferzahlen erfolgte mit den Olympischen Spielen in München 1972 und der Fußball-WM 1974 in Deutschland. Der Anschaffungspreis war mit ab etwa 2000 DM relativ teuer, dennoch wurden bereits Anfang der 1970er pro Jahr bis zu 1,4 Millionen Farbfernsehgeräte verkauft. An dem TV-Boom wurde auch Kritik laut: Die attraktiven, farbigen Bilder auf der Mattscheibe seien für eine um zwei bis drei Stunden verkürzte Nachtruhe verantwortlich.


Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag „Für die Jugend“
zur Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.

Motive der Augsburger Puppenkiste:

Urmel aus dem Eis zu 70 Cent (3325)

Kleiner König Kalle Wirsch zu 85 Cent (3326)

Kater Mikesch 145 Cent (3327)


Es ist ein Erinnerungsschatz aus vordigitaler Zeit: An Fäden hängende Holzpuppen, virtuoses Marionettenspiel mit markanten Sprechstimmen, flotte Inszenierungen mit Witz und Gesang sowie Requisiten, die auf Improvisationsfreude schließen lassen – etwa blaue Plastikfolien als wogende See. Die 1948 von Walter Oehmichen gegründete Augsburger Puppenkiste hat Generationen von Kindern bis ins Erwachsenenalter begleitet und begeistert. Einen gewaltigen Popularitätsschub erlebte die Marionettenbühne noch, als 1953 das noch junge Medium Fernsehen einstieg und regelmäßig ihre Aufführungen ausstrahlte. Die Augsburger Puppenkiste inszenierte in den folgenden Jahren mit seinem ständig wachsenden Ensemble unzählige Märchen und Kinderbücher und erweckte mit der Kunst des Marionettenspiels einzigartige Charaktere zum Leben. Dabei sind damals wie heute alle Puppen in der hauseigenen Werkstatt aus Lindenholz selbstgeschnitzt. So entstanden auch die Figuren zu „Urmel aus dem Eis“ (1969), „Kleiner König Kalle Wirsch“ (1970) und „Kater Mikesch“ (1964/1985).



Markenheftchen nassklebend zum Thema
„500 Jahre Reformation – Martin Luther“


MARKENBOX Thema: „Design in Deutschland“
mit 100 selbstklebenden Sonderpostwertzeichen aus der Serie
„Design in Deutschland“ 2016 mit dem Motiv „Lifestyle“
MICHEL-Nummer: 3330

100 selbstklebende Sonderpostwertzeichen zu 145 Cent, Motiv „Hans Theo Baumann – Glasgefäße“ aus der Serie „Design aus Deutschland: Lifestyle“, auf einem Trägerstreifen (rückseitig in Fünferschritten nummeriert). Die Dokumentation des Erstverkaufstages erfolgt durch die Stempelung mit dem Erstverwendungsstempel Bonn bei den Sonderstempelstellen Weiden und Berlin. In Bonn liegt dieser Erstverwendungsstempel für unmittelbare Stempelwünsche in der Filiale am Post-Tower, Charles-de-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn auf. Die für nassklebende Postwertzeichen geltenden Ersttagsstempel sind nicht für die selbstklebenden Marken aus dieser Box bestimmt. Verkauf der Markenbox ab 10.08.2017 durch das Versandzentrum Weiden, sowie in Postfilialen und –agenturen. Über das Versandzentrum in Weiden ist auch die Abgabe als Fünferstreifen möglich. Als Einzelmarke – auf unnummerierter Trägerfolie – ist diese selbstklebende Ausgabe im Abonnement ebenfalls über das Versandzentrum in Weiden erhältlich.

… Dies war es mit dem „August-Sommerloch“ in der Philatelie in Deutschland!! – Achtung! Nein, Sorry, Nein! Es folgt noch das I-Tüpfelchen im „Angebot“:

Prio Sendungen bei den Stempelstellen Weiden und Berlin

In der Post-Info „Stempel & Philatelie – Philatelie vor Ort“ Ausgabe 14 –2017 auf Seite 19 kann jede Sammlerin und jeder Sammler folgendes „Angebot“ der Stempelstellen in Weiden und Berlin nutzen (oder auch nicht):

„Für einen Aufschlag von 0,90 Euro zum normalen Porto können Standardbriefe, Kompaktbriefe und Postkarten mit dem Prio-Service versehen werden. „Prio“ bedeutet eine bevorzugte Behandlung der Sendung. Die Laufzeitmessung bei Prio Sendungen beginnt mit dem Einscannen bei den Stempelstellen und endet im Ziel-Briefzentrum. Dieser Dienst wird ab sofort bei den Stempelstellen in Weiden und Berlin auch für Sammlersendungen angeboten. Alle Stempelaufträge werden wie zuvor in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und gestempelt. Sendungen mit dem Wunsch „Prio“ werden mit dem „H-Aufkleber“ versehen und eingescannt. Auf Wunsch wird dem Absender auch der Einlieferungsbeleg zugesandt.“

Die Laufzeitmessung endet (bereits) am „Ziel-Briefzentrum“? Warum nicht bei der Aushändung beim Kunden / Einwurf im Briefkasten? Muss hier ein Kommentar, eine Interpretation, folgen? Steht das „H“ auch für „Ha, Ha, Hahhh“?  Die Aktienbesitzer der Deutschen Post AG freuen sich! – Meinungsfreiheit und Pressefreiheit beruhen auch auf Vernunft, auf Wissen und dem Kampf gegen Intoleranz: deshalb hier die Verlinkung zur Deutschen Post AG „Häufigste Fragen zu PRIO„!

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